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Absolute Sensation: Sieg in Düsseldorf
Die Steeples haben sich revanchiert: Als Etat-Zwerg bezwangen die Ehinger Pro-A-Basketballer die Düsseldorfer Etat-Riesen mit 80:70 (43:37). Der Sensationssieg ist der selbstsicheren und abgezockten Spielweise der Steeples geschuldet. "Absolute Sensation", beschrieb Steeples-Trainer Ralph Junge den Sieg seiner Mannen bei den Giants Düsseldorf. "Besonders wie klar wir gewonnen haben, war wirklich klasse", freute sich Junge. "Da haben wir uns mal eindrucksvoll zurückgemeldet", sagte auch Team-Manager Nico Drmota, nach zuletzt drei Niederlagen in Folge. "Wir haben schon im Training unter der Woche gemerkt, dass die Mannschaft richtig heiß auf das Spiel ist - einfach klasse", schwärmte Drmota weiter. Gestartet sind die Steeples gestern Abend richtig klasse im Düsseldorfer Castello. Nach fünf Minuten lagen die Ehinger mit sieben Punkten vorne (13:6). Danach kämpften sich die Hausherren, die ohne Superstar Aubrey Reese aufliefen, bis zum Viertelende wieder heran. So ging es beim Stand von 18:16 aus Sicht von Erdgas Ehingen/Urspringschule in das zweite Viertel, in dem das jüngste Team der Liga gestern Abend erstmals in Rückstand geriet (23:24). Das war in der 13. Minute und die Düsseldorfer hatten dabei einen 12:2-Lauf, der die "Wild Boys" bis auf 25:30 zurückwarf. In dieser Situation nahm Steeples-Trainer Ralph Junge eine Auszeit, um den Hausherren den Wind aus den Segeln zu nehmen. Und das funktionierte einwandfrei. Fliegend schnell zogen die Ehinger an den Düsseldorfer Giants wieder vorbei und zogen bis zur Halbzeitpause bis auf 43:37 davon. Ausschlaggebend für diesen sensationellen Pausenstand beim Etat-Schwergewicht, war Kevin Bright. Der Urspringer Abiturient, der kommende Saison ans College in die USA wechselt, brachte es bis zur Pause auf 17 Punkte und warf dabei gleich fünf seiner sieben versuchten Drei-Punkte-Würfe durch die Reuse. "Kevin hat in der ersten Hälfte fantastisch getroffen und auch sonst überragend gespielt", freute sich Junge über den Auftritt seines Spielers. Im dritten Viertel blieb Bright dann ohne Punkte. Aber auch das glichen die jungen Ehinger aus und hielten verbissen an ihrem Vorsprung fest, der vor den letzten zehn Minuten vier Punkte stark war (58:54). Im Schlussabschnitt machten die Steeples dann die Sensation perfekt. Als geschossenes Team auftretend, erhöhten sie ihre Führung Punkt um Punkt, bis sie zweieinhalb Minuten vor Schluss erstmals zweistellig wurde (71:61). Danach versuchten die Giants nochmal alles, um die Ehinger aus der Ruhe zu bringen. Doch die Steeples brachten den absolut überraschenden Sieg gegen den selbst ernannten Bundesliga-Aufstiegsaspiranten in trockene Tücher und verbuchten so den zweiten Auswärtssieg der Saison. Zudem gelang den Schwaben eindrucksvoll die Revanche für die Vorrunden-Niederlage. 80:70 lautete letztlich der Endstand. Was der Schlüssel zu dem Sieg war, ist schnell gesagt. Die Ehinger haben genau so gespielt wie man es eigentlich von den Düsseldorfern erwartet hatte: Abgezockt und selbstsicher. Nur viermal verlor Erdgas Ehingen/Urspringschule in fremder Halle den Ball - ein absoluter Traumwert. Die Hausherren - zum Vergleich - warfen den Ball ganze 16 Mal ins Aus oder in die Hände eines Ehinger Spielers. "Ganz klar, die Tatsache, dass wir nur vier Mal den Ball verloren haben, war der Schlüssel - dazu kamen dann noch 13 Offensiv-Rebounds", erklärte Junge die Hauptgründe für den Sieg bei dem letztjährigen Erstligisten. Erdgas Ehingen/Urspringschule: Bright (19 Punkte), Williamson (15, 8 Rebounds), Büchert (15), Matthews (10), Calvin (10), Jahn (5, 7), Vargas (4), Richter (2), Valérien. It's Derbytime! Die ganze Region freut sich auf das Derby gegen Kicrhheim! Am nächsten Sonntag (18.00 Uhr) haben die Steeples die nächste Chance auf eine noch größere Sensation, wenn ab 18 Uhr der Tabellenzweite aus Kirchheim in der Längenfeldhalle antritt. Kirchheim hat zuletzt den Tabellendritten Crailsheim mit 91:66 vorgeführt.. Creekmore verlässt Steeples In beiderseitigem Einvernehmen haben sich die Steeples und Will Creekmore auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Erdgas Ehingen / Usrpringschule bedankt sich für das leidenschaftliche Engagement, mit dem sich Will für den Verein eingebracht und wünscht ihm für seinen weiteren beruflichen Werdegang alles nur erdenklich Gute. Autor: SASCHA BURGER | 06.02.2012
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Starke Leistung - doppelt ärgerlich
Die Ehinger Steeples wurden in Paderborn trotz einer bärenstarken Leistung nicht belohnt. 73:77 (42:42) verloren der Aufsteiger beim Vierten der Pro A und zeigte besonders defensiv ein sehr hohes Niveau.
"Zweimal ärgerlich", so beschrieb Ralph Junge, Trainer von Erdgas Ehingen/Urspringschule die 73:77 (42:42)-Niederlage seiner Mannschaft bei den webmoebel Baskets Paderborn. Denn die starke Leistung der jüngsten Mannschaft der Zweiten Basketball Bundesliga Pro A wurde nicht belohnt. Oder besser gesagt: wieder nicht gegen Paderborn belohnt - wie bei der 105:108-Hinspielpleite nach Verlängerung auch.
Die Steeples starteten zum ersten Mal in diesem Jahr stark in ein Punktspiel. 12:4 waren die Junge-Mannen von so nach drei Minuten bereits vorne - eine sehr gute Ausgangslage für ein Auswärtsspiel bei einer so klar favorisierten Mannschaft wie den Paderborner Baskets. Auch danach ließen die Steeples kaum nach und spielten kontrolliert ihr Spiel. Besonders gut funktionierte dies diesmal auch unter den Körben. 21:14 lagen die Ehinger bei den Rebounds zur Pause vorne. Daran hatte Centerspieler Andreas Büchert mit seinen acht Rebounds bis dahin ebenso Anteil, wie auch mit seinen elf Punkten am ausgeglichenen Spielstand (42:42).
Nach der Pause legte Erdgas Ehingen sogar nochmal eine Schippe drauf und zog mit einem 7:0-Lauf bis zur Mitte des dritten Spielabschnittes auf 49:42 davon. Die Sensation war schon zum greifen nahe. Auch als die Paderborner bis zum Beginn des Schlussabschnittes noch in Führung gehen konnten (57:56), so waren es doch die Ehinger, die die Kontrolle behielten und die Überraschung waren für die knapp 1300 Zuschauer.
Die letzten zehn Minuten waren dann ein Auf und Ab. Fünf Minuten vor dem Ende lagen die Steeples dabei zuletzt in Front (67:66). Danach lief es dann bei den Gastgebern einfach gut und der Steeples-Offensive ging die Luft aus. Diese Umstände führten letztlich dazu, dass es nichts wurde mit dem zweiten Auswärtssieg der Steeples in der Pro A. Wirklich geknickt war Junge danach allerdings nicht - viel zu gut hatte sich sein Team auch ohne den US-Centerspieler Will Creekmore verkauft, der mit einer Erkältung in Ehingen blieb. "Das muss man positiv sehen - nicht nur, dass wir ein riesen Spiel gemacht haben, wir haben auch noch eine der besten Offensiv-Mannschaften der Liga unter 80 Punkte gehalten - das war schon richtig stark", sagte Junge nach der dritten Niederlage in Folge. "Letztlich hat Paderborn aber verdient gewonnen - sie haben unsere Fehler eiskalt ausgenutzt", so Junge weiter.
Am kommenden Sonntag folgt ein weiteres sehr schweres Auswärtsspiel in Düsseldorf, welches seine aktuelle Partie am Samstag in Crailsheim mit 54:66 verloren hat.
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Büchert (17 Punkte, 14 Rebounds), Matthews (16, 6), Calvin (13), Vargas (10), Williamson (6), Valérien (5), Jahn (4), Bright (2).
Südwest Presse Ehingen Autor: SASCHA BURGER | 30.01.2012
DIE NEUE BIG IST DA!
BIG – Basketball in Deutschland erscheint am 31. Januar zum fünften Mal. TITEL-THEMA ist das erste Ranking des deutschen Basketballs. Zum Start bewertet die Redaktion von BIG die besten 50 Pointguards in Deutschland und die 25 besten deutschen auf dieser Position. Eine Analyse mit drei Tabellen, die Stärken und Schwächen in einem Punktesystem darstellen.
Mithat Demirel und Klaus Perwas bewerten die Tabelle. Dazu gibt es einen großen Report über Dennis Schröder, den viele für das größte deutsche Talent auf der Aufbau-Position halten.
Barcelonas Center Boniface N’Dong analysiert auf sechs Seiten die Gründe für das schlechte Abschneiden deutscher Klubs in der Euroleague.
BIG führte ausführliche Interviews mit Philip Zwiener (Trier), Chris McNaughton (Eisbären Bremerhaven), Jan-Hendrik Jagla (FC Bayern München), Benas Veikalas (Telekom Baskets Bonn), Simon Schmitz und Stefan Schmidt (BBC Bayreuth), Jacob Burtschi (Frankfurt), Judie Lomax (USC Freiburg) und das Derby-Spektakel in der ProB zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel.
Die fünfte Ausgabe von BIG hat wieder 100 Seiten und berichtet auf 14 Seiten über ProA (auch über die Steeples!), ProB und die Regionalliga.
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BasCats kratzen die Steeples
Nach einer starken kämpferischen Leistung mussten sich die Ehinger Pro-A-Basketballer in Cuxhaven mit 63:75 (33:34) geschlagen geben. Dabei lagen die Steeples nie in Führung, gaben aber auch nie auf. "Nicht schon wieder", dürften sich die Ehinger Pro-A-Basketballer nach dem ersten Viertel bei den Cuxhavenern BasCats gestern Abend gedacht haben. Wie vor einer Woche, bei der 70:79-Heimpleite gegen Essen, kamen die Steeples nämlich auch im hohen Norden der Republik nicht so recht aus den Startlöchern. 14:25 stand es nach zehn Spielminuten. Was am erneuten Anfangs-Desaster schuld war, ist schnell gesagt. Zum einen holten die Ehinger nur vier Rebounds, während die Hausherren deren acht schnappten. Dazu traf Cuxhaven auch einfach phänomenal. Letztlich verhinderten drei Dunkings von Andreas Büchert und Garrett Williamson in den letzten drei Minuten des ersten Spielabschnitts, dass der Ehinger Rückstand noch größer ausfiel. Im zweiten Viertel aber zeigte sich wieder die Ehinger Mannschaft, die vor Weihnachten den Tabellenführer aus Weißenfels schlagen konnte. Die Defensive war grandios. 19:9 gewannen die Steeples den zweiten Spielabschnitt und gingen so mit einem minimalen 33:34-Rückstand in die Halbzeit. Bis dahin war dann auch das Reboundverhältnis wieder ausgeglichen (14:14). Vorne überzeugten neben Williamson und Büchert (je 7 Punkte) auch Kapitän Virgil Matthews (8). "Da haben wir uns klasse zurückgekämpft", lobte Coach Ralph Junge seine Mannschaft. Dass es nach einer Viertelstunde Halbzeitpause auf dem Feld weiterging, haben die Steeples dann allerdings total verschlafen. In den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit erzielte die Junge-Mannschaft nämlich nur zwei magere Pünktchen, während die Gastgeber 19 Zähler im Ehinger Korb unterbrachten. Damit lagen die Ehinger mit 18 Punkten zurück - bis zum Schlussviertel sollten sie den Rückstand noch auf 13 Punkte (42:55) verringern, allerdings war auch dies eine sehr schwere Ausgangslage für die letzten zehn Spielminuten. Und so war das Spiel spätestens fünf Minuten vor Schluss, nachdem die Gastgeber einen weiteren 10:0-Lauf beendet hatten, gelaufen. 46:67 stand es zu diesem Zeitpunkt aus Sicht der Steeples. Danach kam Erdgas Ehingen/Urspringschule in der Schlussminute durch drei Dreier nochmal bis auf zwölf Zähler an die Nordlichter heran. Allerdings vermochte auch der Schlussspurt nichts an der zehnten Saisonniederlage der Ehinger zu ändern, die die jüngste Mannschaft der Liga auf Tabellenrang elf zurückwirft. "Insgesamt war das ein bisschen unglücklich - wir haben die Würfe nicht getroffen, die man treffen muss, um auswärts zu gewinnen", fasste Junge zusammen. "Cuxhaven hat dazu einfach sehr konstant gespielt und damit auch verdient gewonnen", so Junge weiter, der allerdings deutlich sagte, dass es dieses Mal in den Reihen seiner Mannschaft keineswegs am Einsatz gefehlt habe. 63:75 endete die Partie schließlich - sicher keine einfache Ausgangslage für die kommenden zwei Auswärtsspiele in Paderborn (Tabellenplatz 4) und Düsseldorf (6). Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Matthews (15 Punkte, 7 Assists), Williamson, Vargas (je 10), Bright, Büchert (je 9), Creekmore (6), Jahn, Calvin (je 2), Valérien. Südwest Presse, 23.01.12
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Eine Frage des Wollens
Gegen die Baskets aus Essen mussten sich die Steeples mit 70:79 geschlagen geben und finden sich auf dem neunten Tabellenrang der 2. Bundesliga ProA wieder. Der Siegeswille der Gäste war stärker.
Ralph Junge, Trainer von Erdgas Ehingen/Urspringschule, war merklich enttäuscht nach der 70:79 (36:42)-Heimniederlage, die seine Mannschaft gegen Essen einstecken musste. "Wir wollten es heute nicht so sehr wie die Essener", lautete sein Fazit. Schon die erste Spielminute ließ auf nichts Großes hoffen. Ein Fehlwurf und ein Offensiv-Foul standen nach 60 Sekunden zu Buche. Danach legten die Ehinger zwar zu, allerdings landeten die Gäste ins zweite Viertel hinein einen 10:0-Lauf, der die Steeples auf 15:24 zurückwarf. Teils betrug der Rückstand der Junge-Truppe gar 15 Punkte. Letztlich fingen sich die Hausherren aber und schafften bis zum Pausenstand von 36:42 noch einen 9:0-Lauf.
Allerdings war schon in der Halbzeit abzusehen, woran es gestern Abend in Reihen der Ehinger mangelte: Einsatz. Und das besonders unter den Körben. Nach 20 Minuten hatten die Essener sich 17 Abpraller vom Korb (Rebounds) gesichert und die Ehinger nur zehn. Nach der Partie sagte auch Gästetrainer Igor Krizanovic, dass ihn die Schwäche der Ehinger an den Brettern überraschte: "Es war sehr überraschend für mich, dass Ehingen die Reboundwertung so klar verloren hat - das war letztlich der Schlüssel, weshalb wir gewonnen haben." Bis zum Ende sollte das Reboundverhältnis 23:37 lauten.
In Halbzeit zwei machten die Steeples etwas besser weiter. So blieben die ausgeglichen spielenden Steeples stets dran und hielten den Rückstand immer um zehn Punkte. Eine echte Chance, die Partie nochmal zu drehen hatten die Ehinger in der ersten Hälfte des letzten Viertels. In diesem Zeitraum gelang es der jüngsten Mannschaft der Liga, die Gäste punktelos zu halten. Allerdings versäumten es die Ehinger, die ohne den verletzten Malik Müller antraten, dies zu nutzen und selber zu punkten.
So endete die Partie mit einer Foul- und Freiwurforgie in den letzten Minuten, die allerdings nichts mehr an der dritten Ehinger Heimniederlage zu drehen vermochte.
"Vielleicht hat sich die Mannschaft nach den vergangenen drei Siegen einfach überschätzt", sagte Junge nach der neunten Saisonniederlage seiner Mannschaft. "Essen hat verdient gewonnen", so Junge weiter. Wer den Zuschauern länger in Erinnerung bleiben dürfte ist der Essener Spielmacher Cristopher Alexander. Der 1,88-Meter Basketball-Floh, mit geschätzten 70 Kilo Körpergewicht beeindruckte mit 21 Punkten . Dabei verlor er allerdings auch zehnmal den Ball - ein ruhmloser Längenfeld-Rekord. Was für den Endstand aber am aussagekräftigsten war, waren die elf Rebounds die dem mit großem Abstand kleinsten und leichtesten Spieler gegen die Steeples gelangen.
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule
Calvin (17 Punkte), Vargas (13), Creekmore (12), Matthews (11), Büchert (5), Valerien, Bright, Williamson (je 4), Jahn.
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ProA-Youngster des Monats: Akeem Vargas
Ein wichtiger Faktor und Leistungsträger Mit Akeem Vargas wächst der nächste Erstligaspieler aus der Talentschmiede der Urspringschule heran. Nach einem Jahr am Iowa Lakes Community College kehrte Vargas vor der Saison 2010 nach Deutschland zurück und wird seither in einem 3-Jahresprojekt in Kooperation zwischen ProA-Ligist ERDGAS Ehingen und Erstligist Walter Tigers Tübingen zum Erstligaspieler „ausgebildet“. Lag der Ausbildungsschwerpunkt in der vergangenen Saison in Ehingen, so soll dieser in der kommenden Saison ganz klar bei Erstligist Tübingen liegen, erläutert Ralph Junge, Headcoach der Ehinger Steeples und „Vater“ des Ehinger Nachwuchsförderungsprogrammes an der Urspringschule. In der laufenden Serie „tanzt“ Vargas auf zwei Hochzeiten: Im Trainings- und Spielbetrieb bei Erstligist Tübingen sowie als Leistungsträger im Kader des ProA-Ligisten Ehingen. „Das ist auch genau der Grund, weshalb Akeem Vargas die Auszeichnung zum Spieler des Monats verdient: Er kann uns in Ehingen zwar nur in den Spielen unterstützen, ist mit seinen knapp 25 Minuten durchschnittlicher Einsatzzeit dennoch ein ganz wichtiger Faktor und Leistungsträger in unserem Konzept“, lobt Junge den 21-jährigen Guard. Mit seiner Schnelligkeit und Athletik nimmt der A2-Nationalspieler derzeit insbesondere in der Defensive eine tragende Rolle ein. Offensiv überzeugt er durch seinen starken Zug zum Brett, wenngleich Junge einräumt, dass hier noch mehr möglich wäre, wenn Vargas im Trainingsbetrieb noch mehr in die Ehinger Angriffssysteme integriert werden könnte. „Zum Saisonstart, als wir kurz zuvor von unserer gemeinsamen zweiwöchigen Chinareise zurückgekommen sind, hat Akeem auch offensiv vollauf überzeugt“, sagt Junge. Über 17 Punkte erzielte Vargas in den ersten fünf ProA-Partien. Doch auch sein aktueller Saisonschnitt von 9,9 Punkten wird in der ProA nur noch von seinem Teamkameraden Kevin Bright übertroffen.
Die "Junge Liga" zeichnet Akeem Vargas zum Youngster des Monats Dezember aus - Herzlichen Glückwunsch!
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Steeples wollen nächsten Heimsieg
In der Vorweihnachtszeit beschenkte das Team von Trainer Ralph Junge die Fans mit zwei sensationellen Heimsiegen gegen den MBC und Heidelberg.
Nach dem Jahreswechsel scheinen unsere Steeples nichts von der großartigen Form aus den Dezemberwochen verloren zu haben, im Gegenteil. Beim Mitaufsteiger aus Leitershofen gelang am Wochenende der erste Auswärtssieg der Saison. Der spektakuläre 96:64 (46:34) Sieg begeisterte auch neutrale Zuschauer, Alley-Oops und Tip-Dunks sorgten für großes Staunen im bayrischen Schwaben. Basis für das erfolgreiche Auftreten der Steeples ist die hervorragende Verteidigung. Nur 74 Punkte wurden den Gegnern in den letzten drei Partien gestattet. Die Verteidigung ist gleichzeitig der Katalysator für die Steeples-Offensive. In den letzten drei Spielen erzielte Kapitän Virgil Matthews & Co. 91,6 Punkte pro Partie, ein fantastischer Wert!
Im Heimspiel gegen die Gäste aus Essen, wollen die „Junge-Jungs“ an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Das Team von Coach Igor Krizanovic liegt heuer auf dem 12. Tabellenplatz und hat in dieser Saison sechs Siege einfahren können.
Einen davon am dritten Spieltag zu Hause gegen Ehingen/Urspringschule. Überragender Akteur auf Seiten der ETB Wohnbau Baskets war damals ein Altbekannter: Marco Buljevic. Mit 17 Punkten und 8 Assists war der Urspring-Alumni entscheidender Faktor für den Essener Heimerfolg gegen die Steeples. Buljevic (13,5 Punkte pro Spiel) laboriert momentan an einer hartnäckigen Knieverletzung, wird aber alles daran setzen, um an alter Wirkungsstätte auf dem Parkett zu stehen. US-Aufbauspieler Christopher Alexander ist mit 18,7 Punkten Topscorer für Essen. Kevin Wysocki (13,2 Punkte), seit Mitte November für den ETB aktiv, punktet wie der amerikanische Innenspieler Joseph Henley (11 Punkte) zweistellig für das Team aus dem Ruhrpott.
Gelingt es den Steeples den Schwung aus den vergangenen Wochen mitzunehmen, dürfen sich die Fans auf ein intensives, spektakuläres Spiel freuen. Seid dabei, macht die Längenfeldhalle zu einem Tollhaus und schreit die Steeples zum Sieg! Anne-Sophie Briest unterstützt Ehinger Steeples "Ich bin ein waschechter Fan der Ehinger Basketballer", sagt Schauspielerin Anne-Sophie Briest. Sie kommt am Sonntag zum Heimspiel ins Längenfeld. Wenn das kein Promi ist. Die Schauspielerin Anne-Sophie Briest legt am kommenden Sonntag bei den Basketballern einen Zwischenstopp ein. "Ich bin ein großer Basketball-Fan und Anhänger des deutschen Förderungssystems", sagt Briest, "aber besonders gefällt mir das Konzept der Urspringschule, das an einen Verein gekoppelt ist." Für die Berlinerin, die sich am Wochenende beruflich in Gießen aufhält, ist es ein Katzensprung nach Ehingen. Dort will sie ihre Kontakte zu Cheftrainer Ralph Junge und den jungen Spielern ausbauen. "Ich will Ehingen helfen und die Steeples bei der Suche nach weiteren Sponsoren unterstützen", betont die Berlinerin gegenüber der SÜDWEST PRESSE. Dazu trifft sie mit der Führungsmannschaft der Ehinger Pro-A-Basketballer zusammen. Urspring und die Steeples haben es ihr jedoch ganz besonders angetan. Und das hat seine Gründe. In der vergangenen Saison 2010/11 wechselte ihr Sohn Jahmar Walker, der bei Alba Berlin in der Jugend spielte, als Zwölfjähriger an die Urspringschule. An der Klosterschule lernte Anne-Sophie Briest das Basketball-Konzept von Ralph Junge schätzen. Junior Jahmar, der im Februar 14 Jahre alt wird, besucht nun ab Februar eine Schule in den USA. "Ich kenne Ralph Junge schon aus Zeiten, als er mit seinen Spielern zu ,Jugend trainiert für Olympia nach Berlin kam", erzählt Briest, "da habe ich für die Jungs gekocht und die Trikots gewaschen." Dem Ex-Urspringer und Nationalspieler Lucca Staiger drückt sie hin und wieder bei Alba die Daumen. Sie habe guten Kontakt zu den Jungs und freue sich auf das Wiedersehen mit ihnen am Sonntag. Darüber hinaus verfolge sie alle Spiele der Ehinger über den Live-Ticker im Internet. Ein waschechter Fan also, ein Edelfan. Dem breiten Publikum dürfte Anne-Sophie Briest von Film und Fernsehen bekannt sein. In Til Schweigers Kino-Hits "Keinohrhasen" und "Kokowääh" spielte sie mit. Ebenso im TV in "Natalie", "Ein starkes Team", "Soko", "Für alle Fälle Stefanie" und "Die Wache". Info: Anne-Sophie Briest ist am 22. Januar um 20.15 Uhr im ZDF zu sehen. In einer Dora-Heldt-Verfilmung "Kein Wort zu Papa" spielt sie eine der beiden Hauptrollen.
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Steeples holen ersten Auswärtssieg
Der erste Auswärtssieg in der ProA gelang den Ehinger Steeples gestern bei der BG Leitershofen/Stadtbergen. Beim 96:64 (46:34)-Erfolg feierten die Steeples gleichermaßen ihren ersten Kantersieg in der Liga.
Die Steeples legten wie in den vergangenen Spielen auch in Augsburg los wie die Feuerwehr. 14:4 stand es bereits nach vier Minuten. Danach wurden die Ehinger aber zu schluderig und verloren in der Offensive viel zu häufig den Ball. "Da kamen wir einfach aus dem Rhythmus - nicht überraschend, nachdem wir ja die letzten drei Wochen nicht gemeinsam trainieren konnten", kommentierte Steeples-Trainer Ralph Junge die Schwächephase seiner Mannschaft. So ging es beim Stand von 20:19 für die Ehinger in das zweite Viertel.
Das war zu Beginn noch umkämpft, allerdings zeigten die Steeples dann, warum sie vor Weihnachten auch den Tabellenführer aus Weißenfels in die Schranken weisen konnten. Über vier Minuten ließen die Mannen von Junge keine Punkte der Gastgeber zu. Dazu fanden sich im Angriff viele Optionen: Bis zur Halbzeit ( 46:34) punkteten mit Ajay Calvin (13 Punkte), Andreas Büchert (11) und Virgil Matthews (10) gleich drei Ehinger zweistellig.
Es war zu diesem Zeitpunkt schon abzusehen, dass die Steeples in Hälfte zwei die besseren Karten haben würden. Indiz war ihre Dominanz unter den Brettern. 22 Rebounds schnappte sich das jüngste Team der Liga in den ersten 20 Minuten - zwölf mehr als die Leitershofener, die nur dank ihrer außergewöhnlichen Wurfquote von 61 Prozent noch im Spiel blieben.
Im dritten Viertel fiel die Trefferquote der Leitershofener auf 52 Prozent - die Steeples steigerten ihre auf 60 Prozent und ließen dazu auch beim Rebound nicht nach. Der 13:0-Lauf, den die Ehinger dann in der zweiten Hälfte des dritten Viertels hinlegten, sorgte vollends für die Vorentscheidung in der Augsburger Sporthalle vor 900 Zuschauern.
Beim Stand von 72:47 ging es so in das Schlussviertel, das wenig spannend war. Vielmehr unterstrichen die Steeples ihre Überlegenheit nochmal und vergrößerten ihren Vorsprung auf über 30 Punkte. 96:64 hieß es schließlich. Damit stand der erste Kantersieg von Erdgas Ehingen/Urspringschule in der Pro A fest. Gleichzeitig war der dritte Erfolg in Serie auch der erste ProA-Auswärtssieg der Steeples, die weiter auf Tabellenplatz zehn rangieren.
Erneut zeigte sich die Junge-Mannschaft auch beim achten Saisonsieg sehr ausgeglichen. Gleich fünf Ehinger erzielten zwölf Punkte oder mehr. Am auffälligsten war dabei Centerspieler Büchert mit 21 Punkten, elf Rebounds und fünf Blocks. Er hatte maßgeblichen Anteil an der Ehinger Übermacht unter den Körben. 23 Rebounds holten die Ehinger mehr als die Gastgeber - ein hervorragender Wert. "Insgesamt ein wirklich super Sieg für uns", freute sich Junge sichtlich. "Ich hatte eigentlich ein Spiel auf Messers Schneide erwartet, nachdem Leitershofen im Dezember ja auch gegen Topteams gezeigt hatte, dass es was drauf hat. Von dem her ist ein 30-Punkte-Sieg in dieser Halle sensationell", so Junge weiter, der die erneut starke Verteidigung seiner Guards heraus hob..
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Büchert (21 Punkte), Bright (17), Calvin (16), Williamson(14), Matthews (12), Creekmore (6), Jahn, Valérien (je 4), Vargas (2).
Südwest Presse Ehingen, 09.01.12., Sascha Burger
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Steeples stehen für die “Junge Liga”
Jugendförderung in der Pro A – Erdgas Ehingen/Urspringschule steht wie kein anderes Team für den Slogan “Die Junge Liga”. Mit Akeem Vargas (21 Jahre), Kevin Bright (19 Jahre) und Malik Müller (17 Jahre) stehen drei Youngster als Leistungsträger für die Steeples auf dem Parkett. Dazu kommen weitere 150 Minuten (10 min/Spiel) für U20 Spieler.
Die konzeptionelle Ausrichtung von Ehingen/Urspring, jungen Talenten eine Plattform in der 2. Bundesliga ProA zu bieten, wird auch durch Zahlen eindeutig unterstrichen. 1153 Minuten standen U22 Spieler für Ehingen in den ersten 15 Saisonspielen auf dem Feld. Cuxhaven belegt mit gut 250 Minuten weniger Platz 2, Mitaufsteiger Leitershofen liegt bereits weit abgeschlagen auf Platz 3. Im Altersbereich U19 sind die Steeples die Einzigen, die mehr als einem NBBL Spieler regelmäßig Minuten zukommen lassen. Neben U18 Nationalspieler Malik Müller stehen auch die 93er Julius Wolf und Sid-Marlon Theis sowie der 17-jährige Kalidou Diouf immer wieder auf dem Parkett. Die Einsatzzeiten der NBBL-Spieler hängen jedoch auch vom Spielplan und der Belastung in der Nachwuchsbundesliga mit Urspring ab.
Minuten Gesamt (pro Spiel) U22
Ehingen 1152,98 (76,9 min/Spiel) Cuxhaven 898,23 (59,9 min/Spiel) Leitershofen 679,3 (45,3 min/Spiel) Heidelberg 551,2 (36,7 min/Spiel) Essen 382,3 (25,5 min/Spiel)
Minuten Gesamt (pro Spiel) U19
Ehingen 341,96 (22,8 min/Spiel) Kirchheim 280,01 (18,7 min/Spiel) Heidelberg 209,3 (13,9 min/Spiel) Jena 95,92 (6,4 min/Spiel) Nürnberg 28,23 (1,9 min/Spiel)
A2 Nationalspieler Akeem Vargas ist mit 10,5 Punkten/Spiel nicht nur zweitbester Werfer des Tabellenzehnten, sondern bester Werfer aller U22 Spieler der Liga. Mit 10,2 Punkten/Spiel belegt der 19-jährige Kevin Bright Platz 2 dieser Rangliste. Viel Verantwortung auf dem Feld für die jungen Deutschen, ein Konzept das für die Steeples bisher hervorragend funktioniert.
Punkte/Spiel U22
Akeem Vargas 10,5 Kevin Bright 10,2 Andreas Kronhardt (Leitershofen) 8,4 Jusuf el Domiaty (Cuxhaven) 8,2 Malte Schwarz (MBC) 7,4 Paul Zipser (Heidelberg) 7,3 Erik Land (Saar-Pfalz) 6,5 Cornelius Adler (Nürnberg) 5,7 Besnik Bekteschi (Kirchheim) 5,7 Kai Barth (Heidelberg) 5,5 Malik Müller 5,1
Punkte/Spiel U19
Paul Zipser (Heidelberg) 7,3 Besnik Bekteschi (Kirchheim) 5,7 Malik Müller 5,1 David Taylor (Nürnberg) 2,0 Julius Wolf 1,8
Kevin Bright steht nicht nur in der Startformation von Trainer Ralph Junge, er erhält mit 27,5 Minuten auch die meisten Minuten aller U22 Spieler. Akeem Vargas belegt hier hinter seinem Teamkollegen mit knapp 25 Minuten Platz 2, Malik Müller steht mit stolzen 17 Minuten ebenfalls unter den Top 10 der Liga. Aktuell stehen in der gesamten ProA lediglich vier NBBL Spieler fest in der Rotation. Die Steeples planten darüber hinaus ursprünglich auch fest mit den Jugendnationalspielern Julius Wolf (Jhg. 1993) und Kenneth Ogbe (1994), doch beide wurden durch Verletzungen gestoppt. Wolf spielte in den ersten vier Partien 8,4 Minuten, eine Fußverletzung setzte dem guten Saisonstart des Forwards ein jähes Ende. Aufbauspieler Ogbe soll nach einer Rückenoperation im September nun in der Rückrunde an die ProA herangeführt werden.
Minuten/Spiel U22 (min. die Hälfte aller Spiele absolviert)
Kevin Bright 27,5 Akeem Vargas 24,44 Jusuf el Domiaty (Cuxhaven) 24,23 Andreas Kronhardt (Leitershofen) 23,4 Erik Land (Saar-Pfalz) 21,39 Malte Schwarz (MBC) 21,2 Cornelius Adler (Nürnberg) 20,1 Martin Bogdanov (Cuxhaven) 19,2 Besnik Bekteschi (Kirchheim) 18,4 Malik Müller 17,51
Minuten/Spiel U19 (min. die Hälfte aller Spiele absolviert)
Besnik Bekteschi (Kirchheim) 18,4 Malik Müller 17,5 Paul Zipser (Heidelberg) 17,3 Jakob Krumbeck (Jena) 5,5
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USA Blog Teil 7
30-12-2011
Die Enttäuschung ist spürbar. Die Niederlage gestern war keine alltägliche, sie hat richtig wehgetan. Trotzdem, wir haben die Verantwortung das wieder in Ordnung zu bringen. Nach Arby´s Frühstück machen wir nochmals kurz Pause im Hotel und machen uns dann auf in die Halle. Mihe ist nicht mehr einsatzbereit. Er hat Fieber bekommen und träumt für über 20 Stunden nur Scheiße und schwitzt, schwitzt, schwitzt!
Kenneth und Kevin spielen nicht, werden geschont. Zaire, der erst nach Weihnachten in Bristol zu uns gestoßen ist, wird als Point Guard starten. Zwei Minuten vor Ende haben wir einen komfortablen Vorsprung herausgespielt, liegen mit 10 vorne. Plötzlich fangen wir an schlampig zu werden. Schießen zu früh, treffen nicht. Verlieren den Ball leicht. Dobyns-Bennett verküzt den Rückstand schnell. Nur weil unser Gegner katastrophal von der Freiwurflinie wirft, schwindet der Vorsprung nicht spielentscheidend. Wir gewinnen mit einem Punkt und haben uns mit einigem Glück in das Spiel um Platz Fünf gerettet. Nach dem Spiel ab ins King College essen. Kurze Pause bei Abendsonne auf dem malerischen Campus. Wieder in die Halle. Kevin Bryant macht beim Dunk Contest mit. Bei seinem zweiten Versuch muss er abbrechen, er verspürt starkes Ziehen in der Rückseite des Oberschenkels. Der Contest ist für ihn beendet. Vor knapp 5500 Zuschauern begeistern einige junge Herren mit guten Dunks. Nach dem Contest Semifinale 1. Mentor/Ohio spielt einen sehr unkonventionellen Stil. Sie nehmen pro Partie 40 Dreier, gewinnen das Spiel mit ihrem Run and Gun Stil deutlich. Im zweiten Halbfinale spielt C.P.A.. Es kommt wieder ein ungutes Gefühl auf, das hätte unser Spiel sein sollen. Konjunktiv zählt aber im Sport nicht. Also zuschauen. Nach der Halbzeit erste Fuhre ins Hotel. Dann Rest des Spiels ansehen. C.P.A. verliert knapp. Wieder ins Hotel, Jungs in die Nachtruhe. Ich an die Hotelbar. Der Ärger ist groß, Yuengling Bier (älteste Brauerei Amerikas, Prädikat Empfehlenswert) tut ganz gut. Es ist Karaoke Nacht. Der große Ärger legt sich etwas, die Beobachtung der Bevölkerung dieses ländlichen Teiles der USA ist faszinierend.
Ab ins Bett, letzte Spiel 2011 kommt morgen.
31-12-11
Jungs die noch kurz in Mall wollen stehen früher auf. Gehen wieder ans King´s College frühstücken. In die Halle, versuchen Check einzulösen. Bereitet Probleme. In die minimale, trostlose Mall. Kurzaufenthalt. Hotel. Sachen packen. Wieder los Richtung Halle. Mihe immer noch krank im Bett, heißt Shuttlen. Spiel. Starten gut. Liegen mit zehn Punkten vorne, dann völliger Einbruch. Ballverluste, die einfache Punkte für Gegner zur Folge haben. Schwächen im Defensivrebound, weitere einfache Punkte. Zur Halbzeit ist Vorsprung weg, 31:31. Nach der Pause machen sich die Strapazen der letzten, knapp 2 Wochen bemerkbar. Energie ist wenig da. Machen Fehler. Aufbäumen gibt es nicht mehr und wir verlieren verdient. Sechster Platz. Die Enttäuschung ist groß. Die gemachten Erfahrungen gilt es zu verarbeiten und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Es wird interessant sein, wer mit welcher Konsequenz, Änderungen durchzieht. Es wird interessant, was das Team aus diesen Erfahrungen macht und verändert. Ein spannendes Jahr 2012 ist garantiert!
Wir schauen uns die beiden weiteren Spielen an. Christ School aus North Carolina gewinnt das Turnier verdient, ist die tiefste Mannschaft mit dem besten Guard. Malo wird verdientermaßen als einziger Spieler von uns ins All Tournament Team berufen. Glückwunsch! Monsieur Valérien hat sich diese Auszeichnung so verdient, der fokussierte Arbeiter hat sich in den letzten zwei Wochen für seine konsequente Trainingsarbeit über die letzten 1,5 Jahre belohnt.
Nach Abendessen in der Halle in Form von Pizzas wieder ins Hotel. Sylvester. Hier nicht so wirklich ein Event. Vor allem für unter 21-jährige. Paar Jungs gehen mit mir ins Kino. Mission Impossible. Soll gut sein, ich kann es nicht beurteilen. Müdigkeit übermannt mich nach 15 Minuten und auch der Jahreswechsel wird verschlafen. Wieder zurück im Hotel ist die Nacht für die meisten relativ kurz. Viele Sachen müssen in kleine Taschen und vereinzelt trifft auch noch Besuch ein. Das Beste für 2012 an Alle.
01-01-2012
Abfahrt aus Hotel bei strömenden Regen. Im Endeffekt hat auch jeder seinen Ausweis gefunden. Gut, dass manche Dinge doppelgecheckt werden…
Flughafen. Übergewicht und Extrataschen werden gestattet. Nett fragen kann helfen. Ken und Oli hauen ab, haben anderen Flug nach München. Kevin bleibt länger, sein Flieger geht später. Rest in Minimaschine nach Atlanta. Dort trennt sich der Trupp nach dringend notwendiger Nahrungsaufnahme erneut. Kev, Malo, Zaire, Malik, MBK, Mihe, Rolf und ich nach Stutte. Rest nach Frankfurt. In paar Tagen geht es schon weiter. Jetzt alle nach Hause in die richtigen Familien!! Erholen, rekapitulieren, lernen, motivieren, umsetzen…man darf gespannt sein wie es weitergehen wird!
U1L
F M C
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Fahrt nach Leitershofen
Für das Auswärtsspiel gegen Leitershofen am Sonntag, 08. Januar (16.00 Uhr) setzen die Steeples wieder einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 12.30 Uhr auf dem Betriebshof der Fa. Bottenschein in Ehingen. Der Fahrpreis liegt bei 7€. Anmeldungen bis spätestens 05.01. an Ricky Schulz unter rickyschulz@gmx.de. Go Steeples, go!!!
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USA Blog Teil 6
25-12-2011
Ausschlafen. Autos beladen. Fahrt nach Bristol. Bei traumhaftem Wetter reisen wir durch die Blue Ridge Mountains. Am Firmament kreiert die Sonne großartige Farbkreationen, die hügelige Landschaft wird durch das Lichterspiel am Himmel noch attraktiver. Wir finden das Holiday Inn Hotel in Bristol auf Anhieb, checken in unsere Heimat für die nächste Woche ein.
Im TV läuft NBA, Weggang von Chandler und Barea macht die Mavs zu einem anderen Team. Nervt. Marschieren zum Chinesen, der natürlich auch am 25.12. offen hat. Speisen genüsslich, mit Bedienungen, die mehr als dubios erscheinen. Ins Hotel und ab aufs und ins Bett. Getting ready for a second chance…
26-12-2011
Aufstehen und vor die Bücher. In der Lobby sitzen die Jungs zusammen und setzen sich mit den akademischen Herausforderungen auseinander. Mit großem Respekt beobachte ich, wie die Herren sich mit Mathematik auseinandersetzen. Mathe Abitur ruft…
Direkt im Anschluss Fahrt nach Seviervielle. 1,5 Stunden weg vom Hotel befindet sich eine große Outlet-Mall. In begrenzter Zeit erneut der amerikanischen Wirtschaft auf die Sprünge helfen. 26.12. ist in USA schlechter Tag für so ein Vorhaben. Alle wollen nach Weihnachten Geschenke umtauschen, bzw. Geld unter die Leute bringen, was es zum Fest der Liebe gab. Es ist die Hölle los. Unserer Wirtschaftshilfe tut das keinen Abbruch.
Rückfahrt. Sachen aufs Zimmer. Bruder begrüßen. Sebastian ist aus Buffalo zu Besuch und die Freude ist riesig, ihn wiederzusehen. 15 Minuten Zeit. Ab ins Training. In der Viking Hall findet das Turnier statt. Die Halle wäre eine bessere Bundesligahalle. Es ist immer wieder faszinierend diesen Basketballtempel zu betreten. Die Faszination scheint bei den Herren zu sehr ausgeprägt. Wir sind zu lasch, zu unkonzentriert und kommen erst nach deutlichen Worten und extra Bewegungen wegen Fehlverhalten in Schwung. Duschen. Fahrt zu Kirchengemeinde. Traditionell lädt die Gemeinde vor dem Turnier zum Essen ein. Nach offenherziger Begrüßung durch Unbekannte, wird ein Gebet gesprochen. Wir dürfen uns dann am leckeren, regionalen Essen vergnügen. Es tut gut, gekochtes Gemüse zu essen und die Herren reizen diese Möglichkeit bis Ultimo aus. Die Freundlichkeit der Menschen fasziniert. Rückfahrt ins Hotel. Ruhen. Wir haben morgen das erste Spiel des Turniers. Anpfiff ist um 13.00 Uhr. Es ist an der Zeit. Zeit den Ärger über das Erlebte auf dem Feld vergessen machen zu können.
27-12-2011 Frühstück im Hotel. Sandwiches. Bananen. Tee. Abfahrt zur Halle. Wir haben das erste Spiel, können also im langen Warm-up weiter ein Wurfgefühl entwickeln. Ziel ist es heute Kevin zu schonen, Kalidou kränkelt und auch ihn will ich minimiert einsetzen. Die Rechnung wird nicht aufgehen. Nach einem guten Start verlieren wir unerklärlicherweise Spannung und Intensität. Wir liegen nach dem ersten Viertel 16:6 in Führung. Zur Halbzeit liegen wir 21:23 hinten. Unser Gegner ist uns vom Talent hoffnungslos unterlegen. Doch die Disziplin und die Toughness bereiten uns große Probleme. Wir verlieren das Reboundduell 24:13. Gegen ein Team das keinen Spieler über 1.95 Meter hat. Mehr gibt es nicht zu sagen… Halbfeldpresse verändert unser Spiel. Hereinnahme von Kevin ebenfalls. Wir drehen die Partie und erreichen mit einem hart erkämpften 46:38 die nächste Runde. Aber es muss sich was ändern. So können wir nicht weiter machen. Wir haben das Spiel gewonnen. Das positivste an diesem Spiel. Im nächsten Spiel müssen wir zeigen, dass wir in der Lage sind wie Gewinner zu spielen. Mit Toughness. Mit Begeisterung. Mit Willen. Mit Herz.
Michael, mein Bruder und ich besuchen Irische Gastronomiestätte im Bristol Zentrum. Die sehr ländliche Gegend spiegelt sich im Kneipenpublikum wieder. Es ist Open Mic-Night. Gitarristen zeigen ihre Countrysängerkünste. Paar sehr gute dabei. Die Dartpfeile werden geworfen. Ein sehr gelungener Abend, der den Unmut über das Spiel erträglicher macht…
28-12-2011
Rolf und ich machen uns ins King´s College auf. In der lokalen Division 2 Schule findet der traditionelle Coaches Brunch statt. Der Turnierdirektor dankt den Helfern, den Sponsoren und den Helfern. Hauptsponsor, Chef von Arby´s in der Region, richtet ebenfalls Worte an die anwesenden Trainer. Leckeres amerikanisches Frühstück. Gute Unterhaltungen mit Trainern von anderen Teams. Leider zeitlich begrenzt. Wir haben ein Shootaround um 11.00 Uhr und müssen schnell den Weg in die Viking Hall antreten. Mihe und Sebastian haben die Jungs in die Halle gebracht. Wir werfen viel, behandeln kleine taktische Änderungen und machen einen guten Eindruck. We better do…!!
Mittagesssen bei Arby´s. Rückfahrt ins Hotel. Zeit für kurzen Rest vor dem zweiten Spiel. Fort Myers Highschool ist der Gegner. Ich konnte das Team bereits beim City of Palms beobachten. Wir kennen ihr Personal und sind gut vorbereitet. Und zum ersten Mal seit dem wir amerikanischen Boden betreten haben, spielen wir in der richtigen Manier. Defensivdruck enorm hoch.
Entscheidungsverhalten offensiv gut. Fort Myers ist chancenlos. In der ersten Halbzeit macht das Team aus Florida gerade sieben Punkte. Unser Druck lässt nicht nach. In der Verteidigung machen wird einen großen Schritt nach vorne. Resultat: wir gewinnen überzeugend 57:24. Der Spirit stimmt. Die Einstellung. Und prompt sind wir ein anderes Team.
Ohne zu duschen hauen die Jungs nach der Partie ab. Im King´s College gibt es nur bis 18.00 Uhr Abendessen. Ich bleibe in der Halle und beobachte unseren nächsten Gegner. Christ Presbyterian Academy aus Nashville hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Viele gute Schützen. Schnelles Spiel. Mit Jalen Lindsey einen Sophmore, der in den USA unter den besten 15 Spielern gerankt ist. Tennessee High ist nicht auf dem gleichen Niveau und verliert deutlich. Wir werden morgen ein anderer Gegner sein…Come on U 1 L!
29-12-2011
Großteil des Teams geht mit Michael und Rolf zum Frühstück in der Halle. Abfahrt zum Shootaround um 10.40 Uhr. Nach Körperpflege und Shooting werden taktische Vorbereitungen auf den Gegner am Abend gemacht. Die Herren bekommen Infos zum Gegner. Noch etwas werfen. Viertelfinale kann kommen.
Stopp bei Arby´s. Mittagessen. Ins Hotel. Ausgedehnter Nap. Lernen von 15.00-16.30 Uhr. Viertel vor Fünf Abfahrt zu King´s College. Abendessen. Hotel. Stunde Zeit. Ruhe vor dem Sturm. Das Viertelfinale zur Primetime. 20.00 Uhr Anpfiff. Schon auf dem Weg zur Halle wird schnell klar, was heute los sein wird. Die Parkplätze sind gerammelt voll. Die Halle ist gut gefüllt, wahrscheinlich an die 6000 Zuschauer säumen die Ränge der Viking Hall. Sie werden ihr Kommen nicht bereuen…
In der ersten Halbzeit wird von Seiten der Unparteiischen alles getan, um uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Es wird nicht mit dem gleichen Maß gemessen, nach dem Spiel wird die Statistik 23:10 Fouls zu unseren Ungunsten verzeichnen. Mehr zu sagen, würde wieder Wörter zur Folge haben, die in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben…
Wir liegen nach dem ersten Viertel 7:12 zurück. Zur Halbzeit 26:29. Wir bleiben in Schlagdistanz, obwohl wir gefühlt gegen acht Gegenspieler antreten. Es ist trotzdem möglich, das Ding zu holen. Nach der Halbzeit wird ausgeglichener gepfiffen und es entwickelt sich ein sehenswerter Fight zweier Teams, die sich weigern zu verlieren. Im letzten Viertel schaffen wir es den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Malos Jumper sendet uns es in die Verlängerung. Unter großem Jubel der begeisterten Zuschauer, deren Sympathien klar auf unserer Seite sind. Wir befinden uns in einem großen Spiel, fighten, husteIn und tatsächlich: Malik sichert uns mit seinen Punkten den Einzug in die zweite Verlängerung. In dieser überschlagen sich die Ereignisse. Kevin Bright bringt uns mit Layup in Führung, nur um im direkten Gegenzug den Ausgleich zu kassieren. Kevin hat Chance uns in Führung zu bringen, verlegt. CPA scort. Sind einen hinten. Wir erspielen uns einen großartigen Layup für Kali, er verlegt. Wir foulen, beide Frewürfe drin. Drei hinten. Kevin passt zu Kenneth, Dreier, daneben. Foul. Spiel vorbei. Viertelfinale verloren. Der Schmerz über diese Niederlage ist riesig. Und doch ist etwas anders. Die Jungs hatten den Sieg verdient. Sie haben das Spiel so gespielt, wie es sein muss. Es hat nicht gerreicht. Wir können uns aber in den Spiegel sehen und sagen wir haben alles gegeben. Nuancen haben den Unterschied gemacht. So zu verlieren ist aber akzeptabel. Ganz im Gegensatz zu den zwei Spielen in Florida. Wir haben uns verbessert. Die Schmerzen über die Niederlage werden dadurch leider nicht geringer.
Und was nun? Zeigen, dass wir gelernt haben. Wir jetzt wissen wie Gewinner spielen. Morgen nicht wie ein Looser-Trupp rausgehen und herzlos spielen. Nein. Wir müssen die Wut über die Niederlage in Energie umwandeln…das ist unser Job. Sandwiches auf den Zimmern. Versuchen zu schlafen. Ich kann es nicht. Die Enttäuschung über die Niederlage überwiegt Müdigkeit gerade völlig. Wut in Energie für morgen. Das ist unsere Aufgabe. Come on U 1 L!
Euer Felix
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USA Blog Teil 5
23-12-2011
Florida liegt in einem dicken, undurchdringlichen Nebelfeld als wir Fort Myers verlassen. Unter Julius´ Regie sind alle Taschen in den drei Vehikeln verstaut worden. Wir reisen mit zwei Mini-Vans und einem kleinen Jeep. Es kann nicht behauptet werden, wir würden über unseren Verhältnissen leben. In meinem Jeep hat Mario seinen Rucksack zwischen den Beinen, Thomas streckt als Mittelmann seine Füße nach vorne auf die Mittelarmlehne, Moritz und Kevin sitzen nicht unbedingt gemütlich. Der Kofferraum ist richtig voll, die Außenspiegel übernehmen Rückspiegelaufgaben.
Erster Teil der Fahrt: konstantes Schlafen aller Mitfahrer. Stopp bei Walmart. Frühstück besorgen. Zweiter Teil der Fahrt: Entscheidung weg von Interstate sorgt für kurzes Unbehagen bei Rolf und Mihe. Endeffekt läuft es aber sehr ordentlich. Rolf verpasst Ausfahrt zu Essen, Fokus scheint kurzzeitig woanders. Finden uns schnell wieder. Subway zum Mittagessen. Wird für Magenprobleme bei Einigen sorgen. Dritter Teil der Fahrt: Substantive aneinanderreihen. Wird ein Wort kreiert, das fragwürdig klingt, wird Veto eingelegt. Der Kreator hat Chance sich zu rechtfertigen. Dann wird demokratisch abgestimmt. Spiel sorgt für Erheiterung und Aktivierung von Gehirnzellen. „Wer bin ich?“ wird noch intensiver gespielt. Bis auf eine Figur, wird alles erraten. Währenddessen fliegt an uns erst Florida, dann Virginia und schließlich South Carolina vorbei. Die Fahrt vergeht wie im Flug. Nur an einer Tankstelle verlieren wir ca. 15 Minuten. Subway-Essen fordert ersten Tribut. Die Erinnerung an das letzte Jahr, als wir am 24.12. den gesamten Tag in den Mietwagen verbrachten, ließ die Fahrt im Vorfeld anstrengender erscheinen, als sie dann im Endeffekt ist.
Wir erreichen Spartanburg nach ca. 13 Stunden Reisezeit. Inklusive Pausen für Essen und zeitintensiver Lösungssuche für Magenprobleme. Wir sind gut untergebracht. Haben nettes Apartment, werden hier schön Weihnachten feiern können. Haben die Chance gleich noch in die Halle zu gehen. Dreißig Minuten locker laufen. Zwanzig Minuten Shooting. Kräftigung und Stretching mit Michael. Duschen. Ab zu Waffle House. Seit dem Film „Tin Cup“, empfehlenswerter Golf-Film mit Kevin Costner, wollte ich mal so einen Laden besuchen. Die Konzeption des Ladens ist bemerkenswert. Riesige Fensterscheiben, offene Grill-/Kochstelle, Jukebox, 6 Bedienungen zu später Stunde, von denen nicht immer jemand etwas zu tun hat. Amerikanische Gerichte werden vor den Augen des Gastes zubereitet und werden von den Jungs heißhungrig verspeist. Ab ins Bett. Tag war lang genug…
24-12-2011
Frohe Weihnachten. Am Morgen kommt noch nicht wirklich Weihnachtsstimmung auf. Haben die Chance nochmal in die Halle zu gehen. Nutzen es, um die durch die Reise eingerosteten Gliedmaßen in Bewegung zu bringen. Den Ball auf den Korb zu werfen. Mit Michael eine intensive Körperpflege zu betreiben. Trainingsleistung der Herren ist nicht auf dem besten Niveau. Oh ja, ich weiß. Lange Reise, viel im Auto. Es ist Weihnachten. Doch trotzdem…wir machen immer wieder ähnliche Fehler, die müssen wir abstellen. Egal ob wir vorher 1200 Meilen gefahren sind, oder es das Fest der Liebe ist. Nach Duschen machen wir uns auf dem Weg zu einem All-you-can-eat Büffet. Für ein Nichts an Geld bekommen wir traditionelle amerikanische Südstaaten-Gerichte. Der Hunger allenthalben ist riesig und viel gesprochen wird in den ersten Minuten nicht. Keine Zeit. Nahrungsaufnahme steht auf der Prioritätenliste. Und Zwar ganz oben. Wir machen uns auf den Weg nach Greenville. Hatte den Capitano im Vorfeld gebeten, eine Minigolfanlage auszuchecken. 20 Minuten Highway später kommt unsere Ausfahrt. Wir finden unsere Destination nicht sofort, aber doch zügig. Zu einem Sonderpreis dürfen wir die Minigolfanlage benutzen, das traditionelle Weihnachtsturnier feiert Renaissance. Die großartige Anlage fordert ihren Tribut. Viele emotionale Ausbrüche hallen über dem Platz. Unmutsäußerungen überwiegen. Und alle sind mit großem Spaß und Freude bei der Sache. Mir gelingt der erste Triumph in der prestigeträchtigen Veranstaltung. Die Spannung ist gewichen, alle genießen die Zeit miteinander und langsam kommt Weihnachtsstimmung auf. Wir machen uns auf den Rückweg nach Spartanburg, lassen die Jungs raus und es gibt Zeit zu Ruhen. Treffen wieder zum Weihnachtsessen mit Bescherung. Fast wie früher zu Hause.
Schnauzbärte zum Ankleben sorgen für das erste große Highlight des Heiligen Abends. Einige der jungen Herren sehen mit Mustache sehr „Distinguished“ aus…absoluter Wahnsinn! Domino´s Pizza liefert uns das Weihnachtsessen. Schinken. Salami. Käse. Sehr lecker. Sehr reichlich. Die Bescherung beginnt: die Herren beschenken sich gegenseitig. Erklären wieso sie was gekauft haben. Zum Teil urkomisch. Special Awards gehen raus. Warrior Award geht an Oli, der mit seiner Zielstrebigkeit nach Verletzung begeistert hat. JW bekommt ein Dreirad verlieren. Symbolisch für seine ausgewiesenen Packkünste, sowie um das Anfahren noch besser zu erlernen. Spieleabend. In vier Teams wird gegeneinander angetreten. Stadt/Land/Fluss, Armdrücken, Liederraten, Sketch, Musik-/Tanzaufführung, Pantomime und Schere/Stein/Papier sind die Kategorien in denen spektakulär um den Titel gekämpft wird. Welch schauspielerisches Talent in manchen steckt, wie innovativ manche der junge Herren sind und wie viel Spass man auch ohne TV, IPhone, IPad, IPod, Laptop oder Handy haben kann, ist toll zu sehen. So richtig menschlich, interaktiv, sozial…formidable! Der Abend ist bereits wieder vorbei. Weihnachten 2011 schon wieder Geschichte. Die Familien zwar in Deutschland und trotzdem ein sehr besinnlicher Abend. Im Kreise der „anderen“ Familie. Wir sind dankbar, für das, was wir erleben dürfen. Und wollen das Beste daraus machen!
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USA Blog Teil 4
21-12-2011
Gameday. Ehre wiederherstellen. Zeigen, dass erstes Spiel eine Ausnahme war. Das ist der Plan für heute. Nach gesundem Frühstück auf Zimmer von JW, zieht sich alles noch mal auf die Zimmer zurück. Präparation für das Spiel. Treffen mittags in der Halle ein, es ist wenig los. Wie schmerzhaft die Niederlage in der ersten Partie war, zeigt sich jetzt noch deutlicher. Um 12.00 Uhr sind Wenige in der Halle, auch wenn sich die Ränge bis zum Anpfiff noch etwas füllen. Es hilft aber alles nichts. Das ist das Spiel um Platz Drei. Nicht das Finale. Und trotzdem müssen wir alles tun, um einen Sieg einzufahren. Wir verstehen das aber scheinbar nicht. Und zwar überhaupt nicht. Unsere Energie vom Tip-off weg ist schlecht, wir hustlen nicht, verlegen spannungslos Korbleger und rennen wieder einem Rückstand hinterher. Zwar gelingt es uns wieder den Rückstand aufzuholen, doch es ist nicht genug. Am Ende fehlt uns erneut die Cleverness. Friends Central School ist nicht besser als wir. Sie sind aber mit mehr Willen unterwegs. Mit mehr Herz. Mit mehr Spannung. Sie gewinnen verdient. Und wir gehen aus dem Turnier mit zwei Niederlagen. Die Enttäuschung ist riesig. Einmal über den Atlantik, die Chance vor Scouts gegen tolle US-Teams zu spielen, und wir schaffen es nicht 100 % auf das Parkett der Bishop Verot Highschool zu bringen. In der Nachbesprechung weise ich die Herren unter anderem auf die Chance hin, die das schwache Auftreten bietet: wir spielen noch ein Turnier hier. Wir haben die Pflicht, dort zu zeigen, dass wir anders sind, als wir beim City of Palms gezeigt haben. Zweimal in Folge zu verlieren ist schon schlimm. Zwei Mal in Folge verlieren, weil man es versäumt hat, alles auf das Parkett zu bringen…ich kann mir wenig nervigeres vorstellen…
Mit dem schlechten Beigeschmack dürfen wir jetzt die nächsten Tage leben. Wir fahren ins Hotel, duschen, gehen bei Sweet Tomatoes vom Büffet essen. Ab in die Mall. Die Jungs werden sich an Weihnachten gegenseitig beschenken. Sollen für einen festgelegten Partner lustiges/sinnvolles besorgen. Bei Sonnenuntergang und circa 20 Grad schwadronieren wir durch die großzügigen Shoppingpassagen. Verdient haben wir das überhaupt nicht,denke ich mir immer wieder. Aber gut, Weihnachten, Fest der Liebe, steht vor der Tür.
Von Mall direkt in die Halle. Wir bekommen kaum mehr Plätze, als wir zum Finale der Signature Series die Halle betreten. Hier hätten wir gespielt, hätten wir gewonnen. Woah, wie der Konjunktiv negativen Einfluss auf die Gemütslage haben kann…Tilton ist ein Überteam. Sie dominieren völlig und wieder kommt der Konjunktiv in den Sinn. „Wie gut wäre es gewesen, gegen die zu…“, hör auf damit Felix!
Finale des C.o.P. ist genauso einseitig. Die Lions aus Texas dominieren die Partie. Zach Peters wird nächste Saison für Kansas spielen, Mikey Mitchell ist bester Freshman des Landes. Und er zeigt wieso. Bei ca. 197 cm Körperlänge übernimmt er alles. Kann werfen, passt hervorragend und zieht furchtlos zum Korb. Mit einer Leichtigkeit im Antritt lässt er Gegenspieler stehen. Das als 1996er Jahrgang…man kann seinen Augen kaum trauen. Nach schwitzigen, hitzigen Stunden in der Halle sind wir froh wieder an die frische Luft zu kommen. Wir machen uns auf ins Hotel. Jungs haben als nächsten Termin morgens um 09.30 Uhr zu lernen. Die Alt-Urspringer Crew macht es sich wieder auf der Palmenterasse gemütlich und beweist Deutsche Grundlagenausdauer. Die seltene Gelegenheit, Zeit mit Leuten zu verbringen, die einem sehr ans Herz gewachsen sind, hilft etwas über die Scheiße hinweg. Die unglaubliche Angepisstheit über das Auftreten auf dem Turnier lässt zumindest für diesen Abend nach. Wer mal einen Abend mit Fab an einem Tisch saß, wird auch schwer noch schlechte Laune haben können. Zuu gut…!
22-12-2011
09.30 Uhr. Wir treffen uns in einem der Conference Rooms und starten den Lernvorgang. Mindestens zwei Stunden sind angesetzt. Die jungen Herren schaffen was. Mathe-Abiturvorbereitung in meinem unmittelbaren Umfeld, bei jeder auftretenden Frage habe ich eine Antwort parat…NICHT. Einige arbeiten an ihrem Seminarkurs, andere bereiten sich auf Biologie oder Geschichte vor. Thomas hat noch nicht so viel zu lernen, bekommt aber Aufsätze zu schreiben. So wird sein Deutsch verfeinert, muss ja die Luxemburger Flagge mit Ehre hochhalten. Nach fast 2,5 Stunden wird Lernen beendet. Strandsachen packen und auf geht’s. Gandrolf der Graue hat die Siesta Key Beaches als Ziel ausgegeben. Die Fahrt nach Norden entwickelt sich in unserem Jeep zu einer einzigen Jamsession. Dank Aux-Kabel und Geräten mit einem I, läuft ein Banger nach dem anderen durch die Lautsprecher. Hilfreich, denn geschlafen wurde nicht so viel in der Nacht zuvor.
In Siesta Key angekommen, ist jede Müdigkeit spurlos verschwunden. Wir betreten eine Szenerie, die wir Alle mit Hochsommer verbinden. Über eine Holzbrücke, die sich über kleine Sanddünen erstreckt, betreten wir einen Strand, der aus Puderzucker zu sein scheint. Die Feinheit des Sandes fasziniert. Die Endlosigkeit des Strandes begeistert. Der Wellengang im Golf reizt. Kaum hat Gandrolf einen Liegeplatz festgelegt, werden die Sachen abgelegt und die Hürdensprints über Wellen in den Golf beginnen. Mit teils spektakulärem Ausgang. Durch die Wellen tauchen. Über die Wellen springen. Sich mit den Wellen Richtung Strand treiben lassen. Tunken. Raus schwimmen. Football werfen. Jegliche Aufgesetztheit verschwindet. Das Kind kommt zum Vorschein. In Allen. Es wird gespielt. Getollt. Gerauft. Gerannt. Geworfen. Getaucht. Geschwommen. Gegessen. Gechillt. Gewartet… Die Sonne geht majestätisch im Golf unter. Das Warten hat sich gelohnt…wie man seit „Knocking on Heaven´s Door“ weiß, man muss einmal einen Sonnenuntergang am Meer erlebt haben. Die Farbveränderungen faszinieren. Der Sonnenstreifen spiegelt sich im Golf. Vögel starten direkt vom Meer in die Lichterpracht. Wir machen Gruppenbilder im dämmernden Licht und können unser Glück kaum fassen. Kurz vor Weihnachten einen hochsommerlichen Strandtag im Kreise von Leuten zu erleben, die man schon als Familie bezeichnen kann. Wahnsinn. Ich habe das Gefühl, das Bewusstsein für unser unfassbares Glück und die Chancen die wir bekommen, ist nicht so ausgeprägt wie es sein sollte. Sonst würden wir nicht zwei Spiele so weggeben wie wir es getan haben. Diese Erlebnisse, diese Möglichkeiten, diese Chancen und wir schaffen es nicht, alles zu geben, was wir haben. Obwohl dieser Tag wie einem Traum gleich kommt, bleibt dieser Gedanke haften… Wir machen uns auf den Rückweg. Kurzer Stopp im Hotel. Ab zu Mel´s. Lecker Abendessen. Wieder Hotel. Wir haben zu packen. Am nächsten Morgen steht Standortwechsel auf dem Tagesordnungsplan. Ab nach Spartanburg. 06.30 Uhr wird es losgehen. Und die Hoffnung fährt mit, dass wir was lernen. Lernen, mehr aus dem zu machen, was wir haben. Nicht zufrieden zu sein, sondern immer nach mehr zu streben. Come on U 1 L…wir müssen das verstehen!!
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USA Blog Teil 3
19-12-2011
Kurzes Frühstück bei den Jungs auf dem Zimmer. Abfahrt zu Shootaround. Malik und Rolf sind nachts angekommen. Die Reise, inkl. Sprint am Detroiter Flughafen war wohl alles andere als angenehm. Doch bereits die ersten Sonnenstrahlen entschädigen für alles. Fahrt zum YMCA. Shootaround vor dem großen Spiel. Jungs zeigen sich konzentriert. Moritz bleibt mit seinen Rückenbeschwerden weiter inaktiv, Sid kämpft mit seinem Magen. Nach einer Stunde wieder zurück ins Hotel. Duschen und Abfahrt zu Pasta/Pizza/Salat All-you-can-eat Büffet. Halten uns an Pasta und Salat, zahlen für 15 Leute 105 Dollar. Nicht zu fassen.
Ruhepause vor Abfahrt. Es geht los. Die Halle ist nicht voll besetzt, unter den Zuschauern sind aber einige College Coaches. Wir starten sehr schlecht in das Spiel, scheinen mit unserem Geist und Körper in der Kabine geblieben zu sein. Haben Probleme im Rebound und mit unserem Entscheidungsverhalten. Kevin bekommt gleich zwei unglückliche Fouls. Nichts läuft wie es gewünscht oder erhofft war. Hilflos muss man mit ansehen, wie wir Fehler machen, die uns nicht passieren sollten. Und das auch noch mehrfach. Auch der Fakt, dass mit Malik und Kevin zwei der Jungs später gekommen sind, kann kein Grund dafür sein. Auch nicht der differente Spielstil. Uns fehlt Feuer. Uns fehlt Herz. Uns fehlt Konzentration. Oli kommt aufs Feld, seine ersten zwei Ballkontakte macht er zu Würfen. Beide drin. Sein Enthusiasmus nach den Treffern gibt uns einen Schub. Malo rackert ebenfalls unermüdlich und ist stark von draußen, wir verkürzen den selbst verschuldeten Rückstand vor der Pause auf sechs Punkte. Im dritten Viertel zeigen wir uns von einer besseren Seite. Wir spielen mit viel Selbstbewusstsein, nutzen unsere Größenvorteile aus. Besonders Kalidou ist in Korbnähe nicht zu stoppen und punktet nach Belieben. Wir schaffen den Ausgleich und scheine die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Im letzten Viertel machen wir Fehler, folgenschwere Fehler. Wir treffen wichtige Freiwürfe nicht, treffen schlechte Wurfentscheidungen, kriegen nicht die nötigen Stopps in der Verteidigung. Ende der für uns tragischen Geschichte: Jaylen Brantley trifft 2,7 Sekunden einen schwierigen Wurf über zwei unserer Verteidiger. Nach einer Auszeit schaffen wir zwar noch den Ball auf den Korb zu werfen, doch wir verfehlen das Ziel. Niederlage. Aus der Traum. Kein Spiel am Mittwoch direkt vor dem Finale des Turniers. Verloren, gegen ein Team, was nicht besser war als wir…die unangenehmste Art zu verlieren.
Die Jungs hauen ins Hotel ab. Moritz Dern bleibt mit mir am Ort des Geschehens. Wir beobachten, was unser Gegner am Mittwoch zu bieten hat. Tilton dominiert das Spiel völlig. Das Team hat überragende Spieler im Team. Wayne Selden und Nerlens Noel gehören zu den besten Spielern des Landes und sie beweisen auch warum. Ein Matchup gegen dieses Team wäre ein absolutes Highlight gewesen. Wäre. Hätte. Wenn. Nichts ist. Und es nervt tierisch und das ist noch eine starke Untertreibung.
Von der Güldenen Koralle, was wohl an jenem Abend ein verführerisches Steakbüffet anbietet, sind Rolf und Mihe mit den Jungs zur Florida Golf Coast University gefahren. Mo und ich kommen direkt. Das Familientreffen erreicht eine neue Dimension. Zum Anpfiff des Spiels sorgen Thierno „Big Shot aka die Klette“ Agne, Fab „That´s what she said“ Böke und Patrick „Galoppierendes Rennpferd“ Horstmann inklusive seiner feinen amerikanischen Stute für das nächste riesige Willkommen. Die Zuschauermenge in der Halle weiß nicht so recht, was sie mit der großen Menge an fremdsprachigen Riesen in grauen K1X Trainingsanzügen anfangen soll. Wir sitzen direkt hinter Marios Bank. Er reguliert in gewohnter Manier die Offense, besticht durch unbändigen Willen in der Defense. In der zweiten Halbzeit sorgt er mit einem Dreier und einem Mitteldistanztreffer für die Vorentscheidung. Der Urspring Tross jubelt. USC Upstate gewinnt. Nach dem Spiel bekommt die U1l-Florida-2011 Familie dann noch weiteren Zuwachs: der Capitano ist wieder in vertrautem Terrain, und wie bei allen Jungs, die wir hier, teils nach langer Zeit wiedergesehen haben, ist es, als wären die Jungs nie weggewesen.
Tanken, Supermarkt, Hotel. Jungs auf die Zimmer. Die älteren Herren genießen den Luxus, unter Palmen Erinnerungen aufzufrischen, die Zunge gelockert durch amerikanische Gerstensaftprodukte…und wie viele Erinnerungen existieren...U 1 L!
20-12-2011
Ausgeschlafen. Lernstunde auf dem Programm. Direkte Abituvorbereitung. Malo, Julius, Cock receiving the Knowledge. Amazing. Kenneth löst Matheaufgaben als würde es um den WWE-Gürtel gehen. Thomas darf in einem Aufsatz über seine ersten Monate in Urspring zeigen, wie weit sein Deutsch gedieheen ist. Kevin mutiert zum Doktor der Biologie. Zumindest fuchtel er schon sehr professionell mit dem pinken Textmarker. Wir tun also was…an alle Mamas und Eltern: die jungen Herren arbeiten hier auch etwas. Respekt dafür.
Mittagessen. Sweet Tomatoes. Ein Salat All-you can-eat Büffet. Frischer Salat, verschiedene Suppen und Pastavariationen lassen unser Herz höher schlagen. Preis ist schon fast unverschämt billig.
Halle. Shootaround. Julius und Mo beschäftigen sich mit Kräftigung. Kurzes Briefing und Verbesserungsvorschläge zu Fehlern, die wir am Vortag gemacht haben. Werfen.. Kurzer, intensiver 1-1 Battle von Nico, Kev und Oli. Nach einer kurzweiligen Stunde müssen wir vom Parkett, nächstes Team wartet. Ins Hotel. Duschen. Abfahrt. Abendessen bei Wendýs. Cashier ist leicht überfordert mit der Massenbestellung. Manager muss helfen. Hat aber keinen Einfluss auf den geschmacklichen Höhepunkt, den ein ordentlicher Double-Cheese hervorruft.
In die Halle. Stark gefüllt. Zu stark gefüllt. Sitzen ist eine Qual. Es ist zu heiß, stickig. Kein Raum auf den ungemütlichen Plastikbänken irgendeine gemütliche Position einzunehmen. Jede Spielpause muss man nutzen, um den leicht beschädigten Rücken Pausen zu gönnen. Die Halbfinals sind geprägt von den Starspielern. Isaiah Austin. Julius Randle. Mickey Mitchell. Spieler mit Talent, was so in Deutschland einfach nicht existiert. Und es ist großartig, dass die jungen Herren die Chance bekommen, so was zu sehen. Der Weg, ihr Ziel, der Wunsch, der Traum…angesichts solcher Spieler wird schnell bewusst, dass keine Zeit da ist, die zum Verschwenden da ist. In jedem Training muss man Alles auf dem Feld lassen. Im Krafttraining muss man konsequent sein. Am Wurf muss konstant extra gearbeitet werden. Es gibt so viele gute Spieler, nur wer den absoluten Willen hat, wird es nach oben schaffen. Zu dieser Erkenntnis zu kommen, ist einer der Grundideen von (Gand-)Ralph gewesen, als er vor X Jahren zum ersten Mal mit einer Urspringer Mannschaft in die USA reiste. An dieser Stelle…genieß den wohlverdienten Urlaub Ralph und Danke für ALLES! Wir versuchen im Schnelldurchlauf zu lernen!
U 1 L
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USA Blog Teil 2
17-12-2011 Abfahrt 08.00 Uhr. Kurzer Stopp im Supermarkt, Wasser und Früchte kaufen. Halt bei Denny´s, amerikanisches Frühstück. Pancakes, Eier, Bacon, French Toast, zum Start in den Tag schnabulieren die jungen Herren königlich. Nach zwei Stunden zügiger Fahrt über den Highway gen Norden kommen wir bei sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel in Tampa an. Ryan war bereits letztes Jahr der Kontaktmann, gegen dessen Team wir zur Vorbereitung auf das City of Palms ein Freundschaftspiel gemacht haben.
Das Team der Raith Baptist School sieht beeindruckend aus. Sehr athletische und große Spieler. Nach kurzem Warm-up beginnt das Spiel. Moritz kann mit Rückenbeschwerden nicht spielen, Julius bewegt sich auch nicht rund und muss geschont werden. Somit sind wir sieben Spieler, die gleich von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen. In der zweiten Halbzeit kämpfen wir uns zurück, spielen gut als Team und schaffen den Turnaround. Nach einer Serie von guten Angriffen liegen wir sogar 12 Punkte vorne, bekommen gegen den starken Druck zum Ende nochmals Probleme. Malo aka Eisblock sealt den Deal an der Freiwurflinie, erster Erfolg auf amerikanischem Boden.
Nach dem Spiel und kurzer Dusche in engen Kabinen, fahren wir auf den Campus der University of South Florida. Als wir den niegelnagelneuen Trainingskomplex der Bulls betreten, stehen wir einer menschlichen Kreatur gegenüber, die völlig unwirklich erscheint. Jordan Omogbehin ist Freshman, sein unmenschlich wirkendes Auftreten ist seiner Größe von 221 Metern geschuldet, was auf austrainierte 143 Kg verteilt ist. Das Training der Big Ten School ist mehr als beeindruckend, auf welchem Niveau verteidigt wird, wie athletisch es am und um den Ring zugeht, kennen wir so aus Deutschland nicht. Eine Führung durch die Facilities erstaunt. Basketball in den USA findet auf deutlich professionellerem Niveau statt, kein Team in der Bundesliga hat ein solches Trainingszentrum.
Stopp bei China All-you-can-eat Büffet, Rückfahrt Richtung Süden. Sonnenuntergang vom Allerfeinsten. Routiniert gesperrtem Highway aus dem Weg gehen, was nur Michael aufgefallen ist. In unserem Auto war die Diskussion über die Deutsche Nachkriegsgeschichte zu fesselnd, als das man noch bewusst unübersichtlichen Straßenverkehrshinweisen hätte Beachtung schenken können. Kurzer Stopp am Hotel, ab in die Bishop Verot Highschool, dort findet das Turnier statt. Wir sehen die Mater Dei Highschool aus Kalifornien, dort stehen 25 Spieler im Kader und sitzen auf der Bank. Eine Reihe ist aber zu wenig für so viele Menschen. Hinter der Bank sitzt eine zweite Reihe, voll mit Spielern, von denen keiner das Feld betreten wird. Es spielen nur sieben Spieler, der Rest feuert enthusiastisch an, unvorstellbare Bilder. Zurück ins Hotel, junge Herren sollen Schlaf nutzen um den Erholungsprozess anzukurbeln. Micha und ich wollen uns die nähere Umgebung vertrauter machen, ein Ausflug nach Fort Myers Downtown am Samstag abend klingt nach einer relativ sinnvollen Idee…
18-12-2011
Die Herren schlafen aus. Unsere Liason, Kevin, der uns als Ansprechpartner für unsere Zeit in Fort Myers zugeteilt wurde, holt mich morgens um 6.50h für ein Ründchen Golf ab. Bei traumhaftem Sonnenaufgang und knapp 20 Grad versuche ich, auf dem bilderbuchartigen Platz zu bestehen. Das viele Wasser kommt viel zu oft in den Weg, die Freude an diesem einzigartigen Erlebnis wird dadurch aber nur leicht getrübt.
Zurück im Hotel machen wir uns zügig auf, alle zu aktivieren um nach einem deftigen Denny´s Frühstück den ersten Stopp in der Miramar Outlet Mall zu machen. Bei, für unser Deutsches Kartoffel-Empfinden, hochsommerlichen Temperaturen schlendern wir durch die arkadenartige Reihe von Geschäften. Die vielen Angeboten laden förmlich dazu ein, der Wirtschaft Floridas gehörig unter die Arme zu greifen. In den kurzen zwei Stunden beweisen die jungen Herren gutes Gespür. Im Adidas Shop erstehen Einige sehr chique, schlichte Jacken zu absoluten Spottpreisen.
Marios Uni, USC Upstate ist seit heute in Fort Myers. Sie laden uns zum Training ein, wir fahren direkt von der Mall an die Fort Myers Highschool. Als wir die Halle betreten, erschlägt uns die Klimaautomatik fast. Das führt dazu, dass in den nächsten Minuten, die Halle einem Laufsteg gleicht. Jeder muss nochmal kurz an den Van und sich eine Jacke zu holen. Selbstredend werden die gerade erstandenen Adidas Modelle zur Schau gestellt. Ein großartiges Schauspiel.
Mario ist toll im Team integriert, reguliert wie gewohnt und besticht durch großen Fokus auf sein Training. Im Anschluss ist kurz Zeit alle zu begrüßen. Die herzlichen Umarmungen führen mal wieder vor Augen, was für ein eingeschworener Haufen die U 1 L- Jungs sind. So schön zu sehen…
Keine Zeit für Pause. Wieder im Van auf den Weg zur Familie von Kevin. Seine Frau und er haben uns zum Barbecue eingeladen. Nach 30-minütiger Fahrt stehen wir vor einem geschlossenen Tor, kleine Kinder funzeln uns mit einer Taschenlampe an. Es stellt sich raus, dass er der kleine Sohn von Kevin ist. Christian führt uns zum pornösen Anwesen der perfekten amerikanischen Familie. Der Flatscreen läuft mit einem Heat Preseason Game. Finger Food in Massen steht bereit. Schwimmbad. Whirpool. Basketballkorb im Hof. Tischtennisplatte in der Garage. See direkt vor der Terasse. Barbecue wird nicht selbst gemacht. Food Service liefert, und das Festessen darf beginnen. Die Leute entgegen uns mit einer überwältigen Freundlichkeit. Ein Gedanke der mich dabei beschäftigt: das Bild von Amerika, was in der deutschen Öffentlichkeit vorherrscht, ist doch meist eher negativ. „Ah, die Amis, die sind doch nicht sozial. Da zahlt ja keiner Steuern.“ Die politischen Entscheidungen prägen unser Denken über die Menschen in Amerika, dabei gibt es unter den 290 Millionen Einwohnern eine riesige Anzahl von extrem offenen, hilfsbereiten und freundlichen Menschen. Wir haben das große Glück, so etwas erleben zu dürfen und eine andere Seite dieser Nation kennen zu lernen. Ich habe leider nur wenig Zeit zu essen, kurze Fahrt zum Flughafen. Kevin abholen. Als ich ankomme ist er nicht aufzufinden. Nach mehrfachem Abrennen der beiden Ebenen plus immer wieder checken, ob kein Strafzettel am illegal geparkten Wagen kassiert wurde, nervt es langsam. Lass ihn über die Mikrofone ausrufen. Nichts… Mit dem Auto eine Runde um den Flughafen, dann sitzt er auf einmal draußen. „Ja ich war kurz was essen. Ich hab mir eingebildet, dass irgendjemand meinen Namen gesagt hat. Aber dachte, dass kann nicht sein…“ Stark Kevin, schön, dass du auch da bist.
Wieder zurück bei Familie Kearny sind die Jungs sportlich beschäftigt: Tischtennis, Basketball und Football. Fast alle sind in Bewegung. Kev begrüßen, herzlichst für die unglaubliche Gastfreundschaft bedanken und ab zurück ins Hotel. Zeit für das Bett. Morgen ist Gametime!
Euer Felix
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Felix Czerny bloggt aus den USA
15-12-2011 Tempus fugit...und wir verändern uns in ihr. So ähnlich zumindest. Latein wird von vielen als tote Sprache bezeichnet, wieviel Weisheit in ihr steckt, hört man zu selten. Seit die Saisonvorbereitung im August angefangen hat, ist die Zeit wie im Fluge vergangen. Apropos Flug: Der Flugkapitän von Delta Airlines Flug 249 von Amsterdam nach Detroit hat es mal wieder geschafft: Er hat alle Informationen in sein Mikro gesprochen, ohne dass auch nur ein Passagier irgendetwas verstanden hat. Wie hoch? Wie kalt? Und wie lange wird es dauern? Ja keine Ahnung. Ist aber auch egal, wir sitzen im Flugzeug, auf dem Weg über den Atlantik..USA, receive us!
Unglaublich, einfach unglaublich, wie schnell alles ging…Als Oli sich am ersten Trainingstag, in den ersten Minuten, des ersten Trainings schmerzverzerrt auf dem Boden krümmte, weil seine Kniescheibe an einem Ort weilte, wo sie defintiv nichts verloren hatte, war das wie ein Startschuss in eine extrem turbulente Zeit. Kenneth reiste erst gar nicht nach Urspring an, musste wegen seines Rückens in München operativ behandelt werden. Thomas Spielerlizenzodysee noch dazu. Und trotzdem starteten wir passabel in die Saison, erst in Jena gab es einen schmerzhaften Dämpfer. Julius´ Verletzung als Zugabe obendrauf. Güßbach zu Hause, kein Kommentar. Paar Spiele später haben wir das letzte Spiel in 2011 zu Hause gespielt und bääämm..ab an den Flughafen, Florida erste Station.
Als wir in Fort Myers ankommen, warten Oli und Kenneth bei den Gepäckbändern. Die Zwei kamen mit anderen Flügen aus München und sind früher angekommen. Die Beiden hier zu treffen ist fast surreal, die Freude aber riesig, Beide haben es sich so verdient hier zu sein, haben mit großer Diszilpin, viel Ehrgeiz und unbändigem Willen den Rehaprozess durchgezogen. Extrem beeindruckend. Die Frau am Schalter der National Autovermietung hat mit „beeindruckend“ aber weniger zu tun. Nun, ihr Lachen könnte man so bezeichnen, aber eher in einem sarkastisch-ironischem Unterton…im Endeffekt haben wir dann mal irgendwann unsere Autos. Diese Vehikel sind nicht unbedingt für 12 Menschen mit 2 Wochen Reisegepäck gemacht. Aber als Deutsche verstehen wir ja was von Ordnung. Es passt schon alles rein, muss nur wissen wie. Gemütlich ist es eben nicht wirklich, wenn die Jungs noch einen Reisekoffer aus Hartplastik auf dem Schoß haben. Fahrzeit soll ja auch nur kurz sein, das geht schon irgendwie. Nur kurz? Weit gefehlt. Der Mann an der Tankstelle ist irritiert, schickt mich Richtung Süden, genau die falsche Richtung. Als es nach Naples noch 15 Meilen sind, ist es auch mal auf einem Schild zu lesen, Kursänderung muss durchgeführt werden. Es wird überlegt, noch mal an der Tankstelle zu halten…aber nein, wir leben nach dem „No Violence“-Motto und belassen es bei verbalen Entgleisungen…
Im Hotel angekommen verschwindet alles schnell auf den Zimmern. Im Endeffekt waren es fast 24 Stunden Trip. Es ist genug. Training dazu am nächsten Morgen um 10.00 Uhr. Die Zeit flieht. Und wir verändern uns in ihr…wir sind alle gespannt auf was uns in den nächsten Wochen erwartet.
16-12-2011
Bewölkt ist es, als Michael und ich das Hotel verlassen. Warm schon, aber Wolken? Wir stellen fest, dass wir das große Deutsche Talent, Jammern auf hohem Niveua, gekonnt mit nach Amerika gebracht haben…
Wir machen uns auf den Weg und wollen Frühstück für die Jungs besorgen. Es ist 08.00 Uhr, wir haben geschlafen wie Murmeltiere, den Wecker empfand ich als brutal. Der „Fresh Market“, Supermarkt, gut geeignet um sinnvolle Nahrung zu beschaffen, öffnet erst um 09.00 Uhr, stark. Stark von seiner Seite. Wir finden einen anderen Laden der bereits offen hat und beschaffen dort die Nahrung. In großer Gemütlichkeit essen wir Alle gemeinsam im Zimmer von Julius, Mel und Mo. Kurze Zeit zu packen und ab zum Training. In der netten, kleinen Halle einer lokalen Highschool geben die jungen Herren ein richtiges Signal. Eine Stunde wird hochkonzentriert trainiert, Müdigkeit hin oder her. Pünktlich nach einer Stunde räumen wir die Halle und treten nach draußen…
“It´s gonna shape up“ war der Satz des netten Mannes, bevor wir die Halle betraten, aber so hatten wir es uns doch nicht vorgestellt. Strahlend blauer Himmel, Temperaturen in den Mitte-Zwanzigern…Wahnsinn! Auf der Wiese vor der Halle leitet Michael Stretching und Kräftigung. Der Körper muss gepflegt werden, nach so einer strapaziösen Reise…
Zurück ins Hotel, duschen. Wir treffen Kevin. Kevin ist unsere Liason. So wird hier derjenige genannt, der als Ansprechpartner für ein Team des „City of Palms“ zur Verfügung steht. Unser Ansprechpartner ist Kevin. Und Kevin ist unglaublich nett. Beim Stichwort Golf lädt er mich gleich zu einer Runde ein. Ich sage begeistert zu. Es wird aber noch besser. Er lädt das gesamte Team zum Essen bei ihm zu Hause ein. Sonntag abend wird es soweit sein, Vorfreude ist riesig. Michael und ich danach kurz zum Flughafen. Kurz…in Amerika gibt es das nicht, aber zumindest haben wir den Weg dieses mal direkt gefunden. Wieder zurück steht endlich der erste Trip zur Güldenen Koralle an. Für einen Spottpreis bekommen die Jungs die Möglichkeit, von einem abwechslungsreichen, verführerischen, reichaltigen und fettarmen (OK, das war gelogen) Büffett zu speisen. Und zwar soviel wie sie können. Das Können ist hierbei eine Kunstform. Kevin hat mit dieser Kunstform so seine Probleme. Leidtragende dürften wohl Putzkräfte in einem Klo einer großen amerikanischen Elektromarktkette sein. Naja, sie sind ja auch noch jung und vielleicht, vielleicht lernen sie ja auch was dazu. Die Hoffnung stirbt zuletzt…
Van gesteuert von Michael macht sich von der Koralle auf zu ihrem natürlichen Lebensraum. Der Strand von Fort Myer´s wartet. Mini-SUV über Elektromarkt zu Hotel. Sid geht es nicht gut. Er will im Hotel bleiben. Kevin geht es auch nicht großartig, Kenneth ist Point-Guard und kümmert sich. Mini-SUV dann ebenfalls zum Strand. Sonne steht uns im Gesicht als wir zum Strand laufen. Die Jungs werfen sich auf Puderzuckersand den Football zu, eine Band spielt mit großer Expertise Klassiker aus der Musikgeschichte. Was für ein Gefühl. Im Golf von Mexiko der Sonne entgegenschwimmen…bei mehr als angenehmen Wassertemperaturen. Ein königliches Gefühl. Es wird versucht, das auf Bildern festzuhalten, ich bezweifle, dass es so aussehen kann, wie es sich anfühlt.
Wieder zurück zu Hotel, duschen. In die Halle. Fort Myers Highschool spielt. Potenzieller Gegner beim Arby´s Classic in Runde Zwei. Machen einen sehr soliden Eindruck. Die Jungs sehen, was so anders ist am Highschool Basketball. Anderes Tempo, andere Athletik, andere Diszilpin, andere Regelauslegung, andere Regeln…gut, dass wir morgen ein Exibition Game spielen. In Tampa wird die Central Baptist Christian School unser Gegner sein. Im Wettkampf spüren, was anders ist, nicht nur sehen. Nach leckerem Chessburger bei Mel´s geht es wieder ins Hotel. Müdigkeit groß. Kurzes Briefing und ab ins Bett. Sid geht es leicht besser, hoffentlich nach der Nacht noch deutlicher. Schlaf ist ja bekanntlich die beste Medizin…geruhet wohl!
Euer Felix
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Winterpause kommt zu früh
Zum Jahresabschluss bescherten die Steeples ihre Fans mit einem 90:81-Sieg gegen Heidelberg. Der zweite Erfolg binnen drei Tagen hievt den Aufsteiger vor Weihnachten ins Mittelfeld der Zweiten Liga Pro A.
"Eine super Leistung der Mannschaft - wenn es so gut läuft, sollte man die Weihnachtspause eigentlich verschieben", lobte und scherzte Steeples-Coach Ralph Junge nach dem 90:81 in der Partie gegen den USC Heidelberg.
In diese startete Erdgas Ehingen/Urspringschule wie erwartet mit breiter Brust. "Wenn man zwei Tage zuvor den MBC schlägt, darf man auch Eier in der Hose haben", kommentierte Junge den Start seiner Mannschaft. Schon die erste Aktion ließ erahnen, was für tolle 40 Minuten die Ehinger abliefern werden: Nach einem Ballgewinn sprintete Aufbauspieler und Kapitän Virgil Matthews zusammen mit Garrett Williamson vor. Matthews passte den Ball hoch in die Luft über den Ring, wo Williamson ihn fing und direkt in den Korb stopfte. "Alley oop" nennt man so was im Basketballjargon. Damit gingen die Steeples 2:0 in Führung - und sie sollten diese bis zum Ende nicht mehr abgeben.
So ging es über weite Teile der ersten Hälfte rauf und runter - es fielen viele Punkte, obwohl beide Mannschaften auf sehr hohem Niveau verteidigten. Herauszuheben ist neben dem Umstand, dass die Ehinger auch Rückschläge souverän wegsteckten, die 18. Spielminute. Beim Stand von 39:31 zeigte Williamson mit einer ähnlichen Aktion wie zu Beginn des Spiels - diesmal allerdings mit dem 17-jährigen Malik Müller als Passgeber, dass er athletisch in einer ganz anderen Liga spielt. Darauf folgend verwandelte Kevin Bright zwei Drei-Punkte-Würfe in Folge. So stand es zwei Minuten vor der Pause 47:31. Die 730 Zuschauer im Längenfeld tobten.
Der dritte Spielabschnitt war dann von beiden Teams der schwächste. Viel mehr Ballverluste und Fehlwürfe als in den zwei Vierteln zuvor - auf beiden Seiten. So verpassten es die Ehinger den Sack frühzeitig zuzumachen. Beim Stand von 69:60 ging es in das Schlussviertel. Dieses eröffneten die Steeples mit einem 6:0-Lauf, die Heidelberger konterten mit einem 10:2-Lauf. Erst nachdem die Gästebank nach einem vermeintlichen Foul an Clint Sargent ein technisches Foul kassierte, und die Ehinger durch die beiden daraus resultierenden Freiwürfe und dem Ballbesitz mit 83:71 vorne lagen, war die Partie zwei Minuten vor Schluss entschieden. 90:81 zeigte die Anzeigetafel der Längenfeldhalle beim Ertönen der Schlusssirene an. Wie deutlich der Sieg letztlich war, spiegelt das Ergebnis allerdings nicht wider. Anbetracht dessen, dass die Steeples immer die Herren der Lage waren, hätte auch ein 20-Punkte-Erfolg rausspringen können.
Zwei Akteure sollten an dieser Stelle herausgehoben werden - denn sie drückten dem Ehinger Spiel ihren Stempel auf: Williamson und Andreas Büchert. Letzterer war mit 22 Punkten nicht nur bester Werfer der Steeples - er griff sich dazu auch noch elf Rebounds und wehrte gleich fünf Würfe des USC mittels Block ab. Der 23-jährige Williamson war erneut einfach der, der den Unterschied machte bei den Ehingern. 13 Punkte, sechs Assists, vier Blocks, drei Rebounds und drei Steals zimmerte der Amerikaner in den Statistikbogen. Doch er war gegen Heidelberg mehr wert als die bloßen Zahlen. Er schaltete in der Defensive seine Gegenspieler schlicht aus und hinterließ mit seinen spektakulären Aktionen im Angriff, den er meist leitete, die Duftmarken, die den Heidelbergern zeitweise jeglichen Wind aus den Segeln nahmen. "Garrett ist ein außergewöhnlicher Spieler - er kann, bis auf seinen schwachen Wurf, in allen Belangen überzeugen", lobte auch Junge den absoluten Über-Athleten in seiner Mannschaft.
Letztlich wussten aber erneut alle Steeples zu überzeugen - Virgil Matthews im Spielaufbau, Tobias Jahn mit ungekannt raffinierten Bewegungen am Korb, Ajay Calvin mit seiner unbändigen Energie, Akeem Vargas mit seiner Fähigkeit immer einen Wurf kreieren zu können, Malik Müller mit Aufbauqualitäten eines alten Hasen, Kevin Bright mit vier Dreiern und Will Creekmore mit viel Selbstvertrauen unter den Körben. So lautete das Rezept für den siebten Saisonsieg und den zweiten Sieg in drei Tagen.
In der Winterpause, in die die Steeples auf Tabellenrang zehn gehen werden, werden die Urspringer erneut in den USA spielen. Creekmore und Williamson fliegen über die Feiertage nach Hause, Ajay Calvin wird beim Tübinger BBL-Klub mittrainieren und Coach Junge geht Skifahren - bis am 28. Dezember der Trainingsauftakt ansteht. Das nächste Punktspiel für Ehingen findet dann am 8. Januar bei Leitershofen/Stadtbergen statt.
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule:
Büchert (22 Punkte), Bright, Williamson (je 13), Matthews, Creekmore (je 10), Calvin (8), Jahn, Vargas (je 6), Müller (2), Richter.
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In Chemnitz chancenlos
In Chemnitz haben die Ehinger Steeples am Samstag einen schwarzen Tag erwischt. Bei der 52:64 (28:41)-Niederlage waren sie nahezu chancenlos. Kevin Bright und Akeem Vargas durften nur zusehen.
Keine echte Chance hatte Erdgas Ehingen/Urspringschule in Chemnitz. 52:64 (28:41) hieß es am Ende für die Steeples vor 1500 Zuschauern in Sachsen. "Wir sind sehr schwach gestartet - danach ist es besonders auswärts sehr schwer, noch einmal ranzukommen", sagte Steeples-Trainer Ralph Junge.
Nach vier Minuten stand es bereits 4:15. Kleiner sollte der Rückstand der jungen Ehinger im Verlauf der Partie nicht mehr werden. "Im dritten Viertel hatten wir noch mal die Chance, auf unter zehn Punkte heranzukommen - doch die Chemnitzer zogen dann vollends davon", resümiert Junge. "Das hat uns die letzte Chance genommen", so Junge weiter.
Nach dem Lichtblick zu Beginn des dritten Spielabschnitts beendeten die Ehinger diesen übrigens mit vier Zählern. Am Ende, als es um nichts mehr ging, verkürzten die Steeples noch einmal auf zwölf Punkte Rückstand, zeitweise hatte der Rückstand sogar 22 Punkte betragen.
Eine schwere Entscheidung hatte Junge bereits vor der Partie getroffen. Akeem Vargas, bester Werfer der Steeples und einer der besten Verteidiger im Team, durfte genauso wie Kevin Bright, drittbester Werfer der Mannschaft, nicht aufs Feld. "Das hatte disziplinarische Gründe. Die beiden und die Mannschaft wissen, warum sie nicht spielen durften", erklärte Junge, wollte aber nicht näher darauf eingehen.
Letztlich mangelte es wieder an offensiver Schlagkraft. Denn die 64 Punkte, die die Steeples den Chemnitzern erlaubten, können sich sehen lassen. Vorne dagegen stockte es erneut: Eine 50-Prozent-Wurfquote direkt am Korb, sechs Prozent aus der Mitteldistanz und 29 Prozent aus dem Drei-Punkte-Bereich ergeben eine Gesamtwurfquote von gut 32 Prozent. Das ist schwach.
Mehr ärgern dürfte sich Junge über die schlechte Ausbeute bei Freiwürfen. Nur jeder zweite Versuch ging in Chemnitz in den Korb. Ein Problem, das sich bei den Steeples schon in den letzten drei Partien offenbart hat: In Crailsheim lag die Freiwurfquote bei 53 Prozent und gegen Jena bei 60 Prozent. Allesamt keine Werte, die für die zweite Bundesliga ausreichend sind.
Beim Rebound hatten die Ehinger in Chemnitz kräftig damit zu tun, den Gäste-Center Donald Lawson in den Griff zu bekommen. Trotzdem holte Lawson in 24 Minuten Spielzeit 19 Rebounds.
Nach der neuerlichen Niederlage steht Erdgas Ehingen/Urspringschule auf Rang zwölf der Pro-A-Tabelle und wartet weiterhin auf den ersten Auswärtssieg der Saison. Am kommenden Donnerstag, 15. Dezember kommt der Spitzenreiter aus Weißenfels ins Längenfeld. Am Samstag, 17. Dezember beenden die Steeples dann gegen Heidelberg das Pro-A-Jahr. Beide Partien beginnen um 19.30 Uhr.
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Matthews (11 Punkte), Williamson (10), Valérien (7), Calvin (6, 9 Rebounds), Müller, Büchert (je 5, 8), Creekmore (4, 7), Jahn (4).
Südwest Presse, 12.12.11
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Sponsorentraining 2012
Trainer Ralph Junge bringt Sponsoren der Steeples schnell zum Schwitzen
Wie es sich auf dem neuen Hallenboden anfühlt, Basketball zu spielen, bekamen die Sponsoren der Ehinger Zweitliga-Mannschaft zu spüren. Der eine oder andere dürfte heute vor allem in den Oberarmen und im Schulterbereich einen Muskelkater spüren. Etwa 20 Vertreter waren der Einladung von Manager Rolf Koch und Cheftrainer Ralph Junge gefolgt. Ganz in weiß - Teammanager Nico Drmota hatte jedem Teilnehmer ein weißes Trikot besorgt - ging es an die Arbeit. Ralph Junge kam ohne lange Umschweife zur Sache und brachte die Sponsoren mit verschiedenen Trainingsformen und Übungen so richtig zum Schwitzen. Der beidhändige Brust- und Überkopfpass sowie der Einhänderwurf über den Kopf gehörten ebenso zum Programm wie Prellen, Korbleger und Dribbeln. Kleine Spiele "drei gegen drei" sowie ein Wurfwettbewerb von der Freiwurflinie rundeten den sportlichen Teil ab. Junge wurde unterstützt von Spielern wie Kevin Bright, Virgil Matthews, Tobias Jahn, Andreas Büchert, Andre Calvin, Nevylle Richter, Garret Williamson und Kenneth Ogbe. Bei diversen Würstchen, Getränken und Gebäck klang der Sponsorenabend der Steeples in der Längenfeldhalle aus. Südwest Presse, 08.12.12, Roland Flad Hier gehts direkt zum Onlinebericht der Südwest Presse
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Fünfter Streich gelingt
Der fünfte ProA-Heimsieg in sieben Partien und der elfte Tabellenplatz - das steht für die Ehinger und Urspringer Talentschmiede nach dem 84:80-Sieg gegen Jena unter dem Strich zu Buche. Damit ist bereits zum ersten Advent ein beruhigender Abstand zur Abstiegszone hergestellt, der das Ziel "frühzeitiger Klassenerhalt" in greifbare Nähe rücken lässt.
Das war unnötig eng gestern Abend in der Ehinger Längenfeldhalle. Erdgas Ehingen/Urspringschule konnte seine Partie gegen die Science City Jena mit 84:80 (34:26) gewinnen - schwächelte dabei aber in den letzten fünf Minuten sehr. Doch der Reihe nach. Ins Spiel fanden die Steeples nämlich wie gewohnt schnell, allerdings auch offensiv orientierungslos. "Kopf runter und rein ins Zonengetümmel" hieß viel zu oft die erste und einzige Angriffsoption. Dafür stand die Defensive da wie eine Eins - die Gäste aus Jena hatten sichtlich Schwierigkeiten mit der Ehinger Verteidigung. 12:12 ging es so in den zweiten Spielabschnitt. In diesem standen die Steeples dann in der Offensive noch nicht optimal, aber spürbar besser aufgestellt. In den zweiten zehn Minuten konnten die Ehinger auch den Grundstein für den Erfolg legen. Mit einem 9:0-Lauf kurz vor der Halbzeit sicherten sich die Steeples eine gute Ausgangsposition für das dritte Viertel. Diese nutzten die Männer von Ralph Junge dann auch gekonnt aus und verteidigten ihre Führung die stets um die Zehn-Punkte-Marke lag. Beim Stand von 62:50 ging es ins letzte Viertel. Junge musste dabei ohne Kevin Bright auskommen, der am Freitag im Training umknickte und so gestern nur 20 Minuten auf dem Parkett stand.
Zu Beginn des letzten Viertels war die Stimmung vor 685 Zuschauern dann gelöst im Längenfeld. Das lag daran, dass es in der 33. Minute 71:54 stand und die Steeples wie die klaren Gewinner aussahen. Jedoch kamen die Gäste immer näher ran - was an der schwächeren Verteidigung der Ehinger lag. Als dann auch noch fünf Minuten vor Schluss Center-Stammspieler Andreas Büchert mit dem fünften Foul auf die Bank musste, war der Weg für die Gäste frei. Besonders unterm Korb, wo Büchert fehlte, räumte dann Jeremy Black für Jena bei den Rebounds ab und streute elf seiner insgesamt 24 Punkte ein. So wurde es am Ende ganz knapp. Letztlich war auch eine ordentliche Portion Glück mit dabei, dass der Sieg nicht noch abhanden kam. "Ich freue mich sehr, dass wir den Erfolg noch heimschaukeln konnten", sagte Junge nach dem fünften Heimsieg der Saison.
Kurios war der Spielverlauf auch, wenn man sich ansieht wie viele Punkte die Steeples in den einzelnen Vierteln erzielten und einstecken mussten: Im ersten Viertel 12:12, im Zweiten 22:14, im Dritten 28:24 und im Letzten dann 22:30. Sprich: Je besser die Offensive lief, desto schlechter verteidigten die Steeples. Ein weiterer Knackpunkt, warum es letztlich noch so eng wurde, waren erneut die Freiwürfe. Wie vergangene Woche in Crailsheim, als die Steeples nur gut die Hälfte ihrer Freiwürfe verwandeln konnten, trafen die Ehinger auch gestern schlecht von der Linie. 61 Prozent sind zwar eine Steigerung, allerdings immer noch bei Weitem kein ProA-Niveau. Auch von außerhalb der Drei-Punkte-Linie blieben die Steeples blass. Nur zwei ihrer zehn Versuche brachten sie im Jenaer Korb unter. Nichtsdestotrotz haben die Steeples gewonnen und das, wie der Gästetrainer Georg Eichler sagte, "sehr verdient und mit viel Herz".
Kommendes Wochenende haben die Steeples spielfrei, was Junge, mit Blick auf seinen Verletzten- und Krankenstand begrüßt. In zwei Wochen geht es dann nach Chemnitz.
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Calvin (17 Punkte), Creekmore (17), Büchert (16), Müller (8), Williamson (7), Bright, Jahn (je 6), Vargas (5), Matthews (2, 8 Assists). Sascha Burger, Südwest Presse, 28.11.11
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Steeples vorne viel zu harmlos
Wieder einmal hat es nicht gereicht für die Ehinger ProA-Basketballer. Beim Derby in Crailsheim mussten die Steeples eine 52:76 (26:35)-Niederlage einstecken und rutschen damit vorerst auf Tabellenrang 13 ab.
"Sehr schade, dass wir unsere herausragenden Fans nicht mit einem Sieg belohnen konnten", ärgerte sich Ralph Junge, Cheftrainer bei Erdgas Ehingen/Urspringschule nach der fünften Auswärtsniederlage seiner Mannschaft. Die Stimmung in der Halle war prächtig. Unter den 1200 Zuschauern waren am elften Spieltag bei den Crailsheim Merlins auch rund 150 Ehinger Fans, die zum größten Teil in einem der zwei offiziellen Fanbusse nach Crailsheim gereist waren. Dass sie keinen Sieg des Junge-Teams beklatschen durften lag - wieder einmal - an der schwachen Offensive der Ehinger. "Die Verteidigungsleistung der Mannschaft geht absolut in Ordnung", bestätigte auch Junge nach der Partie und verwies darauf, dass 11 der 76 Crailsheimer Punkte erst in der "Garbage-Time" fielen - also in den letzten Minuten des Spiels. Dass die Steeples die Merlins am eigenen Korb im Griff hatten, imponiert umso mehr, wenn man bedenkt, dass Garrett Williamson, einer der absoluten Stützpfeiler der Ehinger Defense, nur zehn Minuten auf dem Parkett stand. "Er hat sich unter der Woche im Training einen Finger ausgekugelt - natürlich konnte er nicht spielen wie sonst", erklärte Junge. So gut die Verteidigung auch war, die offensive Leistung der Steeples war nicht in Ordnung. 52 Punkte sind gegen eine Pro-A-Topmannschaft einfach zu wenig. "Wir haben es von Beginn an versäumt, Würfe zu treffen, die sonst eben durch die Reuse fallen", ärgerte sich Junge und verwies auf die Wurfquoten. Lediglich 35 Prozent trafen die Ehinger aus dem Feld.
Noch schwerwiegender war allerdings die schlechte Leistung von der Freiwurflinie, von wo aus die Steeples sonst etwa drei Viertel ihrer Versuche verwandeln. In Crailsheim gingen nur 53 Prozent dieser Versuche in den Korb - kein Pro-A-Niveau. Gleiches gilt für die Drei-Punkte-Würfe. Gerade einmal zwei davon konnten die Ehinger im Korb der Hausherren unterbringen (17 Prozent). Beide Male hieß der Schütze Kevin Bright, der mit zwölf Punkten zum Topscorer der Steeples avancierte. Auf Seiten der Merlins fiel die Wurfquote aus der Distanz deutlich besser aus (39 Prozent). Allein Mark Hill traf vier davon und war zusammen mit Darryl Webb, der zudem elf Rebounds abgriff, mit 18 Punkten der beste Korbjäger der Begegnung. Durch die Niederlage rutschen die Steeples auf den drittletzten Tabellenplatz ab. Allerdings ist die Tabelle mit sehr viel Vorsicht zu genießen, nachdem manche Mannschaften erst acht und andere Teams, wie die Steeples, bereits elf Partien bestritten haben. Was unstrittig ist, ist die Schwäche der Ehinger in der Offensive und in fremden Hallen, wo die Junge-Truppe noch auf ihren ersten Pro-A-Sieg wartet.
Sehr umkämpft, aber letztlich überraschend deutlich, endete das Topspiel zwischen Kirchheim und dem Mitteldeutschen BC. 80:97 (45:50) mussten sich die Hausherren dem Tabellenführer aus Weißenfels beugen, nachdem dieser den Schlussabschnitt mit 31:15 für sich entscheiden konnte. Am Sonntag (18 Uhr) kommt Science City Jena in die Längenfeldhalle. Gegen die Tabellenfünften müssen sich die Steeples dann in der Defense gewohnt stark und in der Offense ungewohnt treffsicher zeigen, um den fünften Saisonsieg einfahren zu können.
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Bright (12 Punkte, 7 Rebounds), Matthews (9), Creekmore (8), Calvin (6), Vargas (6), Bücher (5), Jahn (3), Theis (2), Williamson (1), Müller, Diouf Südwest Presse, Sascha Burger, 21.11.11
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Matthews dreht das Spiel
Klasse Erfolg für Erdgas Ehingen/Urspringschule in der Basketball ProA. Gegen Homburg gelang den Steeples ein 76:72 (34:31)-Sieg in einer anfangs schwachen Partie. Virgil Matthews war am Ende der entscheidende Faktor. Das war mal wieder richtig eng. Die Steeples konnten sich gestern Abend in der Basketball ProA gegen die Saar-Pfalz-Braves mit 76:72 (34:31) durchsetzen. Am Ende entschieden Akeem Vargas und insbesondere Ehingens Kapitän Virgil Matthews die großteils durchwachsene Partie für die Hausherren. Gleich elf Punkte gelangen dem US-amerikanischen Aufbauspieler in den letzten zweieinhalb Minuten des Spiels. Drei Drei-Punkte-Würfe und zwei Freiwürfe konnte der in den vergangenen Spielen durch eine Adduktorenverletzung gehemmte Matthews dabei versenken. "Das war heute über weite Strecken sicher kein gutes Spiel, aber der Sieg ist einfach unglaublich wichtig, da er sehr viel Last von den Schultern der Spieler nimmt", freute sich Steeples-Manager Rolf Koch nach der Partie. "Am Ende hat die individuelle Klasse von Virgil den Ausschlag gegeben", so Koch weiter. In das Spiel starteten die Steeples gut und die Gäste ohne ihren Topscorer Robert Mc Kiver, der sich bei der Freitagspartie seiner Mannschaft in Crailsheim verletzt hatte. Nach und nach schlichen sich bei den Ehingern dann aber Fehler ein. Besonders unterm Korb war die Verteidigung der jüngsten Mannschaft der Liga manchmal eine echte Einladung für die Homburger, die besonders Erik Land dankend anzunehmen wusste. Offensiv hing die Last fast komplett an Garrett Williamson, Akeem Vargas und mit Abstrichen auch noch an Will Creekmore und Kevin Bright. Sie kreierten Würfe, wenn der Ehinger Angriff ins stocken geriet - was gestern Abend sehr oft der Fall war. Nichtsdestotrotz hielten die Steeples mit, kamen hin und wieder sogar ins Laufen, verloren ihren Vorsprung dann aber wieder ruck zuck. "Wir haben heute immer mal wieder sehr gut gespielt und dann wieder nachgelassen", bestätigte Steeples-Trainer Ralph Junge nach der Partie vor 800 Zuschauern. "Wir haben es aber immer wieder geschafft zurück zu kommen", lobte Junge die kämpferisch einwandfreie Leistung seiner Mannschaft. Erst in der zweiten Hälfte des Schlussviertels entwickelte sich die Begegnung zu einem hochklassigen, offenen Schlagabtausch. Immer wieder folgte auf einen Ehinger Dreier auch ein erfolgreicher Homburger Distanzwurf. Matthews traf dann letztlich schlicht einmal zu oft, als dass die Gäste noch hätten mithalten können. Insgesamt kam der 28-Jährige auf 19 Punkte und war damit auch bester Werfer der Partie. Erdgas Ehingen/Urspringschule verbesserte sich durch den Sieg auf den elften Tabellenrang. Nächste Woche müssen die Steeples in die "Blaue Hölle" nach Crailsheim zum Tabellendritten (20 Uhr). Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Matthews (19 Punkte), Williamson (14), Creekmore (11), Calvin, Büchert (je 10), Vargas (9), Bright (3), Jahn, Theis.
Südwest Presse, Sascha Burger, 14.11.11
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Ehinger treffen Korb nicht
Die Ehinger Pro A-Basketballer haben gestern Abend in Nürnberg 66:76 (30:34) verloren. Kaum ein Steeples-Wurf wollte durch den Ring fallen. Morgen geht es ab 18 Uhr im Längenfeld gegen Homburg weiter.
Die Steeples fingen richtig gut an beim NBC. Bis zur Mitte des ersten Viertels führte die Mannschaft von Trainer Ralph Junge sogar gegen die Hausherren. Danach verloren die Ehinger allerdings im Angriff den Faden und fielen bis zum Start des zweiten Viertels bis auf 10:18 zurück. In diesem verteidigten die Junge-Truppe weiterhin anständig und traf auch vorne etwas besser, was dazu führte, dass die Partie zur Halbzeit (30:34) absolut offen war.
Aus der Kabine kamen die Steeples dann recht gut, hielten die Begegnung knapp und schafften es dank eines 10:0-Laufes zum Ende des Viertels, sogar mit einer 52:50- Führung in den Schlussabschnitt zu gehen. Doch die Freude darüber währte nicht lange.
Es sollte nach dem tollen Schluss des dritten Viertels nämlich geschlagene sechseinhalb Minuten dauern, ehe wieder ein Ehinger Ball durch die Reuse fiel. Eine offensiv indiskutable Vorstellung der Gäste machte den Hausherren den Weg zu einem 15:0-Lauf frei, der die Partie entschied.
"Das ist natürlich sehr ärgerlich, wenn wir so das Spiel aus der Hand geben", sagte Junge nach der Partie. Es kam noch Spannung auf, ja. Will Creekmore brachte die Steeples 30 Sekunden vor Schluss mit fünf Punkten in 15 Sekunden, noch mal auf 66:69 heran. Jedoch verpassten es die Steeples dies zu nutzen und bekamen dazu auch noch sieben Punkte von den Hausherren in der letzten halben Minute eingeschenkt.
Der 15-Punkte-Lauf des NBC war möglich, da die Ehinger einfach nicht trafen. Zwar war die Dreierquote endlich wieder passabel (43 Prozent). Jedoch fehlte den Steeples bei allen anderen, sprich: kürzeren Würfen das Glück. 34 Prozent Trefferquote aus dem Zwei-Punkte-Bereich sind zu wenig. So konnte die Offensive auch einfach viel zu leicht zusammenbrechen. "Das war definitiv das Problem", bestätigte auch Junge.
Zu überzeugen wusste der kürzlich von der Liga gekürte "Youngster des Monats Oktober", Kevin Bright. Der Urspringschüler war mit 17 Punkten Topscorer auf Ehinger Seite und traf dabei fünf seiner elf Drei-Punkte-Würfe. Am Brett war Andreas Büchert mit neun Punkten und elf Rebounds der auffälligste Steeple.
Bereits morgen geht es weiter für die Ehinger. Um 18 Uhr kommen die Saar-Pfalz-Braves aus Homburg ins Längenfeld. Die Saarländer von Tabellenrang acht sind so etwas wie ein kleiner Favoritenschreck. Denn gegen die starken Teams der Liga haben sich die Braves bisher fast immer tapfer verkauft, auch wenn nur gegen Düsseldorf (91:85) ein Sieg heraussprang. Ähnlich war dies gestern gegen Crailsheim. Nach einer unglaublich umkämpften Partie mussten sich die Braves trotz eines tollen Schlussspurts, denkbar knapp, mit 82:84 (51:45), geschlagen geben. "Das ist eine starke Mannschaft die eigentlich oben mitspielen wollte - ich erwarte eine heiße Partie", sagt Junge.
Mit Robert Mc Kiver hat die Mannschaft von der Saar den zweitbesten Pro-A-Schützen (22 Punkte pro Spiel), im Kader. Zusammen mit ihm, bildet der Engländer Lee Jeka (17) das offensiv potenteste Guard-Duo der Liga. Am Brett agiert mit Erik Land einer der talentiertesten deutschen Nachwuchs-Centerspieler für die Homburger.
Ehingen/Urspringschule: Bright (17 Punkte), Creekmore (13), Matthews (10), Büchert (9), Vargas (6), Jahn (5), Müller, Williamson (je 3), Theis.
Info Zum ersten Mal in dieser Saison öffnet nach dem Spiel der VIP-Gold-Bereich seine Türen. Im neuen Ganztageszentrum der Längenfeldschule werden die Inhaber einer VIP-Gold-Dauerkarte verköstigt.
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Steeples visieren 4. Heimsieg an
Im letzten Heimspiel gegen Karlsruhe haben die Steeples wichtige Tugenden aufblitzen lassen. In der zweiten Halbzeit wurde gegen die Gäste aus Baden kämpferisch alles in die Waagschale geworfen, um das Spiel zu gewinnen. Und es hat sich gelohnt: die BG konnte dem aggressiven, kämpferisch überzeugenden Auftritt der Steeples nichts entgegensetzen und musste mit 70:82 die Segel streichen.
In sehr starker Verfassung präsentierten sich Will Creekmore(17 Punkte) und Garrett Williamson (15 Punkte /6 Assists) und auch Kevin Bright (9 Punkte) zeigte wieder aufsteigende Form. Zu Beginn der Woche wurde Bright von der AG 2.Liga zum ProA Youngster des Monats gekürt. Neben seinen starken Offensivleistungen hoben die Ligaoffiziellen besonders die gute Verteidigungsarbeit des 19-jährigen Urspringschülers hervor, der immer wieder defensive Sonderaufgaben im Team von Coach Ralph Junge erledigt.
Im Spiel heute gegen die Saar-Pfalz Braves will das Junge- Team unbedingt den nächsten Heimerfolg feiern. Coach Nenad Josipovic steht mit seinem Team im Mittelfeld der ProA. Die Mannschaft aus Homburg ist stark abhängig von zwei Import Spielern. Robert Mc Kiver, ein amerikanischer Shooting Guard, ist für durchschnittlich 21,9 Punkte pro Partie gut. Der Brite Lee Jeka ist ebenfalls Guard und markiert 17 Punkte und 5,3 Assists pro Spiel. Kosta Karamatskos war letzte Saison noch für Trier in der Beko BBL aktiv und ist jetzt ein wichtiger Rollenspieler im Team von Coach Josipovic.
Die Partie vom Freitag gegen Nürnberg macht die Vorbereitung auf das Duell mit den Braves schwieriger. Doch auch die Pfälzer haben am Freitag gespielt, die Vorraussetzungen sind identisch. Schaffen es die Jungs um Kapitän Virgil Matthews die Starspieler Mc Kiver und Jeka zu kontrollieren und die kämpferische Einstellung aus dem Karlsruhe Spiel an den Tag zu legen, ist ein Sieg möglich.
Mit Hilfe eurer grandiosen Unterstützung, soll der vierte Heimsieg der Saison perfekt gemacht werden.
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ProA-Youngster des Monats: Kevin Bright
Herausforderung angenommen Das Basketballjahr 2011 hält für Kevin Bright eine Herausforderung nach der nächsten parat. In den ProB-Playoffs ging es auf dem Weg zur Meisterschaft ruppig zu. Dann galt es in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) den Titel zu verteidigen. Und abschließend ging es für den Youngster nach Übersee, um dort auf der Suche nach einem geeigneten College (ab 2012 geht es für Bright in die USA) eine gute Entscheidung zu treffen - schließlich bekam Vanderbilt den Zuschlag. Und nun also die ProA, wo der 19-Jährige in seiner individuellen Entwicklung den nächsten Schritt machen soll. Nach den ersten vollen Monat lässt sich festhalten: Bright ist angekommen, hat aber noch Luft nach oben.
Mit durchschnittlich 10,4 Punkten, 3,1 Rebounds und 1,9 Assists pro Spiel zählt er im Team von Erdgas Ehingen/Urspringschule zu den Aktivposten. Nichts anderes erwartet Headcoach Ralph Junge von dem variablen Flügelspieler. „Ich habe ihn ganz klar als Leistungsträger eingeplant“, berichtet Junge. „Er hat vergangene Saison in den Playoffs bewiesen, dass er mit mehr Aufmerksamkeit und Druck umgehen kann.“ In der ProA geht es nach Ansicht des Trainers nun darum, dass sich die Leistungen Brights auf einem hohen Level einpendeln. Junge: „Zu Beginn der Saison hatte er es besonders offensiv etwas leichter. Nun bereiten sich die Gegner speziell auf ihn vor und versuchen ihn aus dem Spiel zu nehmen, da werden die Räume für ihn enger.“ Eine hartnäckige Erkältung brachte Bright Anfang Oktober etwas aus dem Tritt, doch der Youngster stand dennoch in jeder Partie auf dem Feld. „Er muss Wege finden, auch an solchen Tagen ein hohes Grundniveau bringen zu können“, so Junge. „In der Verteidigung ist er schon jetzt sehr stabil, das wird oft unterschätzt.“ Dass Bright in der eigenen Hälfte immer Gas gibt, ist definitiv etwas, was er aus der NBBL mitgenommen hat, wo er auf dem Weg zu zwei Meisterschaften stets mit der Beschattung des besten gegnerischen Außenspielers beauftragt wurde.
Kevin Bright ist für die „Junge Liga“ der ProA-Youngster des Monats - Herzlichen Glückwunsch!
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Creekmore macht alles klar
Die 700 Zuschauer, die den Weg in die Längenfeldhalle gefunden hatten, haben beim 82:70-Sieg der Ehinger Basketballer in der Zweiten Bundesliga Pro A gegen die BG Karlsruhe gleich zwei Spiele in einem gesehen. Halbzeit eins und Halbzeit zwei waren nämlich kaum zu vergleichen. Die ersten 20 Minuten waren sehr hektisch. Das hing damit zusammen, dass die Gäste aus Baden ein Team sind, das sich fast nur im Halbfeld-Angriff zurechtfindet, die Steeples dagegen sind eine Mannschaft, die gerne ins Laufen kommt und durch Schnellangriffe zu überzeugen weiß. Dadurch ging es ohne jeden Rhythmus rauf und runter, wobei die Wurfquoten der Ehinger (38 Prozent) und der Karlsruher (45 Prozent) verhinderten, dass wirklich viele Punkte fielen. So ging die sehr ausgeglichene Partie beim Stand von 34:36 in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel ruhiger, die Angriffe wurden besser abgeschlossen - auf beiden Seiten des Feldes. Letztlich haben die Steeples es geschafft von Beginn des dritten Viertels an Fahrt aufzunehmen und selbst Rückschläge sehr gut wegzustecken. Mit einer Sechs-Punkte-Führung (59:53) ging es so in die letzten zehn Spielminuten, in welchen die Steeples ihren Vorsprung erst konstant hielten und in den letzten vier Minuten bis zum 82:70-Endstand ausbauten. Den Sack zu gemacht hat dabei Will Creekmore, der in den letzten dreieinhalb Minuten sieben Punkte erzielte und mit insgesamt 17 Zählern zum Topscorer der Ehinger avancierte. "Gerade für Will freut mich das besonders", sagte Team-Manager Nico Drmota. "Es scheint, als hätte er sich nun in Ehingen akklimatisiert." Der 2,04-Meter große rothaarige Centerspieler aus den USA hatte seine Aufgaben im Ehinger Team bislang eher unauffällig erledigt ohne große Akzente zu setzen. "Ich bin sehr froh darüber, dass wir den Sieg einfahren konnten und ich endlich mal zeigen konnte, was ich wirklich kann", so der 22-Jährige selbst über das Spiel, das für ihn überhaupt nicht gut anfing. Nachdem Creekmore nach gerade einmal einer guten Minute im ersten Viertel bereits zwei Fouls auf dem Konto hatte, musste er zunächst auf der Bank Platz nehmen. Letztlich stand er 21 Minuten auf dem Feld und hat neben seinem offensiven Einsatz auch zig Male versucht Offensiv-Fouls anzunehmen. Neben Creekmore kamen noch sechs weitere Ehinger auf acht Punkte oder mehr - bei den Karlsruhern gelang dies nur vier Spielern. "Es freut mich sehr - eine klasse kämpferische Teamleistung der Jungs", freute sich Steeples-Coach Ralph Junge nach der Partie sichtlich über den Erfolg. Die Effizienz in Person war übrigens Garrett Williamson. In seiner vierten Partie für die Steeples erzielte der mega-athletische Flügelspieler 15 Punkte und traf dabei sowohl jeden seiner vier Würfe aus dem Feld, als auch seine sieben Freiwürfe. Dazu verteilte der 1,96-Meter-Mann sechs Vorlagen. Neben ihm lobte Junge auch den 17-jährigen Malik Müller, der über weite Teile der Partie die Rolle von Virgil Matthews sehr gut ausgefüllt hatte, nachdem sich dieser nach seiner Adduktorenverletzung in der Verteidigung noch sehr schwer tat. "Die Mannschaft hat 40 Minuten geschlossen gekämpft - das war letztlich der entscheidende Faktor", befand Junge. Kommendes Wochenende steht für die Steeples ein Doppelspieltag an. Am Freitag geht es zum Nürnberger BC, wo ein sehr emotionales Spiel erwartet werden darf. Am Sonntag dann kommen die Saar-Pfalz-Braves aus Homburg um 18.00 Uhr in die Längenfeldhalle. Erdgas Ehingen/Urspringschule: Creekmore (17 Punkte), Williamson (15), Vargas (12), Calvin (9), Bright (9), Müller (8), Bücher (8), Matthews (4), Jahn, Diouf.
Südwest Presse, 07.11.11, Sascha Burger
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BIG - Zweite Ausgabe jetzt erhältlich
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Fanbus nach Kirchheim
An Allerheiligen, 01. November, geht es für die Steeples zum Tabellenvierten nach Kirchheim. Die Ehinger setzen zu diesem Derby wieder einen Fanbus ein.
Die Abfahrt ist um 15.00 Uhr auf dem Betriebshof der Fa. Bottenschein in Ehingen. Der Fahrpreis beträgt 5€.
Anmeldungen nimmt
Ricky Schulz unter Telefon: (0177) 7538916
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Giants eine Nummer zu groß
Der Ball wollte einfach nicht in den Korb. So könnte man das Spiel der Ehinger Pro-A-Basketballer kurz und knapp zusammenfassen. Die 56:78-Pleite gegen Düsseldorf war das krasse Gegenteil zur 105:108-Niederlage gegen Paderborn vor Wochenfrist - weniger was das Endergebnis angeht, sonder mehr, was die Anschaulichkeit des Spiels betrifft. War gegen Paderborn einfach wunderschöner Offensiv-Basketball zu bewundern, gab es gestern in der Längenfeldhalle hauptsächlich Fehlwürfe, Fouls und Ballverluste zu "bestaunen" - besonders auf Seiten der Gastgeber. Videospielbericht auf Dabei starteten die Steeples gar nicht mal so schlecht. Mit einer 17:13-Führung gingen die Ehinger ins zweite Viertel. Dieser Vorsprung war jedoch in erster Linie dem Unvermögen der Gäste geschuldet, den Ball in den oft völlig blank hängenden Ehinger Korb zu versenken. Damit taten sich die Rheinländer in den folgenden Vierteln allerdings leichter. Immer mehr trafen die Männer von Trainer Murat Didin. Und immer mehr schienen die Steeples den Faden zu verlieren. Mitte des zweiten Spielabschnitts eroberten die Gäste schließlich während eines 11:0-Laufs die Führung, nachdem ihr überragender Spielmacher Abrey Reese (19 Punkte) immer besser ins Spiel fand. Die Führung sollte danach nicht mehr wechseln. Das lag neben den einfach sehr guten Düsseldorfern auch daran, dass es die Ehinger nicht schafften ihre Offensive in Gang zu bringen. Über die 40 Spielminuten konnte man an einer Hand die Spielzüge abzählen, die in Punkten mündeten. Alle anderen Ehinger Zähler waren das Resultat aus Schnellangriffen, Offensiv-Rebounds und Einzelaktionen. Nach der Halbzeit (29:32), dauerte es gerade einmal vier Minuten, bis der Vorsprung der Gäste auf zehn Punkte angewachsen war (33:43). Und die Enttäuschung auf den Rängen wuchs folglich immer mehr, nachdem der Korb für die Ehinger wie vernagelt schien. "Wir hatten ganz klar Probleme gegen die Zone der Düsseldorfer, die sehr physisch zu Werke gingen", bestätigte nach der Partie auch Co-Trainer Felix Czerny. Diese Ball-Raum-Verteidigung war es auch, die den Ehingern im letzten Viertel den Rest gab. Bezeichnend dafür eine Aktion des Steeple Garrett Williams. Dieser schnappte sich früh im Ehinger Angriff den Ball, pflügte mit gesenktem Kopf durch die Zone und rannte dabei Reese um den Haufen. Nach diesem Offensivfoul war der Faden total gerissen bei den Steeples. Eine Minute später foulte Akeem Vargas nach einem Ballverlust den Düsseldorfer Sean Evans. Der Ehinger Will Creekmore, der zu diesem Zeitpunkt auf der Bank sitzte, ließ seiner Wut über den Pfiff freien Lauf und kassierte dafür auch noch ein technisches Foul. Danach stand es 46:68 - das Spiel war gelaufen. Alles was noch folgte war reine Ergebnis-Kosmetik bis zum Endstand von 56:78. Insgesamt trafen die Ehinger 35 Prozent ihrer Würfe - von jenseits der Drei-Punkte-Linie gerade einmal 13 Prozent. "Wir haben es heute nicht geschafft über 40 Minuten im Spiel zu bleiben", sagte Junge nach der Partie vor etwa 700 Zuschauern. "Unsere Fehlerquote war zu hoch und die Düsseldorfer wissen auch einfach, wie man Spiele für sich entscheidet." Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Calvin, Matthews (je 10 Punkte), Williamson, Büchert (je 9), Müller (6), Bright (5), Valerien (4), Vargas (3), Jahn, Theis, Diouf, Creekmore.
Südwest Presse, Sascha Burger, 24.10.11
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Gloria GIANTS Düsseldorf zu Gast
Alles hat ein Ende – leider auch die großartige Heimspiel-Siegesserie der Steeples: nach 20 Siegen in Folge in der Längenfeldhalle verlor das Team von Ralph Junge am Samstag gegen Paderborn. In einer äußerst unterhaltsamen Partie verdienten sich die Gäste aus Paderborn letztlich den Erfolg, da die Offensivkraft der Baskets schlicht beeindruckend war. Trotzdem bleibt ein unangenehmer Beigeschmack: Ein Steeples-Sieg war möglich, ein Neun- Punkte Vorsprung wurde verspielt und erst ein Ballverlust in der letzten Minute führte zum Ausgleich.
Erneut konnten die Steeples mit einem Top-Team der Liga hervorragend mithalten, aber auch einmal mehr ist nichts Zählbares dabei herausgesprungen. Dieses Fazit wollen Kapitän Matthews & Co. gegen Düsseldorf unbedingt vermeiden.
Das Team vom Rhein stieg in der vergangenen Saison aus der Beko-BBL ab und gehört finanziell zu den Schwergewichten der Liga. Unter dem erfahrenen Trainer Murat Didin wollen die Giants den sofortigen Wiederaufstieg in Deutschlands Beletage realisieren. Personell ist Düsseldorf gut gerüstet: Aubry Reese(22,8 Punkte und 5 Rebounds pro Spiel) überzeugte bereits in der 1.Bundesliga. Der deutsche Guard und ehemalige Steeple Philip Friedel spielt beim Aufstiegskandidaten eine wichtige Rolle und stand beim 83:61 Sieg über Crailsheim am vergangenen Wochenende 38 Minuten auf dem Parkett. Patrick Flomo (13,2 Pkt / 7,2 Reb) ist ein Deutscher mit großer Klasse, der am Brett von Rait Keerles und Sascha Kesselring wichtige Unterstützung bekommt. Coach Didin spielt mit einer großen Rotation und versucht so den tiefen Kader optimal zu nutzen.
Die Herausforderung für die Junge-Equipe ist also groß. Die bittere Niederlage gegen Paderborn ist passé, die gesamte Konzentration gilt jetzt dem Spiel gegen den Bundesliga-Absteiger.
Defintiv nicht mit von der Partie sein wird Julius Wolf. Der talentierte Flügel verletzte sich am Sonntag beim NBBL Spiel in Jena. Trotz der Adduktoren-Verletzung von Virgil Matthews stehen die Chancen gut, dass unser Kapitän am Sonntag auflaufen kann.
Das Team ist heiß. Heiß darauf, einen Sieg gegen ein „großes“ Team zu holen. Mit der Unterstützung der Fans könnte dies möglich werden. Seid dabei!
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Die Zuschauer gewinnen
Trotz einer überragenden offensiven Leistung verloren die Ehinger Pro-A-Basketballer gegen die Paderborn Baskets nach Verlängerung mit 105:108 (50:48; 98:98). Williamson überzeugte beim Debüt. Im Wesentlichen gibt es zwei Arten von Basketballspielen. Zum einen sind da die "Alltagsspiele". Sie zeichnen sich durch eine gewisse Spannung aus, die die Sportart einfach von selbst mitbringt. Ebenso ist für sie typisch, dass sie nach wenigen Spieltagen schon fast wieder vergessen sind. Der geschätzte Anteil dieser "Alltagsspiele" liegt bei 95 Prozent der Saisonbegegnungen. Dann gibt es noch die Art von Basketballspielen, die besonders sind und noch lange als Vergleich herhalten. In diese Beschreibung passt die Partie zwischen Erdgas Ehingen/Urspringschule und den webmoebel Baskets Paderborn perfekt, weil so viele Momente und Situationen dieser Begegnung erwähnenswert und diskussionsbedürftig sind, dass es schwerfällt, irgendwo anzusetzen. Wohl den gut 700 Zuschauern, die die 105:108 (50:48, 98:98)-Niederlage der Steeples in der Längenfeldhalle miterlebten. Sie bot alles - nur keinen Sieg für die Ehinger in der Zweiten Liga Pro A, die erstmals seit April 2010 ein Heimspiel verloren. Los ging es für die Gastgeber mit einer veränderten Startaufstellung. Neuzugang Garrett Williamson ersetzte den noch stark angeschlagenen Kapitän Virgil Matthews (Adduktorenzerrung) in der ersten Fünf. Und er tat dies gekonnt. Bereits zur Halbzeit standen für den super-athletischen 1,96-Meter-Mann elf Punkte, drei Ballgewinne und vier Vorlagen zu Buche. Damit hatte er wesentlichen Anteil daran, dass seine Mannschaft mit einer 50:48-Führung in die Pause ging. Was die Zuschauer bis dahin zu sehen bekamen, war beachtlich. Sehr große offensive Potenz auf beiden Seiten und nur geringe Standfestigkeit der Defensive beider Teams. Offensiv-Basketball vom Feinsten - es gibt nichts Schöneres für Basketballfans anzusehen. Eine Unmenge an spektakulär abgeschlossenen Schnellangriffen, "Fast Breaks" im Fachjargon genannt, bestimmten das Spiel. Und hier liegt die Stärke von Williamson: Im ersten Viertel klaute er zweimal hintereinander in der Verteidigung den Ball und schloss blitzschnell vorne per Korbleger beziehungsweise Dunking ab. Das Tempo, in dem der 23-Jährige dies tat, war bis dato in der Längenfeldhalle ungesehen und sorgte für breit grinsende Gesichter bei Team-Manager Nico Drmota und Manager Rolf Koch sowie für ungläubige Blicke auf den Tribünen. "Garrett hatte einen sehr guten Einstand", freute sich Steeples-Trainer Ralph Junge. Williamson zuzusehen machte einfach Spaß. Ebenso bereitete es den Zuschauern, die bereits zur Halbzeit als Gewinner der Begegnung feststanden, Freude zu sehen, wie Williamson, Kevin Bright und besonders Akeem Vargas gegen den Topscorer der Liga, Justin Stommes, verteidigten. Dieser zeigte zwar in einigen Momenten, was er kann, blieb mit 21 Punkten aber deutlich unter seinem Saisonschnitt von 26 Punkten. Die extrem unterhaltsame Begegnung schien zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit mit den Steeples auch noch die Heimmannschaft mit dem Sieg zu bescheren; 94:85 stand es da. Allerdings verloren die Steeples total den Faden, brachten selbst Einwürfe nicht mehr ins Feld und hatten so selbst den größten Anteil daran, dass die Paderborner sich mit 98:98 in die Verlängerung retteten. "Mit neun vorne, zwei Minuten vor der Schlusssirene - da hätten wir den Sack zumachen müssen", ärgerte sich Co-Trainer Felix Czerny. So kam für die Zuschauer die unglaubliche Spannung der Schlusssekunden hinzu. Und die Verlängerung, in der die Partie keineswegs nachließ. Der Knackpunkt der Begegnung war dann genau 20 Sekunden vor dem Ende der fünfminütigen Verlängerung erreicht. 103:103 stand es, als der Paderborner Jamar Diggs zum Korb zog, diesen machte und von Akeem Vargas gefoult wurde. Die Schiedsrichter entschieden auf ein unsportliches Foul, welches zwei weitere Freiwürfe und den Ballbesitz für die Gäste bedeutete. Danach stand es 106:103. Es wurde noch einige Male taktisch gefoult, aber letztlich war die Begegnung gelaufen. Beim Interview nach der Begegnung rang er dann nach Worten und sprach von einem "verschenkten Sieg" und "zu vielen Fehlern, die uns letztlich das Spiel gekostet haben". Thomas Glasauer, Trainer von Paderborn, lobte die Leistung der Steeples in den höchsten Tönen: "Ehingen war in dieser Saison bislang die stärkste Mannschaft, gegen die wir gespielt haben." Unter den bisherigen Gegnern seiner Mannschaft waren auch die absoluten Topteams aus Crailsheim und Saar-Pfalz. Am Sonntag (18 Uhr) haben die Steeples gegen die BBL-Absteiger und Aufstiegsaspiranten aus Düsseldorf die nächste Gelegenheit, die Zuschauer zu begeistern und zusätzlich auch noch einen Sieg einzufahren. Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Vargas (23 Punkte, 5 Ballgewinne), Calvin (17, 7 Rebounds), Williamson (16, 6 Assists), Creekmore (15, 8 Rebounds), Büchert (12), Matthews (8), Bright, Jahn (je 6), Müller (2), Valérien.
Südwest Presse, 17.10.11, Sascha Burger
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www.wir-sind-ehingen.de
Die Fans haben es sich schon lange gewünscht - der neue Video-Medienpartner der Ehinger Steeples macht es möglich: Ab sofort werden die knisternde Längenfeld-Atmosphäre und alle wichtigen Details zu unseren Heimspielen topaktuell in professionell erstellten Reportagen online verfügbar gemacht. Dieser Service ist für Sie kostenlos! Die Video-Spielberichte finden Sie auf den Websites unseres Partners www.wir-sind-ehingen.de sowie auf www.steeples.net. Den aktuellen Spielbericht Ehingen vs. Paderborn finden Sie unter diesem Link
Viel Spaß beim "Steeples-TV"!
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Ist Überraschung gegen Paderborn möglich?
Unsere Steeples haben Dank eines Überraschungscoups gegen Cuxhaven am vergangenen Samstag den zweiten Sieg in der noch jungen ProA Saison eingefahren und wahren somit ihren Heimnimbus: Seit April 2010 haben die Ehinger Korbjäger nicht mehr im Längenfeld verloren!
Obwohl Neuzugang Garret Williamson zum Zuschauen verdammt war, zeigte sich das Team von Ralph Junge stark verbessert. Überragender Spieler der Partie war der erst 17-jährige Malik Müller. Er dirigierte unser Team für insgesamt 35 Minuten als Point Guard, da der etatmäßige Aufbauspieler, Kapitän Virgil Matthews, bereits nach fünf Minuten mit einer Leistenverletzung vom Parkett musste. Der Einsatz von Matthews am Samstag ist übrigens fraglich, Williamson sollte jedoch gegen die Gäste aus Paderborn spielberechtigt sein und somit die entstehende Lücke schließen helfen können.
Die Baskets Paderborn werden von Coach Thomas Glasauer betreut. Bis zum vierten Spieltag waren die Westfalen ungeschlagen, erst beim schwierigen Auswärtsspiel in Crailsheim fanden die Baskets ihren Meister. In den drei Partien zuvor überzeugte das Glasauer Ensemble besonders offensiv: vier Spieler punkteten zweistellig, vorneweg der amerikanische Flügel Justin Stommes - er kommt pro Spiel auf 25,5 Punkte und 4,5 Rebounds. Zudem bringt Stommes 58% (20/34) seiner Dreierversuche im Korb unter, ein absoluter Spitzenwert, der die Steeples Defensive hellhörig machen sollte. Zwei weitere US Boys, Jefferson Mason (16 Punkte / 5,5 Rebounds) und Jamar Diggs (13,5 Punkte / 6,8 Assists) sind wichtige Stützen in der Paderborner Mannschaft. Die Wendt-Zwillinge, Lars und Ole, haben in den letzten drei Spielzeiten knallharte Duelle gegen das NBBL Team Urspring ausgefochten. In der ProA kommen beide momentan nur auf acht bzw. elf Minuten pro Spiel, trotzdem sind beide immer brandgefährlich.
Auf Seiten der Steeples ist man sich der Offensivstärke der Westfalen bewusst. Je weiter es die Junge-Jungs schaffen, die Paderborner unter ihrem Schnitt von 98,8 Punkten pro Spiel zu halten, desto größer sind die Siegchancen. Neuzugang Williamson konnte im Laufe der Woche weiter integriert werden und ist heiß darauf, dem Ehinger Publikum zu beweisen, was für eine große Bereicherung er für die Steeples ist. Mit dem großen Ziel, das heimische Parkett weiter „sauber“ zu halten, werden unsere Wild Boys alles tun, um den dritten ProA Sieg in der Längenfeldhalle einzufahren.
Go, Steeples, go…!
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Zuhause weiterhin ungeschlagen
Nach einer spannenden und zum Schluss kuriosen Partie gegen das Topteam Cuxhaven verließen die Ehinger Basketballer gestern das Parkett im Längenfeld als Sieger. Der 76:74 (41:41)-Erfolg hievt Erdgas Ehingen/Urspringschule auf Rang neun. "Sehr hoch" ist der 76:74-Sieg der Ehinger über die zuvor noch ungeschlagenen Nordlichter laut Trainer Ralph Junge einzuschätzen. Es stand 74:74, 22 Sekunden waren noch zu spielen, da traf der 17-jährige Urspringschüler Malik Müller einen seiner beiden Freiwürfe. "Malik hat heute ein riesiges Spiel gemacht", lobte Junge seinen Schützling nach der Partie. 35 Minuten stand der Point Guard auf dem Parkett, weil sich der etatmäßige Aufbauspieler und Kapitän, Virgil Matthews, im ersten Viertel eine Adduktorenzerrung zuzog und so nach fünf Minuten auf dem Parkett nur noch in Zivil zuschauen konnte. Nach Müllers Freiwürfen zeigte die Anzeigetafel 75:74 für Erdgas Ehingen/Urspringschule. Nach der Auszeit der Gäste konnte Tobias Jahn den vermeintlich letzten Angriff des Spiels durch einen sauberen Block stoppen. Drei Sekunden waren da noch auf der Uhr. Akeem Vargas wurde sofort gefoult. Vargas verwandelte seinen ersten Freiwurf zum 76:74, den zweiten vergab er jedoch ein wenig zu offensichtlich, so dass die Schiedsrichter die Aktion abpfiffen. Dies gab Cuxhaven die Gelegenheit zu einer Auszeit und - entsprechend einer neuen Regel - anschließenden Ballbesitz auf Höhe der Ehinger Freiwurflinie. Der erste Einwurf der Gäste war gerade einmal eine Sekunde im Spiel, da war er auch schon im Aus, nachdem die Ehinger ihn abgefälscht hatten. Mit einer guten Sekunde zu Spielen stieg dann der Cuxhavener Quinnel Brown zum entscheidenden Wurf hoch und vergab diesen. Die Freude in der Halle war riesengroß. Zuvor hatten die Basketballfans ein von Ehinger Seite über weite Strecken gut organisiertes und kampfbetontes Spiel gesehen. Beide Teams kamen gut in die Partie. Ehingen musste dabei aber auf den neu verpflichteten Garrett Williamson verpflichten, nachdem dieser in der Kürze der Zeit keine Freigabe mehr erhalten hatte. Nach dem ausgeglichenen Anfangsviertel (21:21) war der zweite Abschnitt für beide Teams ein Auf und Ab. Ein 9:0-Lauf der Steeples sorgte dafür, dass die Ehinger trotz einer teils beeindruckenden Trefferquote der Gäste mit einer 41:38-Halbzeitführung in die Kabine gingen. Im dritten Spielabschnitt schien das Heimteam dann Oberwasser zu bekommen. 51:42 stand es in der 26. Minute. Zwei Minuten später allerdings war davon nichts mehr zu sehen. 52:51 war da nämlich auf der Anzeige zu lesen. Eine Minute später dann schien der Ehinger Will Creekmore das Spiel weggeworfen zu haben. Beim Stand von 54:53 foulte er den überragenden Cuxhavener Evans Harris (26 Punkte), warf dem Schiedsrichter noch unschöne Worte an den Kopf und kassierte so auch noch ein technisches Foul. Die Ausbeute aus diesem Angriff war für die BasCats mit fünf Punkten optimal und sorgte für den 54:58-Stand vor dem Schlussabschnitt. Dieser verlief ähnlich wie die drei Viertel zuvor auch: Hin und her, auf und ab, hektisch, teils hochklassig und dann wieder zum Haare raufen. Am Ende hatten die Ehinger dann doch die Nase vorne und stehen nun mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf dem Konto auf dem neunten Tabellenrang. Info: Das nächste Heimspiel findet bereits am kommenden Samstag (19.30 Uhr)gegen den Tabellendritten webmboebel Baskets Paderborn statt. Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Vargas (14 Punkte), Büchert (14, 12 Rebounds), Bright, Calvin (je 12), Müller (10 ), Creekmore (7), Jahn (4), Matthews (3), Valerien, Wolf. Südwest Presse, Sascha Burger, 10.10.11
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Steeples in Außenseiterrolle
Die erste ProA Saison der Steeples ist in vollem Gange. Vergangenes Wochenende musste das Team von Ralph Junge gleich eine Doppelschicht hinlegen. Nach dem überzeugenden Auftritt im ersten Heimspiel gegen Leitershofen/Stadtbergen reiste das Team um Kapitän Virgil Matthews am Tag der Deutschen Einheit nach Essen. Im Duell mit dem Team aus Westdeutschland machte ein ehemaliger Urspringschüler der Unterschied aus, nur leider in den Farben der ETB Wohnbau Baskets: Marco Buljevic erzielte 17 Punkte und sorgte für die entscheidenden Punkte in der engen Partie. Zwar kamen die Steeples im Spielverlauf immer wieder gefährlich nahe, doch der 15:26 Rückstand aus dem 1. Viertel erwies sich als zu große Hypothek. „Wir haben in der Summe zu viele Fehler gemacht - das wird vor allem auswärts in dieser Liga schnell bestraft“, analysierte Coach Junge nach der Partie.
Heute gibt sich eines der noch ungeschlagenen Teams der Liga die Ehre im Längenfeld: die Cuxhaven BasCats. Unter Regie von Cheftrainer Vilmantas Matkevicius ist das Team aus dem hohen Norden exzellent in die neue Spielzeit gestartet. In engen Partien konnten Nürnberg, Saar-Pfalz und am Montag auch Crailsheim besiegt werden. Beim 88:85 Erfolg gegen die Merlins überzeugte erneut der ehemalige Steeple Kristian Kuhn: von der Bank steuerte der Centerspieler 13 Punkte und 7 Rebounds zum Erfolg bei. Neben Kuhn muss die Steeples Defensive besonders das US Trio Jackson Capel, Dorian McDaniel und Dwuan Rice im Auge behalten. Alle drei Akteure punkten im Schnitt zweistellig. Mit Jusuf El Domiaty hat Coach Matkevicius zudem einen jungen Deutscher Guard in seinen Reihen, der mit viel Energie zu Werke geht und ein gefährlicher Schütze ist.
Die Steeples haben die Woche genutzt um sich gut auf die BasCats vorzubereiten. Videos von Spielen der Gegner von der Nordsee wurden genau analysiert und sollen helfen, die richtige taktische Ausrichtung zu finden. Besonders wichtig wird sein, die eigene Fehlerquote zu senken. Gelingt das, kann gegen Kuhn & Co. eine Überraschung gelingen. Im Duell mit Cuxhaven sind die Steeples in der Außenseiterrolle.
Mit Hilfe der Fans wollen die jungen Steeples jedoch alles versuchen,das neue Längenfeldparkett trotzdem als Sieger zu verlassen.
Williamson als Ersatz für FrederickZambalist Frederick ist Geschichte, Garrett Williamson ist die Zukunft. Aus persönlichen Gründen ist Zambalist Frederick nach wenigen Tagen wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Nach intensiver Suche haben die Steeples-Verantwortlichen jetzt Ersatz gefunden.
Garrett Williamson kommt aus Lower Merion im Bundesstaat Pennsylvania und fühlt sich auf beiden Guard-Positionen wohl. Der 1,95 Meter große Modellathlet spielte an der Lower Merion Highschool. Lower Merion Highschool, schon mal gehört? Richtig, Kobe Bryant besuchte die Schule ebenfalls und wechselte von dort direkt in die NBA. Bryant ist der beste Punktesammler in der Schulgeschichte. Auf Platz zwei folgt: Garrett Williamson mit 1349 Punkten.
Nach der Highschool spielte Garrett vier Jahren an der St. Joseph´s University und kam in seinem letzten Jahr auf 12,1 Punkte im Schnitt. 2009 und 2010 wurde er in das All Defensive Team der Atlantic 10 Conference gewählt. Eine Qualität, die auch Steeples Trainer Ralph Junge beeindruckt hat: „Uns hat sofort die Intensität von Garrett überzeugt, er hat das Potenzial einer der herausragenden Verteidiger der Liga zu sein.“
2010/11 ging Williamson für die Austin Toros in der NBA Development League auf Korbjagd ehe er jetzt den Sprung über den Teich wagte und bereits am kommenden Sonntag gegen Cuxhaven im Steeples-Trikot zu sehen sein wird. Coach Junge: „Er wird mit seiner Athletik und seinen Führungsqualitäten eine große Bereicherung darstellen.“ Die Steeples-Fans können sich freuen…!
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Steeples auf RegioTV
Hier der Bericht zum ersten ProA-Heimspielsieg von RegioTV Schwaben. Folgen Sie diesem Link:
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Steeples verlieren in Essen
Am Nachmittag des 3. Oktobers ging es weniger erfreulich bei den ETB Wohnbau Baskets Essen los. Nach dem ersten Viertel lagen die Ehinger mit 15:26 zurück. Doch bereits zur Halbzeit sah die Steeples-Welt schon viel heiterer aus. Mit einem 35:36-Rückstand ging es für Kapitän Virgil Matthews und Co. in die Kabine. Die Ehinger Fans bekamen davon nichts mit. Der Live-Ticker der Jungen Liga, an dem ein Großteil der Basketballgemeinde die Auswärtsspiele der Steeples verfolgt, streikte. In Essen ging es derweil gut weiter für die Gäste aus dem Schwabenland, die es sogar schafften, sich bis zum Ende des dritten Viertels auf 52:54 heranzukämpfen. Danach lief allerdings nichts mehr zusammen bei den Steeples. Als es zwei Minuten vor Schluss 67:77 stand, war die zweite Auswärtsniederlage der noch jungen Saison nicht mehr abzuwenden. "Wir haben in der Summe zu viele Fehler gemacht - das wird vor allem auswärts in dieser Liga schnell bestraft", fasste Junge die Partie zusammen. Besonders der ehemaliger Ehinger Marco Buljevic hat den Steeples mit 17 Punkten viele Probleme bereitet. 71:81 hieß es letztlich in Essen. "Kopf hoch", versuchte Teammanager Nico Drmota direkt nach der Schlusssirene die Mannschaft aufzumuntern. Info: Für die Ehinger Steeples geht es am kommenden Sonntag, 9. Oktober, ab 18.00 Uhr weiter. Zum vierten Spieltag in der Pro A kommen die ungeschlagenen Cuxhaven BasCats in die Längenfeldhalle. Erdgas Ehingen/Urspringschule in Essen: Vargas (18 Punkte), Calvin (16), Matthews (10), Bright (9), Wolf (7), Büchert (5), Jahn, Creekmore, Müller (je 2).
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Steeples feiern ersten ProA-Sieg
Zum ersten Heimspiel in der ProA gesellte sich für die Ehinger Steeples auch gleich der erste Sieg in der zweihöchsten deutschen Spielklasse. Einen 92:67-Kantersieg konnten die Aufsteiger gegen die BG Topstar Leistershofen/Stadtbergen feiern.
Ins Spiel fand Erdgas Ehingen/Urspringschule dabei zügig und gut. Trotz mehrerer kleiner Schwächeperioden – vorwiegend in der Verteidigung – gingen die Hausherren mit einer 45:34-Führung in die Halbzeitpause. Gelingen konnte dies nur durch konsequent durchgelaufene Spielsysteme, die zu einer sehr ausgeglichenen Offensivleistung im Ehinger Team führten. So hatten zur Halbzeit gleich sieben Steeples vier oder mehr Zähler auf dem Konto.
Aus der Kabine kamen die Mannen von Trainer Ralph Junge dann noch heißer. „Im dritten Viertel haben wir zu unserer guten Angriffs-Leistung auch noch richtig verteidigt – das war der Schlüssel“, so Junge, zum dritten Spielabschnitt, welchen seine Mannschaft 23:14 gewinnen konnte und so mit einer beruhigenden 68:48-Führung in den Schlussabschnitt ging. In diesem ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich bis zum 92:67-Endstand aus. Letztlich konnten gleich fünf Ehinger zwölf oder mehr Punkte erzielen – überragend war dabei Spielmacher Virgil Matthews mit 16 Punkten und 10 Assists.
Morgen Nachmittag (16 Uhr) müssen die Steeples bereits wieder ran. In Essen gilt es für die Ehinger den Rückenwind aus dem Heimsieg auszunutzen.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Matthews (16 Punkte, 10 Assists), Bright (15), Calvin (14), Vargas (12), Büchert (12), Creekmore (8), Müller (7), Jahn (6), Valérien (2), Wolf PM Erdgas Ehingen/Urspringschule, Sascha Burger
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Endspiel-Neuauflage als Heimspieldebüt
Seit den großartigen Play-offs und dem Aufstieg der Steeples ist viel Wasser die Donau hinunter geflossen. Doch jetzt hat das Warten endlich ein Ende: das Team Erdgas Ehingen/Urspringschule trifft im ersten Heimspiel der neuen ProA-Saison auf die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen.
Beide Teams mussten im ersten Saisonspiel Niederlagen einstecken. Das Team von Headcoach Ralph Junge konnte in Weißenfels dem MBC lange Paroli bieten. Angeführt von Urspringschüler Kevin Bright (24 Punkte) war ein Überraschungserfolg gegen den Aufstiegsfavoriten in Reichweite, am Ende setzte sich der Mitteldeutsche Basketball Club knapp mit 83:77 durch. Eine beachtliche Leistung, nichtsdestoweniger sehr ärgerlich, wie Coach Junge nach der Partie erklärte: „Es ärgert einen - egal ob wir nun gegen einen BBL-Absteiger verlieren oder sonst ein Team. Weißenfels hat jetzt einen Sieg zu Buche stehen und wir keinen.“ Die BG Leitershofen/Stadtbergen hatte im ProA-Debüt zu Hause gegen Crailsheim gar keine Siegchance. Die bayrischen Schwaben lagen bereits zur Halbzeit mit 32:62 im Rückstand und konnten auch im zweiten Abschnitt nicht mit den Merlins mithalten. Der Aufsteiger unterlag schlussendlich 68:105, und agierten mit zuviel Respekt, wie Coach Stefan Goschenhofer nach dem Spiel erklärte: „Wir haben gespielt wie das Kaninchen vor der Schlange.“
Für die BG sollen in dieser Saison besonders Dominik Veney, Skyler Bowler und Corey Hassan Verantwortung übernehmen, Aufstiegsheld Devin Uskoski geht in dieser Saison für Ligakonkurrent Kirchheim auf Korbjagd.
Die Steeples haben die Woche genutzt um den Neuzugang Will Creekmore weiter zu integrieren. Mit viel Konzentration und hoher Intensität haben sich Kapitän Matthews & Co. auf das Duell mit Leitershofen/Stadtbergen vorbereitet. Die hohe Niederlage des Mitaufsteigers gegen Crailsheim spielt dabei keine Rolle, die Karten werden vor dem Aufeinandertreffen im Längenfeld ganz neu gemischt.
Das wissen die jungen Steeples. Und mit Hilfe von Ihnen, liebe Fans, soll heute - in einer Finalspiel-Neuauflage der vergangenen Play-off Serie (!) - der erste Heimsieg in der ProA perfekt gemacht werden. Packen wir´s an. Regio TV berichtet von der ProA-HeimpremiereDie ProA-Heimpremiere von Erdgas Ehingen/Urspringschule erzeugt aus vielen Gründen große Aufmerksamkeit. Zum Einen wird mit dieser Partie lokale Sportgeschichte geschrieben, zum Anderen erleben die Basketballfans die heimische Längenfeldhalle erstmals mit dem hochwertigen und in neuem Glanz erstrahlenden Parkettboden.
Beides scheint jedoch vor der Tatsache in den Hintergrund zu treten, dass die Steeples in einer Neuauflage des letztjährigen Finalduells gegen das Team aus Leitershofen antreten. Die Fans beider Lager sind gespannt und elektrisiert - einem großartigen Basketballabend steht somit nichts im Wege.
Gründe genug also, um Regio TV von diesem einmaligen Spiel berichten zu lassen. Wir freuen uns über den Besuch von Regio TV und sind sicher, dass Mannschaft und Fans für einen würdigen TV-Rahmen sorgen werden.
Go Steeples, go!!!
Info: www.regio-tv.de
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Starkes Debüt der Steeples
Es sollte nicht sein. Die Ehinger Pro-A-Basketballer mussten beim Saisonauftakt in Weißenfels eine 77:83 (39:41)-Niederlage einstecken. Trotz des Misserfolgs lässt die Partie große Hoffnungen aufkommen.
"Es ärgert einen - egal ob wir nun gegen einen BBL-Absteiger verlieren oder sonst ein Team. Weißenfels hat jetzt einen Sieg in zu Buche stehen und wir keinen", zeigte sich Steeples-Coach Ralph Junge enttäuscht nach der Partie in Sachsen-Anhalt. Besonders wurmte Junge, dass die Niederlage kleinen Dingen geschuldet war.
Zum einen sind die zwei neuen Spieler, Zam Fredrick und Will Creekmore, noch nicht im Ehinger Team integriert. Zum anderen hatten die "Wild Boys" zwei Schwächephasen - am Anfang des zweiten Viertels, als die Gastgeber mit einem 11:0-Lauf davon zogen und zu Beginn des letzten Viertels, als der MBC einen 11-Zähler-Vorsprung herausspielen konnten.
Alles andere hat gepasst. Das Team hat in der Defensive kaum geschlampt. Zudem zeigt die Punkteverteilung, dass die Ehinger nicht auf einen einzelnen Spieler bauen müssen. Obwohl der 19-jährige Urspringschüler Kevin Bright mit 24 Punkten - 18 davon in Halbzeit eins - der überragende Ehinger war. "Hätten wir Kevin im letzten Viertel besser in die Offensive einbinden können wäre er sicher mit mehr als 30 Punkten und wir mit einem Sieg aus Weißenfels zurückgekehrt", sagte Junge. Neben Bright waren Kapitän Virgil Matthews, der mit sieben Punkten und zehn Rebounds wieder einmal seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte, und Akeem Vargas mit 18 Zählern die besten Steeples im Angriff.
Die restlichen neuen Ehinger schlugen sich zwar beachtlich - wenn auch nicht bemerkenswert gut. Die beiden "Großen" Tobias Jahn und Andreas Büchert spielten solide, haben aber noch Luft nach oben. Besonders die Tatsache, dass die beiden Starter zusammen auf vier Rebounds kamen, zeigt, dass da noch deutlich mehr gehen sollte. Andre Calvin kam von der Bank in gut 20 Minuten auf dem Parkett auf sechs Punkte und vier Rebounds.
Es überwiegte aber die Freude über die gute Teamleistung. "Riesenlob an die Mannschaft. Eine solche Leistung abzurufen, ist schier unglaublich", freute sich Teammanager Nico Drmota. Allerdings verstand er auch Junges Verdruss darüber, nach solch einer starken Leistung nicht auch noch den Sieg mit nach Hause zu bringen. Co-Trainer Felix Czerny bringt die Schlüsse, die man aus diesem ersten Pro-A-Spiel ziehen kann, auf den Punkt: "Wir sind eine junge, willensstarke Truppe. Das ist unsere größte Stärke."
Auch MBC-Trainer, Silvano Poropat, lobte die Steeples: "Ich bin sehr erleichtert, dass wir gewonnen haben. Wenn zum ersten Heimspiel eine Mannschaft wie Ehingen kommt, die über 40 Minuten konsequent guten Basketball spielt, ist das sehr schwierig."
Am Samstag kommt mit Leitershofen der letztjährige Finalgegner der Ehinger ins Längenfeld.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Bright (24 Punkte), Vargas (18), Büchert (10), Mattthews (7, 10 Rebounds), Calvin (6), Jahn (4), Müller (4), Fredrick (2), Creekmore (1), Wolf, Valérien.
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Steeples mit Creekmore zum MBC
Rechtzeitig zum Saisonbeginn komplettieren die Steeples ihren Kader für die ProA Saison. Kurz vor dem ersten Spieltag konnte mit Will Creekmore von der Missouri State University der noch fehlende Centerspieler verpflichtet werden.
Der erst 22-jährige Creekmore startete in der vergangenen Spielzeit für das beste Team der Missouri Valley Conference, dabei erzielte er in 24 Minuten 11,3 Punkte und konnte 6,5 Rebounds einsammeln. Erst eine unglückliche Niederlage im MVC Tournament gegen Indiana State beendete die Hoffnungen auf das NCAA Tournament. Der 2,04m große Innenspieler soll dem Kader von Trainer Ralph Junge die nötige Tiefe geben, mit Tobias Jahn, Andreas Büchert, Kalidou Diouf und Will Creekmore stehen nun vier Spieler zur Verfügung die auf der Centerposition eingreifen können.
Am morgigen Samstag startet das junge Steeples Team zum ersten Saisonspiel. Gegner ist niemand geringerer als der BBL Absteiger und Topfavorit für die kommende Spielzeit – der Mitteldeutsche Basketball Club. MBC Trainer Silvano Poropat hat für ProA Verhältnisse ein All-Star-Team zusammengestellt. Neben dem TopRebounder der letztjährigen Spielzeit Marcus Smallwood (Kirchheim), dem besten Assistgeber Aaron Cook (Cuxhaven), stehen Darius Hargrove (Spieler des Jahres in Schweden), Arizona Reid (Scoring und Reboundingmaschine in der NCAA), sowie vier Spieler (Leutloff, Schwarz, Wachalski, Heyden) aus der BBL im Kader der Wölfe. Eine wirkliche Standortbestimmung für die Ehinger Basketballer.
Trainer Ralph Junge: “Ich freue mich, dass die Saison endlich beginnt. Wir sind alle heiss auf die ProA und werden mit viel Freude und Energie nach Weißenfels fahren. Dass wir mit Zam und Will so spät noch zwei Spieler integrieren müssen ist sicher nicht optimal, aber das Team hat sich in der Vorbereitung gefunden und die beiden können somit in Ruhe eingefügt werden.”
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Fredrick für Ogbe
Das Trainerteam um Ralph Junge und Felix Czerny musste auf den längerfristigen Ausfall von Point Guard Kenneth Ogbe reagieren. Der 16-jährige war für diese Spielzeit fest als Back-up PG eingeplant gewesen. Eine erfolgreich verlaufende Rückenoperation vergangene Woche in der FIFA Sportklinik München Harlaching zwingt den talentierten Urspringer jedoch zu einer längeren Pause. Der behandelnde Arzt Dr. Heiner Bolay ist mit dem Verlauf der Operation sehr zufrieden und erwartet für Kenneth schnell eine vollständige Genesung. Die kommenden zwei Wochen wird der Jugendnationalspieler ein Rehaprogramm im Medical Park Chiemsee absolvieren. NBBL Trainer Felix Czerny hofft den Leistungsträger noch im Dezember wieder ins Team integrieren zu können, für das ProA Team wird der Youngster aufgrund des Trainingsrückstands sicherlich erst ab Januar einsetzbar sein.
Mit dem US-Amerikaner Zam Fredrick konnten die Ehinger nun einen hochkarätigen Ersatz verpflichten. Der 1,83m große Combo Guard besuchte die University of South Carolina (SEC) und war dort mit 15,5 Punkten/Spiel in seinem Abschlussjahr 2008/09 Leistungsträger der Gamecocks. 2004 wurde Zam “Mr. Basketball” in South Carolina, er hält den South Carolina State High School Scoring Record mit 3481 Punkten und nahm mit der U21 Nationalmannschaft der USA an den Global Games in Dallas teil. Der 25-jährige ist in Pesaro/Italien geboren, sein Vater spielte mehrere Jahre in der italienischen ersten Liga. In der vergangenen Spielzeit stand der Steeples-Neuzugang ab Januar für den litauischen Zweitligisten Pieno Zvaigzdes Pasvalys auf dem Feld und verhalf dem Team zum Aufstieg in die erste Liga.
Trainer Ralph Junge: “Zam kann für uns zu einem Steal werden. Er hat in einer der stärksten Ligen der NCAA sein Können unter Beweis gestellt, auch im letzten Jahr in Litauen eine Meisterschaft gewonnen. Ich hoffe, dass er mit seinen Scoringfähigkeiten und seiner Erfahrung zu einem wichtigen Teil unserer jungen Mannschaft wird.”
Name: Zambalist “Zam” Fredrick Position: PG/SG Geburtstag: 03.02.1986 in Pesaro/Italien Nationalität: USA Größe: 183 cm Bisherige Vereine: Georgia Tech (ACC), South Carolina (SEC), Pieno Zvaigzdes Pasvalys (Litauen)
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Steeples gewinnen Turnier in Xiantao
Mit sechs Siegen, einer Niederlage und vielen nachhaltigen Eindrücken kehrte das Steeples Team am Sonntagabend wohlbehalten aus China zurück. Xiantao und Shanghai hießen die Stationen nach dem Turnier in Wujiang für die Spieler um Kapitän Virgil Matthews.
In Xiantao, einer Millionenstadt in der Hubei Provinz, traf die deutsche Equipe im Halbfinale des zweitägigen Turniers auf den chinesischen Zweitligisten Hubai Zhong. Obwohl die Steeples nicht ihren besten Tag hatten, kam es zu einem deutlichen 74:42 (36:24) Sieg gegen die Asiaten. Neben dem erneut überzeugenden Kevin Bright (18 Punkte), zeigte Virgil Matthews mit 17 Zählern eine ansprechende Leistung.
Vor 5000 Zuschauern kam es in der vollbepackten Arena in Xiantao im Finale zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem Auswahl-Team aus den USA. Die Amerikaner zogen mit einem Sieg gegen die Nationalmannschaft Indiens ins Endspiel ein. Nachdem 103:97 Sieg der Deutschen im ersten Aufeinandertreffen in Wujiang wollten die US Spieler den Spieß nun umdrehen und sich den Turniersieg sichern. In einem packenden Spiel gingen die Amerikaner mit einer 35:36 Führung in die Kabine. Angetrieben vom überragenden Akeem Vargas (26 Punkte) konnten sich die Steeples im dritten Viertel absetzten und mit 61:50 in Führung gehen. Diesen Vorsprung gaben Matthews & Co bis zum Ende nicht mehr her und sicherten sich mit dem 78:66 Sieg den Turniersieg. Neben Vargas punkteten Virgil Matthews (17) und Tobias Jahn (10 und 10 Reb) zweistellig.
Die letzten vier Tage der Chinareise stand die Metropole Shanghai auf dem Programm. Nach den Eindrücken aus Wujiang und Xiantao war dies wie ein Eintauchen in eine völlig andere Welt. Das Hotel war direkt am Bund, der Uferpromenade gelegen, genau in der Altstadt mit Blick auf die über 400m hohen Wolkratzer von Pudong auf der anderen Flussseite. Alle waren schwer beeindruckt von der einzigartigen Kulisse der 20 Millionen Einwohner Stadt.
Neben etwas Sightseeing wurde auch in Shanghai trainiert und gespielt. Die Shanghai Sharks ein CBA Team, stellten den Steeples ihr Trainingszentrum zur Verfügung. Zusätzlich wurden zwei Trainingsspiele gegen ein verstärktes U20 Team arrangiert, da die Sharks selbst noch auf einem CBA Turnier weilten. Die beiden Spiele konnten von den Steeples gegen starke Chinesen gewonnen werden, im Vordergrund stand in diesen Begegnungen jedoch der Feinschliff der Offensivsysteme.
Zurück in Deutschland sind die Steeples nun heiß auf den Saisonbeginn am Samstagabend beim Aufstiegsfavoriten MBC aus Weißenfels.
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Steeples Herbstcamp- Jetzt anmelden!!!
In den Herbstferien ist es wieder so weit. Vom 02.11.- 04.11. findet das Herbstcamp der Ehinger Steeples und der Abteilung Basketball statt. Drei Tage lang werden die Jugendliche der Jahrgänge 1996- 2004 in der Längenfeldhalle von ihren großen Vorbildern trainert. Virgil Matthews, Kevin Bright und Co. werden die wichtigsten Basketball Grundlagen vermitteln. Anmeldungen werden ab sofort angenommen. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Kinder (Jungen und Mädlchen) begrenzt.
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Steeples in China
Die erste Woche der China Reise von Erdgas Ehingen/Urspringschule ist vorbei. Auf Einladung des chinesischen Basketballverbandes reisten die Steeples nun bereits zum zweiten Mal als Vertreter Europas in das Reich der Mitte. Im vergangen Jahr nicht nur eine Ehre Deutschland und Europa zu vertreten, sondern anscheinend auch die perfekte Vorbereitung für die phantastische Saison.
In Wujiang (eine Stunde westlich von Shanghai) schrammten die Ehinger nur knapp am Turniersieg vorbei. Das A2 Team aus China, die Nationalmannschaft Syrien und eine Auswahl von US Collegespielern waren die Gegner für die Steeples.
Ohne Probleme reiste die deutsche Equipe um Manager Rolf Koch am vergangenen Dienstagabend nach Asien, über Frankfurt ging es mit Air China nach Shanghai und dort mit dem Bus nach Wujiang. Nach einem einstündigen Training am Donnerstagmorgen, stand am Abend das Auftaktspiel gegen die A2 Chinas auf dem Programm. In einem außergewöhnlich guten und spannendem Spiel mussten sich die Steeples um Kapitän Virgil “Uncle Sam” Matthews den groß gewachsenen Chinesen nur denkbar knapp mit 73:70 geschlagen geben. Beste Werfer der Steeples waren Urspringschüler Kevin Bright (21 Punkte) und Andre Calvin (13).
Am nächsten Tag stand nach dem obligatorischen Vormittagstraining um halb vier das Spiel gegen die US Auswahl an. Nach einem drei Punkte Rückstand nach dem ersten Viertel zeigten sich die Ehinger von ihrer besten Seite und erspielten sich einen 15-Punkte Vorsprung, den die US Amerikaner jedoch im Schlussabschnitt wieder auf 4 Punkte reduzieren konnten. Nervenstärke und ein bärenstarker Kevin Bright (24 Punkte) sorgten für den verdienten 103:97 Sieg. Neben Bright konnten Andreas Büchert (18), Malik Müller (15) und Virgil Matthews (14) zweistellig punkten. Heimlicher Matchwinner war jedoch der 17-jährige Kalidou Diouf (9 Punkte), der vor allem in der Schlussphase - Büchert und Jahn saßen bereits mit 5 Fouls auf der Bank - zu überzeugen wusste.
Vor dem Spiel lernte Steeples Coach Ralph Junge die chinesische Art des Tür-Öffnens kennen. Da weder Zimmerkarte noch der Schlüssel des Zimmerpersonals funktionierte wurde die Tür kurzerhand mit Hammer, Meißel und Stemmeisen aufgebrochen. Der Coach bekam ein neues Zimmer, die Tür wurde bis zum nächsten Tag “repariert”.
Spiel drei gegen das Nationalteam von Syrien, die sich auf die Asien-Meisterschaft vorbereiten wurde ebenfalls zum Krimi. Gegen die physisch sehr starken Syrer taten sich die Steeples von Beginn an schwer. Zur Pause noch 34:29 vorne musste man im Verlauf der zweiten Hälfte die Führung abgeben. Erst wichtige Treffer von Bright und Müller brachten die Steeples zurück ins Spiel. Der Highlight blieb jedoch dem Kapitän vorbehalten. Vier Sekunden vor dem Ende verwandelt Virgil Matthews nach traumhaften Pass von Bright einen Dreier zur 64:63 Führung. Die Syrer konnten den letzten Angriff nicht scoren und die Ehinger feierten den zweiten Platz hinter Turniersieger China. Beste Werfer: Kevin Bright (18), Virgil Matthews (11)
Neben dem Training und den Spielen blieb noch Zeit um Wujiang kennen zu lernen. Während der Staff um Rolf Koch, Ralph Junge, Ralf Buck und Physiotherapeut Andreas Blüny sich auf lokalen Märkten mit hervorragendem Essen von chinesischen Garküchen verwöhnen ließen, testeten Malik Müller, Kalidou Diouf und Andreas Büchert ihre Gesangskünste in einer der unzähligen Karaoke Bars. Andere fanden in der Innenstadt ihr kulinarisches Paradies – einen McDonalds...
Am Montag ging es für die Teams aus den USA und Deutschland mit dem Flugzeug weiter nach Xiantao, einer 1,4 Millionen Einwohner Stadt, ca. 800km westlich von Shanghai. Dort findet das nächste Turnier statt, weitere Gegner sind nun das Nationalteam aus Indien und ein chinesisches Vereinsteam.
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Dauerkarten jetzt erhältlich
Die Saison in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A rückt immer näher; das erste Heimspiel findet am Samstag, 1. Oktober, gegen Leitershofen statt.
Während sich die Steeples noch in China vorbereiten, können sich die Fans schon ihre Dauerkarte sichern. Der Verkauf beginnt am kommenden Montag in der Geschäftsstelle der SÜDWEST PRESSE in Ehingen, Marktplatz 6.
Nur von nächsten Montag bis Freitag (12. bis 16. September) gibt es eine Ermäßigung von zehn Prozent auf alle Dauerkarten. Diese gelten nicht nur für die Hauptrunde, sondern auch für mögliche Playoffs. Erwachsene zahlen dann beispielsweise auf der Tribünen-Seite 95 Euro. Danach liegt diese Karte im regulären Vorverkauf bei 105,40 Euro.
Inhaber der SÜDWEST PRESSE abomax und Mitglieder der TSG-Basketballabteilung erhalten darüber hinaus einen Nachlass von je 15,50 Euro pro Karte.
In der SWP-Geschäftsstelle können übrigens auch diejenigen Karten abgeholt werden, die die Fans am Ende der vergangenen Saison bei der Aktion „Pro A-Karte zum Preis der Pro B“ bestellt hatten.
Unverändert sind die Tageskarten für Kinder, die an der Abendkasse vier beziehungsweise sechs Euro kosten.
Info Die Geschäftsstelle der SÜDWEST PRESSE in Ehingen ist montags bis freitags jeweils von 9 – 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr geöffnet.
Erdgas Ehingen/Urspringschule
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Steeples erfolgreich im Test
Die Steeples gewinnen ihr erstes Testspiel beim Ligakonkurrenten BG Karlsruhe mit 71:63 (41:30). Büchert 19 Pkt., Matthews 13, Valerien 10, Müller 8, Jahn 6/9 Rbd, Calvin 5, Bryant 3, Wolf 3, Richter 2.
Wild boys, weiter so!!
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Steeples Vorbereitung erneut in China
Wie bereits im vergangenen Jahr reisen die Ehinger Basketballer während der Vorbereitung auf die neue Spielzeit nach China. Auf Einladung des chinesischen Basketball Verbandes spielen die Steeples ab dem 6.September zwei Turniere beim 4-Continent-Tournament im Reich der Mitte. Vor dem Trip nach Asien liegen noch drei Vorbereitungsspiele in Deutschland vor dem Pro A Aufsteiger. Neben dem ehemaligen BBL Team Karlsruhe, messen sich die Ehinger mit dem finnischen Erstligisten Kouvot und dem tschechischen Erstligisten USK Prag im Rahmen eines internationalen Turniers in Crailsheim.
Seit dem 22. August befinden sich die Schützlinge von Trainer Ralph Junge im Training auf die Herausforderung ProA. Ein nicht ganz reibungsloses Unterfangen, da einige Leistungsträger den Beginn der Vorbereitung verpassen. Für seine hervorragenden Leistungen in der vergangenen Spielzeit wurde der 18-jährige Kevin Bright mit einer Einladung von Alba Berlin belohnt. Mit dem Urspringer Kooperationspartner trainiert der Flügelspieler bis Ende August. Unter der Leitung von Trainer Gordon Herbert und gegen internationale Topspieler wie den BBL MVP Wood oder den NBA erfahrenen Kyle Weaver soll das Urspringer Toptalent wichtige Erfahrungen sammeln.
Akeem Vargas hat mit der deutschen A2 Nationalmannschaft einen starken sechsten Platz bei der Universiade erreicht. Mit 6 Siegen in 8 Spielen konnte das deutsche Team in den vergangenen zwei Wochen in Shenzen/China überzeugen. Nach 5 Siegen in Folge musste sich das Team um Kapitän und Alt-Urspringer Nico Simon erst dem späteren Goldmedaillengewinner Serbien geschlagen geben. Akeem wird wie gewohnt in Tübingen trainieren, steht den Ehingern aber für alle ProA Spiele zur Verfügung und wird die China Reise mit den Steeples machen um sich in die Mannschaft zu integrieren.
U18 Nationalspieler Sid-Marlon Theis hat die letzten beiden Wochen beim BBL Team der Walter Tigers Tübingen trainieren dürfen. Der 2,05m große Flügel steigt ebenso wie Kevin im Lauf der nächsten Woche wieder in Ehingen/Urspring ins Training ein.
Vorbereitungsspiele der Steeples:
29. August, 16 Uhr: Karlsruhe (in Bad Bergzabern) 03. September, 17 Uhr: Kouvut (in Crailsheim) 04. September, 12.30 Uhr: Prag (in Crailsheim) 06. - 18. September: 4-Continent-Tournament (China)
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Steeples testen in Crailsheim
Zwei Testspiele absolvieren die Steeples in Crailsheim im Rahmen des Merlins Invitational Cup. Die Termine: Samstag, 03.09., 17.00 Uhr gg Kouvot Sonntag, 04.09., 12.30 Uhr gg Prag Wir freuen uns auf Eure Unterstützung!!!
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Die ersten Steeples sind schon da
Mitte dieser Woche sind die ersten Steeples des neuen Teams in Ehingen eingetroffen. Als erster landete am Mittwochvormittag Ajay Calvin am Stuttgarter Flughaben, ehe ihm Virgil Matthews am Abend folgt. Andreas Büchert und Tobias Jahn stießen dann am Donnerstag dazu, um gleich den medizinischen Check, sowie die Leistungsdiagnostik bei Mannschaftarzt Dr. Dietmar Schubert zu absolvieren. Es flossen also schon die ersten Schweißtropfen bei den Steeples. Die offizielle Vorbereitung beginnt am kommenden Montag in der Urspringhalle.
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Steeples Frontcourt wächst weiter
Rechtzeitig zum Start in die Saisonvorbereitung am Donnerstag füllt sich der Kader der Ehinger Basketballer. Nach der Verpflichtung von Andreas Büchert konnte Trainer Ralph Junge nun den nächsten interessanten deutschen Innenspieler an die Donau locken: Tobias Jahn wird ein Steeple. Der 2,04m große Hesse kann ebenso wie Andreas Büchert auf beiden Innenpositionen eingesetzt werden. Die vergangenen Jahre verbrachte Tobias in den USA, spielte und studierte (BWL) dort zuletzt in Los Angeles/Kalifornien an der Cal Poly Ponoma University in der NCAA Divison 2. Gekrönt wurde seine erfolgreiche Collegekarriere – viermal NCAA D2 Tournament – mit dem Titelgewinn 2010. Nachdem die Broncos bereits 2009 das Finale erreicht hatten, dort aber nach Verlängerung gegen Findlay unterlagen, gelang 2010 der große Wurf. Beim 65:53 Sieg gegen Indiana (PA) erzielte Tobias 10 Punkte (1 Dreier), nachdem er bereits im Halbfinale gegen Bentley 11 Punkte und 6 Rebounds zu Buche stehen hatte.
Seine Statistiken in Cal Poly: 2007-2008: Cal Poly Pomona: 28 Spiele: 2.3ppg, 2.0rpg 2008-2009: Cal Poly Pomona: 33 Spiele: 9.4ppg, 5.5rpg, FGP: 57.7%, FT: 64.7% 2009-2010: Cal Poly Pomona: 29 games: 8.0ppg, 3.8rpg, 1.3apg, FGP: 49.0%, FT: 57.9% 2010-2011: Cal Poly Pomona: 23 games: 9.4ppg, 5.8rpg, 1.4apg, FGP: 49.4%, FT: 63.4%
Der 25-jährige spielte in seiner Jugend unter Kirchheim/Teck-Trainer Frenki Ignatovic in Ober-Ramstadt, ehe er 2004 an eine High School in die USA wechselte. Zurück in Deutschland hatte Tobias in der Saison 2005/06 bereits seine ersten Einsätze in der zweiten Basketball Bundesliga für den TV Langen (5 Spiele, 2,6ppg, 1,4rpg).
Tobias Jahn: “Nach meinem Besuch in Ehingen hat mir das Umfeld sehr zugesagt und ich sehe dort die besten Möglichkeiten mich als Basketballer weiterzuentwickeln. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ralph Junge und Felix Czerny.”
Trainer Ralph Junge: “Dass wir nach Andreas Büchert nun einen zweiten starken deutschen Innenspieler verpflichten konnten ist phantastisch. Tobias hatte eine tolle Collegekarriere, nun wollen wir ihm helfen in Deutschland Fuß zu fassen. Tobias ist einer der schwer aus der Halle zu kriegen ist, mit dieser Einstellung ist er in Ehingen/Urspring genau am richtigen Ort.”
Name: Tobias Jahn Position: Power Forward/Center Geburtstag: 10. Mai 1986 Geburtsort: Babenhausen/Hessen Größe: 2,04m Gewicht: 105kg Bisherige Vereine: BG Ober-Ramstadt, Fort Worth Christian High School (Texas), BG Ober-Ramstadt/TV Langen, Cal Poly Ponoma University
Der aktuelle Steeples Kader: Kenneth Ogbe (PG, 16 Jahre), Virgil Matthews (PG, 27), Malik Müller (SG/PG, 17), Akeem Vargas (SG/PG, 21), Kevin Bright (SG/SF, 18), Malo Valerien (SF, 18), Sid-Marlon Theis (SF/PF, 18), Julius Wolf (PF, 18), Andre Calvin (PF, 26), Tobias Jahn (PF/C, 25), Andreas Büchert (C/PF, 26), Kalidou Diouf (C, 17), Nevylle Richter (C, 19)
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Andreas Büchert wird ein Steeple
Die Ehinger Basketballer bekommen Verstärkung aus der BBL. Nach dem Aderlass unter dem Korb nach den Abgängen von Kristian Kuhn (Cuxhaven), Fabian Böke (Rist-Wedel) und Tim Lang (Australien) freut sich Trainer Ralph Junge über die Verpflichtung des 2,06m großen Trierers Andreas Büchert. 2005 wagte Andreas den Sprung nach Amerika in die Hauptstadt Floridas und studierte dort zwei Jahre am Tallahassee Community College. 6,9 Punkte und 3,4 Rebounds standen für ihn zu Buche ehe er von der Winthrop University in South Carolina rekrutiert wurde. Die Winthrop Eagles spielen in der Big South Conference der NCAA Division 1. Einer sehr erfolgreichen ersten Saison mit dem Gewinn der Big South Conference, Andreas wurde ins All-Conference Tournament Team gewählt und der Teilnahme am NCAA Tournament, folgte eine schwere Saison. Nach einem Kreuzbandriss musste der athletische Innenspieler die kommende Spielzeit komplett pausieren. Sein Abschlussjahr krönte er dann jedoch mit einem weiteren Big South Titel. In durchschnittlich gut 22 Minuten sammelte Andreas 5,7 Punkte und 6,5 Rebounds pro Spiel.
Nach dem Abschluss 2010 suchte der gebürtige Trierer die Herausforderung in der Basketball Bundesliga und heuerte in Bremerhaven an. Im Dezember dann der Wechsel nach Hagen. Dort konnte Andreas sein Potential andeuten und kam bei neun Einsätzen auf durchschnittlich 14 Spielminuten, 3,3 Punkte und 3,2 Rebounds. Dazu gelangen dem sprunggewaltigen Center 4 Blocks gegen Frankfurt und weitere 3 gegen Tübingen.
In Ehingen will Andreas eine tragende Rolle im jungen Team der Steeples einnehmen und weitere Erfahrung sammeln. Andreas Buechert: “Ich mache den Schritt in die Pro A um mich mit viel Spielzeit weiter zu verbessern und mich im deutschen Basketball zu etablieren. Für Ehingen habe ich mich aufgrund der nachweislich hervorragenden Arbeit des Trainerteams Junge/Czerny entschieden.”
Trainer Ralph Junge: “Ich freue mich, dass wir mit Andreas einen ambitionierten deutschen Spieler zu uns locken konnten. Andreas hat aufgrund seiner Athletik das Potential einer der stärksten Rebounder und Shotblocker der Liga zu sein. Wir wollen ihm helfen sich weiterzuentwickeln um in den kommenden Jahren endgültig den Sprung in die BBL zu schaffen.”
Name: Andreas Büchert Position: Power Forward/Center Geburtstag: 06. Oktober 1984 Geburtsort: Trier Größe: 2,06m Gewicht: 108kg Bisherige Vereine: MJC Trier, Tallahassee CC, Winthrop University, Eisbären Bremerhaven, Phoenix Hagen
Der aktuelle Steeples Kader: Kenneth Ogbe, Virgil Matthews, Malik Müller, Akeem Vargas, Kevin Bright, Malo Valerien, Julius Wolf, Andre Calvin, Sid-Marlon Theis, Andreas Büchert, Kalidou Diouf, Nevylle Richter
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Steeples/ Urspring News
Staiger kämpft um Ticket zur EM Urspring Alumni Lucca Staiger (jetzt ALBA Berlin) kämpft momentan um einen der begehrten Plätze im Deutschen A-Nationalteam, das vom 31.08.-18.09. 2011 an der Europameisterschaft in Litauen teilnimmt. Deutschlands Chancen auf eine gute Platzierung ist mit den Zusagen vom amtierenden NBA Champion Dirk Nowitzki und Center Chris Kaman stark gestiegen. Das große Ziel der Equipe um Superstar Nowitzki ist die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London. Der gebürtige Blausteiner Staiger hat gute Chancen im endgültigen EM-Aufgebot zu stehen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg: bis zur EM testet das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann insgesamt sieben Mal auf deutschem Boden. Der momentan 16 Spieler starke Kader muss bis Ende August noch auf zwölf Spieler reduziert werden. Lucca - Ursping und Ehingen drücken dir die Daumen! Die Termine auf dem Weg zur EM in Litauen: 05.08.2011 (Hagen) Deutschland-Finnland 19.00 Uhr 19.08.2011 (Bamberg) Deutschland- Belgien 20.15 Uhr 20.08.2011 (Bamberg) Deutschland- Griechenland 17.30 Uhr 21.08.2011 (Bamberg) Deutschland- Türkei 17.15 Uhr 23.08.2011 (Bremen) Deutschland- Bosnien/Herz. 19.15 Uhr 26.08.2011 (München) Deutschland- China 19.15 Uhr 28.08.2011 (Berlin) Deutschland- China 15.00 Uhr Simon und Vargas für Deutschland bei der Universiade in China Das A2 Nationalteam gewann in der Vorbereitung auf die Universiade den 4-Nationen-Cup in Münster. Bundestrainer Frank Menz freute sich über starke Leistungen der beiden Urspring Alumnis Nicolai Simon und Akeem Vargas. Beide gehen in der Bundesliga für die Walter Tigers Tübingen an den Start, Akeem wird in der kommenden Saison auch nochmals im Steeples Trikot zu sehen sein. Am Samstag werden beide Guards die Reise in den Fernen Osten antreten, die Eröffnungsfeier beginnt am 12.08.2011. Die Spiele finden in Shenzen statt, unter www.sz2011.org/Universiade/ finden sie alle Infos zu den Weltsportspielen der Studenten. Theis & Co. beenden U18 Europameisterschaft auf Rang Elf Sid-Marlon Theis, Urspringschüler seit 2009, hat seit seiner Ankunft in der Klosterschule nur eines im Sinn: sich stetig weiter zu verbessern. Der eifrige Flügel gewann 2011 mit dem Urspringer NBBL Team die Deutsche Meisterschaft und wird in der kommenden Saison im Kader der Ehinger Steeples stehen. Auch den Bundestrainern ist die konstante Fortentwicklung von Sid nicht verborgen geblieben: Kay Blümel berief den 2.04 Meter großen Urspringer im Frühjahr in den U18-Kader. Durch gute Leistungen in der EM-Vorbereitung löste Theis das Ticket zur Europameisterschaft in Polen. Deutschland beendete das Turnier als Elfter, Sid erzielte in 15 Minuten Spielzeit durchschnittlich 3,5 Punkte und 1,4 Rebounds. Müller, Ogbe und Theis bei Global Challenge in Portland Die Deutsche Nationalmannschaft hat kurzfristig einen Platz beim renommierten Nike Global Challenge Turnier in Portland/USA erhalten. Bundestrainer Kay Blümel berief gleich drei Urspringer in den Kader für das Turnier vom 05.08.-07.08.2011 in Portland/Oregon. Malik Müller, Kenneth Ogbe und Sid-Marlon Theis werden an diesem exklusiven Event die Deutschen Farben vertreten. Zum fünften Mal treffen sich die besten 30 Highschool Spieler Amerikas, darunter viele mit NBA Potenzial, und treten aufgeteilt in drei Regional-Teams am Turnier teil. Mannschaften aus Brasilien, Canada, China und Puerto Rico komplettieren das Starterfeld. Mehr Infos zum Turnier gibt es unter: www.nikeglobalchallenge.com Czerny und Spöcker bilden sich fort Zwischen 2009 und 2011 hat Felix Czerny am FIBA Europe Coaching Programm teilgenommen. Im Juli fand die Abschlussveranstaltung inklusive diverser Prüfungen in Bilbao/Spanien statt. Czerny ist nun einer von 52 europäischen Coaches, die das Fiba Europeen Coaching Certificate erhalten haben. Im Anschluss reiste der NBBL-Meistertrainer direkt weiter nach Gran Canaria. Auf Einladung des DBB konnte Czerny als Gast dem Trainingslager der A-Nationalmannschaft beiwohnen und lehrreiche Einblicke in die Arbeit von Bundestrainer Dirk Bauermann und seinem Staff bekommen. Michael Spöcker ist in Urspring hauptsächlich für das Kraft- und Athletiktraining verantwortlich. In diesem Sommer hat Spöcker zudem den B-Trainerschein in Angriff genommen. Bei einem ersten Lehrgang in Albstadt/Tailfingen wurden die Grundlagen für den folgenden Prüfungslehrgang gelegt. Alumnis
Jermain Raffington geht nächste Saison in Bremerhaven auf Korbjagd. Der ältere Bruder von Justin Raffington (University of San Francisco) wechselt vom Ligakonkurrenten BG Göttingen in den Norden. Marco Buljevic geht für eine weitere Saison in Essen (ProA) auf Korbjagd. Der Alt-Urspringer gewann 2009 die Deutsche Meisterschaft mit Oldenburg. In der kommenden Saison kommt es zu einem Wiedersehen mit den Steeples. Mario Blessing ist bereits in den USA. In der kommenden Saison geht der Aufbauspieler für die University of South Carolina Upstate auf Korbjagd. Bereits seit Anfang Juli bereitet sich Blessing in Spartanburg auf die kommende Saison vor.
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Steeples verpflichten Power Forward
Der erste Neuzugang von Erdgas Ehingen/Urspringschule steht fest. Trainer Ralph Junge plant in der kommenden Spielzeit mit Ajay Calvin auf der Position des Power Forwards. Der 26-jährige ist Alumni der Drake University für die der ehemalige Urspringer und Ehinger Point Guard Frank Wiseler spielt.
Durch Frank kam auch der Kontakt zu Ajay zustande, beide trainierten im Sommer gemeinsam in Des Moines mit dem College Team. Ajay hinterließ dabei einen starken Eindruck bei Mitspielern und Coaches. Der 2,01m große Flügelspieler war in seinem Abschlussjahr an der Drake University (NCAA D1 – Missouri Valley Conference) 2006/07 mit 16,2 Punkten und 6,1 Rebounds pro Spiel bester Spieler der Bulldogs. Danach ging es für den Amerikaner nach Österreich in die erste Liga, für die Güssing Knights standen am Ende der Saison 13,8ppg und 6rpg für ihn zu Buche. 2008/09 stand Ajay dann für Casino Figueira Ginasio in Portugals erster Liga unter Vertrag. Auch dort konnte er mit 11,8ppg und 6,5rpg überzeugen.
Die letzten beiden Jahre spielte der bewegliche Forward in amerikanischen Ligen und will nun noch einmal den Sprung nach Europa wagen. Die Steeples freuen sich nach Adam Templeton den nächsten Drake Spieler in Ehingen begrüßen zu dürfen. Besonders reizvoll für Ajay ist, dass mit Josh Young ein weiterer Ex-Bulldog und einer seiner besten Freunde für die Walter Tigers Tübingen nur eine Stunde entfernt in der BBL spielt.
Aktueller Stand Steeples Kader 2011/12: Virgil Matthews, Kenneth Ogbe, Malik Müller, Akeem Vargas, Kevin Bright, Malo Valerien, Sid-Marlon Theis, Ajay Calvin, Julius Wolf, Kalidou Diouf
PM: Erdgas Ehingen/Urspringschule
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Steeples update
Nach der erfolgreichsten Spielzeit der Ehinger und Urspringer Basketballgeschichte haben sich weder Spieler noch Trainer lange ausgeruht. Bereits zwei Wochen nach dem Gewinn der NBBL und JBBL Meisterschaften standen die Coaches mit den frischgekürten Champions wieder in der Halle und im Kraftraum. Nach acht Wochen intensiver Trainingsarbeit heißt es für die Spieler nun endlich Ferien und gut drei Wochen Urlaub. Am 22. August beginnt dann die Vorbereitung auf die neue Saison. Hinter den Kulissen arbeiten die Verantwortlichen intensiv am Kader der Steeples. Eines steht jedoch fest, die Ehinger werden auch in der Pro A ihrem Jugendkonzept treu bleiben und dem Kern des NBBL Teams das Vertrauen schenken.
Das Gerüst im Team von Trainer Ralph Junge:
Kevin Bright: der 18-jährige war bereits in der Aufstiegssaison (11,1 ppg, 3,5rpg) offensiv wie defensiv der Eckpfeiler der Mannschaft. Nun soll der Urspringschüler in seinem Abiturjahr auch in der Pro A für Furore sorgen, bevor er an die Vanderbilt University nach Tennessee wechselt.
Virgil Matthews: der Aufbauspieler (11,7ppg, 5,4rpg, 3,7apg) bleibt weiter Kapitän und Ruhepol der jungen Mannschaft. Den Sommer verbringt der 28-jährige in seiner Heimat in den USA, einem Vorort von Seattle.
Akeem Vargas: der 21-jährige A2 Nationalspieler geht in seine siebte Saison für Urspring und Ehingen. Nach einem Jahr USA kehrte der Defensivspezialist im letzten Sommer nach Deutschland zurück und spielt seither mit einer Doppellizenz für den Bundesligisten Walter Tigers Tübingen.
Akeem steht den Steeples in allen Spielen zur Verfügung zur Verfügung und wird zusätzlich für Tübingen auflaufen. Ruben Spoden wird ab dieser Saison fest in Tübingen spielen, er behält jedoch seine Doppellizenz um in Notfällen in Ehingen aushelfen zu können.
Zusätzlich werden neben dem bereits etablierten Kevin Bright weitere Urspring-Youngster im Aufgebot stehen:
Kenneth Ogbe: mit seiner eleganten Spielweise sorgte der 16-jährige bereits beim Top4 in Ludwigsburg für viel Aufsehen. Im Pro B Finale gegen Leitershofen kam der 1,95m große Aufbauspieler zu seinem ersten Einsatz für die Steeples und zeigte auch dort sein Potential.
Malik Müller: Malik (17 Jahre) gehörte schon in der vergangenen Spielzeit zum Kader und stand in 14 Spielen durchschnittlich rund 9 Minuten auf dem Parkett. Der bullige Guard kann auf allen Außenpositionen eingesetzt werden und ist nach einem intensiven Trainingssommer bereit für den Sprung in die Rotation.
Malo Valerien: die vielen Stunden Training zahlen sich aus für den 1,96m großen Flügelspieler. Seine gute Verteidigung und der gute Drei-Punkte-Wurf machen den 18-jährigen zu einem interessanten Spieler für den Coachingstaff.
Sid-Marlon Theis: aktuell macht der 2,05m große Flügel mit guten Leistungen für die U18-Nationalmannschaft auf sich aufmerksam. Für die Steeples ist der bewegliche Flügel auf der Position des Small und Power Forwards einsetzbar.
Julius Wolf: Ursprings Topscorer (15 Punkte) im NBBL Finale wird nach Kurzeinsätzen im vergangen Jahr ein fester Bestandteil der Rotation sein. Der 2,03m große Power Forward kann auch auf die Außenposition ausweichen und wird mit seinem variablen Offensivspiel eine interessante Option für die Trainer.
Kalidou Diouf: im NBBL Finale zeigte der kräftige Innenspieler seine Defensivqualitäten. Eine Qualität die Trainer Ralph Junge auch in der ProA gelegentlich nutzen möchte, um den erst 17-jährigen an die Liga heranzuführen.
In den kommenden Wochen sollen nun die noch fehlenden 3-4 Positionen besetzt werden. Der aktuell noch hart umkämpfte Spielermarkt wird sondiert und Trainer Ralph Junge hofft den Großteil des Teams am 22. August zum Trainingsauftakt begrüßen zu können.
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Schon gesehen???
Ab sofort gibt es ein neues Ehinger Wochenblatt. Es liefert wöchentlich mehr Service, Informationen und gleichzeitig klarere Strukturen und geordnete Themenfelder. Außerdem soll die Interaktion für den Leser ab sofort deutlich verbessert werden.
Als Gesicht für das neue Ehinger Wochenblatt konnte die SÜDWEST PRESSE Nico Drmota gewinnen – den Team- Manager von Erdgas Ehingen/Urspringschule. Drmota ist in Ehingen und Umgebung nicht nur bei Basketballfreunden bekannt und hoch geschätzt. Umso erfreulicher ist es, dass er sich für die Präsentation des neuen Ehinger Wochenblattes für den Medien-Kooperationspartner entschieden hat.
Die SÜDWEST PRESSE interpretiert Drmota`s Einsatz für das Ehinger Wochenblatt als ein Zeichen einer lebendigen Zusammenarbeit. Eine Kooperation, die über viele Jahre hinweg gewachsen ist und mit dem Aufstieg der Steeples in die Pro A in der vergangenen Saison einen sensationellen Höhepunkt erfahren hat.
Die SÜDWEST PRESSE und das sympathische Team von Erdgas Ehingen / Urspringschule: Ein starke Kombination von Partnern, die sich auf einander verlassen können.
www.ulmer-wochenblatt.de
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Böke verlässt die Steeples
Mit Fabian Böke verlässt ein weiterer Steeple die Ehinger Basketballer. Der 26-Jährige kehrt zu seinem Heimatverein Rist-Wedel zurück.
Bei den Steeples wird die Trikot-Nummer 17 frei. Denn mit Fabian Böke verlässt ein weiterer Publikumsliebling die Ehinger Pro A-Basketballer. Böke zieht es wieder in den Norden Deutschlands zurück und zwar in den Großraum Hamburg. In der kommenden Saison spielt er in der Pro B für den SC Rist-Wedel. "Da habe ich als Elfjähriger schon gespielt", sagt Böke, "das ist mein ehemaliger Heimatverein." Wedel liegt im Kreis Pinneberg.
Für Böke gab es mehrere Überlegungen, nach Norddeutschland zu wechseln. So spielten die Familie, Freunde und der ehemalige Klub eine Rolle. "Nach Abwägung aller Punkte habe ich mich für Wedel entschieden", erläutert Böke, "Heimweh und die Arbeitssituation gehörten auch dazu, auch wenn ich mit Wehmut aus Ehingen weggehe."
Der 2,09 lange Centerspieler war insgesamt dreieinhalb Jahre an der Donau. An der Urspringschule absolvierte er die Oberstufe, machte also nach den Klassen 11, 12 und 13 Abitur, ehe er in den USA ein Studium antrat. Von 2007 bis 2010 studierte er an der Washington State University; das war auch sein Team. In der vergangenen Saison schloss sich Böke für die Rückrunde wieder den Steeples in Ehingen an. Zu Bökes sportlichen Höhepunkten zählt nicht nur der Aufstieg dieses Jahr in die 2. Liga Pro A. Ganz besonders gern erinnert er sich an das Derby in der Region: "Als wir gegen Ulm gewonnen haben, das war richtig geil". Bei der Firma Liebherr in Ehingen macht der 26-Jährige noch bis Ende August ein Praktikum im Personalwesen.
Südwest Presse, 04.07.11, Roland Flad
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Out now: INform Juni- Ausgabe!!!
Ab sofort ist das INform an den bekannten Stellen für Sie erhältlich. Unter anderem in den Mc Donald`s Restaurants in Ehingen, Biberach, Laupheim, Münsingen, Bad Saulgau und Riedlingen. Einfach nach dem lebensgroßen Kevin Bright Ausschau halten und mehr über den ProB- Meistertitel, den NBBL und JBBL- Titel erfahren. Sie können auch ganz einfach das INform mit dem untenstehenden Link downloaden. Viel Spass!
Inform Jun_11.pdf
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Ligazusammensetzung steht fest
Am 24. September startet die 2. Basketball-Bundesliga in die neue Saison. Dabei wird der ProA-Meister erstmals in Playoffs ermittelt, für die sich die ersten acht Teams der Hauptrunde qualifizieren. Im Tausch für die in die Beko BBL aufgestiegenen Mannschaften des FC Bayern München und der s.Oliver Baskets aus Würzburg werden der Mitteldeutsche BC sowie die Gloria GIANTS Düsseldorf die Mission Wiederaufstieg angehen. Die beiden Absteiger Osnabrück und Freiburg werden durch ProB-Meister Erdgas Ehingen/Urspringschule und die BG Leitershofen/Stadtbergen ersetzt. Die „Red Kangaroos“ steigen damit zum zweiten Mal in Folge auf. Da sowohl die GiroLive-Ballers Osnabrück als auch der USC Freiburg ebenfalls keine Lizenz für die ProB erhalten haben, sind sie zusätzlich zu den HolidayCheck Baskets Konstanz und den wiha Panthers Schwenningen auch Absteiger der ProB. Neu in der ProB sind die Teams der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen (Vizemeister Regionalliga Nord), BG Dorsten (Vizemeister RL West), White Wings Hanau (Meister RL Südwest) und der Giants Nördlingen (Meister RL Südost). Gemeinsam mit 20 verbliebenen ProB-Ligisten spielen diese erneut eine Hauptrunde in zwei 12er- Gruppen (Nord/Süd), bevor sich die jeweils ersten acht Teams in den Playoffs duellieren und die letzten vier überkreuz die Regionalliga-Absteiger ermitteln. DJL-Geschäftsführer Nicolas Grundmann: „Die Playoffs in der ProB haben jede Menge Dramatik mit sich gebracht und die Spannung über die gesamte Saison hoch gehalten. Insofern wurden unsere Erwartungen hier voll erfüllt. Diese Effekte erhoffen wir uns auch für die kommende Saison in der ProA.“ Ein ausführliches Interview mit Nicolas Grundmann finden Sie auf www.diejungeliga.de.
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Längenfeldhalle- die Arbeiten beginnen
Nun geht es Schlag auf Schlag. Die Arbeiten in der Längenfeldhalle haben bereits begonnen. Momentan verabschiedet sich der alte Sportboden so langsam aus seiner gewohnten Umgebung. Bereits am 20./21. August darf die Elite des Welthandballs beim diesjährigen Schlecker- Cup 2011 den bis dahin neu verlegten Parkettboden das erste Mal unter Wettkampfbedingungen testen.
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Urspring in Deutschland spitze
Am 14./15. Mai fand in Ludwigsburg die Deutsche Meisterschaft der JBBL (U16 Bundesliga) und NBBL (U19 Bundesliga) statt. Die Teams aus Urspring gewannen in beiden Alterskategorien den Deutschen Meistertitel und setzten damit einer phänomenalen Saison die Krone auf.
Bereits im April gelang dem Team Ehingen/Urspringschule der Aufstieg in Deutschlands zweithöchste Spielklasse, die ProA. Anfang Mai siegte das Schulteam im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Beim Bundesfinale in Berlin siegte Urspring im Finale gegen Frankfurt und feierte damit den sechsten Deutschen Schulmeistertitel.
Das einzigartige Projekt in der Internatschule bei Schelklingen hat sich zu einer unglaublichen Erfolgstory entwickelt. Unter der Leitung von Ralph Junge ist die Urspring Basketball Akademie zum Nonplusultra der Nachwuchsförderung in Deutschland geworden. Einzigartigkeit erlangt das Projekt aber nicht durch die sportlichen Erfolge. Unter dem Motto „Bildungsoffensive Basketball“ ist das ehrgeizige Ziel formuliert, die jungen Menschen ganzheitlich auszubilden und neben der sportlichen Entwicklung ganz besonders die akademische Entwicklung voranzutreiben. Unvergessliches Urspring- Deutscher Meister 2011 Am vergangenen Wochenende sicherte sich das Team Urspring die vierte Deutsche Meisterschaft in den letzten fünf Jahren. Die Internatsequipe gewann das Finale gegen Breitengüssbach 68:57 (29:15) und krönte damit eine unvergessliche Saison. NBBL-Halbfinale: Urspring-Paderborn
Am Samstag musste sich Urspring die Finalteilnahme erst hart erkämpfen. Gegner im Halbfinale waren die Paderborn Baskets. Eben jene Mannschaft die Urspring 2009 im Halbfinale besiegen konnte. Und jene Mannschaft die 2010 erst durch eine Wundertat von Kevin Bright in der Schlusssekunde mit 68:67 niedergerungen werden konnte. Die Rundsporthalle war sehr gut gefüllt, als es um 20.00 Uhr zum entscheidenden dritten Duell dieser beiden Topmannschaften kam. Urspring erwischt einen klassischen Fehlstart. Paderborn trifft zwei schnelle Dreier und liegt nach sechs Minuten 12:2 in Front. Nach einer Urspring-Auszeit kommen die Internatschüler besser in Tritt und verkürzen auf 7:12. Offensiv läuft es jetzt besser, gegen den Baskets-Angriff findet Kapitän Mario Blessing & Co. aber zu diesem Zeitpunkt kaum ein Mittel. 12:20 der Spielstand nach den ersten zehn Minuten. Im zweiten Viertel schaffen es die Urspringer, den defensiven Druck zu erhöhen. Den Westfalen wird es zunehmend schwieriger gemacht, Punkte zu erzielen. Im Defensiv-Rebound offenbart der amtierende Deutsche Meister aber Schwächen und so behauptet das Team von Trainer Artur Gacaev die Führung. Erst kurz vor der Pause kann die schwäbische Talentschmiede den Rückstand verkürzen, mit 22:28 geht es in die Pause. Zu Beginn des dritten Abschnitts erwischt das Team von Trainer Felix Czerny den besseren Start. Beim Stand von 29:32 reagiert Paderborn mit einer Auszeit. Das Momentum scheint zu Gunsten der Schwaben zu kippen, doch die erfahrenen Baskets wehren sich. Kurz vor Ende des dritten Viertels gelingt Urspring erstmals der Ausgleich. Beim Stand von 44:44 geht es in die letzte Viertelpause. Der an diesem Abend sehr starke Ole Wendt (20 Punkte/ 6 Assists/ 5 Rebounds/ 4 Steals) hält Paderborn zu Beginn des vierten Viertels durch schöne Einzelaktionen im Spiel. Doch als Kalidou Diouf sechs Minuten vor Spielende den Ball zu ersten Führung einnetzt (52:50), kippt das Spiel endgültig zu Gunsten des Rekordmeisters. Angetrieben von der großen und stimmungsgewaltigen Fangemeinschaft gelingt der Czerny-Equipe ein 12-2 Lauf, der die Vorentscheidung bedeutet. Weil die Westfalen durch schnelle Würfe versuchen, das Ergebnis zu drehen, kommt Urspring einige Male zu einfachen Punkten. Der 73:53 Sieg war beileibe nicht so deutlich, wie es das Ergebnis im Endeffekt aussagt. Nichtsdestoweniger gelingt Urspring durch den hart erkämpften Erfolg der erneute Einzug in das Finale um die NBBL-Meisterschaft. Zum vierten Mal in fünf Jahren können die Urspringer Jungs den Titel an das schwäbische Internat holen. Coach Czerny: „Es war das erwartete Topduell. Glückwunsch an Paderborn für diese tolle Saison und die gute Arbeit. Wir hatten in der ersten Halbzeit Probleme, haben aber die Ruhe bewahrt und eine tolle zweite Halbzeit hingelegt. Jetzt freuen wir uns riesig auf das Finale morgen.“ Punkte Urspring: M. Blessing (14), K. Ogbe (14), M. Müller (13/ 5 Rebounds), J. Wolf (9/ 9 Reb), K. Bright (8/ 6 Assists), S.-M. Theis (6), N. Richter (5), K. Diouf (4/ 6 Reb), M. Dern, M. Valérien, O. Heptner, K. Bryant, M. Becker-Koch NBBL-Finale: Urspring-Breitengüssbach
Die Rundsporthalle war restlos gefüllt, als das NBBL Finale um 13.30 Uhr angepfiffen wurde. 2200 Zuschauer warteten gespannt auf das Duell des dreimaligen Meisters Urspring gegen den Herausforderer Breitengüssbach. In einer einseitigen Partie siegte Urspring 68:57 (29:15) und sicherte sich damit den vierten Deutschen Meistertitel in fünf Jahren. Der amtierende Meister geht hochkonzentriert in das Spiel. Defensiv lässt das Team von Trainer Felix Czerny dem Gegner aus Franken wenig Raum zu operieren. In der 1:1 Verteidigung stehen die Klosterschüler hervorragend und auch bei notwendigen Hilfen für die Mitspieler klappt es meistens perfekt. Nach sechs Minuten führen die Schwaben 7:1, der erste Feldkorb gelingt Güssbach erst 40 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts. Die hart arbeitende Truppe um Kapitän Mario Blessing führt nach zehn Minuten 12:4. Ein 6-0 Lauf zum Anfang des zweiten Viertels besorgt Urspring erstmals eine zweistellige Führung (18:4, 13. Minute). Durch die hohe Intensität ist die Partie kein offensiver Leckerbissen, doch die Faszination, die von der Kampfkraft, dem Willen und der Konzentration seitens der Urspringschüler ausgeht, kann sich kaum ein Zuschauer entziehen. Immer wieder hechtet sich Blessing & Co. auf den Boden um freie Bälle zu ergattern oder kämpft mit aller Macht um die Rebounds. Bis zur Halbzeit gelingt es dem dreimaligen Meister, den Vorsprung auszubauen, 29:15 steht es nach zwei Vierteln. Mit welch schier unbändigem Willen die Urspring Edition 2010/11 ausgestattet ist, zeigt sie eindrucksvoll nach der Pause. Trotz des deutlichen Vorsprungs startet die Klosterequipe mit einem überzeugenden 7:0 Lauf, der die Güssbacher zu einer ersten Auszeit zwingt. Malik Müller sorgt mit einem Dreier für die höchste Führung der Partie (48:24, 28. Minute), ehe es dem Bundesliganachwuchs von Bamberg gelingt den Rückstand zu verkürzen. Beim Stand von 51:33 geht es in die letzte Viertelpause. Auf Seiten Ursprings wird die Konzentration trotz der deutlichen Führung hochgehalten. Dem TSV gelingt es jetzt trotzdem sich etwas heranzukämpfen. Unter Regie des an diesem Wochenende überragenden Kapitän Mario Blessing schaukelt Urspring das Spiel überzeugend nach Hause. Nach dem Schlusspfiff liegen sich die Spieler und Verantwortlichen in den Armen, feiern und lassen den Emotionen freien Lauf. Die riesige Fangemeinde, bestehend aus aktuellen Schülern und Lehrern, ehemaligen Schülern und vielen Eltern und Freunden, feiert das Meisterteam, skandiert Sprüche wie: „Wir sind alle Urspringer Jungs“ oder „U 1 L“. Das kleine Projekt am Rande der schwäbischen Alb hat soeben den vierten Deutschen Meistertitel in fünf Jahren geholt: Ein unvergesslicher Moment! Coach Czerny: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht, und ich freue mich für die jungen Herren, dass es heute so geklappt hat. Sie haben sich diesen Erfolg redlich verdient, sie haben dieses Jahr so hart gearbeitet und haben sich fantastisch entwickelt. Ich bin sehr glücklich, mit solchen jungen Menschen arbeiten zu dürfen und freue mich auf die Zukunft!“ Punkte Urspring: J. Wolf (15/ 10 Rebounds), M. Müller (14), K. Bright (13), M. Blessing(11), K. Ogbe (6), K. Diouf (6), O. Heptner (2), M. Dern (1), N. Richter, M. Valérien, S.-M.Theis, K. Bryant, M. Becker-Koch Finale Furioso: Urspring holt Deutsche U16 Meisterschaft
Im zweiten Jahr existiert die U16 Bundesliga (JBBL). Im letzten Jahr noch im Halbfinale gescheitert, gelang es dem Team Urspring heuer den Deutschen Meistertitel zu holen. Gegen Ludwigsburg siegten die Klosterschüler mit 73:68 (29:35). JBBL-Halbfinale: Urspring-Berlin
Auch das JBBL-Team Ursprings musste lange zittern, ehe der Finaleinzug perfekt war. Gegner im Halbfinale war kein geringer als der amtierende Deutsche Meister, die IBBA Berlin. 2010 verlor Urspring im Halbfinale denkbar knapp gegen die Hauptstädter. 2011 wollte die Equipe des Trainerduos Reiner Braun/Ralph Junge die Revanche. In der Ludwigsburger Rundsporthalle wurden 500 Zuschauer Zeuge einer ganz engen Partie. Vom Tip-Off an ist die hohe Anspannung auf beiden Seiten spürbar. Urspring sucht sofort die stärkste Waffe in seiner Offensive: Gavin Schilling. Der athletische Innenspieler erzielt die ersten 14 Punkte für das Internat vom Rande der Schwäbischen Alb. Nach acht Minuten führt Schilling & Co. 14:8. Jetzt beginnen die Hauptstädter den Urspring-Center konsequent zu doppeln oder trippeln, mit Erfolg. Schilling und Urspring hat Probleme zu Körben zu kommen, geht aber trotzdem mit einer 15:10 Führung in die Viertelpause. Die Anspannung weicht aus keinem Akteur auf dem Ludwigsburger Parkett: erst in der 14. Minute bricht Daniel Güray mit einem Dreier den korblosen Bann, 18:10 für Urspring. Berlin stellt auf eine Pressverteidigung um und Urspring bekommt Probleme. Punkt für Punkt holt die IBBA den Rückstand auf und in der 18. Minute gehen die Hauptstädter erstmals in Führung: 23:22. Bis zur Pause holen sich die Internatsschüler die Führung zurück, mit dem 27:24 Zwischenstand geht es in die Kabine. Nach dem Break scheinen die Berliner das Momentum auf ihre Seite ziehen zu können. Ein 8-0 Lauf sichert dem amtierenden Deutschen Meister eine zwischenzeitliche 36:33 Führung. Die Internatsequipe bleibt aber dran, geht durch Kapitän Zaire Thompson kurz vor dem Viertelende wieder 41:40 in Front. In die letzte Pause geht es mit einem 43:43 Unentschieden. Im Alles entscheidenden, letzten Abschnitt scheint sich die Partie erst zu Gunsten der Berliner zu entwickeln. Der starke Point Guard Tarek Vierhuve (17 Punkte) trifft in der 35. Minute zum 52:49, doch dem Internats-Team gelingt in der 38. Minute erneut der Ausgleich. Der überragende Gavin Schilling (31 Punkte/ 19 Rebounds) bringt Urspring 1,5 Minuten vor Ende 56:54 in Führung. Nach einem Fehlversuch von Vierhuve ist es Kapitän Thompson vorbehalten, den Sieg an der Freiwurflinie perfekt zu machen. 58:54 siegt Urspring und zieht damit erstmals in das JBBL-Finale ein. Punkte Urspring: G. Schilling (31/19 Rebounds), Z. Thompson (10), D. Ivanov (9), L. Berger (4), D. Güray (3), N. Dejworek (1), M. Eisele, J. Staiger, A. Staiger, P. Nussbaumer JBBL-Finale: Urspring-Ludwigsburg
Im Finale um die Deutsche Meisterschaft standen sich zwei Teams aus Baden-Württemberg gegenüber. Die BBA Ludwigsburg schaffte als Ausrichter den Einzug ins Finale und war der Gegner der Urspringschule. In einer hochklassigen und extrem spannenden Partie setzte sich Urspring mit 73:68 (29:35) durch und feierte die erste JBBL Meisterschaft. In der mit 1700 Zuschauern gut gefüllten Rundsporthalle entwickelt sich von Beginn an eine hochklassige Partie auf extrem hohem Niveau. Ludwigsbug gelingt es am Anfang gut, den dominanten Ursprin-Center Schilling in Schach zu halten. Erst in der achten Minute gelingen dem U16 Nationalspieler die ersten Punkte, es steht 10:10. In dem von starker Defense geprägten Spiel kann sich kein Team absetzen und es geht mit einem 17:17 Unentschieden in die erste Viertelpause. Jetzt ist Urspring hellwach und beginnt tollen Teambasketball zu zeigen: ein 7-0 Run besorgt die erste deutlichere Führung in diesem Finale. Doch zwei Dreier des Ludwigsburgers Heintzen bringen die BBA wieder in Schlagdistanz und nach 17 Minuten steht es 26:23. Robert Zinn, U16 Nationalspieler aus Ludwigsburg, beschert dem Bundesliganachwuchs per Dreier sogar die Führung: 28:26 (18. Minute). Der 10-0 Lauf der Barockstädter wird noch getoppt, per Dreier mit der Halbzeitsirene sichert sich die BBA eine 35:28 Führung. Der in der ersten Halbzeit weitestgehend blass gebliebene Urspring-Center Schilling (Neun Punkte) startet den zweiten Abschnitt fulminant. In den ersten vier Spielminuten markiert er sieben Zähler, darunter zwei spektakuläre Dunkings. Das Team vom Coach-Duo Braun/Junge liegt in der 24. Minute nur noch 37:42 zurück und nun mischt sich auch der umsichtige Anführer der jungen Urspringequipe entscheidend in das Geschehen ein. Zaire Thompson erzielt zwei Dreier und bringt Urspring nach langer Zeit erstmals wieder in Führung: 45:42 (26. Minute). Die Hausherren zeigen sich unbeeindruckt: Robert Zinn bringt Ludwigsburg wieder in Front, sieben Punkte des talentierten Guards besorgen der BBA wieder einen 53:45 Vorsprung. Auf Grund von Fouproblemen muss jetzt aber sowohl Zinn als auch der starke Heintzen auf die Bank. Urspring nutzt die Gunst der Stunde und verkürzt bis zum Ende des dritten Quarters auf 51:53. Es folgt das Finale Furioso: Auch ohne ihre beiden Starspieler Zinn und Heintzen setzt sich Ludwigsburg bis zur 33. Minute auf 63:53 ab. Welch Charakter und welche Willensstärke in den jungen Urspringern steckt, zeigen Kapitän Thompson und sein Team im schwierigsten Moment der gesamten Saison. In Ludwigsburg, gegen Ludwigsburg und mit einem Zehn-Punkte Rückstand im Nacken demonstrieren die Internatsschüler ihren „Championship-Spirit“. Das Duo Thompson/Schilling ist von der BBA nicht mehr zu kontrollieren, sie erzielen zusammen 16 der letzten 18 Punkte Ursprings. Anführer Thompson markiert mit einem Jumpshot eine Minute vor Ende die 67:66 Führung, die Partie ist gedreht. Zwar gelingt es Heintzen nochmals seine Farben in Front zu bringen, doch gegen den nicht zu stoppenden Gavin Schilling ist an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Der Nationalspieler erzielt sechs Punkte in Serie und Urspring triumphiert 73:68. Der erste JBBL Titel für Urspring ist perfekt. Die Spieler feiern nach dem Schlusspfiff ausgelassen und können ihren Erfolg minutenlang nicht fassen. Was für ein Finale! Punkte Urspring: G. Schilling (32/ 9 Rebounds), Z. Thompson (18), N. Dejworek (11/ 13 Rebounds), D. Ivanov (8), L. Berger (4), M. Eisele, D. Güray, J. Staiger, P. Nussbaumer, A. Staiger, J. Milkereit
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Kapitän Matthews steuert auch 2011/12
Virgil Matthews (27) wird auch in der kommenden Saison das Trikot von Erdgas Ehingen/Urspringschule tragen. Der Aufbauspieler unterschrieb Anfang der Woche einen Vertrag für eine weitere Saison an der Donau. Virgil Matthews war vor Beginn der Saison 2010/11 der absolute Wunschspieler von Steeples-Trainer Ralph Junge. Der technisch versierte Point- Guard überzeugte vor seinem Engagement in Ehingen bereits in der 2. Basketball- Bundesliga. Bei Kickz München Basket und den Schwelmer Baskets erarbeitete sich der US-Amerikaner einen exzellenten Ruf als Anführer und selbstloser Aufbauspieler.
Matthews wurde diesem Ruf von Beginn der Meistersaison 2010/11 an gerecht. Im Schnitt kam der Kapitän der Steeples auf 10,6 Punkte, 5,1 Rebounds und 3,0 Assists pro Partie. Besonders in den denkwürdigen Play-off- Spielen stellte der Mann mit der Nummer „4“ seine Wichtigkeit immer wieder unter Beweis.
Bei der schwierigen Auswärtspartie in der ersten Runde gegen Leverkusen erzielte Matthews 25 Punkte und 9 Rebounds. Als es im Halbfinale gegen den Favoriten aus Nürnberg ging, war der Kapitän voll da. Zum knappen 84:81- Sieg nach Verlängerung in Spiel 1 trug Matthews 26 Punkte, 9 Rebounds und 3 Assists bei. Im Finale um die ProB-Meisterschaft waren es Kevin Bright und Virgil Matthews, die im entscheidenden Spiel 3 den unvergesslichen Run nach der Halbzeit (20:0) initiierten.
Matthews gefällt das Ausbildungsprogramm in Ehingen/Urspring sehr und er hat Spaß daran, den jungen Spielern mit seiner Erfahrung zu helfen. Seine offene Art hat ihn in Kürze zu einem absoluten Publikumsliebling an der Donau werden lassen und die Ehinger Verantwortlichen sind froh, Matthews für eine weitere Spielzeit im Trikot der Steeples zu wissen.
Coach Ralph Junge: „Virgil war eine elementarer Bestandteil des letztjährigen Teams und er passt sehr gut zu uns. Ich freue mich sehr, dass er auch in der kommenden Saison für uns auflaufen wird und wir auf dieser Schlüsselposition einen solch hochwertigen Spieler in unseren Reihen haben.“
Erdgas Ehingen/ Urspringschule, 25.05.11
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Sparkassen Schüler- Cup 2011
"Alle wollen im nächsten Schuljahr wieder mitmachen". Mit diesem positiven Fazit der Teilnehmer ging gestern das Schulprojekt der Ehinger Basketballer zu Ende. Turniersieger wurde das Vanotti-Gymnasium.
Der Sparkassen-Schüler-Cup ist gestern mit einem Sieg des Ehinger Johann-Vanotti-Gymnasiums (JVG) zu Ende gegangen. Bei dem Abschlussturnier des Schulprojekts der Steeples an zwölf Bildungseinrichtungen war das JVG mit zwei Teams am Start; es siegte JVG I mit 14:6 gegen JVG II.
Besonders engagiert an der Außenlinie zeigte sich Basketball-AG-Leiter Maik Reinecke; er feuerte lautstark seine Mannschaft vom JVG I an. Es scheint sich auf seine Schützlinge übertragen zu haben. Nach dem 6:6-Zwischenstand zogen sie auf und davon, während für das Team des JVG II der Korb wie vernagelt war. Platz drei holte in der Längenfeldhalle Gastgeber Längenfeldschule mit einem 18:8-Erfolg gegen die Realschule Ehingen.
Mit dabei waren ferner die Karl-Spohn-Realschule Gerhausen, Realschule Munderkingen, GHWRS Allmendingen, Michel-Buck-Schule Ehingen und Titelverteidiger Albert-Schweitzer-Gymnasium Laichingen. Insgesamt waren es gestern 130 Schüler. "Das Interesse der Schulen ist enorm", sagte Projektleiter Nico Drmota, "alle haben schon fürs nächste Jahr wieder zugesagt." Die Euphorie der Schüler sei riesig, viele hätten das erste Mal gegen eine andere Schulmannschaft gespielt.
Begeistert waren nicht nur die Schüler, für die es T-Shirts, Bälle und Pokale gab, sondern auch Lehrer und Eltern. "Ich hätte noch mehr Kinder mitnehmen können", sagte Lehrerin Gisela Koch von der Karl-Spohn-Realschule Gerhausen, "jedes der 87 Kinder, das mitgemacht hat, wollte hier dabei sein."
Hilde Beck vom Johann-Vanotti-Gymnasium sagte: "Das Schulprojekt ist sehr gut angenommen worden." Für Corinna Weiß vom Laichinger Albert-Schweitzer-Gymnasium machte das Basketballprojekt "allen sehr viel Spaß". Mutter Susanne Schlecker, deren Sohn Johannes für die Realschule Munderkingen am Ball war, lobte: "Das war eine prima Veranstaltung."
Bei der Siegerehrung dankte Nico Drmota den Partnern Sparkasse Ulm, AOK Ulm/Biberach und Erdgas Südwest. Stellvertretend für die Förderer war Christoph Beck von der AOK bei der Siegerehrung dabei. Drmota, der bei dem acht Monate laufenden Schulprojekt von den Basketballern von Ehingen/Urspringschule unterstützt wurde, kündigte fürs kommende Schuljahr eine Fortsetzung an. "Das Projekt hat den nächsten Schritt gemacht, den Basketballsport in die Schulen zu bringen", sagte Drmota.
Über 2.000 Schüler haben bislang am Schulprojekt in der Bildungsoffensive teilgenommen.
Info Interessierte Schulen aus der Region, die im kommenden Schuljahr mitmachen wollen, wenden sich übers Internet an Nico Drmota unter info@steeples.net.
Südwest Presse, 20.05.11, Roland Flad
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NBBL + JBBL: Deutscher Meister 2011
Wieder haben die Urspring-Basketballer einen Grund zum Feiern: Sowohl die U 19- als auch die U 17-Mannschaft hat gestern in Ludwigsburg vor 2.200 Zuschauern in der restlos ausverkauften Rundsporthalle die Deutsche Meisterschaft gewonnen.
Besser geht es nicht: Nach dem Meistertitel in der ProB mit Erdgas Ehingen/Urspringschule und dem Sieg bei "Jugend trainiert für Olympia" haben nun auch noch die beiden Basketball-Jugend-Bundesligamannschaften der Urspringschule die Deutschen Meistertitel gewonnen. Ursprings Basketball-Chef Ralph Junge, auch Trainer der U16, war meinte gestern nach dem Top-4-Turnier in Ludwigsburg: "Ich schieb immer noch einen positiven Film - es war eine unfassbare Saison mit vier Titeln." Beeindruckend war, was die U19-Bundesligisten von Team Alba/Urspring im NBBL-Finale gegen Breitengüßbach gezeigt haben. Schon in der ersten Halbzeit ließen die Jungs von Trainer Felix Czerny vor 2200 Zuschauern, unter ihnen auch Bundestrainer Dirk Bauermann, keinen Zweifel daran aufkommen, wer den Meistertitel mit nach Hause nehmen wird. Nach dem 29:15 zur Pause konnten die Urspringer mit nicht nachlassender Effizienz in der Verteidigung auch das dritte Viertel für sich entscheiden. Im Schlussabschnitt hatten dann auch alle Bankspieler die Gelegenheit, das Finale aktiv mitzugestalten. Gegen Ende konnte Breitengüßbach dann noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, die jedoch den souveränen 68:57 Sieg und damit den vierten Meistertitel in fünf Jahren in keiner Phase infrage stellen konnte.
Team Urspringschule: Wolf (15 Punkte, 10 Rebounds), Müller (14), Bright (13), Blessing (11), Ogbe, Diouf (je 6), Heptner (2), Dern (1), Valerien, Richter, Theis und Bryant. Im Halbfinale hatte die Mannschaft mit 73:53 die Paderborn Baskets besiegt. Dabei hatte es lange nach einem "engen Spiel" ausgesehen. Erst am Ende des dritten Viertels war der 12:20-Rückstand aus dem ersten augeglichen (42:42). Mit einem fulminaten 29:9 im Schlussdrittel zogen die favorisierten Urspringer letztlich ungefährdet in das Finale ein.
Team Urspringschule: Blessing, Ogbe (je 14 Punkte), Müller (13), Wolf (9, 9 Rebounds), Bright (8), Theis (6), Richter (5), Diouf (4), Dern, Valerién, Heptner, Bryant.
Gut drei Stunden zuvor hatte die U16 mit einem starken Schlussspurt gegen Gastgeber Ludwigsburg gewonnen. Die Partie war geprägt von Gavin Schilling. Der Centerspieler steuerte in einer an Spannung nicht mehr zu überbietenden und hochklassigen Finalpartie 32 Punkte - bei einer Wurfquote von 75 Prozent - zum Urspringer 73:68-Erfolg bei. Dabei gab es über drei Viertel hinweg vor allem für die vor heimischem Publikum spielenden Ludwigsburger Grund zur Freude, die bis dahin über weite Strecken des Spiels das Ruder in den Händen hielten. Letztlich bewies das Team der Urspringschule aber seine Stärke. 22:15 gewannen die Klosterschüler den Schlussabschnitt vor rund 2.000 Zuschauern in der Rundsporthalle und machten verdient ihren ersten Meistertitel in der JBBL perfekt. Über die komplette Saison haben die Urspringer eine Bilanz von 25 Siegen und nur einer Niederlage.
Team Urspringschule: Schilling (32 Punkte, 9 Rebounds), Thompson (18), Dejworek (11, 13), Ivanov (8), Berger (4), Güray, Eisele, Milkereit, Staiger J., Staiger A., Nussbaumer P.
Sehr knapp war es in dieser Altersklasse im Halbfinale zugegangen: Mit 58:54 setzten sich die U16-Jungs von Urspring-Trainerduo Ralph Junge und Reiner Braun gegen das Meisterteam des vergangenen Jahres, die IBBA Berlin, durch. Der Grund dafür: Gavin Schilling verfehlte elf seiner 14 Freiwürfe und machte so die Partie für die Urspringer unnötig spannend. Am Ende war es aber eben auch Schilling, der mit überragenden 31 Punkten für mehr als die Hälfte der offensiven Ausbeute seiner Mannschaft verantwortlich war und dazu auch noch 19 Rebounds einsammelte!
Team Urspringschule: Schilling (31 Punkte, 19 Rebounds), Thompson (10, 6), Ivanov (9), Berger (4), Güray (3), Dejworek (1, 8), Eisele, Staiger J. Staiger A. Nussbaumer und Milkereit
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Einstimmiges "Ja" für Parkettboden
Die Längenfeld-Sporthalle wird einen neuen Parkettboden bekommen. Einstimmig hat der Ehinger Gemeinderat gestern den Sperrvermerk aufgehoben und so die Mittel für die Renovierung der Halle freigegeben. 240 000 Euro sind im Haushaltsplan für den Boden eingeplant. Für 30 000 Euro gibt es einen neuen Prallwandbelag; im kommenden Jahr sollen die Eingangstüren für 65 000 Euro und eine Kellerabdichtung für 70 000 hinzukommen; für sämtliche Posten gilt die Aufhebung. Aus dem Sportstättenzuschuss kommt wie berichtet ein Zuschuss des Landes in Höhe von 121 700 Euro.
Nicht allein dem Aufstieg der Basketballer, der einen Parkettboden zwingend voraussetzt, sei der Austausch geschuldet, erklärte Bauamtsleiter Heinz Fiesel. Der Boden, 1985 eingebaut, sei ohnehin in die Jahre gekommen und müsse bald erneuert werden, "vielleicht hätte er noch drei Jahre gehalten", sagte Fiesel. Entscheidend sei für die Stadt, dass die Halle "in erster Linie eine Schulsporthalle" sei.
Einige Räte begründeten, quer durch die Fraktionen, ihre Zustimmung. Der neue Boden steigere den Freizeitwert Ehingens, sagte Christopher Gulde (Bündnis 90/Grüne), sei eine Investition für die Jugend, ergänzte Manuel Hagel (CDU) und eine "gute Marketingaktion für Ehingen" (Viola Moll, CDU). "Wir stehen im Wort", sagte Heinz Wiese (CDU). Auch die Handballer profitierten beim Schlecker-Cup davon. "Wir können stolz sein, dass wir die Basketballer in Ehingen haben, sagte Peter Groß (CDU) und verwies auf das "bundesweit beste Ausbildungsangebot" der "Steeples".
Dr. Wolf Brzoska (Freie Wähler) fragte, ob die Stadt sich über die Parkplatzsituation rund um die Halle Gedanken gemacht habe, "wenn jede Woche 1000 Zuschauer mit 800 Autos kommen". Die Lage sei "durch vernünftiges Verhalten" der Beteiligten gut zu regeln, antwortete OB Alexander Baumann. Und wo Sanktionen nötig seien, würden diese ausgesprochen.
Südwest Presse, 13.05.11
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Steeples erhalten Pro A- Lizenz
Die Ehinger Basketballer haben die Lizenz für die kommende Saison in der 2. Bundesliga Pro A erhalten.
Dies teilte Steeples-Manager Rolf Koch gestern mit. "Auf der Grundlage der eingereichten Unterlagen erteilt der Lizenz-Ligaausschuss auf Empfehlung des Gutachterausschusses die Lizenz zur Teilnahme an den Wettbewerben 2011/12 der Pro A und Pro B", heißt es in dem Schreiben der 2. Liga. Wie die Geschäftsstelle der 2. Liga weiter mitteilte, erfolgt die Lizenzerteilung für die Pro A unter der aufschiebenden Bedingung, "dass bis zum 31. Mai 2011 der Nachweis des Vorhandenseins eines Parkettbodens erbracht wird".
Außerdem müssen die Ehinger bis Ende Mai nachweisen, dass die erforderlichen Zusatztribünen bestellt wurden. Zudem müssen die Steeples den noch fehlenden Registerauszug und die neue Satzung vorlegen. "Das sind reine Formalien", sagte Rolf Koch.
Südwest Presse, Roland Flad
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Über 2.000 Schüler profitieren
Mehr als 2000 Schüler haben vom Projekt der Ehinger Basketballer an verschiedenen Bildungseinrichtungen in der Region profitiert. Abschluss in Ehingen war gestern am Johann-Vanotti-Gymnasium.
Schüler, Lehrer und die Ehinger Basketballer sind gleichermaßen begeistert, wenn die Zweitligaspieler von Ehingen/Urspringschule samt ihren Trainern an den Schulen aufkreuzen. "Das bringt nicht nur Abwechslung in den Sportunterricht", sagt Tine Brohl. Für die Sportlehrerin am Ehinger Johann-Vanotti-Gymnasium (JVG) werden durch die Auftritte der Steeples auch neue Kontakte geknüpft, aber vor allem das Interesse an der Sportart Basketball geweckt. Sie finde es darüber hinaus positiv, dass die Schüler über die Basketballer Zugang zum Verein finden können.
"Wir haben mehr als 2000 Kinder erreicht", freut sich der Teammanager der Steeples, Nico Drmota. Er, die Trainer Ralph Junge, Felix Czerny und die Zweitligaspieler besuchten insgesamt elf Schulen im Alb-Donau-Kreis sowie in Münsingen. An jeder der zwölf Schulen absolvierten die Steeples drei Unterrichtseinheiten mit den Klassen fünf beziehungsweise sechs.
"Im Mittelpunkt standen die Grundlagen des Basketballs", erläutert Drmota, "gefördert wurde aber auch das Spielerische dieser Sportart." Nicht zu kurz kamen auch die Aspekte Gesundheit, Bewegung und Ernährung, die der Ehinger Mannschaftsarzt Dr. Dietmar Schubert den Schülern näherbrachte. Autogrammstunden mit den Steeples runden die Einheiten ab. Ein T-Shirt gibts obendrauf.
Nicht nur die vielen Schüler profitieren von dem Schulprojekt, das zur Bildungsoffensive der Basketballer gehört. Auch die Bildungseinrichtungen werden belohnt; sie bekommen fünf Basketbälle in den geeigneten Größen. Dies alles ist auch im inzwischen zweiten Jahr des Projekts dank einiger Sponsoren möglich. Die Sparkasse Ulm, Erdgas Südwest und die AOK Ulm/Biberach unterstützen das Schulprojekt.
Info Das Projekt wird mit einem Abschlussturnier aller Schulen beendet. Es findet am Donnerstag, 19. Mai, ab 13 Uhr in der Längenfeldhalle statt. Jede Schule stellt ein Team mit acht Jungen und vier Mädchen.
Südwest Presse, 05.05.11, Roland Flad
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Steeples sind ProB- Meister 2011
Der Erfolg für die Basketballer von Erdgas Ehingen/Urspringschule ist komplett: Gestern Abend gewannen sie das entscheidende Spiel um den Pro B-Titel gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen mit 91:65.
Nach dem 1. Viertel lagen die Hausherren noch mit 19:14 in Führung, doch bis zur Halbzeit wendete sich das Blatt und es hatte noch gar nicht nach einem Ehinger Sieg ausgesehen: 29:34 lagen die "Steeples" zurück, nachdem sie zum Ende des zweiten Viertel einen regelrechten Einbruch erlitten hatten. Fehler reihte sich an Fehler, ein ums andere Mal luden die Gastgeber die Augsburger Vorstädter zu leichten Punkten ein - was diese dankend annahmen. "Das kann nur noch besser werden", sagte ein Zuschauer nach der Pausensirene - und sollte Recht behalten.
Denn was nach der Halbzeitpause folgte, hatte die Längenfeldhalle bis dato noch nicht erlebt: Die Steeples machten ihr buchstäbliches Meisterstück. Nach der Pause spielten die Steeples nicht nur in einer anderen Liga als die Gäste - ihr drittes Viertel war schlicht wie von einem anderen Stern. Die Folge war ein 20:0 Lauf, der vor allem von Kevin Bright mit acht Punkten in Serie getragen wurde. "Das habe ich so noch nicht erlebt", gestand nach der Partie auch der Kapitän der Ehinger, Virgil Matthews. Der Spielrausch, in den sich die Ehinger spielten, brachte dann auch das fast unglaubliche Viertel-Ergebnis von 43:14 zu Stande. So hieß es vor dem letzten Viertel der Saison 72:50. Und so kam es auch, dass die letzten zehn Spielminuten zu einer regelrechten Feier des Ehinger Meisterteams wurden.
Was ausgesprochen schön war, war das Verhalten der 200 lautstarken Gästefans, die einfach mit den Ehingern mitfeierten. "Das ist genau der Grund, warum Leitershofen als Regionalliga-Aufsteiger bis ins Finale der Pro B gekommen ist - das Team, die Fans, die Trainer, einfach alles ist eine Einheit", lobte Steeples-Co-Trainer Felix Czerny die Gäste nach der Partie.
Der Freudentaumel in der Halle war vergleichbar mit dem nach dem zweiten Sieg gegen Nürnberg vor genau zwei Wochen, der den Aufstieg in die Pro A gesichert hatte. Nach der Überreichung des Meister-Pokals durch Pro-B-Geschäftsführer Nicolas Grundmann begaben sich die "Wild Boys" dann nochmal auf Ringniveau: Nach alter Tradition wurde das Netz am Heimkorb abgeschnitten.
"Wir wollten von Anfang an um den Aufstieg mitspielen", resümierte Manager Rolf Koch. "Mit der Meisterschaft ist dann noch ein Traum wahr geworden". Er schätzt diesen Aufstieg in die Pro A "auf jeden Fall höher ein" als den Aufstieg in die Zweite Liga 2003. "Harte Arbeit", sagte der sehr glückliche Cheftrainer Ralph Junge. "Lange Saison, aber sehr schön - das ist genau das, wofür man spielt", freute sich Junge weiter, ehe er sich mit seinen Mannen feiern ließ.
"Das ist natürlich geil", fasste Ehingens "Spieler des Jahres", Mario Blessing, zusammen. "Allein der Aufstieg und jetzt die Meisterschaft daheim auch noch klar zu machen - unglaublich", sagte Blessing, der gestern sein letztes Spiel für die Steeple machte: Er wird in den USA Basketball spielen. "Ein perfektes Ende einer ziemlich guten Saison", scherzte der australische Centerspieler Tim Lang, der morgen in die Heimat zurückfliegen wird. "Es ist der beste Moment, ein Ehinger Basketballspieler zu sein." "Das war der krönende Abschluss", zeigte sich auch Flügelspieler Tobias Korndoerfer hochzufrieden. "Grandios gutes Gefühl für uns, die Zuschauer und die Mannschaft - jeder einzelne hat es sich verdient", versuchte Team-Manager Nico Drmota seine Emotionen zu beschreiben. "Absolut geil - geiles Spiel, tolle Fans", gab Fanliebling Fabian Böke noch zum Besten, ehe er sich mit seinen Teamkameraden in die Kabine der Längenfeldhalle begab, um sich für die spontane Meisterschaftsfeier im "Imperial" fertig zu machen.
Insgesamt stehen für die Steeples in der Spielzeit 2010/2011 damit 29 Siege in 34 Spielen zu Buche - wahrlich eine meisterliche Bilanz, die nun mit dem Titel belohnt wurde.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Bright (21 Punkte), Matthews (20), Lang (12), Schick (9), Böke (8), Vargas (7), Kuhn (6), Raebel (4), Korndoerfer, Blessing (je 2), Spoden, Niedermeyer. Bericht und Bilder von der Südwest Presse, Sascha Burger und Jürgen Emmenlauer
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Spieler des Jahres: Mario Blessing
Einer der jüngsten ist auch einer der besten - geht es nach den Lesern unserer Zeitung: Sie wählten Mario Blessing zum Basketballer der Saison.
Er begeisterte mit seinen dynamischen Auftritten und auch seinen erfolgreichen Dreier-Würfen: Mario Blessing ist der Spieler der Saison bei den Basketballern von Erdgas Ehingen/Urspringschule. Diese Wahl haben die Leser der SÜDWEST PRESSE jetzt in einer Umfrage, verbunden mit einem Gewinnspiel, getroffen.
Mit 51 Stimmen lag der 19-jährige Aufbauspieler, der im Saisonbegleitheft der Basketballer Kässpätzle als seine Lieblingsspeise angegeben hat, deutlich, aber nicht übermächtig vor Virgil Matthews, der es auf 36 Stimmen brachte. Kevin Bright erreichte 25, Rückkehrer Fabian Böke immerhin noch 17 Stimmen. Es folgen weitere Spieler mit neun, acht, sieben, sechs, vier und einer Stimme. Weitere andere "Steeples"-Spieler erhielten zusammen vier Stimmen.
Manche der Leser - insgesamt sind knapp 200 Stimmen eingegangen, was die Redaktion als sehr gutes Ergebnis wertet - hatten ihre eigene Ansicht zur abgelaufenen Meistersaison der "Steeples". Sie wollten keinen einzelnen Spieler herausheben, sondern notierten "Alle" auf den Stimmzettel. Will heißen: Die ganze Mannschaft hat eine prima Leistung geboten, der Erfolg ist Resultat von Teamarbeit.
Für einige der Leser hat sich die Teilnahme doppelt gelohnt: Sie gewannen einen der Preise, die die Basketballer und die SÜDWEST PRESSE zur Verfügung gestellt hatten (siehe Infokasten unten). Der Kreis der Teilnehmer an der Spielerwahl war übrigens ziemlich groß: Der weiteste Teilnehmer stammte aus Frankreich, ein weiterer gab München als seinen Wohnort an.
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Oberbürgermeister empfängt Steeples
Bei einem Empfang der Ehinger Basketballer im Saal des Rathauses erinnerte Baumann an die Erfolgsgeschichte der Steeples, die vor mehr als zehn Jahren bei der TSG Ehingen begonnen hat.
Er erwähnte Eckpunkte wie die Kooperation mit der Urspringschule, den Aufstieg in die 2. Liga und die Gemeinschaft zwischen Ehingen und dem Internat. Baumann gratulierte auch denjenigen, "die von Anfang an an dem Konzept festgehalten haben". Damit waren vor allem Manager Rolf Koch und Trainer Ralph Junge gemeint.
Mit einem Schmunzeln erinnerte der OB an das "Wunder von Ehingen", als die Steeples vor sechs Jahren den Nachbarn Ulm besiegten. "Wenn Sport erfolgreich ist, dann stärkt dies auch die Wahrnehmung der Kommune", sagte Baumann, der auch das Thema Hallenboden streifte. Die Basketballer hätten ihre Hausaufgaben gemacht. Er hoffe jetzt, dass der Gemeinderat bei der nächsten Sitzung den Sperrvermerk für einen Parkettboden freigebe. "Dann können wir zur Tat schreiten."
Bevor sich Spieler und Verantwortliche ins Goldene Buch eintrugen sowie bei Häppchen und Getränken plauderten, gab es für Baumann ein Geschenk: Ingrid Sund, Internatsleiterin und Vorsitzende von Erdgas Ehingen/Urspringschule, überreichte Baumann ein Trikot mit der Nummer 11 und den Autogrammen der Spieler. Südwest Prese, Roland Flad
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Steeples wollen Pro B- Krone
Es ist vollbracht! Am Dienstag ist Ehingen in einen kollektiven Freudentaumel verfallen. Im entscheidenden dritten Spiel besiegte das Team von Trainer Ralph Junge den Nürnberger BC mit 59:47. Vor über 1100 Zuschauern begeisterten die Steeples insbesondere durch bedingungslosen Kampf und selbstlosen Teambasketball. Urspringschüler Mario Blessing war mit 13 Punkten bester Werfer der Steeples, die durch den großartigen Erfolg diese denkwürdige Halbfinalserie für sich entscheiden konnten.
Der sportliche Aufstieg in die ProA ist somit geschafft. Der Traum ist in Erfüllung gegangen und jetzt gilt es der Saison die Krone aufzusetzen. In der regulären Saison hatte Ehingen mit dem Finalgegener BG Leitershofen/Stadtbergen keine größeren Probleme. Beide Spiele gewannen die Steeples deutlich. Doch Vorsicht: Das Team von Coach Stefan Goschenhofer hat eine sensationelle Saison hinter sich. Der Aufsteiger bestätigte die starken Saisonleistungen in den Play-offs und schaffte durch Siege über Braunschweig, Vechta und Gießen den Sprung ins Finale um die ProB. Die beiden US-Boys Devin Uskoski und Michael Mathey sind die Säulen im Spiel der bayrischen Schwaben, die in der gesamten Saison als gut funktionierende Einheit geglänzt haben.
Kapitän Virgil Matthews & Co. sind hoch motiviert und wollen der großartigen Ehinger Fangemeinde einen weiteren Heimerfolg bescheren. Im möglicherweise letzten Saisonspiel in der ProB wird das Junge-Team nach der Kräfte raubenden Halbfinalserie nochmals alle zur Verfügung stehenden Energiereserven frei machen, so dass mit der Unterstützung der Steeples-Anhänger eine große Party gefeiert werden kann. Seid dabei und macht die Längenfeldhalle wieder zu einer Festung. Der "Steeples-Heimnimbus" soll auch im Finale halten!
Go, Steeples, go....!
Mit sportlichen Gruß
Ihre Erdgas Ehingen / Urspringschule
AUFSTIEGSFEIER: Den Aufstieg in die ProA feiern wir am Samstag nach dem Spiel ab 22.00 Uhr mit einem Essen im Hotel Adler und ab 24.00 Uhr im Casa. Hierzu sind alle Steeples-Fans herzlich eingeladen (auf Selbstzahlerbasis). ACHTUNG STEEPLES-FANS: ProA Dauerkarten zum ProB Preis - dieses einmalige Angebot gilt bis 30. April 2011! An der Abendkasse und in der Geschäftsstelle der Südwest Presse - Ehinger Tagblatt können Sie sich die ProA Dauerkarten zum sensationellen SONDERPREIS sichern!
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Regio TV Bericht
Sehen Sie hier den Bericht zum Sieg gegen den Nürnberger Basketball Club von Regio TV
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Steeples schaffen den Aufstieg
Das war erste Sahne. Die Ehinger Basketballer haben gestern Abend vor rund 1100 Zuschauern mit einer tollen Leistung den Aufstieg in die Pro A perfekt gemacht. Angeführt von Mario Blessing besiegten sie Nürnberg mit 59:47.
Nach 2002/03 haben die Ehinger Basketballer ihr nächstes großes Erfolgserlebnis verwirklicht. Die Mannschaft von Trainer Ralph Junge und Co-Trainer Felix Czerny ist gestern Abend in die 2. Bundesliga Pro A aufgestiegen. Die 1100 Zuschauer in der Längenfeldhalle waren nicht nur total aus dem Häuschen. Die Anhänger vermittelten mit ihrem ohrenbetäubenden Lärm und ihrer dauernden akustischen Präsenz schon einen Vorgeschmack auf die zweithöchste Basketball-Liga in Deutschland. Wie eine Wand standen die Ehinger hinter "ihren" Steeples. Unterstützung bekamen die "Wild Boys" von den befreundeten Fans aus Crailsheim, die mit Pauken und Trompeten in der ersten Reihe bei den Steeples-Fans Platz genommen hatten. Aber auch die Gäste aus Franken ließen es aus ihrem Gäste-Block krachen.
Mit einem nervösen Start ließen die Ehinger ihr Publikum zunächst stöhnen und ächzen. Beim ersten Angriff trudelte der Ball ins Seitenaus. Aber auch die Nürnberger zeigten Nerven. Wer glaubte, dass Tim Langs Dunking die Befreiung brachte, sah sich getäuscht. Es dauerte weitere zwei Minuten, bis Kristian Kuhn zum 4:0 vorlegte. Da waren schon fast fünf Minuten vorbei. Dann erst allmählich löste sich die Spannung etwas, Ehingen traf, Nürnberg nicht. 16:7 stand es nach dem ersten Viertel, 30:19 zur Halbzeit. Aber: Hatte man nicht schon mal 17 Punkte Vorsprung gegen die Franken gehabt? Die Fans blieben vorsichtig optimistisch.
Enger wurde es im dritten Viertel, als Nürnberg auf 33:27 verkürzte. Aber von dem frech aufspielenden Mario Blessing angeführt, kamen die Hausherren immer besser klar. Blessing verstand es glänzend, die freien Gassen zu erspähen, um dann den nächsten Weg zum Korb zu suchen - mit Erfolg. Am Ende war der 19-jährige Jungspund mit 13 Punkten bester Steeple. Sicherster Nürnberger Schütze war wiederum der Ex-Steeple Cornelius Adler mit ebenfalls 13 Punkten.
"Saugeil", urteilte Co-Trainer Felix Czerny nach dem Sieg. "Unglaublich", brachte Geschäftsführer Nico Drmota noch heißer raus. "Das ist das geilste Erlebnis meines Lebens, unglaublich", frohlockte Fan-Liebling Fabian Böke. "Mit so einer jungen Mannschaft bis zum Ende so eine Leistung zu bringen, ist außergewöhnlich", freute sich Cheftrainer Ralph Junge, der sich zuallererst bei den treuen Anhängern seiner Mannschaft bedankte. Ruben Spoden, Held aus Spiel eins, freute sich ganz besonders, dass "wir gezeigt haben, dass wir einfach besser sind als die Nürnberger". "Eine riesige Belohnung für die geile Saison", fasste Junge zusammen. Nach dem Spiel ging die Party in Ehingen erst richtig los.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Blessing 13 Punkte/4 Assists, Matthews 7/5 Rebounds, Spoden 7, Bright 6, Vargas 6/5 Rebounds, Niedermeyer 6/2 Dreier, Lang 4/5 Rebounds, Korndoerfer 4, Kuhn 4/6 Rebounds, Böke 2,Raebel, Schick.
Info: Im ersten Finalspiel der Pro B treffen die Ehinger schon am Samstag, 16. April, auf Leitershofen, das sich gegen Gießen den Aufstieg sicherte. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Längenfeldhalle. Das Rückspiel in Leitershofen findet eine Woche später am Ostersamstag statt. Bei Gleichstand gibt es wieder eine dritte Partie, die am Dienstag, 26. April, 19.30 Uhr, wieder in Ehingen über die Bühne gehen wird. Südwest Presse, Sascha Burger
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Die Offensive hält nicht mit
"Es lag heute am ersten Viertel und an einer wirklich schwachen Wurfquote", fasste Steeples-Manager Rolf Koch nach der Partie im Frankenland die Gründe für die 45:58-Niederlage der Ehinger Basketballer im zweiten Playoff-Spiel in Nürnberg zusammen. "Wir haben den Gegner in eigener Halle bei 58 Punkten gehalten - es lag an unserer Offensive", sagte Koch.
Das erste Viertel endete 8:21 aus Ehinger Sicht - nichts wollte recht gelingen. Nachdem die Gäste den Gegner in den ersten vier Minuten noch recht gut im Griff gehabt hatten, stürzten sie in der zweiten Hälfte des ersten Abschnitts total ab. Eingeleitet hat dies Cornelius Adler - der frühere "Steeple" im Trikot des Clubs. In der 6. Minute stieg Adler zum Dreier hoch. Ethan Niedermeyer versuchte den Wurf abzuwehren und foulte Adler dabei. Der Dreier war drin. Und auch der Bonusfreiwurf, den Adler bekam. Von da an lief nichts mehr zusammen in der Ehinger Offensive, Nürnberg gelang ein 18:0-Lauf.
Schon im zweiten Viertel lief es allerdings besser im Ehinger Aufgebot. Doch immer wenn es schien, als würde das Momentum zu Gunsten der "Wild Boys" kippen, fanden die Franken einen Weg, dies zu verhindern. So ging es mit 22:30 aus Ehinger Sicht in die Kabinen.
Was in der Pause viele der rund 100 Ehinger Anhänger, die in zwei Fanbussen mit nach Nürnberg gefahren waren, positiv stimmte, war die Wurfquote der Steeples. Diese lag bei 26 Prozent - was zwar miserabel, jedoch auch von Minute zu Minute zu ändern ist. Letztlich sollte sich aber herausstellen, dass eben diese Wurfschwäche den Ehingern das Genick brechen sollte.
Zum Schluss des dritten Viertels wurde es zunächst ganz ruhig im größten Teil der Nürnberger Halle, die mit 1800 Zuschauern so gut gefüllt war wie nie zuvor bei einem Basketball-Spiel. Grund war Ehingens Aufbauspieler Mario Blessing. Dieser sorgte mit zwei Freiwürfen in der letzten Sekunde des dritten Spielabschnitts für die 35:34-Führung seiner Mannschaft. "Die Unterstützung war großartig - wir konnten in manchen Auszeiten nicht mal mehr das eigene Wort verstehen", lobte Centerspieler und Fanliebling Fabian Böke die Anhänger.
So schien im letzten Viertel alles möglich - jedoch vergaben die Ehinger hier ihre Großchance, bereits den ersten Matchball um den Aufstieg zu verwerten. Der Korb war schlicht wie vernagelt, und hinten stand die Abwehr nun teils offen wie ein Scheunentor. Am Ende war es ausgerechnet Adler, der jüngst von der Ligaleitung zum Youngster des Monats März gekürt worden ist, der seinem ehemaligen Team den letzten Kampfgeist raubte. Eine Minute vor der Schlusssirene warf der vollbärtige "22er" einen Dreier zum 53:45 für die Franken - die Vorentscheidung. Adler war es, der mit 17 Punkten Topscorer des Spiels war. 10:24 verloren die Ehinger das Schlussviertel, nachdem sie die Viertel zwei und drei mit 16:9 beziehungsweise 13:4 deutlich für sich hatten entscheiden können.
Letztlich versenkten die Ehinger gerade einmal ein Viertel ihrer Würfe - eine äußerst schlechte Quote. "Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass Leute müde oder wie Kevin Bright verletzt sind", erklärte Trainer Ralph Junge die schwache offensive Vorstellung. "Am Ende waren es erneut Kleinigkeiten in der Schlussphase, die diesmal zu Gunsten der Nürnberger den Ausschlag gegeben haben."
"Wenn wir Nürnberg bei 58 Punkten halten, müssen wir das Ding eigentlich gewinnen", resümierte Böke. "Jetzt gilt es, den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern nach vorn zu schauen - die Stimmung im Team ist nicht gekippt und wir sind guter Dinge für Dienstag", meinte er. Von 19.30 Uhr an setzen die Steeples morgen vor allem wieder auf ihre Anhänger. "Es ist das wichtigste Spiel bisher - jetzt ist Ehingen gefragt - wir brauchen die Unterstützung der Fans", hofft Geschäftsführer Nico Drmota. "Es wird das entscheidende Aufeinandertreffen zweier Mannschaften auf Augenhöhe". Mehr Spannung geht kaum.
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Matthews (11 Punkte, 7 Rebounds), Lang (8), Böke (7, 9), Vargas (6, 7), Bright, Spoden (je 4), Blessing (3), Kuhn (2), Niedermeyer, Korndoerfer, Raebel, Schick.
Sascha Burger, Südwest Presse
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Unglaublicher Sieg im Wiederholungsspiel
Es war wohl das Highlight der Saison. Die Steeples schlagen nach erneuter Verlängerung im Wiederholungsspiel der ersten Halbfinal-Partie den Nürnberger BC mit 84:81. Ruben Spoden war dabei Matchwinner.
Durchatmen. Erdgas Ehingen/Urspringschule liegt in der Halbfinal-Serie gegen Nürnberg, die über den Aufstieg in die Pro A entscheidet, 1:0 vorne. Verdanken können die Ehinger das Ruben Spoden, der den wohl wichtigsten Wurf in dieser Saison verwandelte. Und das unter dem Druck und der Stimmung, die knapp 800 Zuschauer in der letzten Sekunde eines packenden Spiels erzeugten. Es muss für den 21-jährigen Spoden wie ein Traum gewesen sein. Nach unkonstanten Leistungen während der Saison tat sich der 2,02-Meter große Flügelspieler auch gegen Nürnberg schwer ins Spiel zu finden. Die Partie war ohne eine einzige Ausnahme hart umkämpft. Keine der beiden Mannschaften schenkte der anderen auch nur einen Zentimeter Platz auf dem Feld.
So kam es, dass nach 40 Spielminuten - wie im "ersten" Spiel eins - noch kein Sieger feststand. 70:70 Stand es. Spoden war bis dato nicht einmal eine Randnotiz wert. Zwei Freiwürfe hatte er bis dahin vergeben und ansonsten nicht viel Zählbares abgeliefert. Doch dann brach die letzte Spielminute der Verlängerung an und damit seine Zeit. 40 Sekunden vor dem Ende der "Overtime" vergab Ehingens Spielmacher Virgil Matthews beim Stand von 80:78 einen Wurf. Spoden stieg hoch, schnappte sich den offensiven Rebound und wurde anschließend von den Nürnbergern gefoult. Da stand er nun an der Freiwurflinie. Gut 30 Sekunden waren noch auf der Spieluhr. Die Ehinger Fans warteten mit Sprechchören "Ruben Spoden" auf. Der Druck war fast greifbar. So war es gut verständlich, dass der gebürtige Hesse den ersten Freiwurf daneben warf. Der zweite saß dann aber. 81:78. Will Chavis brachte in dieser Situation den Ball nach vorne. Ganz nah an den Zuschauerrängen Stand Dominik Schneider, Flügelspieler des NBC, an der Drei-Punkte-Linie bereit. Er bekam den Ball und versenkt den Dreier. 81:81. Die Fans hielten den Atem an. Noch 10 Sekunden waren zu spielen. Ehingens Cheftrainer Ralph Junge hatte keine Auszeit mehr zu Verfügung. Matthews brachte den Ball nach vorne. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene passte er den Ball zu Spoden der an der Dreierline bereitstand. "Als Virgil mir den Ball zupasste wusste ich, dass ich das Ding reinhaue", berichtete Spoden nach der Partie von seiner Heldentat. Der Dreier saß, die Schlusssirene ertönte. Etwa 50 Fans stürmten zusammen mit allen Ehinger Spielern, dem Trainerstab und den Betreuern auf Spoden. "Ball bekommen, Dreier reingeschossen, gewonnen", fasste Spoden noch zusammen, ehe er mit seinen Teamkameraden in die Kabine verschwand.
Junge begegnete dem Geschehenen sehr nüchtern: "Wir haben gesehen, dass sich da zwei Teams auf Augenhöhe begegnen. Ich erwarte am Samstag in Nürnberg nichts Anderes." Um 19.30 Uhr wollen die Steeples dann vor erwarteten 2000 Fans den ersten Matchball um den Aufstieg verwerten.
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Steeples "siegen" und verlieren nach Verlängerung
Am Ende einer hochintensiven Partie zogen die "Steeples" gegen den Nürnberger BC nach Verlängerung den Kürzeren, obwohl sie nach 40 Minuten eigentlich mit 67:66 gewonnen hatten. Die Entscheidung über den Ausgang muss nun am grünen Tisch fallen.
Doch der Reihe nach: Es lief über dreißig Spielminuten hinweg gut für die Ehinger. Nach einem äußerst intensiven Start lagen die "Wild Boys" bereits nach zehn Minuten vorne (17:15). Der größte Wehrmutstropfen nach dem ersten Viertel war der Ausfall von dem bis dato hervorragend aufgelegten Topscorer Kevin Bright. In der achten Minute zog der Zwölftklässler durch eine überragende Bewegung zum Nürnberger Korb und wurde dort von Cornelius Adler, vergangene Saison noch im Ehinger Aufgebot, zu Fall gebracht. Nach kurzer Behandlung auf dem Spielfeld musste Bright den Rest des Spiels von der Bank aus mit einer Knöchelverletzung mit ansehen. "Wir haben Kevins Ausfall augenscheinlich gut kompensieren können, ich bin zuversichtlich, dass er bis zum zweiten Spiel am Samstag wieder fit ist", kommentierte "Steeples"-Coach Ralph Junge den Ausfall des Urspringschülers.
Im zweiten Spielabschnitt legten die Ehinger richtig los. Sie kamen sprichwörtlich ins Laufen und überzeugten dabei mit gekonnt abgeschlossenen Schnellangriffen. Der Vorsprung vergrößerte sich. 19:7 gewannen die Donaustädter die zweiten zehn Minuten und gingen mit einer beruhigenden 36:22-Führung in die Kabine. Selbst das dritte Viertel war noch annehmbar. Zwar verkürzten die Gäste, die sehr körperbetont spielten, bis zum Ende dieses Spielabschnitts auf zehn Zähler, jedoch spielten die "Steeples" weiterhin ihr defensiv-orientiertes Spiel.
Spiel wurde nochmal spannend
Was dann geschah, konnte nach der Partie keiner so recht erklären. "Im letzten Viertel haben wir einige Fehler gemacht, haben dazu noch einige Pfiffe von den Schiedsrichtern nicht bekommen", versuchte Junge zu erklären, was bei vielen der rund 900 Zuschauer, die trotz der sommerlichen Temperaturen den Weg in die Längenfeldhalle gefunden hatten, für große Augen sorgte. Die Ehinger waren schlicht von der Rolle. Nürnbergs Press-Verteidigung kostete die "Steeples" extrem viel Zeit im Angriff und sorgte so für überhastete, teils sehr schlecht gewählte Würfe. Die Franken dagegen trafen den Korb in dieser Phase besser als zu jeder anderen Zeit in dieser Partie. Einige Zuschauer scherzten, dass es vielleicht an den Trikots läge. Die Nürnberger hatten ihre Spielkleidung zu Hause vergessen und liehen sich für die Partie die Auswärts-Trikots der "Steeples" aus. Letztlich wurde es, wie am vergangenen Dienstag gegen Langen: extrem spannend. Zwölf Sekunden vor der Schlusssirene lagen die Ehinger 65:66 zurück. In dieser Situation bekam durch eine Folge abgefälschter Pässe Fabian Böke den Ball unter dem Korb der Gäste. Diese hackten dann ordentlich zu und schickten den 2,09-Meter Mann an die Freiwurflinie. Dort zeigte Böke, wie gegen Langen, dass er Nerven aus Drahtseilen hat. Mit 3,1 Sekunden auf der Spieluhr versenkte der Centerspieler einen der beiden Freiwürfe. 66:66. Der darauffolgende Nürnberger Verzweiflungswurf ging ins Nirgendwo. Damit kam es zur Verlängerung von fünf Minuten - zum ersten Mal in der Saison.
Entscheidende Szenen am Kampfgericht
Vorher allerdings spielten sich die entscheidenden Szenen am Kampfgericht ab. Beim Stand von 54:41 für Ehingen erzielte Böke einen erfolgreichen Dreier, der allerdings versehentlich nur mit plus 2 Punkten im Spielberichtsbogen addiert wurde. Der technische Kommissar korrigierte wenig später den Spielstand, nahm diese korrekte Handlung jedoch auf energischen Protest des Nürnberger Coaches Taylor wieder zurück. Faktisch hat Ehingen das Spiel daher eigentlich nach 40 Minuten mit 67:66 gewonnen, die Verlängerung wurde also ohne echte "Grundlage" ausgespielt.
Doch zurück zu eben jener Verlängerung: In dieser schienen die "Steeples" oft zu aufgeregt, zu beeindruckt, um die Wichtigkeit des Spiels wissend und letztlich auch manchmal zu jung im Vergleich zu einer erfahrenen Franken-Truppe. Nach einem 0:4-Start in die "Overtime" kamen die Ehinger nicht mehr näher als auf einen Zähler an die Nürnberger heran. Letztlich bewiesen diese - besonders in Person von Will Chavis, der bis zum Ende auf 22 Punkte kam - dass sie Freiwürfe auch unter großem Druck treffen können. So endete die Verlängerung 72:76. "Insgesamt haben wir leider zu viele Freiwürfe vergeben und zu viele, teils sehr gut herausgespielte Feldwüfe nicht getroffen", resümierte Ehingens Co-Trainer Felix Czerny. Besonders deutlich kam dies aus der Distanz zu tragen. Gerade einmal drei ihrer 25 Versuche jenseits der Drei-Punkte-Linie trafen die "Steeples".
Manager Koch erwartet positive Entscheidung
Cheftrainer Junge befand, dass seine Mannschaft "sehr viele Dinge richtig gut gemacht hat und letztlich Kleinigkeiten den Ausschlag zu Gunsten der Nürnberger gegeben haben". Allerdings gibt Junge zu bedenken, "dass wir das Spiel eigentlich gewonnen haben". Gleichzeitig warnte er davor, sein Team abzuschreiben: "Die Nürnberger müssen uns am Samstag erstmal schlagen." Auch Czerny stimmt dem zu: "Die Ausgangslage für das zweite Spiel ist nicht anders als wenn wir gewonnen hätten - wir müssen es gewinnen."
Manager Rolf Koch fasste die Ereignisse nochmals zusammen: "Wir haben ohne jeden Zweifel nach 40 Minuten mit 67:66 gewonnen. Die vom technischen Kommisar und dem Kampfgericht vorgenommene und offensichtlich völlig richtige Korrektur wurde nur auf energischen Protest der Nürnberger zurückgenommen. Die Verlängerung wurde also ohne Not und ohne echte Grundlage ausgespielt. Ich gehe davon aus, dass das zuständige Gremium diesem Umstand Rechnung trägt und Ehingen zum Sieger erklärt. Auch die als überaus fair bekannten Nürnberger Verantwortlichen, denen wir übrigens sehr freundschaftlich verbunden sind, werden die Faktenlage meines Erachtens nicht ignorieren und die sportliche Entscheidung nach 40 Minuten akzeptieren."
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Matthews (20 Punkte, 7 Rebounds), Böke (13, 8), Lang (11), Bright, Vargas (je 7), Spoden, Niedermeyer (je 4), Kuhn, Korndoerfer, Blessing (je 2).
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Steeples: "Unglaublich"!
Durch einen höchst spannenden 63:61 (36:25)-Sieg gegen Langen zieht Ehingen ins Halbfinale der Pro-B-Playoffs ein. Die Partie war nichts für schwache Nerven. Am Sonntag kommt Nürnberg. Es war, ohne zu übertreiben, das Spannendste was die Längenfeldhalle die letzten zwölf Monate erlebt hat. 63:61 (36:25) siegten die Ehinger "Steeples" im entscheidenden dritten Spiel der Viertelfinal-Playoffrunde gegen den TV Langen und zieht damit in das Halbfinale gegen den Nürnberger BC ein. "Unglaublich", beschrieb Ehingens 2,09 Meter Schlacks Fabian Böke die letzten Momente der Partie aus seiner Sicht. Der Ehinger Centerspieler war am Ende das Zünglein an der Waage. Es waren keine 30 Sekunden mehr zu spielen, da führten die "Steeples" 62:58 gegen erstaunlich stark spielende "Giraffen". Dann bekam der Langener Joscha Domdey den Ball und versenkte ihn aus gut neun Metern Entfernung. 62:61, fünf Sekunden vor dem Ende. "Domdey hat heute mehr Dreier geworfen als in der ganzen Saison - das sind Playoffs", kommentierte Ralph Junge, Trainer von Erdgas Ehingen/Urspringschule die Aktion des Guards, der bis zu diesem Spiel einen einzigen Dreier versenken konnte. Gestern in der Längenfeldhalle gelangen ihm gleich drei. Nach einer Auszeit von Junge bekam nach dem Einwurf US-Boy Ethan Niedermeyer denn Ball. Langen foulte ihn in dieser Situation um zu vermeiden, dass Ehingen die Uhr runterlaufen lässt. Niedermeyer bekam so vier Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe. Die Spannung in der Halle war zum greifen nahe und sorgte bei Niedermeyer für ein zittriges Händchen - er vergab beide Freiwürfe. Alles weitere geschah dann innerhalb von drei Sekunden: Das Spiel schien zu Gunsten der Gäste zu kippen, die durch den Ballbesitz die Chance gehabt hätten, das Ergebnis zu drehen. Doch dann war Fabian Böke zur Stelle. Er angelte sich den Offensiv-Rebound von Niedermeyers zweitem Fehlwurf. Kurz darauf wurde auch Böke gefoult, der den ersten Freiwurf souverän versenkte und den zweiten mit Absicht vergab um die letzte Sekunde umgehend zum Ablaufen zu bringen. Der letzte Langener Verzweiflungswurf ging ins nirgendwo. "Ich hab gar nicht mit dem Rebound gerechnet", freute sich Böke über seine Aktion, die die Partie letztlich entschied. "Das hat dann einfach Spaß gemacht", sagte der gebürtige Hamburger weiter. Bis zu den Schlusssekunden war die Partie sehr ausgeglichen. Zwar lagen die "Steeples" teils mit 13 Zählern in Front, jedoch verpasste die Junge-Mannschaft stets, sich abzusetzen. Zum einen aufgrund der eigenen Nervosität und schwachen Feldwurfquote (36 Prozent). Zum anderen auch aufgrund einer fragwürdigen Schiedsrichterleistung vor den Augen eines Liga-Kommissars. "Die Foulverteilung war heute etwas schwierig für uns - nennen wir es so", übte Junge vorsichtig Kritik an den Unparteiischen. Bis zum Schluss wurden gegen die Gastgeber 24 und gegen Langen 16 Fouls gepfiffen. Doch auch das zählte am Ende nicht. DerJubel war riesengroß - auch bei den rund 650 Zuschauern, die mit ihrer Eintrittkarte einen äußerst kurzweiligen Abend verbracht haben. Am Sonntag kommt nun Nürnberg zum ersten Halbfinale in die Längenfeldhalle; Beginn ist um 18 Uhr. "Nürnberg ist mit uns die stärkste Mannschaft der Liga", sagte Junge. Derweil ist auch Leitershofen durch einen 88:85 Sieg nach Verlängerung gegen Vechta ins Halbfinale eingezogen. Dort wartet mit den achtplatzierten Gießen Pointers der große Favoritenschreck auf die Hauptrunden-Zweiten. Erdgas Ehingen/Urspringschule: Bright (21 Punkte), Böke (14, 9 Rebounds), Matthews (8, 7), Blessing (6), Niedermeyer (5), Spoden, Vargas (je 3), Lang (2), Kuhn (1), Korndoerfer
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Ehinger Express überollt Langen
Was die 760 Fans in der Längenfeldhalle beim Basketball-Playoff zwischen Ehingen und Langen geboten bekamen, war außergewöhnlich. Die Partie war zwar nicht so spannend, aber sie hat viel Spaß gemacht.
Schon die ersten zehn Minuten der Playoff-Partie haben diese entschieden. Anstatt wie so häufig den Start etwas zu verschlafen, legten die Ehinger los wie die Feuerwehr. Vorne lief der Ball wie selten zuvor, es wurden freie und damit auch viele gute Wurfmöglichkeiten herausgespielt. In der Defensive stand das übliche Bollwerk "Steeples". "Unterstützt" wurde dieses durch die scheinbare Unfähigkeit der Langener, auch komplett freie Würfe in Korbnähe zu versenken.
Als dann 2,09-Meter-Schlacks Fabian Böke für die "Steeples" mit der Schlusssirene des ersten Viertels einen Drei-Punkte-Wurf traf, war auf absolut jedem Gesicht auf der Ehinger Ersatzbank ein breites Grinsen zu sehen. Auch bei den Zuschauern zeigten die Mundwinkel zumeist Richtung Hallendach, es stand 24:4. "Das erste Viertel war traumhaft", freute sich auch Cheftrainer Ralph Junge.
Das Ende des ersten Viertels und der Anfang des zweiten Viertels beinhalteten einen 16:0-Lauf der "Wild Boys", bis zum Stand von 31:4. Es war die Vorentscheidung in einer Partie, die von da an zu einem Schaulaufen der Ehinger wurde. Die "Steeples" spielten mit den Langenern "Giraffen" Katz und Maus - echte Gegenwehr gab es nicht mehr.
Besonders auffällig bei den Gästen war US-Boy Nate Drury. Der Aufbauspieler, der im entscheidenden dritten Erstrunden-Spiel in Stahnsdorf noch 27 Punkte aufgelegt hat, traf gegen die Ehinger keinen einzigen Wurf. Am Ende standen sechs Punkte aus Freiwürfen und vier Ballverluste für Drury zu Buche. So kam es, dass bereits eine Minute vor der Schlusssirene die Zuschauer aufstanden und den Ehinger 83:41-Kantersieg bejubelten. "Es hat heute Spaß gemacht, die Mannschaft zu coachen", sagte Junge in der Pressekonferenz. "Langen ist im Viertelfinale der Playoffs und damit sicher keine schlechte Mannschaft - wir waren heute einfach gut", sagte Junge weiter.
Damit stehen die Chancen sehr gut, dass die "Steeples" am nächsten Samstag in Langen bereits den Halbfinal-Einzug perfekt machen können. Auch wenn Co-Trainer Felix Czerny vor Übermut warnt: "In Langen fangen wir wieder beim Stand von 0:0 an - da kann alles ganz anders aussehen." Bestätigt wird Czerny zum Beispiel von der Erstrunden-Serie zwischen Herten und Breitengüßbach. In der ersten Partie fegten die Hertener Löwen die Güßbacher mit 91:56 vom Parkett, nur um im zweiten Spiel eine 88:78-Niederlage einstecken zu müssen. Letztlich gewannen die "Löwen" die Serie, mussten aber im ersten Spiel der Viertelfinalserie gegen Mitfavorit Nürnberg eine knappe 63:61-Heimniederlage hinnehmen.
Zum Favoritenschreck mausert sich derweil der VfB Gießen. Nachdem dieser in der ersten Runde den Nord-Ersten Schwelm aus den Playoffs befördert hat, folgte nun ein 77:65-Erfolg beim Süd-Vierten in Lich. Auch in der letzten Zweitrunden-Serie gab es eine faustdicke Überraschung. Vechta beendete die elf Spiele andauernde Siegesserie von Leitershofen mit einem 84:73-Auswärtssieg.
Kantersieg in Zahlen: Auch in Zahlen ausgedrückt, lässt der 83:41 (43:20)-Erfolg der "Steeples" auf ein rasches Einziehen ins Halbfinale der Playoffs hoffen. So trafen die Ehinger etwa die Hälfte ihrer Korbversuche und schafften es dabei, den Gästen gerade einmal 14 Treffer zuzugestehen - das entspricht bei 50 Langener Wurfversuchen einer Quote von 28 Prozent. Dazu gesellt sich der Umstand, dass die Ehinger 42 Rebounds geschnappt haben, 17 mehr als die "Giraffen". Ebenso beeindruckend liest sich die Statistik der Assists (Korbvorlagen). Deren acht verteilte das komplette Gästeteam - "Wild Boys"-Mannschaftskapitän Virgil Matthews alleine setzte seine Mitspieler neun Mal in Szene. Insgesamt gelangen den Ehingern 21 Assists.
Auch erwähnenswert ist die 94-Prozent-Trefferquote der "Wild Boys" von der Freiwurflinie. Einzig "Steeples"-Center und Hühne Kristian Kuhn vergab einen einzigen Freiwurf - und das direkt mit einem so genannten "Airball". In Sachen Scoring verteilte sich die Ehinger 83-Punkte-Last auf alle Schultern. "Ich kann heute keinen Spieler herausheben, wir haben als Team geschlossen agiert", freute sich Trainer Junge über die Ausgeglichenheit seiner Mannen. Gleich neun "Steeples" erzielten gegen die "Giraffen" sieben Punkte oder mehr. Topscorer im Ehinger Team war Kevin Bright, der in 23 Minuten Einsatzzeit auf 15 Zähler kam. "Am Ende haben wir Kevin ein wenig für das anstehende NBBL-Spiel geschont", erklärte Co-Trainer Felix Czerny nach der Partie.
Bei den Gästen sieht der Statistikbogen mit den Punkten dagegen eher traurig aus. Nur vier Spieler erzielten mehr als vier Punkte - der Australier Auryn MacMillan war mit 15 Punkten Topscorer der Langener und damit für mehr als ein Drittel aller Punkte der Gäste verantwortlich.
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Bright (15 Punkte), Vargas (10), Matthews (9, 9 Assists), Raebel (8
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Ehingen empfängt Langen in Spiel 1
Viertelfinale - Spiel 1:
Erdgas Ehingen / Urspringschule - TV 1862 Langen
Samstag, 19.03.2011, 19.30 Uhr, Längenfeldhalle
Liebe Basketballfreunde,
unsere Steeples reiten weiter auf der Erfolgswelle. Am
vergangenen Wochenende ist es ihnen gelungen, die Achtelfinalserie gegen Leverkusen zu entscheiden. In der bis zum Ende spannenden Partie siegte unser Team mit 75:72 (35:37). Virgil Matthews (25 Punkte/ 9 Rebounds) und Mario Blessing (17 Punkte) waren die Hauptgaranten für den wichtigen Erfolg, der den Einzug in das Viertelfinale bedeutete.
Der Gegner der Steeples wurde aber erst am vergangenen Dienstag ermittelt. In der Serie zwischen dem TV Langen und Eintracht Stahnsdorf musste ein drittes Spiel entscheiden, wer Gegner der Steeples im Viertelfinale sein würde. In Berlin gelang es den Giraffen aus Langen, in die nächste Runde einzuziehen. Der knappe 75:73 (39:40) Auswärtssieg war vor allem den beiden Import-Spielern zu verdanken. Der US Boy Nate Drury machte im Do-or-Die Spiel 27 Punkte und verteilte 7 Assists. Der Australier Auryn MacMillan kam auf 21 Zähler und fischte sich dazu 8 Rebounds.
In der Vorbereitung werden beide Akteure
im Fokus des Teams von Trainer Ralph Junge liegen. Junge wird aber sicher auch auf U20 Nationalspieler Patrick Heckmann hinweisen. Der 19-jährige ist im Schnitt für 12 Punkte gut und gilt als eines der größten Deutschen
Nachwuchstalente. Mit Marco Völler steht zudem noch der
ProB Youngster des Monats Februar in Reihen der Hessen, die mit viel Selbstvertrauen an die Donau reisen werden. Der Auswärtserfolg im entscheidenden dritten Spiel gibt dem Villmeter-Team Rückenwind, die Steeples müssen auf der Hut sein!
Mit aller Kraft wollen Kapitän Matthews & Co. den wichtigen
ersten Sieg in der Viertelfinalserie einfahren. Eure
Unterstützung, eure Begeisterung und eure Energie werden
den Steeples den nötigen Rückhalt geben!
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Ehinger Steeples ziehen ins Viertelfinale ein
Ohne unnötig Kraft zu verschenken sind die "Steeples" in den Playoffs der Basketball Pro B ins Viertelfinale eingezogen. Das zweite Spiel gegen Leverkusen entschieden die Ehinger 75:72 (35:37) für sich.
"Die Mannschaft hat nicht wirklich gut gespielt", resümierte Felix Czerny, der den mit Rückenproblemen daheimgebliebenen Cheftrainer Ralph Junge in Leverkusen vertrat. "Natürlich ist es toll, dass wir die Serie mit zwei Siegen vorzeitig für uns entschieden haben, jedoch braucht es fortan mehr Spielfreude", so Czerny weiter: "Wir haben nur einen Weg gefunden zu gewinnen - das ist nicht gut genug." Ohne US-Flügelspieler Ethan Niedermeyer, der immer noch an einer Oberschenkel-Prellung laboriert, kam Erdgas Ehingen/Urspringschule nur schwer in Gang und lag beinahe das komplette zweite Viertel zurück - zeitweise mit zehn Punkten. Hauptgrund für den Halbzeit-Rückstand (35:37) war, dass die "Steeples" den Leverkusener Pro-B-Topscorer Joshua Young nie wirklich im Griff hatten. "Das ist uns in der zweiten Hälfte besser gelungen", sagte Czerny. Nichtsdestotrotz kam Young bis zum Ende auf 24 Punkte. Auch die zweite Hälfte der Ehinger war fahrig. Erst zogen die "Steeples" auf zehn Zähler Vorsprung davon, dann ließen sie es kurz vor der Schlusssirene nochmal richtig eng werden. "Das war einfach unnötig", ärgerte sich Czerny. Letztlich sicherte den Ehingern in den Schlussmomenten ein extrem sicheres Händchen an der Freiwurflinie den Sieg.
So kam es, dass am Ende nur zwei Umstände den Ehinger Ausflug ins Rheinland positiv wirken ließen. Zum einen der Sieg, der die "Wild Boys" in die nächste Playoff-Runde bringt. Und zum anderen der erneut überragende Auftritt von Spielmacher Virgil Matthews, der seinem "Triple Double" aus der ersten Partie 25 Punkte und neun Rebounds in Spiel zwei folgen ließ. Damit hatte der US-Boy großen Anteil am Ehinger Erfolg.
Außer den "Steeples" zogen auch die Süd-Teams aus Nürnberg und Leitershofen in die nächste Runde ein. Alle anderen Serien gehen über die vollen drei Spiele und werden daher erst morgen Abend entschieden. Das nächste Playoff-Spiel in der Längenfeldhalle gibt es aller Voraussicht nach am kommenden Samstag um 19.30 Uhr. Gegen wen die "Steeples" dann im Viertelfinale zu bestehen haben, steht auch noch nicht fest. Stahnsdorf aus dem Norden oder der TV Langen - erst am Dienstag beim dritten Aufeinandertreffen der Mannschaften wird entschieden, wer in Ehingen ran darf. "Ich kann garnichts sagen, wer von den beiden mir lieber wäre", kommentierte Czerny die möglichen Gegner. "Wir müssen es nehmen wie es kommt."
Punkte Erdgas Ehingen/Ursprinschule: Matthews (25 Punkte), Blessing (17), Bright (10), Lang (8), Vargas (5), Böke, Schick (je 4), Kuhn (2), Korndoerfer.
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Matthews unglaublich!
In die Playoffs starteten die Steeples, wie sie in der regulären Saison aufgehört haben: mit einem Sieg. Virgil Matthews führte die Ehinger mit einem "Triple Double" zum ersten Erfolg der Achtelfinal-Serie.
Einen Playoff-Einstand nach Maß feierten die Basketballer von Erdgas Ehingen/Urspringschule in der Pro B gegen die Bayer Giants Leverkusen. 79:67 (38:36) setzten sich die Steeples gegen stark aufspielende Rheinländer vor rund 790 Zuschauern in der Ehinger Längenfeldhalle durch.
Es war ein hart erkämpfter Sieg im ersten Achtelfinalspiel. Zu Beginn taten sich die Gastgeber zum einen vorne richtig schwer. Schuld daran war, neben der eigenen Nervosität, besonders die Zone- und Pressverteidigung der "Giants". Zum anderen offenbarte das eigentliche Sahnestück der Ehinger Mannschaft, die Verteidigung, Lücken. "Hinten haben wir zu viele Fehler gemacht", analysierte Ehingens Trainer Ralph Junge den schleppenden Start (15:20 nach dem ersten Viertel) seiner Mannen. Die Ausfälle von Ethan Niedermeyer (Beinprellung) und Akeem Vargas, der anfangs des zweiten Spielabschnitts das Knie eines anderen Spielers in den Rücken bekommen hatte, taten ihr Übriges dazu. Vargas wird laut Junge bis zum zweiten Spiel der Serie am Samstag wohl wieder fit sein.
Nur durch die starken Einzelleistungen von Kristian Kuhn (12 Punkte bis zur Halbzeit) und Kevin Bright (10) gingen die Ehinger mit einer knappen 38:36-Führung in die Kabine. Wobei gerade Bright, der den Leverkusener Pro-B-Topscorer Joshua Young weitgehend an die Kette legte, einen "nicht hoch genug einzuschätzenden Beitrag für den Erfolg" leistete, wie Junge sagte. Bis zum Ende sollte Young auf gerade einmal 15 Zähler kommen (Saisonschnitt: 28 Punkte pro Spiel). Mitte des dritten Spielabschnitts kehrte dann langsam die gewohnte Routine und Sicherheit in das Spiel der Steeples ein. Als dann Mario Blessing in der 24. Minute einen Dreier zur 51:40-Führung versenkte, war der Jubel riesengroß. Eine kurze Schwächeperiode im letzten Viertel überbrückte Steepels- Spielmacher Virgil Matthews grandios. Insgesamt kam der US-Boy auf 11 Punkte, 11 Assists und 10 Rebounds. Also zweistellige Werte in drei Kategorien - ein sogenanntes "Triple Double", was im Deutschen Basketball höchst selten ist. "Virgil war unglaublich", lobte Junge seinen verlängerten Arm auf dem Feld.
Aber nicht ausschließlich Matthews überzeugte. Außer ihm punkteten vier weitere Steeples zweistellig. "Gerade unsere junge Garde um Mario Blessing zeigte heute, dass sie keine Angst vor Verantwortung hat", freute sich Junge, der in der kommenden Woche "die Erkenntnisse aus dem Spiel ins Training einfließen lassen möchte", wie er gleich nach dem Spiel sagte.
Am kommenden Samstag können die Steeples dann in Leverkusen, beim zweiten Spiel der Serie, den Sack bereits zumachen und ins Viertelfinale der Playoffs einziehen.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Bright (17 Punkte), Kuhn (14, 7 Rebounds), Blessing (12), Matthews (11, 10, 11 Assists), Lang (11), Vargas (5), Spoden (4), Böke, Schick (je 2), Korndoerfer (1), Raebel.
Südwest Presse, 07.03.11, Sascha Burger http://www.swp.de/ulm/sport/basketball/regional/Matthews-unglaublich;art3677,869027
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Gelungene Generalprobe
Einen passenden Abschluss hat die reguläre Saison der Ehinger Pro-B-Basketballer gefunden. In Breitengüßbach gewannen die Steeples mit 73:55 (39:23). In Runde eins der Playoffs geht es nun gegen den Traditionsclub und früheren Serienmeister Bayer Giants Leverkusen.
Die Ehinger Basketballer haben sich für die Playoffs warmgeschossen. "Wir haben heute sehr stark gespielt", lobte Ralph Junge, Trainer der Steeples, seine Mannschaft, "nur so kann man auswärts in Breitengüßbach gewinnen." Sein junges Aufgebot präsentierte sich wirklich bereit für die Playoffs. Ohne den obligatorischen holprigen Start machten die Ehinger von Beginn an Dampf.
So gingen sie nach einer guten Minute in Führung und sollten diese - angeführt von Fabian Böke (12 Punkte, 8 Rebounds) - bis zum Schluss nicht mehr abgeben. Das zweite Viertel, in dem der unangefochtene Tabellenerste nur sieben Zähler zuließ und dabei selbst 16 erzielte, trug dabei maßgeblich zum 39:23-Halbzeitstand bei.
"In der ersten Hälfte haben wir vorne wie hinten überragend gespielt", freute sich Junge. Vor allem die Wurfauswahl der Ehinger und deren Rebound-Stärke (47:28) waren überzeugend. Solch ein starker Auftritt stimmte Junge "überaus positiv" mit Blick auf die Playoffs, die nächsten Sonntag beginnen.
Da interessiert die Ehinger jetzt vor allem der Blick in den Norden. Dort gewann Leverkusen in Vechta 85:77 und sicherte damit seinen 8. Platz der Nord-Division. Somit sind die Bayer Giants auch der erste Gegner der Ehinger in der Aufstiegsrunde. "Das ist ein schweres Los", sagte Junge. Leverkusen steht den "Steeples" in Sachen Selbstbewusstsein sicher in nichts nach. Der Sieg in Vechta war der vierte in Folge für die Rheinländer.
Doch so kurz nach dem 20. Sieg der Saison überdeckte die Freude über die hervorragende Saison alle Aufregung vor den Playoffs. "Wir haben in dieser Saison jetzt 20 Spiele gewonnen und zwei verloren - da kann man nicht viel mehr dazu sagen - einfach überragend", fasste Junge die erfolgreichste Ehinger Spielzeit in der 2. Liga zusammen.
Auch "Steeples"- Teammanager Nico Drmota fand schnell die rechten Worte, um die Saison und die 18-Siege-Serie, die sie beinhaltete, erfreut zusammenzufassen: "Eine klasse Mannschaft hat klasse Basketball geboten." Die Playoffs können kommen, die Steeples sind gerüstet.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Böke (12 Punkte, 8 Reb.), Vargas (12), Kuhn (9), Lang (8, 10), Korndoerfer (8), Schick (7/8), Bright (7), Matthews (6), Blessing, Niedermeyer (je 2), Raebel.
Südwest Presse,28.02.11, Sascha Burger
Playoffs
1. Heimspiel:
Erdgas Ehingen / Urspringschule - Bayer Giants Leverkusen
Sonntag, 06.03.2011, 18.00 Uhr, Längenfeldhalle
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Bereit für die Play- offs
Mit einem 86:65-Erfolg gegen Konstanz verabschiedeten sich die Ehinger Pro B-Basketballer von ihren heimischen Fans - bis zum Beginn der Playoffs in zwei Wochen. Der Gegner war dafür aber kein Maßstab.
Es war ein Spiel mit einem Klassenunterschied. Die Steeples fertigten die "HolidayCheck-Baskets" aus Konstanz gestern Abend mit 86:65 (45:28) ab. Dabei hätte der elfte Sieg im elften Heimspiel noch viel deutlicher ausfallen können - auch wenn Ehingens Trainer Ralph Junge das nicht zugeben wollte: "Wir haben mit Vollgas gespielt."
Wie immer kamen die "Wild Boys" noch etwas verschlafen ins Spiel. Es dauerte vier Minuten, bis Ruben Spoden die ersten Zähler für die Hausherren einstreute. Was dann folgte, war ein Ausblick auf das, was die Mannschaft leisten kann. Tempobasketball kombiniert mit erstickender Verteidigung. Bereits Mitte des dritten Viertels führten die "Steeples" mit 26 Zählern. Nur dem Umstand, dass Junge allen zwölf Spielern beinahe zehn Minuten Einsatzzeit gönnte, war es geschuldet, dass kein 30- oder gar 40-Punkte-Sieg zustande kam. "Wir haben heute mit dem Kader gespielt, der auch in den Playoffs auflaufen wird - das war eine Premiere", sagte Trainer Junge nach der Partie vor gut 500 Zuschauern. Dabei machten alle ihre Sache recht gut. Gleich fünf Ehinger punkteten zweistellig - Kevin Bright war mit 18 Zählern Topscorer des Tabellenführers.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Bright (18 Punkte), Matthews (15), Vargas (11), Schick, Kuhn (je 10), Spoden (6), Blessing, Lang (je 4), Niedermeyer (3), Korndoerfer, Böke (je 2), Raebel (1).
Südwest Presse, Sascha Burger, 21.02.11
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Außergewöhnliche Serie ist zu Ende
Jetzt ist es passiert. Erdgas Ehingen/Urspringschule hat in der Zweiten Basketball Bundesliga Pro B nach 18 Siegen in Serie ein Spiel verloren. Den Grundstein legten die Ehinger dabei selbst und früh.
Wie gewohnt kamen die Mannen von Trainer Ralph Junge schwer ins Spiel. So stand es in Nürnberg nach fünf Minuten bereits 2:15. Die gewöhnlich überragende Aufholjagd des Tabellenführer setzte zwar ein, beim 26:28 im zweiten Viertel war er auf Augenhöhe. Doch gelang es nicht dranzubleiben, der Rückstand bewegte sich den Rest der Partie über stets bei etwa zehn Zählern.
Woran die Siegesserie schließlich zu Grunde ging, war allen Ehingern klar. Ihre große Stärke, die Verteidigung, konnten die Steeples in Nürnberg vor 1000 Zuschauern nicht ausspielen. "Es lief zwar eine Menge falsch, aber besonders die Verteidigung war gegen so eine starke Mannschaft einfach nicht gut genug", resümierte Ehingens US-Flügelspieler Ethan Niedermeyer, der auf magere fünf Zähler kam. Auch sein Teamkollege, der 19-jährige Spielmacher Mario Blessing, sah am eigenen Korb Defizite: "Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft schwach gespielt und vor allem schlecht verteidigt. Dazu haben die Nürnberger überdurchschnittlich gut getroffen."
Es lief hinten wirklich nichts zusammen bei den "Wild Boys". 85 zugelassene Punkte sind mit Abstand die schlechteste Verteidigungsleistung der so überragenden Saison. Auch bei den Rebounds, sonst eine der größten Stärken, schwächelten die Steeples. Gerade mal 25 der Abpraller vom Korb sicherten sich die Junge-Jungs. Aber auch vorne lief nicht alles zusammen. Zehn Assists verteilten die Ehinger. Ahmad Smith, US-Guard der Nürnberger, kam alleine auf elf Vorlagen.
"Es wird sich in den nächsten Wochen weisen, ob diese Niederlage offenbart hat, dass wir die ganze Zeit überbewertet waren oder ob wir als Team daraus lernen und die Erfahrung womöglich in den Playoffs noch gut gebrauchen können", sagte Junge sehr abgeklärt. Neben der schwachen Verteidigung machte er das Fehlen von Akeem Vargas (Spiel mit Tübingen in der BBL) und Tim Lang (leichte Knöchelverletzung), für die zweite Auswärtsniederlage der Saison verantwortlich.
Kommenden Sonntag haben die Steeples die Chance wieder in ihre breite Erfolgsspur zurück zu kehren. Beim letzten Heimspiel der regulären Saison treffen sie um 18.00 Uhr auf Schlusslicht Konstanz.
Ehingen: Matthews (15 Punkte), Spoden (9), Böke (8), Bright, Korndoerfer, Kuhn (je 7), Blessing, Schick, Niedermeyer (je 5), Raebel (3), Müller. Südwest Presse, Sascha Burger, 14.02.11
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Ostercamp 2011- Jetzt anmelden!
Mit Zweitliga-Basketballern trainieren und spielen. Dies ermöglichen die Steeples und die TSG Ehingen/ Abtl. Basketball bei ihrem Ostercamp. Es gibt 60 Plätze für Jungen und Mädchen der Jahrgänge 1996 bis 2004. Zahlreiche Jungen und Mädchen kennen "ihre Steeples" schon vom Schulprojekt "Bildungsoffensive", in dessen Rahmen die Zweitliga-Basketballer mit ihren Trainern die Schulen aufsuchen und dort eine Basketball-Schulstunde absolvieren. Noch intensiver üben und trainieren können Kinder und Jugendliche beim dreitägigen Ostercamp, das die Steeples in Zusammenarbeit mit der Basketballabteilung der TSG Ehingen vom 26. bis 28. April veranstalten. Auf die Teilnehmer wartet eine Rundum-Betreuung in der Längenfeldhalle. Dort, wo die Profis spielen und trainieren, schnuppern bei dem Camp auch die Jungen und Mädchen "Zweitligaluft". Im Mittelpunkt stehen die Basketball-Grundlagen für Anfänger und Fortgeschrittene. Sie spielen und trainieren täglich von 9.00 bis 15.30 Uhr. Betreut werden die Jugendlichen von den Steeples- Spielern und deren Trainer höchstpersönlich. Die Kinder und Jugendlichen werden zudem mit Mittagessen und Getränken versorgt. Regie bei Verpflegung und Organisation führt die TSG Ehingen/ Abtl. Basketball. In der Gebühr von 60 Euro pro Teilnehmer sind außer Training und Verpflegung noch ein Schmankerl enthalten. Jeder erhält ein cooles Camp-T-Shirt von Scool Sports, dem Ausrüster der Ehinger Steeples. Jetzt sofort anmelden. Flyer hier unten jetzt downloaden.
Flyer-Ostercamp-2011.pdf
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Basketballrausch im Längenfeld
Viel Prominenz und dann einen unverhofften Kantersieg - die Steeples wussten sich gegen Langen in Szene zu setzten. 86:57 siegten die Ehinger und feierten somit den 18. Erfolg im 19. Spiel.
Jetzt stehts fest. Erdgas Ehingen/Urspringschule wird als erstplatziertes Team in die Playoffs der Pro B starten. Durch den 86:57 (40:42)-Heimsieg gegen den TV Langen (der 18. Erfolg in Folge) sicherten sich die Steeples das Heimrecht in der Aufstiegsrunde.
Bereits vor der Partie begrüßte Steeples-Manager Rolf Koch den Gemeinderat und Oberbürgermeister Alexander Baumann im VIP-Bereich der Längenfeldhalle, um ihnen den Wert des Ehinger Basketballs nahe zu führen. Die Zukunft dessen hängt bekanntlich davon ab, ob der Gemeinderat die nötigen Finanzmittel bereitstellt, um die Längenfeldhalle mit einem Parkettboden auszustatten.
Das Spiel selbst fing für die Ehinger Mannschaft gar nicht so überragend an. Nach dem ersten Abschnitt lag das Team von Trainer Ralph Junge gar noch 15:17 zurück. Auch das zweite Viertel war nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. "Wir hatten in der ersten Halbzeit teils große Probleme", sagte Junge.
So ging es auf, und aus Ehinger Sicht deutlich zu oft ab, bis die Gäste, die mannschaftlich geschlossen aufspielten, in der 25. Minute bis auf einen Zähler an den Steeples dran waren (42:41).
Was folgte war ein wahrer Spielrausch der "Wild Boys". Da fielen Dreier als ob es Korbleger wären. Besonders US-Boy Ethan Niedermeyer, der erst nach Weihnachten zu den Ehingern gestoßen ist, trat hier ins Rampenlicht. Insgesamt kam der sympathische Kalifornier auf 20 Zähler und avancierte damit zum Topscorer des Abends. Aber auch sein Landsmann Virgil Matthews (19 Punkte) überragte mit Zauberpäsen und seinem beeindruckenden Mut beim Zug zum Langener Korb.
26:12 konnten die Ehinger so das dritte Viertel für sich entscheiden. Im letzten Spielabschnitt ging es dann ganz ähnlich weiter. Als der Vorsprung der "Wild Boys" in der 32. Minute auf 25 Punkte anwuchs (69:44), war die Partie gelaufen.
Junge ließ folglich noch die ganz Junge Garde ran. Aber auch die machte ihre Arbeit gut und brachte letztlich einen mehr als verdienten 86:57-Sieg unter Dach und Fach.
"Ab der 25. Minute haben wir heute wirklich einen außerordentlichen Job gemacht", lobte Junge nach der Partie vor 580 Zuschauern. "Besonders unsere Bankspieler zeigten, dass wir unheimlich ausgeglichen sind", meinte Junge weiter. Er hatte die Stammspieler Mario Blessing und Topscorer Kevin Bright geschont. Zum Schluss bedankte sich Junge noch für das Kommen des Ehinger Gemeinderates.
So gehen die Ehinger nun mit 18 Siegen in Serie im Rücken und der Gewissheit, dass der erste Tabellenrang in Stein gemeißelt ist, ins Topspiel gegen Nürnberg. Am Samstag geht es für die Steeples beim Tabellenzweiten im Frankenland um die Kür zu einer schier unglaublichen regulären Saison.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Niedermeyer (20 Punkte), Matthews (19), Vargas (9), Korndoerfer (7), Schick, Kuhn (je 6), Raebel (5), Lang, Spoden (je 4), Müller, Breiling (je 3) Südwest Presse, 07.02.11, Sascha Burger
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Die zweite Garde sticht
Die Serie hält und die Basketball Pro B muss weiterhin auf die zweite Saisonniederlage der "Steeples" warten. In Frankfurt gewannen sie gestern mit 76:64 und bauten damit die Tabellenführung aus.
"Den Sieg haben wir heute der zweiten Garde zu verdanken", lobte Ralph Junge, Trainer der Ehinger Basketballer, gestern seine Mannen von der Bank. Mit 76:64 haben die "Steeples" bei den Frankfurter Skyliners gewonnen. "Mario Blessing und Gianluca Raebel waren heute unsere ersten Scoring-Optionen. Ethan Niedermeyer hat gegen den Frankfurter Topscorer Ryan Staudacher exzellent verteidigt - einfach klasse", sagte Junge. Auch Centerspieler Kristian Kuhn wusste die abermals schwache Leistung des australischen "Steeples"-Centers Tim Lang zu kompensieren.
Begonnen hatten die Ehinger gewohnt verhalten. Es dauerte bis zur sechsten Minute, ehe sie erstmals in Führung gingen. Diese bauten sie dann stetig bis auf 18 Zähler zur Mitte des zweiten Spielabschnitts aus. "Da haben wir eine Zeitlang schon überragend gespielt", bestätigte auch Trainer Junge. In dieser Zeit tat sich besonders Raebel hervor. Der 19-Jährige füllte die Lücke, die der Ausfall von Kevin Bright, der krank zu Hause geblieben war, hinterließ. Von der Bank kommend führte Raebel die "Wild Boys" mit zehn Punkten zur 44:37-Halbzeitführung. Auch Aufbauspieler Mario Blessing, dem in 20 Minuten Spielzeit 18 Zähler gelangen, trug seinen Teil zur guten Pausenstimmung in der Ehinger Kabine bei.
Im dritten Viertel folgte dann der schon obligatorische "Steeples-Einbruch". Körbe fielen zeitweise nur noch für die Hausherren, die so bis zur 27. Minute bis auf 49:51 herankamen. "Wir haben uns einfach zu früh darauf verlassen, dass der Vorsprung ausreichen würde", berichtete Junge zur Schwächephase seiner Mannschaft. Es dauerte bis vier Minuten vor Spielende, ehe durch das 74:63 von Malik Müller der 17. Ehinger Sieg in Serie feststand.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Blessing (18 Punkte), Raebel (15), Lang, Niedermeyer (je 8), Spoden, Kuhn (je 6), Korndoerfer, Müller (je 5), Matthews (3), Böke (2), Wolf.
Südwest Presse, Sascha Burger, 31.01.11
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Sieg im klassischen Derby
Ein Derby wie es im Buche steht. Die Ehinger Wild Boys schlagen im Pro-B-Derby die BG Illertal-Weißenhorn nach einer körperlich harten Partie 62:55. Der 16. Sieg in Serie war letztlich schwer verdient.
"Es war ein klassisches Derby." Rolf Koch, Manager von Erdgas Ehingen/Urspringschule brachte die Partie zwischen den Steeples und den "Panthers" aus Weißenhorn auf den Punkt. Dass die Ehinger vor heimischem Publikum den 16. Erfolg in Folge feiern durften, stand bis zur letzten Spielminute nicht fest.
920 Zuschauer hatten gestern Abend den Weg in die Längenfeldhalle gefunden. Für die lange Parkplatzsuche wurden sie dann gebührend entlohnt. Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr. Alles war geboten - Korbleger, Dunks, Dreier und vor allem harte Fouls. Die Intensität der Begegnung war schon von Beginn an zu spüren. Ellbogenchecks, Schubser, ja sogar kleine Schläge - abseits der Schiedsrichter. Beide Seiten fuhren alle Geschütze auf. Zu spüren bekam das dann der "Panther" Deon McDuffie. Das quirlige Aufbau-Talent tat sich abseits des Balls weh. Dass er sich ernsthaft verletzt hatte, war erst klar, nachdem der Ehinger Mannschaftsarzt Dr. Dietmar Schubert einen Knöchelbruch diagnostiziert hatte.
Es ging dennoch betont körperlich weiter. Nach 20 Minuten stand es 27:31. Die Hauptgründe für den Ehinger Rückstand waren schnell gefunden. Eine schwache Arbeit an den Brettern (15:20 Rebounds), sowie eine mäßige Trefferquote von 38 Prozent und nur drei Assists. Das dritte Viertel verlief äußerst umkämpft und ausgeglichen, sodass es beim Stand von 42:45 in den Schlussabschnitt ging. In diesem holten die "Wild Boys" Punkt um Punkt auf. Besonders US-Spielmacher Virgil Matthews (16 Punkte, 10 Rebounds) fachte das Feuer nochmal an.
Schließlich brachte doch - wie bisher immer - die grandiose Verteidigung den Steeples den Sieg. Gerade einmal zehn Punkte erlaubten sie den Gästen im letzten Viertel. Dazu gesellten sich dann noch 20 eigene Zähler, die den Derbysieg perfekt machten. "Am Ende hat uns vor allem die Intensität, die Kristian Kuhn von der Bank brachte, geholfen", sagte der Ehinger Trainer Ralph Junge. "Was aber auch deutlich wurde, war, dass unsere Wurfleistung aus der Distanz stark ausbaufähig ist", meinte Junge zu den 20 Prozent Trefferquote, die seine Mannschaft von der Dreierlinie ablieferte.
Die Aufnahmen des SWP-Online-Teams vom Derby sind ab heute im Internet zu sehen unter swp.de.
Erdgas Ehingen / Urspringschule: Matthews (16 Punkte, 10 Reboudnds), Kuhn (12, 9), Bright (8), Lang (6), Spoden (6), Vargas (5), Korndoerfer (4), Blessing (2), Böke (2), Niedermeyer (1).
BG Illertal / Weißenhorn: Spraggings (17 Punkte, 8 Rebounds), Williams (13, 7), Heberlein, Möbius (je 8), Vojkovic (5), McDuffie, Wenzl (2), Stevanovic. Simic, Butler, Kekic.
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Training an der Realschule Munderkingen
Im Rahmen des Schulprojekts 2009/10 füllte Veronika Walter, die Gewinnspielkarte der AOK Ulm- Biberach nichtsahnend aus. Wie sie dann Wochen später erfahren sollte, hatte sie ein ganz individuelles Training nur für sich und ihre Schulklasse gemeinsam mit Spielern der Steeples gewonnen. Am gestrigen Montag war es dann soweit und Fabian Böke und Gianluca Raebel betraten die Sporthalle der Realschule in Munderkingen. Voller Spannung wurden die zwei Steeples natürlich schon von Veronika und ihren Mitschülerinnen erwartet. Nach einem guten Aufwärmen folgten dann verschiedene Wurfspiele, ehe am Ende natürlich auch noch ein 5 gegen 5 auf dem Plan stand. Natürlich ließen es sich Fabian Böke und Gianluca Raebel nicht nehmen, als Coaches der beiden Mannschaften an der Seitenlinie zu stehen und Ratschläge zu geben. Ein lustiger Sportunterricht hatte dann nach 2 Stunden seinen Abschluss gefunden und die beiden Steeples gaben natürlich noch eifrig Autogramme. Der Gewinnerin wurde dann sogar noch von Böke und Raebel für einen kleinen Schnappschuss in die Mitte genommen (wenn auch auf einer Bank stehend).
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15. Sieg in Folge unter Dach und Fach
Beinahe wäre die Erfolgsserie der Steeples beim Tabellenneunten in Schwenningen zu Ende gegangen. Mit 65:64 hat sich Erdgas Ehingen/Urspringschule am Samstag mit viel Glück aus der Affäre gezogen.
Bis zur 25. Spielminute war es bei den Schwenninger "Panthern" ein "Steeples"-Spiel wie fast jedes andere in dieser Saison: Ein holpriger Start (0:7) und schließlich doch eine frühe Führung in der achten Minute durch Ruben Spoden, der in der ersten Halbzeit mit elf Zählern klar bester Ehinger auf dem Parkett war. Nach der Halbzeit konnten sich die "Wild Boys" gar mit 14 Punkten von den Gastgebern absetzen.
Was dann folgte, darf man aus Ehinger Sicht getrost als die schlechtesten fünf Minuten der Saison bezeichnen. In den letzten fünf Minuten des dritten Viertels erzielten die Steeples keinen einzigen Punkt. Der Korb war wie vernagelt - weder "Dreier" noch Korbleger oder Mitteldistanzwurf fielen durch die Reuse, während die "Panther" 14 Punkte erzielten. Die Schwenninger hätten sich in dieser Phase "in einen Rausch gespielt", sagte Steeples-Trainer Ralph Junge nach der Partie vor 450 Zuschauern.
So ging es beim Stand von 52:52 in den letzten Abschnitt. Der war ein offener Schlagabtausch. Lange sah es so aus, als würden die "Panthers" vor heimischem Publikum die Sensation schaffen. Besonders, als Brice Brooks in der 36. Minute für die Schwenninger 56:55-Führung sorgte, drohte die Partie vollends zu kippen. "Dann sind Kevin Bright und Virgil Matthews in den letzten Sekunden durch zwei entscheidende Aktionen in die Bresche gesprungen", beschrieb Junge die letzten Momente der Partie. "Letztlich hat aber auch das Glück für uns mitgespielt", räumte Junge ein. Überrascht sei er vom knappen Verlauf der Begegnung nicht gewesen. "So ein Spiel hatte ich eigentlich schon deutlich früher erwartet - schön, dass es für uns gut ausging."
Am kommenden Sonntag, 18 Uhr, gibt es nach fünf Wochen wieder ein Steeples-Heimspiel: Gegner im Derby ist dann die BG Illertal-Weißenhorn.
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Spoden (15 Punkte), Korndoerfer (8), Matthews (7), Vargas (7), Kuhn, Blessing, Bright (je 6), Lang (5), Niedermeyer (3), Böke (2), Müller.
Südwest Presse, 17.01.11, Sascha Burger
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USA Trip 2010: Routine, Rasen und Reisen
27-12-2010
Gametime. Wir frühstücken in der Penthouse-Suite. Sandwiches, Früchte, Cereals, Orangensaft und Tee wird von den Jungs gierig konsumiert. Wir eröffnen das Turnier mit dem ersten Spiel, haben genug Zeit uns warm zu machen. Die Halle füllt sich langsam, voll ist sie aber lange nicht. Es ist der erste Turniertag, das wird mehr…
In den Katakomben treffe ich Richard, den Turnierdirektor. Er überreicht mir ein Geschenk, das er mir vom gegnerischen Team überreichen soll. Fünf Tüten gefüllt mit Powerades, Süßigkeiten und Kaugummi soll ich an die Jungs weitergeben. Auf einer Karte drückt der Coach des gegnerischen Teams sein Mitgefühl aus, dass er angesichts unserer Abstinenz von unseren Familien empfindet. Er wünscht uns Gottes Segen und sieht das Geschenk als kleine Geste der Nächstenliebe...Große Klasse! Sein Team, die Greenville Greene Devils, sollten uns überhaupt nicht gefährlich werden. Im zweiten Viertel lassen wir die Zügel aber dermaßen schleifen, dass die Teufel in Schlagdistanz bleiben. Nach der Halbzeit spielen wir auf einem besserem Niveau. Oder wie es einer der Lokaljournalisten geschrieben hat: „After the break the Germans used an offensive Blitzkrieg to pull away“!!! Wir gewinnen das dritte Viertel 24:9. Jeder Spieler kommt zum Einsatz und punktet. Die erste Hürde ist genommen. Sieg: 63:33. Ab zum Essen. Wir fahren auf den Campus des King Colleges in Bristol. Die kleine, feine Uni liegt landschaftlich großartig, umgeben von den verschneiten Bergen Tennessees, etwas erhöht über dem Stadtzentrum. In der Mensa gibt es über die Dauer des Turniers Essen. An verschiedenen Theken hat man die Qual der Wahl. Von Salaten, Pasta, Fleisch, Fisch, Burgern mit verschiedenen Beilagen gibt es bis zu Brownies, Cookies und Eiscreme alles was das Herz und der Magen des Sportlers begehrt. Entscheidend aber: All you can Eat! Esse soviel du kannst. Für die Jungs gut. Für uns Betreuer eher weniger… Auf dem Rückweg zu den Condos fährt Ralph etwas früher los. Entgegen sonstiger Gewohnheiten, hat er sich wohl nicht genau an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten. Das zumindest schließen wir, als wir an ihm vorbeifahren und er sich gerade mit einem Officer unterhält, der sein Wagen mit Blaulicht, direkt vor dem Dodge abgestellt hat. Er belässt es bei einer Verwarnung und Ralph kommt unbestraft davon… Die vielen Bekannten in der Halle haben uns einen heißen Tipp gegeben. Abends kann man am Racetrack eine Lichtershow besuchen: „Speedway in Lights“. Pro Abend kutschieren scheinbar über 1.000 Autos durch den durch verschiedene Lichtshows erhellten Parcour. Unsere Begeisterung hält sich in Grenzen. Zumindest mussten wir nicht die 10 $ Eintritt zahlen…Vitamin B, die halbe Miete…! Im Stadion war es dann auch leider nicht erlaubt, auf der halben Meile Vollgas zu geben. Etwas unbefriedigt wechseln wir die Straßenseite und fahren das kurze Stück zu den Condos. Die Jungs ab ins Bett. Wir sitzen gemütlich zusammen und es wird etwas länger. Champagner of Beer, that´s whats up! Morgen das nächste Spiel…
28-12-2010
Es setzt so etwas wie eine Turnierroutine ein. Aufstehen. Kurzes Frühstück. Abfahrt zum Training. Findet in alter Halle des King Colleges statt. Sehr einfach gebaut. Altes, griffiges, glänzendes Parkett. Zwei Querfelder, ein Hauptfeld. Tribünen auf beiden Seiten, jeder Zuschauer kann von der Tribüne das Feld sehen. Wieso kann es so was nicht in Deutschland geben?? In der Stunde Training werfen wir viel und besprechen einige taktische Feinheiten. Aus der Halle. Umziehen. Kurzer Fußweg zur Mensa. Ab ans Büffet. Rückfahrt zu den Condos. Ausruhen. Kurz Nappen. Fokussieren. Abfahrt. Spiel um vier Uhr. Gegen die Tabernacle Falcons von den Bahamas schaffen wir es vor der Halbzeit einen Vorsprung herauszuarbeiten. Defensiv überzeugen wir und lassen im zweiten und letzten Viertel nur fünf bzw. vier Punkte zu. Malik hat einen guten Tag von außen und trifft vier Dreier. Mario muss Ende des dritten Viertels vom Feld: Umgeknickt. Doc Schubert macht sich sofort mit ihm auf in den Training Room und beginnt die Behandlung. Spielen kann er nicht mehr. Moritz B.-K. springt in die Bresche und schaukelt das Kind nach Hause. Wir gewinnen 47:30. Das Unbehagen über Marios Verletzung ist bei allen spürbar. Das Team zeigt Zusammenhalt. Statt wie sonst im Mittelkreis, machen die Herren den Aftergame-Huddle direkt bei Mario auf der Bank. So sieht ein funktionierendes Team aus…! Es geht zurück zum King College, nochmals Essen. Dann ab in die Suiten und chillen…oder Schlafdefizit aufholen. Viertelfinale morgen. Be ready!
29-12-2010
Frühmorgens hat Bruder Sebas die Szenerie wieder verlassen. Gute Zeit geht immer viel zu schnell vorbei…dann wieder Routine. Aufstehen. Frühstücken in den „eigenen“ vier Wänden. Abfahrt zum Shootaround. Weil Nico etwas später loskommt, ist er gezwungen, seinen Dodge etwas über dem Speedlimit zu steuern. Die Cops sind scharf und auch ihn erwischt es. Er wird zwar ebenfalls nur verwarnt, aber etwas ausführlicher als Ralph einige Tage zuvor: normalerweise gehe es dafür hinter schwedische Gardinen, unverantwortlich und lebensgefährlich sei es den Kindern gegenüber…80 Meilen auf einer schnurgeraden Straße rufen bei mir auch immer solche Reaktionen hervor. Es muss eben einen Grund geben, warum ich nicht angehalten wurde. Ich halte mich eben an die Verkehrsregeln… Zum einstündigen, lockeren Training haben wir uns aufgeteilt. Ralph ist mit Doc Schubert und Mario in die Viking Hall. Im dortigen Behandlungsraum wird Marios Knöchel behandelt. Der Rest trainiert erneut in der alten King College Halle. Nach viel Werfen und etwas Taktischem gibt’s Essen. Weil wir erst um acht Uhr spielen, fahren wir endlich mal wieder ein bisschen Auto. Gott sei Dank. Leider nur eine knappe halbe Stunde. Die Eastern Tennesee State (ETSU) University liegt in Johnson City. Das Basketballteam hat gerade Training. In der riesigen Halle nehmen wir auf der Tribüne Platz. Wie auf D1 Level gearbeitet wird, ist sehr gut sichtbar und eine wichtige Erfahrung für unsere Herren. Ein Staff- Member führt uns etwas durch die Halle, zeigt uns die Umkleidekabine. Das Team hat in den letzten zwei Jahren immer den Weg ins Tournament geschafft. Ein Winning-Program. Sehr Sympathisch… Nach zu kurzer Rückreise wird ausgeruht. Nach einer Stunde wieder Fahrt zum College. Essen fassen. Und keine Burger…! Zurück ins Condo. Nochmal ausruhen. Mario ist mit Ralph und Doc Schubert wieder in die Halle. Erneut Treatment. Es sieht gut aus, dass er spielen kann. Viertelfinale wartet… Vor den Augen der Coaches von ETSU macht Mario ein großes Spiel. Im Laufe der zweiten Halbzeit knickt er mit dem anderen Fuß um. Er muss ausgewechselt werden, verschwindet mit Doc in den Katakomben. Zwei Minuten später kommt er rausgejoggt und darf wieder aufs Feld. Er trifft wichtige Würfe und kontrolliert unsere Offense. Big Time, Captain! Wir gewinnen gegen Clear Creek 51:44. Halbfinale. Morgen. We need rest...Nacht!
30-12-2010
Routiniert wird die Routine gelebt. Aufstehen. Kleinigkeit essen. Abfahrt zum Shootaround. Mario in die Halle zum behandeln. Kev bleibt im Apartment. Er hat Kopfschmerzen und ihm ist übel. Konzentriertes Training mit wenig Belastung. Essen fassen. An den Racetrack zurück und chillen. Endlich wieder steuern: Fahrt nach Johnston City zur Mall. Die allerletzten Einkäufe werden getätigt. Fahrt zurück. Chillen. Wieder los zum Essen. Ein Wagen fährt im Anschluss direkt in die Halle. Gavin macht beim Dunking Contest mit und schafft es leider nicht in die zweite Runde. Der Alley-Oop Dunk mit JW zusammen sorgt aber für große Begeisterung. Der zweite Teil der Truppe hat sich nochmals ausgeruht und fokussiert. Es geht im Halbfinale gegen die Southwind Jaguars. Die berühmte „94 Feet of Heat“ Pressverteidigung der Jaguars haben wir am Morgen im Training besprochen. Die Herren sind sich der Chance bewusst, die sie haben. In 28 Jahren Arby´s Classic waren nur amerikanische Teams im Finale. U1L kann das erste internationale Team werden. In den ersten acht Minuten des Semifinals gelingen uns gerade fünf Punkte. Wir kommen überhaupt nicht ins Spiel. Die Intensität der Partie ist richtig hoch, darunter leidet die Konzentration im Abschluss. Die Jungs kämpfen sich aber heraus. Ein Dreier von Malik genau vor der Halbzeit sorgt für die 22:16 Halbzeit Führung. Kevin macht ein sehr gutes Spiel, penetriert kontrolliert und findet immer wieder freie Leute. Sid verteidigt den besten Spieler des Gegners stark und macht eines seiner besten Spiele für Urspring. Auch Gavin, der erst 15-jährige Athlet, kommt von der Bank und hilft dem Team sehr durch seine Reboundpräsenz. In der zweiten Hälfte bleiben wir konzentriert. Die Jaguars schaffen es nicht, mit ihrer Presse frühe Ballgewinne zu erzwingen. Weil wir gut auf den Ball aufpassen und Malik am Ende noch mal zwei trifft, ist der Einzug ins Finale geschafft. Wir haben Geschichte geschrieben. Aber das ist uns nicht genug. Unser Team hat 2010 gezeigt, dass es ein Championship Team ist. Am 31.12. das Jahr mit einem Titel zu beenden…eine Traumvorstellung!
31-12-2010
Kev liegt völlig zerfetzt im Bett. Seine Erkältung ist über Nacht schlimmer geworden. Seine Gesicht ist halb zu gequollen. Er bleibt im Bett, versucht sich auszuruhen. Er will unbedingt spielen. Es sieht aber nicht danach aus…der Morgen hätte wahrlich besser beginnen können. Das Wetter ist dafür traumhaft. Es ist warm und die Sonne scheint. Auf der Fahrt zum letzten routinemäßigen Shootaround können die Jungs nochmal die landschaftliche Pracht der Umgebung in vollen Zügen genießen. Der Fokus ist aber woanders…noch ein Spiel… Nach kurzer Stunde Training und Essen wieder zurück in die Suiten. Vor der Abfahrt zum Spiel soll alles gepackt und geputzt sein. Ausruhen. Es geht los. Letzer Ride zur Viking Hall.. Wir tun uns von Beginn an schwer. Man merkt wie uns die fünf Spiele in fünf Tagen in den Knochen stecken. Kevin versucht es in der ersten Halbzeit, aber es macht keinen Sinn. Ich lasse ihn draußen, unsere Chancen auf einen Finalsieg schwinden. Mario spielt teilweise wie in Trance, er will unbedingt, aber der Tank ist fast leer. Von der Bank bringen Malik, Malo, Oli, Gavin und Moritz Energie, es reicht aber nicht. Wir schaffen es nicht den kleinen Point Guard zu kontrollieren. Mario könnte sicher wenn er topfit wäre...leider ist Basketball kein Spiel der Konjunktive! Es tut richtig weh zu sehen, wie die Jungs alles versuchen und feststellen müssen, dass es nicht genügt. Columbia, der Gegner aus Georgia, spielt klug und setzt uns ständig unter Druck. Wir haben nichts mehr entgegenzusetzen und müssen uns geschlagen geben…Leere. Die ersten 10 Minuten nach dem Spiel kriege ich überhaupt nichts mit. Die Siegerehrung ist sehr nett. Wir werden mit großem Applaus für unser Auftreten und den zweiten Platz verabschiedet. Malik, Kevin und Mario werden ins All Tournament Team gewählt. Ich werde mit dem Coache´s Sportsmanship Award ausgezeichnet. Freuen kann sich keiner so richtig. Finale erreicht, Finale verloren…es fühlt sich einfach beschissen an!! Und dabei ist es egal, was wir Tolles erreicht haben. Zweiter Platz ist zwar schön, aber schön interessiert uns nicht…in der Kabine ist das auch kurz Thema. Mit dieser Mannschaft wollen wir in dieser Saison wieder in ein Finale. Im Mai. Und dann wollen wir alles tun, dass wir uns danach nicht beschissen fühlen müssen… Auf dem Heimweg gibt es Burger im Drive Through. Sehr lecker. Wir setzen uns in der bereits gut aufgeräumten Suite der Jungs zusammen. Langsam löst sich der Schmerz. Die amerikanische Apfelschorle hilft ein wenig. Um zwölf versuchen wir die Feuerwerkskörper von Dietmars Sohn zu entzünden. Beim dritten Versuch merken wir, dass die Schnüre keine Zündschnüre sind. Man muss einfach nur ziehen. Dann macht es „Puff“ und circa drei Streifen Papier fliegen durch die Luft. Dieses wahnsinnige Privatfeuerwerk beschreibt wahrscheinlich am Besten wie berauschend Sylvester in Bristol gefeiert wird. Um dem entgegenzuwirken singen wir für eine knappe Stunde alle guten Lieder die wir so in Petto haben. Teilweise sehr amüsant. Dann verläuft sich der Haufen. Teils zu anderen Teams oder an andere Locations. Morgen um 8.30 Uhr endlich wieder das Vehikel steuern. Here we gau…!!!
01-01-2011
Das Beste zum neuen Jahr. Danke. Strömender Regen die ganze Fahrt nach Atlanta. Der Weg führt durch die Blue Ridge und sonst noch irgendwelche Mountains. Es könnte wirklich schön sein, würde es nicht so krass seichen. Einzig gute: durch unsere Taschen und die Jungs im Auto existiert so etwas wie Aquaplaning nicht. Wir sind zu schwer. Die Strecke ist die größte steuertechnische Herausforderung des gesamten Trips. Es folgen mehrere Kurven aufeinander. Gott sei Dank sind wir davor ungefähr 2200 Meilen gefahren. Ich bin vorbereitet. Nur etwas übermüdet. Na ja, Satellitenradio. Erst ein ganzes Eminem Konzert. Dann finde ich ihn endlich: den Elektrosender. Gotteschgeile goaähnliche Klänge lassen die Müdigkeit vergessen. Wir sind fast da. Zumindest in Atlanta. Bis wir am Flughafen sind, ist nochmal eine andere Geschichte. Es scheint sich ewig hinzuziehen. Und dann endlich. Wir laden Oli, Kenneth und Malik aus. Sie fliegen mit einer anderen Maschine nach Hause. Kurze Verabschiedung. Haut rein. Zu unserem Terminal. Alles aus den Autos, gleich weiter zur Mietwagenstation. Unsere geliebten Blechkisten abgeben. Ich empfinde keine Wehmut. Keine Trauer. Nach 2600 gemeinsamen Meilen nicht eine Geste der Trauer. Eher der Freude. Manchmal kann ich mich überhaupt nicht verstehen… Zurück am Flughafen gute Unterhaltung mit den Boys vor dem Gebäude. Die helfen uns die Taschen zu wiegen und führen uns zum Terminal. Im Terminal unbeschreibliche Szene: Eine Frau marschiert durch das Terminal und verkündet mit Marktschreierstimme: „Give a warm applaus for the heroes that support our great nation abroad.“ Ihr im Schlepptau folgen mindestens 50 uniformierte Soldaten und im Gebäude brandet ohrenbetäubender Applaus auf. Hochinteressant wie die Gesellschaft in den USA zu ihren Soldaten steht. In Deutschland kann ich mir so etwas nicht vorstellen… Wir verhungern alle. Keiner muss für die extra Tasche Aufpreis zahlen. Nice. Am Food Court angekommen wird Chicken Essen zelebriert und bis zum Abflug verdaut. Unser Flug verlässt pünktlich ATL. Der Weg zurück über den Atlantik hat begonnen. Die Zeit in den USA ist wie im Flug vergangen. Wir haben gesehen, dass wir auf einem guten Weg sind. Aber auch noch Defizite haben. Athletisch sind uns einige voraus. Das Spiel ohne Shotclock hat uns noch besser klar gemacht, wie wichtig es ist auf den Ball aufzupassen. Gegnerische Teams geben hier nie auf, egal wie es steht. Und jeder Spieler ist heiß darauf zu spielen, es gibt keinen Stinkstiefel, der einfach nur auf der Bank lungert und den es nicht interessiert. Jeder Spieler ist voll dabei und identifiziert sich mit dem Geschehen. Unsere Herren haben viel sehen können. Sie haben die Augen aufgemacht und tolle Erfahrungen gesammelt. Sie haben eine andere Kultur gesehen, haben ihre eigene aus anderen Augen sehen können. Wenn, wie beim Arby´s geschehen, Söhne von Soldaten, die von 1945-1960 in Nürnberg gelebt haben, mit offenen Armen auf dich zukommen und dir die Hände schütteln, bekommt man eine Gänsehaut. Diese Menschen haben ein gutes Bild von Deutschland bekommen, weil Team Urspring positiv aufgefallen ist. Freundlich, offen, erwachsen und trotzdem gewillt bis an die Grenzen zu gehen. Auch wenn wir ohne das Sahnehäubchen zurückkehren, die Herren haben in zwei Wochen nicht nur Urspring hervorragend repräsentiert, sie haben Deutschland repräsentiert. Und darauf können sie stolz sein!
U 1 L
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Sieg in Gießen zum Jahresauftakt
Der 14. Streich der Ehinger Pro B-Basketballer ist perfekt. Die Steeples setzten sich bei den VfB Gießen "Pointers" mit 71:52 (37:27) deutlich durch. Das Team von Trainer Ralph Junge bleibt damit alleiniger Tabellenführer. Die Ehinger Basketballer haben ihre Erfolgsserie auch im neuen Jahr fortgesetzt. Der 71:52-Sieg der Steeples bei den Tabellenvorletzten in Gießen war schon früh abzusehen. Nach gewohnt holprigem Start brachte US-Aufbauspieler Virgil Matthews die "Wild Boys" in der siebten Minute mit einem "Dreier" in Führung. Diese sollten die Ehinger bis zum Ende der Partie vor gerade einmal 190 Zuschauern nicht mehr abgeben. In der ersten Halbzeit war Matthews klar der wichtigste Mann auf Seiten des Tabellenführers. Bis zum Ende kam der mit 27 Jahren älteste "Steeple" auf 14 Punkte und 10 Rebounds. Unterstützung bekam er vornehmlich von Kristian Kuhn, der ebenfalls auf 14 Zähler kam. "Nach dem unrunden Start haben wir wirklich klasse aufgespielt", zeigte sich auch "Steeples"-Trainer Ralph Junge zufrieden. Zwar hatten die Ehinger im dritten Spielabschnitt eine Schwächeperiode, allerdings glich das herausragende letzte Viertel (25:13) diese aus. Kevin Bright wusste in den Schlussminuten durch eine starke defensive Leistung zu überzeugen. "Kevin war zum Ende hin vor allem hinten eine Bank", lobte auch Junge seinen Schützling. Dass es seine Mannen nach der langen Pause ohne gemeinsame Trainingseinheiten erneut schafften, die Gegner in der Offensive auszuschalten, gefiel Junge: "Das Heimteam bei 52 Zählern zu halten - das zeigt, dass wir wieder gut in den Liga-Alltag gestartet sind." Die Neuzugänge Fabian Böke und Ethan Niedermeyer bekamen beide kaum Spielzeit und konnten daher noch sehr wenig von ihrem Können zeigen. "Das ist aber absolut in Ordnung", sagte Junge. "Sie sind noch nicht recht im Team integriert - das braucht noch Zeit." Durch die andauernde, schier unglaubliche Siegesserie von 14 Spielen, haben die Ehinger weiter ein beruhigendes Zwei-Siege-Polster zum Zweitplatzierten der Pro B Süd. Zusätzlich erfreulich aus Ehinger Sicht ist die Niederlage der Nürnberger in Konstanz. 63:76 ging der NBC am Bodensee unter - trotz der beiden Top-Neuzugänge Cornelius Adler und Ahmad Smith. Erdgas Ehingen/Urspringschule: Matthews (14 Punkte/10 Rebounds), Kuhn (14), Lang (11), Korndoerfer (11), Wolf (7), Raebel (5), Böke (4), Blessing (3), Vargas (2), Niedermeyer, Müller.
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USA Trip 2010: Auf ins gelobte Land!
24-12-2010
Frohe Weihnachten! Das Fest der Liebe, Version 2010. In drei kleinen Blech-Kommunen irgendwo zwischen Florida und Tennessee…Hier wird über Nächstenliebe nicht nur einfach so gesprochen. Hier, in den Dodges, wird sie gelebt... In Kommune 1 herrscht unausgesprochene Einigkeit. Dietmar, Steuermann in 1, beschwert sich bei jeder Pause über die verschiedenen Oktaven, in denen um ihn herum geschnarcht wird. Mit welcher Eisernheit Dietmar, Führer U1L, diesen Geräuschpegel ignoriert ist bewundernswert. Müdigkeit existiert für ihn nicht. Aber mit jedem Ertragen eines weiteren lautstarken Ausatmens kommt das gelobte Land näher. Er hat einfach ein gutes Näschen und weiß wo es lang geht…In Kommune 2 ist ein Doktor als Steuermann tätig. Ironischerweise hat ausgerechnet er mit Grippesymptomen zu kämpfen. Eisern spult er aber das geforderte Pensum ab. Er folgt Führer U1L stoisch ins gelobte Land. Es kommt immer näher… Das Leben durch stundelangen Gesang preisend, kommt in 2 gar keine Müdigkeit auf. Am Steuer in Kommune 3 sitzt Maximilian. Paradoxerweise sorgt ein immer heiterer Kapitän als Beifahrer dafür, dass hier keine Müdigkeit aufkommt. Doch, kurz: als Max versucht mal wieder der Müdigkeit zu trotzen, wird ihm eine Falle gestellt. „5 Hour Power“, ach ja..???? Kurz nach Konsum muss die Blech-Kommune halten, Nickerchen für Steuermann 3! Führer U1L kommandiert eine Kursänderung. Vielleicht ist ja in Savannah/Georgia Nahrung zu finden. Wir verlassen unser blechernes Wohnzimmer und gehen durch die Innenstadt. Es ist fast wie ausgestorben, Essen macht uns nicht wirklich was an. Auf dem Weg aus der Stadt, endlich wieder in unseren Blechkisten, passieren wir einen Asian-Imbiss. Das Angebot für das „All you can Eat“ Buffet ist überzeugend und wir müssen doch tatsächlich wieder aussteigen. Aber nur um Nahrung aufzunehmen…Nevylle betet und wir halten die Hände. Er bedankt sich im Namen Aller für die Möglichkeiten, die Nahrung, das Leben und gedenkt unserer Familien in der fernen Heimat. Wieder in unseren Kommunen können wir das näher kommende, gelobte Land förmlich spüren. Endlich wieder in unseren Sitzen. Stoisch folgen wir Führer U1L über unendlich lange Straßen, gesäumt von dunklen Wäldern rechts und links, eingerahmt durch den strahlenden Mond der die Szenerie erhellt…wir haben unsere Arche gefunden. Die Carolina Lodge im Irgendwo. Die Empfangsdame begeistert durch große Unfreundlichkeit, die Kommunen verteilen sich in Räume mit Betten. Die Steuermänner haben die Horizontale besonders nötig. Die Kommune versinkt in tiefen, erholsamen Schlaf. Trotz der Ferne zu den Wurzeln, der so unweihnachtlichen Art und Weise den 24.12. zu verbringen, haben die „Kommunisten“ das Fest der Liebe liebend verbracht. Bewundernswert…!
U1L
Ps.: Von Ft. Myers nach Orangeburg/South Carolina reisten wir ca. 950 Kilometer. Abfahrt in Ft. Myers war um 09.15 Uhr, Ankunft in Orangeburg um 22.30 Uhr.
25-12-2010
Gott, endlich wieder am zu lenkenden Rad. Alle Steuermänner haben über Nacht bereits Albträume gehabt. Die Abwesenheit von ihrem liebsten Gerät, dem Steuerrad, nahm schon fast Überhand. Jetzt sind sie endlich wieder vereint. Petrus weiß, was gut ist. Er ist lieber in Florida geblieben. Als wir in Virginia eintreffen fängt es hart an zu schneien. Macht aber irgendwie Sinn. Dezember, da ist das mit dem weißen Zeugs ja eigentlich normal… Wir machen Halt in Winston Salem und besuchen die Wake Forest University. Der Campus dieser kleinen, feinen Uni ist auch in tiefem Schneetreiben wunderschön. Hier sind Tim Duncan und Chris Paul gewesen, spätestens jetzt sind die Jungs hellwach. Leider können wir nicht in die Halle, NCAA Regeln verbieten das. Wir empfinden Unverständnis darüber, um es höflich auszudrücken. Ein Police-Officer der Campus Polizei ist so nett und führt uns etwas herum. Wir gehen unter anderem auch in die Kirche und einige nutzen die Chance um dem Herrgott zu danken. Dann beginnt wieder die Nahrungssuche. Und tatsächlich: die Güldene Koralle gibt es auch in Salem/South Carolina. Als Führer U1L in die Einfahrt einschwenkt spielen sich in allen Drei Kommunen emotionale Szenen ab. Die Empfindungen der einzelnen Mitglieder reichen von überschwänglicher Begeisterung hin bis zu abgrundtiefem Hass. Doch die Koralle schwimmt nicht und hat zu. Auf die Arbeitseinstellung der Asians ist aber einfach Verlass. Erneut „All you can Eat“. Die letzte Stärkung für die letzte Etappe. Das gelobte Land ist greifbar nahe…und endlich wieder am Steuer. Drei Stunden durch hartes Schneegestöber und über vereiste Straßen. Wir haben es geschafft. Das gelobte Land….es eröffnet sich uns in Form des Racetracks zu Bristol. Hier passen 165.000 Zuschauer rein. Starkes Ding. Die Apartments sollen in der Nähe sein. Die Jungs machen sich Sorgen, ob es Internet gibt. Oder Fernseher. Sie würden gerne die NBA Christmas Games sehen. HAHAHAH...als wir das Apartment betreten in dem wir von einem Organisator empfangen werden, hat sich sofort jedes Bedenken in Luft aufgelöst. Wir sind im gelobten Land…im sechsten Stock eines Apartmentblocks betreten wir eine Penthouse-Suite. Flatscreen TV, Halb- Jacuzzi, vier Schlafzimmer, drei Bäder. Am Rennwochenende wird das Ding für 18.000$ vermietet. Wahnsinn! Schweren Herzens holen wir unsere Habseligkeiten aus den Blechkisten.die Reise ist zu Ende.
Ps.: Von Orangeburg nach Bristol/Tennessee haben wir nochmals 600 Kilometer zurückgelegt. WOW!
26-12-2010
Aus unseren Suiten machen wir uns morgens auf zur Spielstätte. Es ist wieder an der Zeit, die Körper an Bewegung zu gewöhnen. Die Viking Hall sorgt für Begeisterung allenthalben. Hier passen knapp 7.000 Zuschauer rein. MoDern, Kev, Malik und einige anderen kämpfen mit leichten Erkältungen. Es wird viel gehustet und die Bewegungsgeschwindigkeit ist nicht sonderlich ausgeprägt. Nach 1,5h haben wir es geschafft. Morgen ist das erste Spiel im Turnier und trotz der Kränklichkeit bei einigen, scheinen die Herren sehr motiviert und heiß auf den Turnierbeginn.
Zügig bewegen wir uns zurück in unseren Suiten. Die Angeschlagenen bleiben für die nächste Reise in den luxuriösen vier Wänden. Die Anderen machen sich in zwei Blechkisten auf den nächsten Trip. Die Steuermänner empfinden große Glückseligkeit, endlich wieder an einem Steuer. Wenn auch nur für wenig mehr als eine Stunde. Die Outlet-Mall wird von uns in zwei Stunden fokussiert bearbeitet. Gut für die amerikanische Wirtschaft, schlecht für unsere Kontostände…Nach kurzer Rückreise treffen wir in unserem Heim auf Gavin, der mit seinem Vater wieder aus Chicago zu uns gestoßen ist. Reifenwechselgott Sebastian hat es auch geschafft. Aus Upstate New York kommend, hat er ebenfalls glänzende Steuermann-Skills bewiesen. Gemeinsam machen wir uns auf den kurzen Weg in eine lokale Gemeinde. Wir werden von umwerfend freundlichen Menschen empfangen, begrüßt und sprechen ein Gebet. Es gibt leckeres Essen und für jeden eine Mini-Bibel. Wieder zurück in die Suiten. Doc Schubert hat seinerseits eine unvergessliche Weihnachtsreise erlebt. Eigentlich sollte er mit Familie bereits gestern zu uns gestoßen sein. Wetterkapriolen in Atlanta haben den Weiterflug unmöglich gemacht. Auch heute gingen keine Flüge raus. Also auch ab ins Auto. Vier Stündchen später trifft der Schubert-Clan dann im gelobten Land ein. Die Begrüßung ist herzlich. Dann: Chill the Fu.. Out.
Game Time morgen. Get ready U1L!!!
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USA Trip 2010: Verloren, trotzdem gewonnen
21-12-2010
Ausschlafen haben wir verdient. Petrus unterstreicht unsere gute Beziehung zu ihm mit Postkartenwetter. Im „Fresh Market“ kaufen wir gutes Brot, Wurst und Obst und frühstücken gemütlich auf dem Gang im Hotel. Wir haben um 14.00 Uhr eine Trainingszeit, die Fahrt durch das sommerlich warme Fort Myers ist ein Hochgenuss. Bei Ankunft in der Halle werden wir gebeten unsere Einheit etwas nach hinten zu verschieben. Winter Park, das Team um Highschool-Sensation Austin Rivers (Sohn von Celtics-Coach Doc Rivers), will vor dem Semifinale am Abend trainieren. Wir nutzen die Zeit und vergnügen uns mit Partnerstretch in der warmen Wintersonne Floridas`. Gut gedehnt bestreiten wir eine Stunde Training in einer kleinen aber feinen Highschool-Halle. Gemütlich tuckert der Urspring-Tross dann zum Fort Myers Beach. Der feine Sand fühlt sich wie Puderzucker an. Die Herren nutzen die nicht ganz gemütliche Temperatur des Golf von Mexikos, um die Muskulatur zu regenerieren. Die im Gesicht stehende Sonne erleichtert dieses Unterfangen um ein Vielfaches. Nico, dann Ralph, werden von den Jungs mit Nachdruck in den Golf verfrachtet. 21.12. baden im Golf, wir empfinden große Dankbarkeit, dass wir so etwas erleben dürfen!
Mit Untergehen der Lichtquelle wird es kühler. Wir machen uns auf zum Hotel und duschen. Weiter in die Güldene Koralle. Besonders die Bananen-Biskuit-Creme ist zum Nachtisch ein Gedicht, welcher nur durch den hohen Kaloriengehalt leicht getrübt wird. In der Halle ist die Hölle los. Vor dem ersten Halbfinale ist fast kein Platz mehr zu finden. Das Spiel ist begeisternd, doch das absolute Highlight findet danach statt. Der Dunking Contest ist sicher die beste Möglichkeit zu demonstrieren, wie viel Athletik in den US-Boys steckt. Die Zuschauer belohnen das Gezeigte mit stehenden Ovationen. Wir kommen aus dem Staunen teils nicht mehr heraus. Zu explosiv, zu hoch, zu weit weg..es ist wahnsinn was einige Jungs zeigen. Das zweite Halbfinale ist erneut Anschauungsunterricht für uns deutsche Kartoffeln, was an Geschwindigkeit und Athletik so existiert auf diesem Planeten…hoch motiviert geht es ins Bett. Denn eines ist klar: Wir mögen nicht unbedingt so schnell sein, oder so hoch springen, wir können aber trotzdem den Ball in den Korb werfen. Wir haben hart trainiert seit dem Sommer….we gonna be ready!!!
22-12-2010
Gameday. Petrus meint es Ernst. Mein Gott, wir lieben ihn. Unter stahlblauem Himmel machen wir einen kleinen Spaziergang um den Block. Die frische Luft tut gut und die Anspannung ist spürbar. Aber keiner macht einen nervösen Eindruck. Alle sind voller Vorfreude. Gegen die Besten zu spielen, das ist warum wir Tag für Tag in der Halle stehen…und heute ist es soweit!
Nach einem kleinen Obstsnack wird gechillt. Um halb eins machen wir uns auf dem Weg in die Koralle. Die Biscuit-Creme schmeckt von Tag zu Tag besser…
Die obligatorische Ruhephase vor dem Spiel nutzt jeder unterschiedlich. Auf Facebook, im IPod, in der Traumwelt…oder alles gleichzeitig!?! Unter den Zuschauern in der gut gefüllten Halle sind Coach K (Mike Krzyzewski-Coach der Duke University), Roy Williams (Coach der University of North Carolina) und Kommentatoren-Legende Dick Vitale.
Leider muss Julius im Hotel bleiben. Über Nacht hat er starke Probleme bekommen, er kann Nahrung nicht mehr lange in sich halten. Er kann nicht spielen. Prompt kriegen wir in der Anfangsphase gegen die Academy of the New Church kein Bein auf den Boden. Schnell liegen wir 0:6 hinten. Die Frontline mit Savon Goodman, Rakeem Christmas und Malcolm Gilbert gilt nicht umsonst als die beste in den Vereinigten Staaten. Der Fehlstart beeindruckt uns nur kurz. Kevin übernimmt das Ruder und schießt uns wieder ins Spiel. Nach dem ersten Abschnitt sind wir sogar 12:10 in Front. In der Zone finden wir aber weiter kein Mittel gegen die geballte Power von ANC. Zur Halbzeit gewinnen sie das Rebound-Battle 17:9 und liegen vor allem deswegen 24:18 vorne. Wir haben kurz vor der Pause drei sehr gute Würfe, die leider das Ziel verfehlen. Die Unterlegenheit am Brett ist auch die Story der zweiten Halbzeit. U1L verkauft sich aber ehrenhaft und wehrt sich bis zum Ende. Die 43:56 Niederlage ist nicht zu verhindern. Hätten wir unsere freien Würfe getroffen, hätten wir eine Chance gehabt. Aber nicht erst seit Pro Evolution Soccer wissen wir: Basketball ist kein Spiel der Konjunktive. Bei der Siegerehrung wird uns aber schnell klar, dass wir trotzdem erfolgreich waren. In der Rede von Donnie Wilkie, Turnierorganisator, lobt er uns für unser Auftreten. Wir haben uns Respekt verdient. Und wir haben gezeigt, dass wir mithalten können…
Im Spiel um Platz Drei besiegt Mater Dei/Kalifornien Winter Park. Das Spiel wird, genau wie das Finale, landesweit auf ESPNU übertragen! Die Dramaturgie und Klasse des Finales wird die Einschaltquoten mit Sicherheit positiv beeinflusst haben. Miltons unfassbare Geschwindigkeit scheint bis Mitte des dritten Viertels zu wenig für das hochtalentierte St.Patricks Team zu sein. Durch kriegsähnliches Kampfverhalten schafft Milton den Weg zurück in das Spiel und liegt zehn Sekunden vor Ende mit einem Punkt in Front. Dann schlägt die Stunde von Jarrel Lane: der Guard erzielt seine einzigen drei Punkte im Spiel 2 Sekunden vor Ende der Partie. Der Dreier vom rechten Wing entscheidet das Spiel und St.Patricks ist Champion. Dick Vitale schnappt sich nach dem Spiel das Mikro und erfreut die Halle durch sein legendären Satz: „This was awesome, Baby“.
Nach einem Stopp bei Wendy´s machen wir uns auf ins Hotel. Mit ein paar freien Tagen vor Augen sitzen wir etwas länger zusammen. Und wir erfahren vieles: die Geschichte der Everglades von Pferd, fortschreitende Freizügigkeit bei MBK und dass man nicht mit Fingern auf andere Leute zeigt…
23-12-2010
Langsam kann man von einer festen Beziehung sprechen. Er betrügt uns auch nicht. Nicht ohne Mühe klettern wir aus dem Bett und beim Aufziehen der Vorhänge küsst Petrus uns wieder sanft wach..warm, blauer Himmel, Sonne!! Nach einem leckeren Mittagessen, das unseren Hunger stillt (außer denjenigen die Pizza bestellt haben;)) macht sich Urspring auf den Weg in die Everglades. Nach circa 1,5 h Fahrt erreichen wir das Tourismusinfocenter in der Nähe von Everglades City. Moritz und Kenneth machen uns durch Vorlesen des Infotextes mit den Besonderheiten, touristischen Aktivitäten und Gesichte der Region vertraut. Bei „Wooten´s Airboat Tours“ stoppen wir und handeln an der Kasse mit einem Typen, der auch ohne weiteres in „Texas Chainsaw Massacer“ die Hauptrolle spielen könnte. Zusätzlich zur Boat Tour dürfen wir noch in den Zoo. In kleinen, diesen Wesen unwürdigen Käfigen, können wir hier Tiere bestaunen. Die riesigen Krokodile scheinen aus einer anderen Zeit zu stammen, so riesig und träge. Trotzdem strahlen sie eine unheimliche Gefahr aus. Die Raubkatzen faszinieren noch mehr. Der Jaguar liegt nur gelangweilt in seinem Käfig, der Puma ist keine Sekunde lang ruhig. Bedrohlich schreitet er in seinem Käfig auf und ab. Er wirkt hinter diesen Gittern völlig fehl am Platz, seine athletische Eleganz gehört nicht in so einen kleinen Raum. Der Tiger wirkt majestätisch. Er hat auch den größten Käfig. Bei einem Ranger kann man Baby-Alligatoren in die Hand nehmen. Fast jeder lässt sich mit dem Reptil ablichten. Manche mit mehr Freude, manche mit weniger…
Nach einer kurzen Verschnaufpause betritt die Truppe das Airboat. Die ersten paar Minuten tuckern wir gemütlich durch den Sumpf und manche fragen sich bereits, ob das Ding nicht auch schneller geht. Dann gibt unser Captain Vollgas. Wir schießen auf engen Wege durch das Sumpflabyrinth, fliegen um enge Kurven und spritzen dabei Wasser und Schlamm auf. Zwei Mal machen wir kurz Halt und lassen uns über Flora und Fauna belehren, ehe wir wieder mit Hochgeschwindigkeit durch die Everglades rasen. Nach einer halben Stunde ist der Spaß vorbei und wir machen uns auf den Weg zurück. I
n Naples halten wir zum Essen. In der Cheesecake Factoy essen wir fürstlich. Das nette Geburtstagsfest am Nebentisch erheitert unsere Mienen. Wir schenken der Geburtstagslady einen deutsches Geburtstagsständchen..musikalisch sicher kein Hochgenuss. Trotzdem, einige Gruppenfotos später sind wir endgültig auf den Weg nach Ft. Myers. Morgen ist Reisetag. Wir wollen nach South Carolina kommen.
Schlafen gehen und los geht’s…!
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Basketballmagazin InForm jetzt erhätlich
Kevin Bright lässt grüßen. Mit mannshohen Displays des Basketballers machen die Ehinger auf sich aufmerksam. Der Steeple "verteilt" das neue Heft zur Bildungsoffensive. Auftakt war in Schelklingen und Ehingen.
"Wir wollen unsere Bildungsoffensive inhaltlich noch stärker bekanntmachen", sagt Rolf Koch. Der Manager der Ehinger Basketballer startete gestern in Ehingen die neue Initiative der Zweitliga-Basketballer und präsentierte bei Mc Donalds eine von neun mannshohen Plastikfiguren, auf denen Kevin Bright zu sehen ist. Der Steeple wirbt auf dem Display zudem für das neue Heft "In Form", das kostenlos mitgenommen werden kann.
Nach Rewe in Schelklingen werden die Figuren in sechs McDonalds-Filialen sowie im Bucks Höfle und bei Toom in Ehingen aufgestellt. Verteilt werden insgesamt 20 000 Exemplare der Broschüre, und das vier Mal im Jahr (Dezember, März, Juni und September).
In der Erstausgabe stellen sich nicht nur die derzeit in der Pro B erfolgreichen Steeples vor. Schwerpunkt ist die Bildungsoffensive, bei der die Basketballer mit Schulen in der Region und Betrieben wie Liebherr zusammenarbeiten. Ein Gewinnspiel der AOK rundet das Heft ab. "Das ist ein ganz wichtiger Schritt nach vorne für uns", sagte Koch zum Startschuss der Aktion in Ehingen und dankte McDonalds-Chef Andreas Heck für die Zusammenarbeit. Heck, der die Ehinger Basketballer von Anfang unterstützt, lässt die Displays auch in Münsingen, Biberach, Laupheim, Bad Saulgau sowie in seiner neuen Filiale in Riedlingen aufstellen.
Info Das neue Heft gibt es auch bei der SÜDWEST PRESSE in Ehingen... oder einfach hier unten klicken und reinlesen
InForm_Ausgabe_1.pdf
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USA Trip 2010: Let the games begin
18-12-2010
Auf dem Weg nach Oldsmar halten wir morgens Halt bei Denny´s. Gestärkt durch kalorienhaltiges Frühstück machen wir uns auf den 2,5h langen Weg in die Region Tampa/St.Petersburg. Der Skyway Drive fasziniert uns alle. Die steile Brücke über den Golf von Mexiko ist ein besonderes Erlebnis. Auch weil der Architekt starke Arbeit geleistet hat. Am Abend erzählt uns ein Einheimischer, wie vor ca. 15 Jahren ein Schiff bei Nebel einen der Brückenpfeiler gerammt hat. Scheinbar gab es einige Tote, ein Mann blieb mit seinem Auto direkt an der Kante hängen und konnte sich in Sicherheit bringen. Man sagt, der Mann wäre noch mal zurück zu seinem Auto geklettert, um seine Golfschläger aus dem Kofferrraum zu bergen. Ich sage es ja immer, der Golfsport ist underrated...!!
Die Schule gegen die wir in einem inoffiziellen Spiel antreten, ist in einer kleinen, völlig unscheinbaren Halle zu Hause. Nach 20-minütigem Aufwärmen geht es los. Wir fangen hochkonzentriert an und gehen 17:11 in Führung. Dann lehnen sich die Herren zurück und die Führung ist ganz schnell wieder weg. Zum ersten Mal seit langem liegen wir in Rückstand und es dauert lange bis wir uns an diese Situation gewöhnen. Oldsmar hält, mit der Führung im Rücken, den Ball häufiger in den eigenen Reihen und macht das Spiel damit langsam. Es wird hier ohne Shotclock gespielt und wir realisieren, wie wichtig es ist, dabei auf den Ball aufzupassen. Julius macht in der letzten Minute drei außergewöhnliche Würfe und bringt uns damit wieder ran, an der 52:55 Niederlage ändert das jedoch nichts mehr.
Wir haben durch das Spiel viel gelernt. Die erste Niederlage seit April 2010 führt vor Augen, dass nichts von alleine kommt. Der Stil, die Intensität und das geschlossenen Auftreten von Oldsmar war beeindruckend und hat uns wieder vor Augen geführt, wie "Winning-Basketball" aussieht.
Nach dem Testspiel führen uns die Coaches in eine Sportsbar in der Nähe der Halle. Als wir den Raum betreten, werden unsere Sinne von medialen Einflüssen völlig überfordert. Auf riesigen Leinwänden laufen unterschiedliche Spiele in differenten Sportarten. Es ist unmöglich, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Rumstreunende Kinder mit Bällen in der Hand durchkreuzen den Gehirnfasching. Wohin zum Teufel soll man hier schauen? Die Wings schmecken und gestärkt machen wir uns auf den Heimweg.
(Gand)Ralph, der Weise, aka The Franchise, ZAO, läuft abends zusammen mit Mario und Kev ein. Mit den Steeples hat er noch den 13.Sieg in Serie eingefahren um dann nach Florida aufzubrechen. Here we go, Ralph.
We are red, we are white, we are Schwäbisch Dynamite...!
19-12-2010
Sonntag ist traditionell kein Sport beim City of Palms angesagt. Gut, uns fällt da schon was ein...wir fahren zur Outlet Mall ;-)
Steigen aus und sofort sticht uns ein italienisches Restaurant ins Auge. Michael, Balzer, ganz ehrlich, wenn ein Mensch auf der Welt einen Bart hat, dann Mario, der Besitzer des Lokals. Bei dem ist einfach das ganze Leben lang "Movember". Und wenn man so einen Schnauzbart hat, kann das Essen auch nur gut schmecken...prompt war die Lasagne großartig!
Nach kraftvollem Ankurbeln der amerikanischen Wirtschaft geht’s wieder zurück ins Hotel. Die U1L-Familie bekommt Besuch. Thierno und Pferd haben über Weihnachten frei und haben den Weg von West Palm Beach zu uns gemacht. Die Freude über das Wiedersehen ist riesig und da macht es auch nichts, dass man zu Viert in einem Doppelzimmer lebt. `Cause this is family man...!
Bereits zum zweiten Mal gibt es Dinner in der Güldenen Karolle, All you can Eat ist das Beste für die Jungs, die sich ordentlich die Bäuche voll schlagen.
Ohne Probleme finden wir das Bowling Center, in dem die großen Deutschen für reichlich Aufsehen sorgen. Tatsächlich jeder wird mit passenden, sexy Bowlingschuhen ausgerüstet und dann geht es auf vier Bahnen zur Sache. Aus Pferd wird schnell Holzpferd. Gandralphs Technik würde Al Bundy vor Neid erblassen lassen und er würde sicher die lebenslange No Ma´am Mitgliedschaft bekommen, ohne Frage...!
Bei einer kurzen Teambesprechung werden die Jungs auf das morgige Spiel eingestimmt. Gewinnen wir, spielen wir am Mittwoch um vier Uhr mittags, verlieren wir, morgens um 11.40 Uhr. Hochkonzentriert geht es ins Bett...
20-12-2010
Gameday!
Nico und ich fahren in den Fresh Market und kaufen gutes, europäisches Frühstück ein. Brot, Wurst und Obst. Die Jungs essen gierig und es schmeckt allen vorzüglich.
Training. Im YMCA schwitzen die Herren eine Stunde lang und arbeiten an einigen taktischen Feinheiten. Die Stimmung im Team ist gut und es ist laut in der kleinen, mit braunem Parkett ausgelegten, Halle. Nach der Einheit rauschen wir ins Hotel, duschen und machen uns sofort auf zur Güldenen Koralle. Dort essen wir erneut formidabel, essen vielseitig und werden satt.
Im Hotel angekommen legen sich die Herren für kurze Zeit hin und erholen sich noch mal ein wenig. Um 16.30 Uhr machen wir uns auf den Weg in die Halle, die bei unserer Ankunft schon gut gefüllt ist. Coaches vieler, großer Universitäten sitzen in den Rängen und beobachten das Geschehen. UCLA, West Virginia, Georgia Tech, Cal, Vanderbilt, Georgetown, Maryland, Wake Forest um einige zu nennen. Glen „Doc“ Rivers, Coach des Rekordmeisters Boston Celtics, ist auch da. Er will seinen phänomenalen Sohn spielen sehen, kommt aber früher und sieht sich auch das Urspring Spiel an. Zeit für ein Foto hat er auch...
Team Urspring hat einen guten Start in das Spiel gegen Westchester High. Das Team muss auf Toptalent Quincy Miller verzichten, er erlitt kurz vor dem Turnier einen Kreuzbandriss. Das Team ist trotzdem stark und hat mit Deuce Bello einen weiteren Top30- Spieler in ihren Reihen. Zur Halbzeit führen wir mit einem Punkt. Nach einem punktearmen dritten Abschnitt ist die Partie ausgeglichen. Angeführt von Kev und Mario schaffen wir es, uns abzusetzen. In der gut gefüllten Halle bekunden viele Sympathie für uns und quittieren gelungene Aktionen mit Applaus. Nach dem hart erarbeiteten 52:44 Sieg geht der Marathon los. Unterhaltungen mit den verschiedenen Coaches folgen. Kurze Besprechung mit dem Team. Kompliment. Ziel erreicht. Nach Niederlage wieder aufgestanden und wichtigen Sieg geholt. Am Mittwoch geht es jetzt um vier Uhr gegen die Academy of New Church. In der Frontline des Teams stehen drei Spieler, die in der kommenden Saison in der Big East antreten werden. Rakeem Christmas (Syracuse), Malcolm Gilbert (Pittsburgh), Savon Goodman (Villanova) werden als der imposanteste Frontcourt in den USA gehandelt. U1L wird ready sein, auch gegen diesen Gegner zu bestehen.
Gutes Burger Essen nach dem Spiel und den Basketball Überfluss im TV genießen. Erholen. Schlafen. Morgen Nachmittag Training. Ausschlafen möglich....Here we GAU...ZAO!!!
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Frohe Weihnachten!
Ein ereignisreiches und überaus erfolgreiches Bundesliga-Jahr ist mit dem 13. Sieg in Folge zu Ende gegangen. Die letzte Spielzeit 2009/10 stellte die bis dato erfolgreichste Saison Ihrer Steeples dar und unsere Wild Boys aus Ehingen und der Urspringschule haben diesen wunderbaren Erfolg – wie Sie alle wissen – nochmals toppen können.
Dieser Erfolg ist ohne Sie nicht denkbar. Im Namen der Spieler und aller Verantwortlichen möchten wir uns daher sehr herzlich für Ihre unersetzliche Unterstützung unseres einmaligen Projektes bedanken!
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2011!
Bis bald in der Ehinger Längenfeldhalle.
Mit sportlichem Gruß
Ihre Erdgas Ehingen/ Urspringschule
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USA Trip 2010: Welcome to Miami!
16-12-2010
05.30h, Abfahrt zum Mammuttrip. Urspring ist immer noch in einem tiefen Winterschlaf versunken, als wir uns auf den Weg zum Flughafen Zürich machen. Die Jungs sind in die grauen K1X-Suits gehüllt und völlig übermüdet. Nico steuert den blauen Benz routiniert über die völlig verschneiten Straßen. Wir kommen gut voran, erst der Berufsverkehr in der Bankenmetropole macht uns zu schaffen. Aber nicht so viel, wie die Müdigkeit. Geschlafen hat in der Nacht keiner, müde sein für den Flug, so lautet die allgemeine Devise. Koffeinhaltige Getränke helfen wach zu bleiben. Am Flughafen müssen wir uns beeilen, der Stau hat Zeit gekostet. Gian fährt den Bus zurück nach Urspring, kurze Verabschiedung. Thanks for the ride GIHAN!!! Vom Abflug kriegt keiner was mit. Alle schlafen. Es wird Essen gebracht. Chicken oder Pasta? Chicken. Go back to sleep. Und zwar lange. Kurz vor Ankunft sind die meisten wach. Washington, das ist doch die Hauptstadt des großartigsten Landes auf diesem Planeten. ACH JA? Die Warteschlange vor den Einreiseschaltern lässt einem die Lust vergehen. Wir alle spüren den Deutschen in uns. Wo ist denn hier bitte die Organisation? Zehn Schalter verfügbar, drei sind besetzt. Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir alle das Land betreten. Welcome to the „States“. Abflug verzögert sich. Stehen lange auf dem Runway. Tragflächen werden enteist. Nach knapp 2,5h Flug taucht Miami unter uns auf. Das Lichtermeer zieht uns alle in den Bann und die Vorfreude auf den sogenannten „Sunshine State“ ist bei allen spürbar. Jeder hat sein Gepäck bekommen. Wir treffen Kenneth, Malik, Oli und Gavin, die aus München gekommen sind. Jetzt Mietwagen holen und was essen. Um elf Uhr abends hat der McDonalds nicht mehr geöffnet, nur noch am Drive- Through gibt es was. Schmecken tut es trotzdem. Vor allem bei circa +15 Grad unter freiem Himmel zu essen hat was. Im Gegensatz zu dem, was jetzt kommt. 2,5h durch Nichts zu fahren ist relativ ermüdend. Alle Passagiere sofort einschlafen: hilft wenig. Wenn fahren gleichzeitig dazu nicht einmal lenken, bremsen oder Gas geben bedeutet, kann es einen leicht wahnsinnig machen. Zumindest steht im Nichts eine Tankstelle. Kaffee in uns NEI….!!!! Nach 28h haben wir unser Ziel erreicht. Fort Myers, endlich. Alles verschwindet schnurstracks in die Zimmer. Wir sind da….!
17-12-2010
Der tiefe Schlaf wird durch den Wecker unterbrochen. Treffen mit James. Er ist beim City of Palms Classic für uns zuständig und vermittelt uns erst mal das Restaurant, in das wir zum Frühstücken gehen. Ich vergaß, 23 Grad und die strahlende Sonne die uns erwärmen, sollten erwähnt sein. Pancakes- All you can eat. Die Jungs bauen es sich ein. Im Anschluss zurück zum Hotel. Sachen packen und gleich weiter. Erstes Training. Im YMCA. Die Jungs sind heiß und hoch motiviert. Nach zwei Stunden ist die Einheit zu Ende. Good Job. Wir machen wir uns auf zum Beach. Auf der Fahrt ist der Golf von Mexiko nie wirklich zu sehen. Als wir über eine steile Brücke fahren, taucht er vor uns auf. Wir sind überwältigt. Als wir die Autos parken, steigen die Jungs aus und stürmen zum Strand. Die Temperatur des Wassers ist nicht übermäßig hoch, doch Menschen, die mit dem Wasser des U-Topfes vertraut sind, erschreckt kaum noch etwas. Wie Kleinkinder tummeln Sie sich mit der Sonne im Gesicht im Golf von Mexiko und genießen was sie erleben. Viele Fotos später reisen wir zurück zum Hotel. Essen gehen. All you can eat -Buffet ist genau das Richtige. Die Herren sind für kurze Zeit gar nicht mehr zu hören. Es scheint zu schmecken… Auf zur Spielhalle. Das Turnier gilt als DAS Turnier in den USA. Wer hier schon alles gespielt hat: Chauncey Billups, Michael Beasley, „Big Baby“ Davis, Trevor Ariza, Kevin Love. Wir betreten die Halle. Funkeln in den Augen der Jungs. Die Tribünen sind voll. Es riecht nach Popcorn. Der blank polierte Parkettboden strahlt. Wir sehen uns das Spiel von Bishop Gorman (Las Vegas) gegen North Port (Florida) an. Sehr athletisch. Gorman gewinnt. Genug gesehen, auf ins Hotel. Mit NBA Spielen in HD-Qualität lässt es sich gut einschlafen. LeBron stark. So wie Dallas. Good night…
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Steeples meistern auch diese Hürde
Die Ehinger Pro B-Basketballer bleiben weiter in der Erfolgsspur. Das Team von Trainer Junge meisterte gestern Abend auch die Hürde in Leitershofen. Mit 71:53 feierten die Steeples den 13. Sieg in Folge.
Mit einem weiteren Erfolgserlebnis gehen die Ehinger Pro B-Basketballer in die Weihnachtspause. Die Mannschaft von Trainer Ralph Junge untermauerte gestern Abend mit einem 71:53 (38:27)-Sieg bei der SG Leitershofen/Stadtbergen ihre Ausnahmestellung in der Pro B Süd. Ehingen geht mit 27 Punkten als Tabellenführer ins neue Jahr, gefolgt von Nürnberg und Lich, die jeweils 23 Zähler vorweisen. Im ersten Viertel gestern Abend vor 430 Zuschauern im bayrischen Leitershofen bei Augsburg kamen die Ehinger gewohnt holprig aus den Startlöchern. Vor der Halbzeit überzeugte vor allem Adam Templeton. Der US-Amerikaner, der zu Weihnachten schon wieder im heimischen South Dakota sein wird, erzielte bis zur Pause neun Zähler - eine gelungene Abschiedsvorstellung. Besonders gut gelang es dem Gast, den Topscorer der "Red Kangaroos", Devin Uskoski einzuschränken. Der US-Boy kam auf magere 14 Zähler. Dass Uskoski so schwach spielte, hatte einen 110-Kilo schweren Grund: Kristian Kuhn überzeugte erneut unter den Körben.
Schlussendlich sicherte eine gewohnt überragende Leistung der Ehinger Defensivabteilung den Auswärtssieg. 53 zugelassene Punkte sind sensationell. Vor diesem Hintergrund freute sich auch Trainer Junge: "Es war zwar ganz klar harte Arbeit, bis wir uns weit genug abgesetzt hatten", resümierte Junge, "allerdings hatte es Leitershofen einfach sehr schwer gegen unsere Verteidigung einen Rhythmus zu finden." Er fliegt jetzt "sehr entspannt" zum NBBL-Team nach Florida. 13 Siege und ein gefestigter ersten Tabellenplatz sprechen für sich.
Ehingen: Lang 14 Punkte/3 Rebounds, Templeton 12, Matthews 12, Raebel 7, Kuhn 10/7Rebounds, Blessing 4, Spoden 5/4 Rebounds, Bright 7/3 Rebounds, Korndoerfer, Bryant. Südwest Presse, Sascha Burger
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Sensationeller Sieg macht Junge sprachlos
Das Dutzend ist voll: Auch gegen den engsten Verfolger Lich geben sich die Ehinger Basketballer keine Blöße. 76:69 stand es gestern nach 40 heißen Spielminuten. Adam Templeton gab dabei sein Abschiedsspiel.
"Sensationell!" Ralph Junge, Trainer von Erdgas Ehingen/Urspringschule, hatte nach dem 76:69-Erfolg seiner Mannschaft gegen den Tabellenzweiten aus Lich spürbar Mühe, die rechten Worte zu finden.
Das Spitzenspiel hatte auch alles, um die 780 Zuschauer in der sehr gut gefüllten Längenfeldhalle sprachlos zu machen. Zu Beginn taten sich die Ehinger sehr schwer. Das lag, wie an den vergangenen zwei Spieltagen auch, an der mehr als dürftigen Trefferquote. Zur Halbzeit, beim Stand von 31:34, hatten die "Wild Boys" noch keinen ihrer sieben Dreier-Versuche getroffen. Von der Freiwurflinie brachten sie dazu nur jeden zweiten Wurf im Korb unter (fünf von zehn). Das war aber auch alles, was es zur Halbzeit zur bemängeln gab. Die Steeples verteidigten gewohnt hart, machten es den Lichern zu keiner Zeit leicht und gaben auch nicht auf, als die Licher Führung auf elf Zähler angewachsen war.
Nach der Pause folgte dann die Erlösung: In der 25. Spielminute versenkte Ruben Spoden den ersten Drei-Punkte-Wurf der Steeples. Bis zum Ende sollten noch sechs weitere Treffer von "draußen" hinzukommen. Vor allem diesem Umstand war es geschuldet, dass die Ehinger den zwölften Sieg im 13. Saisonspiel feiern durften.
Den mussten sie sich auch hart erkämpfen. Die Partie war hochintensiv, bot Spannung bis zur letzten Minute und geizte nicht mit hochklassigen Aktionen auf beiden Seiten. "Ein wirklich würdiges Spitzenspiel", resümierte auch Junge. "Genau wie wir es erwartet hatten - ein Kampf bis aufs Blut." Besonders lobende Worte fand er für zwei Spieler. Zum einen für Urspringschüler Mario Blessing: "Mario war heute das Zünglein an der Waage. Als es zählte, war er unsere entscheidende Stütze." In 22 Minuten Spielzeit brachte es Blessing auf 14 Zähler und leitete den Ehinger Angriff wie ein alter Hase. Zum anderen hob Junge die Leistung von Adam Templeton hervor, der sein letztes Spiel vor Ehinger Publikum machte. "Adam hat uns heute da geholfen, wo wir es brauchten - in dieser Rolle wird er uns zukünftig sicherlich fehlen." Verabschiedet hat sich Templeton mit zwei Freiwürfen in der letzten Minute, die den Sieg letztlich sicherten. Zusätzlich blockte er auch noch den letzten Wurf der Gäste.
Das Dutzend an Siegen ist jetzt also voll. Dadurch, dass das Hinspiel in Lich mit acht Zählern verloren ging, haben die Steepels es aber verpasst, den direkten Vergleich mit den "Basket-Bären" für sich zu entscheiden. "Das spielt vermutlich nicht mal so eine große Rolle", gab sich Junge gelassen. "Dadurch, dass es am Ende der regulären Spielzeit die Playoffs gibt und alle Mannschaften bis zum Jahresende auch noch nachverpflichten dürfen, ist schließlich alles offen." Mit dem zwölften Erfolg in Serie im Rücken geht es für Erdgas Ehingen am Freitag (20 Uhr) nach Leitershofen. Beim Tabellendritten geht es für die "Steeples" dann darum, den Hinspielerfolg (75:60) zu wiederholen. Die Zeichen dafür stehen auch von Leitershofener Seite gut: Die Bayern haben ihr Spiel bei Gotha überraschend mit 79:91 verloren. Die zwölf Siege währende Erfolgsserie ist hauptsächlich einer überragenden Defensivleistung geschuldet. An sich ist eine so lange anhaltende Serie spektakulär. Aber spätestens nach dem Sieg gegen Gotha waren die Ehinger Erfolge fast schon zur Routine geraten. Da kam so ein krachendes Spitenspiel gerade recht. "Es war ein Kampf, und unsere junge Truppe hat nie aufgegeben", sagte Junge. So war die Freude groß. Einzig die Nachricht über den Weggang von Adam Templeton trübte die Stimmung in der Halle. Der US-Amerikaner wird Ehingen nach dem kommenden Spiel am Freitag (20 Uhr) in Leitershofen den Rücken kehren. Doch der Wechsel war abzusehen. In der Pro B einen so talentierten US-Boy als Bankspieler zu nutzen, ist purer Luxus. "Adam war ein Glücksfall für uns", sagte Ralph Junge. Er habe seine Rolle angenommen und alles gegeben, um der Mannschaft zu dienen - "das findet man gerade bei Import-Basketballern nur sehr selten." Der 23-Jährige will sich in den Staaten auf seine berufliche Karriere konzentrieren und eine Familie gründen. Ob die Steeples für Templeton einen Nachfolger holen werden, ist indes unklar. "Akut haben wir keine Spieler im Auge", gab Junge zu Protokoll. Erdgas Ehingen/Urspringschule: Vargas (15 Punkte, 3 Dreier), Blessing (14), Lang (12, 8 Rebounds), Bright (10), Kuhn (8,8), Templeton (8), Spoden (7), Matthews (2), Korndoerfer, Müller.
Südwest Presse, Sascha Burger, 13.12.2010
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Sponsorentraining 2010
Auf ungewohntes Parkett haben sich einige Sponsoren der Ehinger "Steeples" begeben: Auf Einladung der Pro B-Basketballer haben am Dienstag 35 Gönner und Freunde ein gut zweistündiges Training in der Längenfeldhalle absolviert. Unter der Regie von Cheftrainer Ralph Junge und professioneller Anleitung seiner Pro B-Spieler wurden die Neulinge, ausgestattet in einheitlichen roten T-Shirts, in die Grundtechniken des Basketballsports eingeführt: Passformen, Korbleger, Dribblings und ein Freiwurf-Wettbewerb standen zunächst auf dem Übungsprogramm. Mit 14 Treffern von 30 Versuchen entpuppte sich Fabian Mack aus Blaustein als bester Freiwurfschütze, gefolgt von Martin Knupfer und Florian Bottländer, die jeweils 13 Mal den Ball in der Reuse versenkten. Zum Abschluss testeten die Amateure das Gelernte in kleinen Spielchen, die jeweils unentschieden endeten.
Fest stand danach, dass die Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen gerieten. Sie zeigten zwar ganz gute Ansätze und die eine oder andere Showeinlage; freilich braucht es noch etwas Zeit, bis die Sponsoren an die Steeples oder Harlem Globetrotters herankommen. "Wenn man selbst spielt und auf den Korb wirft, dann merkt man erst, wie hoch der hängt", sagte Alwin Hagel, Geschäftsstellenleiter des Steeples-Medienpartners SÜDWEST PRESSE.
Die sonst übliche Verlängerung der Spiele wurde übrigens nicht sportlich ausgetragen. Sie fand bei Würstchen und Getränken im Vorraum der Halle statt. Trainer Junge zeichnete die besten Schützen des Freiwurf-Wettbewerbs mit einem Preis aus, Manager Rolf Koch dankte den Sponsoren. "Wir wollen euch etwas zurückgeben, denn ohne euch gebe es die Steeples nicht", sagte er und rief dazu auf, die Mannschaft am Sonntag im Heimspiel gegen Lich lautstark zu unterstützen.
Er will das Training zu einer regelmäßigen Veranstaltung in der Saison ausbauen, ähnlich wie das Sponsorenessen. "Es hat so viel Spaß gemacht, wir trainieren jetzt immer dienstags", waren sich Tobias Traub, Andreas Dreher und Sven Ziegner einig.
Südwest Presse, 09.12.10, Roland Flad
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Es ist angerichtet: Das Topspiel des Jahres
Das letzte Heimspiel in diesem Jahr ist zugleich das absolute Highlight im Jahr 2010: Der Tabellenführer Ehingen empfängt den Tabellenzweiten, die Licher BasketBären.
Die beeindruckende Steeples-Erfolgserie hat auch nach dem beinharten Doppelspieltag am vergangenen Wochenende noch Bestand. Die hart erkämpften Siege über Gotha und Breitengüßbach waren für das Team von Ralph Junge die Siege Nummer Elf und Zwölf in Serie. Die einzige Niederlage in der Hinrunde mussten die „Junge-Jungs“ am ersten Spieltag ausgerechnet gegen den heutigen Gast aus Lich einstecken.
Dementsprechend motiviert werden die Ehinger Spieler für das heutige Spitzenspiel sein, um die einzige Niederlage der Hinrunde vergessen zu machen. Hauptgarant dafür soll erneut die gute Defensive sein: pro Spiel lassen die Donaustädter gerade einmal 62,1 Punkte zu, Bestwert in der gesamten ProB.
Offensiv möchten die Steeples gegen Lich wieder einen Schritt nach vorne machen. Zuletzt warf das Ensemble um Kapitän Virgil Matthews schwache 42,1 % (vs. Gotha) bzw. 43,1 % (vs. Güßbach) aus dem Feld. Die Trefferquote von außen muss wieder besser werden um die Siegesserie weiter auszubauen.
Gegen die bärenstarken Licher werden die Steeples sicher mehr zeigen müssen als zuletzt. Das Team von Coach Igor Starcevic hatten zwar vor der Saison wenige Experten auf der Rechnung, der Auftritt in der Hinrunde spricht aber für sich selbst. Zu Hause ungeschlagen verloren die Hessen nur auswärts gegen den Ligafavoriten Nürnberg und in einem dramatischen Derby gegen den VfB Gießen. Angeführt vom starken US-Guard Willis Gardner (17,6 Punkte / 6,1 Assists / 3,3 Rebounds pro Spiel) präsentieren sich die BasketBären als starke und kompakte Einheit. Mit Peer Wente (17,1 Pkt), Viktor Klassen(11,7 Pkt) und Armin Willemsen (11,5 Pkt) punkten noch drei andere Licher zweistellig und untermauern damit die Ausgeglichenheit im Kader der Starcevic-Truppe.
Die Steeples sind bis in die Haarspitzen motiviert um die einzige Niederlage in der laufenden Saison auszumerzen. Die Mannschaft hat sich in den letzten Monaten zusammengefunden und brennt darauf, beim Jahresabschluss die Längenfeldhalle wieder in eine Hölle zu verwandeln.
Unterstützen sie unsere Wild Boys mit allem was Sie haben…
Go Steeples, go!
Mit sportlichem Gruß
Ihre Erdgas Ehingen / Urspringschule
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Das Längenfeld tobt
Jetzt wurde es aber mal richtig knapp für die Ehinger Zweitliga-Basketballer. Buchstäblich in letzter Sekunde machte Erdgas Ehingen/Urspringschule gestern Abend gegen Breitengüßbach den Sack zu: 67:66 (31:30) stand es am Ende einer packenden Begegnung.
Dabei mussten die rund 550 Zuschauer in der gewohnt kühlen Längenfeldhalle lange bis zum Sprungball warten. Erst mit 20-minütiger Verspätung traf der zweite Schiedsrichter ein, der im Schneegestöber hängengeblieben war.
Trotzdem waren beide Teams sofort heiß, trafen ihre Würfe und boten Basketball der Extraklasse. Es war allerdings von Beginn an klar, dass es diesmal kein Selbstläufer für die erfolgsverwöhnten Steeples werden würde. Obwohl Breitengüßbach mit Maurice Stuckey und Erik Land seine zwei vermeintlich besten Spieler zu Hause ließ, pflügte es zu Beginn nur so durch die ungewohnt löchrige Ehinger Verteidigung. 9:16 lagen die Mannen von Trainer Ralph Junge nach dem ersten Spielabschnitt zurück. Danach war es ein offener Schlagabtausch, bei dem auf Ehinger Seite vor allem Kristian Kuhn überzeugte. Der 115-Kilo-Mann erzielte 20 Punkte, pflückte zudem zwölf Rebounds und zeigte sein bestes Spiel im Steeples-Trikot. Danach setzte sich keine Mannschaft mehr ab - bis zum Ende des letzten Abschnitts.
Drei Minuten vor Spielende lag Ehingen dann nach einem Dreier von Virgil Matthews 63:57 in Front. Nachdem jedoch darauf sechs Güßbacher Freiwürfe in Folge sowie ein Dreier von Stefan Dinkel saßen, war die Partie wieder offen. Es waren Tobias Korndoerfer mit einem Korbleger und Akeem Vargas mit zwei getroffenen Freiwürfen, die Nerven wie Drahtseile bewiesen. So hatte Breitengüßbach zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff beim Stand von 67:66 den Ball. Dinkel setzte mit ablaufender Spieluhr zum entscheidenden Wurf an. Und vergab ihn. Das Längenfeld tobte, die Steeples feierten mit den Fans den elften Erfolg in Serie. "Toll, wie abgezockt wir am Ende waren", freute sich Trainer Ralph Junge.
Am Ende hatten sich die Ehinger den Sieg wahrlich verdient. Sie pflückten 17 Rebounds mehr als die Gäste, spielten dazu auch noch fast dreimal so viele Assists (14:5). Einzig die Freiwürfe bleiben ein rotes Tuch für die Junge-Truppe. Zehn Treffer bei 15 Versuchen sind Landesliga-Niveau und hätten den Steeples - neben der miserablen Dreierquote (1/16) - gestern beinahe den Sieg gekostet.
Pustekuchen! Elf Siege in Folge, unangefochtener Tabellenführer. Da kann dann nächste Woche auch Verfolger Lich, das sich gleichzeitig gegen Gotha mit 92:88 aus der Affäre zog, kommen. Um 18 Uhr gibt es am Sonntag das wohl wichtigste Spiel vor den Playoffs in der Längenfeldhalle - und auch das letzte Heimspiel bis zum 23. Januar.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Kuhn (20 Punkte, 12 Rebounds), Matthews (12), Spoden, Korndoerfer, Vargas (je 8), Lang, Templeton (je 4), Bright (3), Blessing, Müller.
Südwest Presse, Sascha Burger
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Ein schweres Stück Arbeit
Teil eins des Doppelspieltags an diesem Wochenende haben die Ehinger Basketballer schon mal überstanden: Gestern Abend haben sie die "Rockets" aus Gotha mit viel Mühle und Kampf mit 69:61 geschlagen.
Sehr, sehr schwer haben sich gestern Abend die Ehinger Pro B-Basketballer im Heimspiel gegen die "Rockets" aus Gotha getan. Es war ein schweres Stück Arbeit, ehe die "Raketen" aus Thüringen mit 69:61 bezwungen waren. Auch Trainer Ralph Junge war dieser Meinung. "Wir haben gesehen, dass auch Gotha Basketball spielen kann", sagte er nach dem Spiel. Er sei gespannt, ob Lich am Sonntag gegen die Thüringer gewinnen könne.
Einerseits war Junge beruhigt, dass der zehnte Sieg der Steeples in Folge unter Dach und Fach war. Andererseits war ihm aber auch anzumerken, dass er mit dem Spiel nicht zufrieden war. "In der ersten Hälfte, als die Gäste noch nicht so stark waren, hätten wir den Vorsprung höher gestalten müssen", meinte er. Ein Lob hatte Junge für Gästespieler Jason Michael Boucher parat: Der Spieler mit der Nummer 5 hatte mit zwei "Dreiern" im Schlussabschnitt das Match nochmal richtig spannend gemacht.
Das Spiel hatte schon etwas zäh begonnen aus Ehinger Sicht, doch dann übernahmen die Gastgeber doch das Kommando und nach dem ersten Viertel führten sie mit 22.:14. Bemerkenswert war, dass Trainer Ralph Junge mit dem 17-jährigen Julius Wolf und dem 16-jährigen Malik Müller schon im ersten Abschnitt zwei Youngstern das Vertrauen geschenkt hat, die bislang in dieser Saison noch eher wenige Einsätze hatten. Wolf dankte es gleich mit einem Dreier, Müller brachte es im gesamten Spiel auf respektable sieben Punkte.
Das beste Viertel der Steeples war dann das zweite: Mit einem Zwischenspurt zogen sie zunächst auf 34:18 davon, ehe die Gäste bis zur Halbzeitpause noch auf 24:38 aus ihrer Sicht verkürzen konnten. "Das schaukeln sie locker nach Hause", dürften sich die meisten der gut 500 Zuschauer in der kalten Längenfeldhalle zur Pause gedacht haben.
Denkste. So gut das zweite Drittel gewesen war für die Heimmannschaft, so schlecht lief dann das dritte. Eine minutenlange Flaute in der Ehinger Offensive nutzten die Gäste, um Punkt um Punkt aufzuholen. Die Angriffe wurden nicht konsequent genug gespielt, viele Fehler schlichen sich ein und auch das Glück stand in dieser Phase nicht auf Ehinger Seite. Ehingen konnte nur von Glück sagen, dass es den Thüringern ebenfalls an Treffsicherheit mangelte, dennoch betrug der Abstand zeitweise nur noch vier Zähler. Fünf waren es dann, als das dritte Viertel beim Stand von 50:45 zu Ende war.
Etwas mehr Luft verschafften sich die Steeples dann zunächst im Schlussviertel, wo sie dann zeitweise mit zehn Zählern führten, ehe die beiden erwähnten "Dreier" von Boucher für Spannung sorgen. Am Ende war der Erfolg der Steeples dann aber doch verdient, weil sie einen Tick stärker und auch in der Trefferquote zwar nicht gut, aber doch besser waren als die Gäste.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Bright (11 Punkte), Lang (9/11 Rebounds), Matthews, Spoden (je 9), Kuhn (9/9), Müller (7), Korndoerfer (5), Wolf (3), Templeton (2), Raebel
Südwest Presse, Sascha Burger, 04.12.10
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Steeples marschieren weiter
Neunter Sieg in Serie - Ehingen bleibt in der Basketball-Bundesliga Pro B weiterhin in der Erfolgsspur. In Konstanz gelang ein 68:54 (33:18)-Erfolg. Jetzt folgt ein "Doppelspieltag" vor heimischer Kulisse.
Erneut feierten die Steeples einen beeindruckenden, von der Defensive geprägten Erfolg. 68:54 (33:18) bezwang der Tabellenführer der Pro-B-Süd die Baskets am Bodensee. Dabei sah es bis zur Mitte des ersten Viertels überhaupt nicht nach einem guten Tag für die Ehinger aus. 4:12 stand es nach fünf Spielminuten aus Sicht der Gäste. "Wir haben schlecht ins Spiel gefunden", sagte "Wild Boys"-Trainer Ralph Junge. "Allerdings zeigten wir danach warum wir absolut jeden in der Pro B schlagen können", sagte Junge zu dem 14:0-Lauf, den seine Mannschaft auf den schlechten Start folgen ließ.
Die Steeples erstickten die Konstanzer in der Verteidigung. Fast acht Spielminuten ließ das Team um Spielmacher Virgil Matthews (16 Punkte) keinen einzigen Punkt zu. Das zweite Viertel gewannen die Ehinger mit 21:6 - der Grundstein für den neunten Sieg im zehnten Saisonspiel war frühzeitig gelegt.
Nachdem die Teams beim Stand von 33:18 aus Ehinger Sicht aus der Kabine kamen, ließ Junges Truppe deutlich nach. Er machte hauptsächlich das Fehlen von Ruben Spoden, der für Tübingen in der BBL im Einsatz war, und Marian Schick (Ermüdungsbruch) verantwortlich. "Ohne die zwei Stützen taten wir uns nach der Pause schwer", erklärte Junge das schwache dritte Viertel, das die Steeples 10:23 verloren. Einer wusste aber die Abwesenheit der beiden Zwei-Meter-Männer auszugleichen: Center-Spieler Kristian Kuhn bescherte den Steeples in 26 Minuten Einsatzzeit zehn Punkte und zehn Rebounds - bei Weitem der beste Auftritt des 110-Kilo-Kolosses in dieser Saison.
Mit einem 11:2-Lauf kurz vor Schluss machten die Ehinger den Sack vor etwa 900 Zuschauern zu. 68:54 - der neunte Sieg in Folge stand fest und damit auch, dass die Ausnahmeposition in der Tabelle gefestigt ist. Das Topspiel gewann Lich mit 94:75 gegen Leitershofen.
"Ein weiterer zweistelliger Auswärtssieg - das ist schon eine Ansage bei der man nicht meckern kann", zeigte sich letztlich auch Junge hochzufrieden und fügte hinzu: "So darf es weiter gehen". Am besten gleich am Freitag, 3. Dezember, wenn um 20 Uhr Gotha zu Gast ist. Denn schon am Sonntag, 5. Dezember, kreuzt um 18 Uhr Dauerrivale Breitengüßbach in der Längenfeldhalle auf.
Erdgas Ehingen/Urspringschule: Matthews (16 Punkte), Bright (11), Kuhn (10/10 Rebounds), Lang (9), Vargas (8), Korndoerfer (7), Blessing (5), Templeton (2), Raebel, Wolf.
Südwest Presse, 29.11.10, Sascha Burger
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Mit 8 Siegen zum Spitzenreiter
Tabellenrang eins der Pro-B-Süd gehört nun den Ehinger Basketballern. Den Aufstiegsfavoriten aus Nürnberg besiegten die Steeples gestern Abend dank einer hervorragenden Verteidigung 73:57.
Donnerwetter! Was die Steeples da gegen den Nürnberger Basketball-Club abgeliefert haben, war einfach Klasse: Mit 73:57 (30:19) fegten die Ehinger die Gäste vom Platz. Der achte Sieg in Serie bringt so auch zugleich die Spitzenposition in Tabelle der Pro-B-Süd ein.
Defensiver Schlagabtausch
Gegen den Aufstiegsfavoriten schlechthin kamen die "Wild Boys" gut ins Spiel. Es war allerdings schon nach dem ersten Viertel abzusehen, dass die Spitzenpartie ein defensiver Schlagabtausch werden würde. So gingen die beiden Mannschaften vor 850 Zuschauern in der sehr gut besuchten Längenfeldhalle beim Stand von 13:13 in den zweiten Spielabschnitt.
Dieser wurde dann dank der besten defensiven Leistung, die je eine Mannschaft in Ehingen zustande brachte, zum tragenden Element des Ehinger Erfolgs. Sechs magere Zähler erlaubten die unglaublich gut stehenden "Steeples" den fränkischen Gästen. "Das war schon überragend, was wir im zweiten Viertel hinten gezeigt haben", lobte auch Trainer Ralph Junge seine Mannen. Es lief einfach alles glatt in der Verteidigung der "Wild Boys". Da wurde perfekt rotiert, geholfen und ausgeboxt. Von den Rebounds ganz zu schweigen. 45 dieser Abpraller vom Korb angelten sich die Junge-Jungs. Nürnberg schnappte sich dagegen nur 26 Rebounds.
Überaus selten kamen die an sich gut spielenden Nürnberger so zu leichten Punkten. Und wenn dies der Fall war, dann zumeist durch Spielorganisator Will Chavis, der sich mit dem Ehinger Aufbauspieler Virgil Matthews ein Duell der Extraklasse lieferte.
Blessing wird Publikumsliebling
Nach dem 30:19-Halbzeitstand legte Erdgas Ehingen/Urspringschule dann noch mal richtig los. In der 25. Minute stand es 40:25. Zwei Spielminuten später dann schon 45:25. So ein 20-Punkte-Polster ist selbst im Basketball, wo sich alles ruck-zuck ändern kann, schon sehr beruhigend. Da fiel es dann auch nicht mehr groß ins Gewicht, dass die Offensiv-Abteilung der "Steeples" bei Weitem nicht an die Defensive heranreichte. Hundertprozentige Korbchancen wurden da schon mal vergeben und bei den Freiwürfen traf die junge Mannschaft gerade einmal 19 ihrer 34 Versuche. Selbst so sichere Schützen wie Virgil Matthews (7 Treffer bei 12 Versuchen) zeigten Nerven. Etwas unverständlich, wo doch in der Verteidigung alles zusammen lief, was zusammenlaufen konnte und der Sieg so nie in Gefahr war. Wann immer Unruhe im Ehinger Spiel aufzukommen schien, schickte Junge den 18-Jährigen Abiturienten Mario Blessing aufs Feld. Dieser machte sich gegen Nürnberg mit seiner zähen, emotionalen Spielweise zum Publikumsliebling.
Spitzenreiter, hei, hei, hei Der achte Streich der Ehinger sichert ihnen, dank der mehr als unerwarteten Niederlage des vorigen Spitzenreiters Lich beim Tabellenschlusslicht in Gießen (97:95), Platz eins in der ProB-Tabelle. Was die Ehinger Fans bereits vor Spielende lauthals ausposaunten: "Spitzenreiter, Spitzenreiter, hei, hei, hei".
Mit so viel Euphorie im Rücken geht es dann nächstes Wochenende zum "kleinen Derby" nach Konstanz (Samstag, 20 Uhr). Beim Tabellenschlusslicht gilt es dann, eine Schmach wie die der einstigen Licher Tabellenführer zu vermeiden. Das Rezept dafür kennt Junge bereits: "Wenn wir wieder so verteidigen wie heute, können wir jede Mannschaft in der ProB schlagen."
Erdgas Ehingen / Urspringschule: Spoden (17 Punkte), Blessing (11), Kuhn (10), Matthews, Bright (je 9), Vargas (5), Lang, Korndoefer (je 4), Raebel, Müller (je 2), Schick, Templeton
Südwest Presse, Sascha Burger, 22.11.10
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Showdown schon im zweiten Viertel
Nach überragendem zweiten Viertel siegt Erdgas Ehingen/Urspringschule beim unmittelbaren Konkurrenten Langen deutlich mit 74:59 (37:25). Das war der siebte Streich - mit 74:59 (37:25) fertigten die Steeples in der Basketball Pro-B-Süd den TV Langen in dessen Halle ab und feierten damit den siebten Erfolg in Serie. "Mit 15 Punkten in fremder Halle zu gewinnen - beeindruckend", frohlockte auch Ehingens Trainer Ralph Junge. Dabei fing die Partie beim ehemaligen Verein von Ruben Spoden und Kristian Kuhn sehr schleppend für die Gäste an. Es dauerte geschlagene vier Minuten, ehe US-Spielmacher Virgil Matthews den ersten Treffer für Ehingen landete. 36 Minuten später standen für den 27-Jährigen 23 Zähler zu Buche. Matthews traf seine vier Versuche von der Dreierline allesamt. "Natürlich - Virgil war heute unser bester Spieler auf dem Feld", sagte Junge. "Jedoch darf der Anteil der restlichen Mannschaft nicht übersehen werden." Wohl wahr - bei den Steeples ist das Team der Star. In den acht gespielten Partien hatten die Ehinger sechs verschiedene Topscorer. "Es ist einfach fantastisch zu sehen, wie sich jeder einzelne Spieler in den Dienst der gesamten Truppe stellt", sagte Junge. Egal wo gerade Not am Mann ist - es ist immer jemand da, der auch die unangenehmen Dinge tut. So waren es in Langen besonders Kevin Bright (3 Punkte) und Akeem Vargas (8), ansonsten die zwei zuverlässigsten Punktesammler der "Wild Boys", die in der Verteidigung glänzten. Eindrucksvoll zeigten sie dies im zweiten Spielabschnitt, den die Ehinger 18:8 für sich entschieden. Das war die Vorentscheidung. Nach der Halbzeit lagen die "Steeples" teils mit 21 Zählern in Front. Auch die Reboundwertung - stets einer der zuverlässigsten Schlüssel zum Erfolg - entschieden sie 27:19 für sich. So gibt es kaum Kritikpunkte nach dem Erfolg in Langen. In der Tabelle ganz vorn dabei, dazu die sieben Spieltage währende Siegesserie und das so ausgeprägte "Wir-Gefühl" im Team: Mehr Rückenwind kann es kaum geben, eine Woche vor dem Topspiel gegen den Nürnberger Basketball Club in der Längenfeldhalle (Sonntag, 21.11, 18.00 Uhr). Erdgas Ehingen/Urspringschule: Matthews (23 Punkte, 4/4 Dreier), Lang (9), Spoden (9), Vargas (8), Templeton (7), Blessing (6), Schick (5), Bright (3), Raebel (2), Kuhn (2), Korndoerfer Südwest Presse, 15.11.10, Sascha Burger
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Sechster Sieg in Folge
"Ein riesiges Spiel haben wir heute gemacht." Steeples-Trainer Ralph Junge brachte das Auftreten seiner Mannschaft gegen die Deutsche Bank Skyliners Juniors auf den Punkt. Anfangs taten sich die Ehinger noch etwas schwer. Unnötige Einzelaktionen und unglückliche individuelle Entscheidungen verhinderten einen frühen Vorsprung. Dann kam allerdings das "großartige zweite Viertel", wie Junge sagte. 22:11 gewannen seine Mannschaft den Spielabschnitt und ging mit einem beruhigenden Vorsprung von 16 Punkten in die Pause. Aus der Kabine kamen beide Mannschaften etwas verschlafen, sodass die "Wild Boys" die vollen zehn Minuten mit etwa 20 Zählern in Front lagen. Kurz nach Beginn des letzten Viertels war das Spiel dann gelaufen. Innerhalb von sechs Minuten lag Erdgas Ehingen/Urspringschule 80:50 in Front. Und das obwohl Trainer Junge die Stammkräfte Virgil Matthews, Kevin Bright (17 Punkte) und Ruben Spoden (11) das komplette letzte Viertel über nicht mehr einwechselte. So kamen auch Gianluca Raebel und Malik Müller zu Spielzeit. Am Ende war der Sieg nie gefährdet. Vier Steeples punkteten zweistellig, die Reboundwertung ging, wie in bisher allen Saisonspielen, an die Gastgeber (30:19). Auch die gerade einmal sechs Ballverluste, bei 16 auf Gästeseite, runden das positive Gesamtbild des neuen Tabellenzweiten ab. Es war eine Demonstration der Ehinger Stärke, das gestern das sechste Spiel in Folge gewann. Lich, das gegen Konstanz 77:72 siegte und den vorgezogenen 19. Spieltag gegen Breitengüßbach auch erfolgreich bestritt (71:61), liegt mit einer Partie mehr vor Ehingen an der Pro B-Tabellenspitze. Nächsten Samstag müssen die "Steeples die nächste Bewährungsprobe bestehen. In Langen geht es um 19.30 Uhr gegen den Tabellenvierten. Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Bright (17 Punkte, 3 Dreier), Templeton (15), Lang (12), Spoden (11), Schick (8), Kuhn (6), Matthews (5), Müller (5), Korndoerfer (4), Blessing (3), Raebel (3). Südwest Presse,Sascha Burger
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Sieg im heißen Derby
Es war noch fast eine Stunde bis zum Sprungball in der Weißenhorner Dreifachturnhalle, da hatten die Fans der Ehinger Steeples bereits deutlich gemacht, dass das Gästeteam heute den Heimvorteil haben wird. Knapp drei - extrem laute - Stunden später durften sich die "Wild Boys" dann endlich bei der Fangemeinde für ihren Anteil am 82:66 (45:39)-Derbysieg bedanken.
Von der ersten Spielminute an war die Intensität der Begegnung bis in die letzte, ausverkaufte Stuhlreihe der Dreifachturnhalle zu spüren. Um jeden Rebound, jeden Einwurf und jeden Zentimeter Platz wurde gekämpft, als ob es kein Morgen gäbe. Dabei kamen die Steeples etwas besser in die Partie als die Gastgeber. Der Hauptgrund dafür hatte einen Namen: Virgil Matthews, Spielmacher der Ehinger, trieb seine Mannschaft vor sich her und sorgte dafür, dass praktisch jeder Gästeangriff als "Fastbreak", also als Schnellangriff, begonnen wurde. Dem Tempo mussten die Weißenhorner sofort Tribut zollen und brachten ihre Offensive nur sehr schleppend in Gang. Zu oft verrannten sich die "Panthers" beim Durchlaufen ihrer Spielsysteme in der unangenehm engen Ehinger Verteidigung, was sie zu einer schlechten Wurfauswahl zwang.
So verlief die Partie bis zur Mitte des letzten Spielabschnitts heiß umkämpft. Zwar konnten sich die Ehinger bis dahin - dank der überragenden Akeem Vargas (16 Punkte) und Kevin Bright (19 Punkte, 5/8 Dreiern) - bereits mit 13 Zählern absetzten, jedoch arbeiteten sich die "Panthers" immer wieder heran. In der 36. Minute aber hatte das Spiel dann einen Bruch, den die Ehinger für sich zu nutzen wussten: Nach einem Foul an Timothy Lang beleidigte der hünenhafte Weißenhorner US-Center Edward Williams einen der Schiedsrichter, die dieses intensive Derby gut im Griff hatten. Die Folge war ein Technisches Foul, vier Freiwürfe für Ehingen und anschließend auch noch Ballbesitz für die Gäste. 60 Sekunden und zwei Angriffe später stand es dann 75:55 für die Steeples.
Das Spiel war entschieden und die Ehinger Fantribüne drohte unter den vor Freude hüpfenden 180 Steeples-Anhängern zusammenzubrechen. "Unsere Fans waren überall auf dem Feld besser zu hören als der Rest der Halle", bestätigte auch Ehingens Center Marian Schick nach dem Spiel.
Insgesamt waren 800 Zuschauer zum Derby gekommen. Fast alle hatten auf eine weitere Demonstration der Fähigkeiten von "Panthers"-Topscorer DeUndrae Spraggings gewartet. Daraus wurde jedoch nichts. Zum Ende sollte der US-Amerikaner auf gerade 17 Zähler kommen, die er größtenteils in den letzten fünf Minuten erzielte, als die Steeples bereits uneinholbar vorne lagen. "Da müssen ein riesiges Lob an Vargas aussprechen", würdigte Ehingens Trainer Ralph Junge seinen Guard, der Spraggings an der kurzen Leine hielt.
"In Summe war das wohl das hochklassigste Pro-B-Spiel seit langer Zeit", resümierte Junge. Auch sein Gegenüber, "Panhters"-Coach Uwe Sauer, konnte dem nur beipflichten: "Absolut. Sowohl die Stimmung als auch die Klasse des Derbys waren einzigartig." Ehingen habe als bessere Mannschaft den Sieg verdient, fügte Sauer hinzu.
Die übrigen Pro-B-Begegnungen standen im Schatten des Derbys. Einzig der 80:60-Heimsieg des Nürnberger Basketball Clubs gegen Tabellenführer Lich war in dieser Höhe nicht zu erwarten. Damit liegt nun Erdgas Ehingen/Urspringschule mit Nürnberg und Lich punktgleich auf Rang eins der Pro B Süd. Nächsten Sonntag (18 Uhr) empfangen die "Wild Boys", die momentan mit fünf Siegen in Folge klar das "heißeste" Team der Liga sind, die Junioren der Frankfurter Skyliners, die auf Tabellenplatz neun stehen.
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Matthews (21 Punkte), Bright (19, 5 Dreier), Vargas (16), Lang (9), Müller (6), Spoden (4), Schick (3), Kuhn, Templeton (je 2), Korndoerfer, Raebel Südwest Presse, Sascha Burger
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Trio führt Steeples zur Galavorstellung
Akeem Vargas, Kevin Bright und Ruben Spoden - dieses Trio trägt die "Wild Boys" mit einer Galavorstellung zum klaren 93:69 (54:34)-Sieg gegen Schwenningen. So kann das Derby in Weißenhorn kommen.
Geht doch! Erdgas Ehingen/Urspringschule ist gestern Abend äußerst forsch und erfolgreich gegen Aufsteiger Schwenningen aufgetreten. 93:69 (54:34) besiegten die Steeples vor rund 600 Zuschauern in der Längenfeldhalle die "Panthers" klar und auch in dieser Höhe mehr als verdient. Ehingen steht hinter Lich (10 Punkte) auf Platz zwei, punktgleich mit Nürnberg und Leitershofen/Stadtbergen, die jeweils neun Zähler vorweisen.
Bereits in der ersten Halbzeit konnten die Ehinger einen 20-Punkte-Vorsprung herausspielen, auf dem sich die Mannschaft von Trainer Ralph Junge jedoch keineswegs ausruhte. Konnten sie auch nicht. Die Gäste spielten hochintensiv, körperlich hart und teils auch hitzköpfig. Gleich drei unsportliche Fouls begingen die Schwenninger im Laufe der Partie.
Besonders Topscorer Blake Prince Young hat sich bei den Zuschauern reichlich unbeliebt gemacht. Zwar beeindruckte der US-Amerikaner mit 27 Punkten und tollen Flugeinlagen, jedoch beförderte er sich noch vor der Halbzeitpause selbst ins Abseits. Nach einem Foul am Ehinger Akeem Vargas schickte Young noch einen Schwinger in bester Klitschko-Manier hinterher was Vargas vier Freiwürfe bescherte. Den "Steeples" wars recht. Denn diese Woche trafen sie 82 Prozent ihrer Freiwürfe. Überhaupt präsentierten sich die "Wild Boys" treffsicher. Mehr als die Hälfte aller Würfe fanden ihr Ziel. Besonders beeindruckend war erneut die mannschaftliche Geschlossenheit der Ehinger. Vargas (24), Ruben Spoden (23) und Kevin Bright (20) kamen allesamt über die 20-Zähler Marke. Besonders im Fall von Spoden ist das nicht hoch genug zu werten. Der Knoten, der sich zum Saisonbeginn bei dem Flügelspieler gebildet hat, scheint endlich geplatzt.
Trainer Junge musste derweil auf drei Akteure verzichten: Tobias Korndoerfer, Kristian Kuhn (beide krank), und Mario Blessing (Finger ausgekugelt). "Gerade in Anbetracht dessen bin ich sehr angetan von der Leistung", lobte Junge.
Punkte Erdgas Ehingen/Urspringschule: Vargas (24 Punkte), Spoden (23), Bright (20), Matthews (10), Lang (7, 7 Rebounds), Müller (4), Raebel (2), Schick (1), Wolf, Valerien.
Info Am nächsten Sonntag geht es für die Steeples zum Derby nach Weißenhorn. Die Ehinger setzen einen Fan-Bus ein. Abfahrt ist um 15 Uhr bei Bottenschein-Reisen. Der Fahrpreis beträgt fünf Euro. Verbindlichen Anmeldungen bis Donnerstag, 28. Oktober, bei Ricky Schulz unter Telefon: (0177) 7538916. Südwest Presse, Sascha Burger Quelle: http://www.swp.de/ehingen/sport/fussball/regional/art3675,687046
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